Uns gibt es auch!

Kinderarmut ist ein breites Phänomen in unserer Wohlstandsgesellschaft, das zu einen Aufschrei führen sollte, aber es nicht tut. Hamm ist Teil dieser Realität. Nicht wenige Kinder in Hamm leben unter dem soziokulturellen Existenzminimum. Jede Stadtregierung muss ihre Sozialpolitik so gestalten, dass Kinder und Jugendliche nicht auf der Strecke bleiben. Wir können es uns nicht leisten, Kinder zurückzulassen. Denn sie sind die Zukunft Deutschlands.

Die Wählergruppe Pro Hamm will die Betreuung und die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen optimieren. Hier ist es aber von Nöten, dass sich die freien Trägern und die städtischen Einrichtungen viel stärker öffnen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen, die einen sogenannten Migrationshintergrund haben. So ist es nicht dienlich, dass von den mehr als ein Dutzend Bildungsbegleitern nicht einer einen türkischstämmigen Hintergrund hat. Außerdem merkt Pro Hamm kritisch an, dass es zwar unzählige Angebote für Kinder und Jugendliche gibt, diese aber nirgends zentral, systematisch erfasst sind. Es wäre ratsam, dem mit der Erstellung eines Organigramms zu schaffen.