Ich will kein Betreuungs- geld, ich will einen Kitaplatz!

Der Oberbürgermeister Herr Hunsteger-Petermann erklärt, dass er grundsätzlich das Betreuungsgeld begrüßt und die Bundestagsabgeordnete der Hammer CDU Frau Jörrißen findet auch nur lobende Worte für die Transferleistung. Pro Hamm spricht sich gegen das Betreuungsgeld aus. Die rund zwei Milliarden, die als Direktzahlung an die Familien gezahlt werden, sollten in die Kindergärten und Kitas investiert werden.

Die U3-Versorgung muss in allen Stadtbezirken sicher gestellt werden. Die flächendeckende U3- Versorgung ist ein wichtiger Baustein in der Bildungskette. Alle Eltern müssen für ihr Kind einen wohnortnahen Kitaplatz zugewiesen bekommen. Die Wählergruppe spricht sich für eine bestmögliche frühkindliche Förderung aus. Um das zu ermöglichen, müssen die Strukturen in den vorschulischen Einrichtungen optimiert werden. So kann als eine Maßnahme die Gruppenstärke reduziert und verstärkt Erzieherinnen und Erzieher mit einen Zuwanderungshintergrund angeworben werden.

Die Einführung des Betreuungsgeldes ist eine sozial- und familienpolitische Bankrotterklärung und verdeutlicht nur eins: Schwarzgelb hat sich nicht nur im Bund überlebt, sondern auch in Hamm.