Bildungs- gerechtigkeit bedeutet Chancen- gerechtigkeit

Die Bilanz der Schul- und Bildungspolitik der schwarz-gelben Stadregierung ist vernichtend. Herr Hunsteger-Petermann regiert seit 1999 als Oberbürgermeister unsere Stadt. 14 Jahre Regierung von „Schwarz-gelb“ in denen Dutzende von Programmen entworfen und wieder verworfen wurden. Projekte, die gut gemeint, aber nicht gut gemacht waren. Ein bestellter Schulentwicklungsplan, der nicht das ist, was er sein sollte: Ein Leitfaden um die Hammer Schullandschaft zukunftsfähiger zu machen. Ein Oberbürgermeister, der einer schwarz-gelben Stadtregierung vorsteht, die eine von Ideologie durchzogene Schulpolitik betreibt und den Bürgern mit einer Bastahaltung von Oben herab Entscheidungen aufoktroyiert. Das Ergebnis dieser Politik können wir in den nackten Zahlen und Daten des Statistischen Amtes nachlesen. Das massive Bildungsgefälle zwischen den nordwestlichen und südöstlichen Stadtbezirken hat sich unter Schwarz-gelb verfestigt. Hamm war und bleibt eine geteilte Bildungsstadt. Der Bildungserfolg beziehungsweise Nichterfolg eines Kindes ist nicht allein das Produkt einer verantwortungsbewussten und liebevollen Erziehung der Eltern, sondern wird maßgeblich vom sozioökonomischen Status der Familie bestimmt.

Die Gründung der Fachhochschule Hamm-Lippstadt ist ein positiver Beitrag für die Entwicklung der Stadt. Die Wählergruppe Pro Hamm merkt aber an, dass das Potenzial der Hochschule nicht ausgeschöpft wird. So hält die Wählergruppe es für erstrebenswert, die Studiengänge mit Geisteswissenschaften und Sprachen zu erweitern und so die Gesamtzahl der Studierenden zu erhöhen. Jeder Student, der in Hamm an der Fachhochschule ist und in der Stadt wohnt, ist ein Gewinn für die Kommune.

Die Wählergruppe Pro Hamm verlangt nicht nur mehr Bildung, sondern in erster Linie Bildung für alle. Bildung ist der Schlüssel zum sozialen Aufstieg. Deswegen muss das Thema Bildung im politischen Handeln oberste Priorität haben. Es muss uns gelingen, dass Kinder unabhängig ihrer sozialen Herkunft dieselben Bildungschancen haben.

Bildung für alle