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Verkehrsentlastung in Herringen und Hammer Westen durch Fertigstellung der Kanaltrasse

Die Mitteilungsvorlage der Stadtverwaltung zum Themenfeld „Überplanung der Hafenstraße“ war der Anstoß für die Wählergruppe Pro Hamm eine Anfrage zur Entwicklung der Verkehrsbelastung- beziehungsweise Entlastung auf der Dortmunder Straße zu stellen. Günay Yildirim, Bezirksvertreterin der Wählergruppe, stellt fest: ,,Der Mitteilungsvorlage kann man entnehmen, dass mit der Fertigstellung der Kanaltrasse die Verkehrsbelastung in Herringen und dem Hammer Westen stark zurückgegangen sei. So soll gerade auf der Wilhelmstraße und der Dortmunder Straße die Verkehrsbelastung um ca. 20-30 % abgenommen haben. Eine konkrete Nennung von Zahlen hat uns in dem Zusammenhang überrascht, da trotz Nachfragen in den letzten Jahren die Stadtverwaltung kein statistisches Material nennen konnte, aus dem hervorging, wie sich die Frequentierung der Dortmunder Straße nach Ausbau der Johannes-Rau-Straße entwickelt hat.“ Die Wählergruppe Pro Hamm begrüßt eine Entlastung der Dortmunder Straße für den Durchgangsverkehr, da somit der Lärmpegel in die Wohnquartiere hinein reduziert wird. Günay Yildirim: „Eine scheinbare Minderung des Verkehrsaufkommens in Herringen und dem Hammer Westen ist in der Tat eine positive Entwicklung. Die Zahlen der Stadtverwaltung stehen aber vorerst im luftleeren Raum, da sie bisher in keiner Form belegt wurden. Deswegen fordern wir die Stadtverwaltung auf diese Aussage mit verifizierbaren Material zu unterfüttern. Des Weiteren verweist die Stadtverwaltung in der Mitteilungsvorlage hin, dass die Belastung mit der Fertigstellung der B 63n noch weiter zurückgehen werde. Uns würde in dem Zusammenhang interessieren, worauf sich diese Prognose der Stadtverwaltung stützt. Handelt es sich dabei lediglich um eine Schätzung oder gibt es vielleicht ein Gutachten, das zu dem Schluss kommt? Im Bereich der alten Hafenstraße soll es in der Folge zu einer Zunahme des Verkehrs kommen. Hier wäre es ebenfalls wünschenswert, eine Auflistung über die Verkehrsentwicklung dieses Bereichs seit 2010 zu bekommen, um dadurch die Auswirkung der Kanaltrasse auf die Hafenstraße besser nachvollziehen zu können. Eine Überplanung der Hafenstraße kann nur erfolgreich umgesetzt werden, wenn die Politik als letztendlich entscheidendes Gremium über alle Sachverhalte in Kenntnis gesetzt wird.“

Günay Yildirim
Bezirksfraktion Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm

Pressemitteilung

Einsatz der Blitzeranlagen während des Tempelfests

Auf Unverständnis stößt bei der Wählergruppe Pro Hamm das Aufstellen eines mobilen Blitzgerätes während des Tempelfests in einer Tempo-10-Zone. ,,Mobile und stationäre Blitzanlagen sind eine Goldgrube für die Stadtkasse. So sind allein in den letzten zwei Jahren rund 5 Millionen Euro durch Blitzanlagen eingenommen worden“, hält Nihat Altun, der für die Wählergruppe als Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr (ASEV) sitzt, fest.  Nihat Altun weiter: ,,Die Idee das Tempelfest als Aufhänger zu benutzen, um mittels verstärkten Einsatz von Blitzanlagen schnell noch etwas Geld in die leeren Kassen der Stadt zu spülen, ist bezeichnend für die Stadt Hamm. Der Einsatz von Blitzeranlagen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit ist natürlich zu befürworten, doch der besagte Einsatz am Tempelfest erweckt leider den Eindruck, als ob man nur eine einfache Möglichkeit suchte, die Autofahrer kräftig zu schröpfen. Die Standortwahl eines Blitzers muss sich allein am Kriterium der Unfallprävention orientieren und nicht an fiskalischen Aspekten. Das scheint zu mindestens bei einigen Standorten der mobilen und stationären Blitzanlagen fragwürdig zu sein. Deswegen soll die Stadtverwaltung ihre Entscheidungskriterien für die einzelnen Standorte begründen. Denn nur so kann dem Gerücht entgegengewirkt werden, dass Blitzanlagen ein einfaches Mittel sind, um leere Kassen zu füllen.“

Nihat Altun
Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr (ASEV)
Wählergruppe Pro Hamm

antrag

Zufahrt zum Jugendpark Titania

Sehr geehrter Herr Bezirksvorsteher Schulte,

Gruppen, die häufig die Basketballanlage im Jugendpark Titania nutzen, sind an uns herangetreten, um uns darauf aufmerksam zu machen, dass eine Zufahrt zum Parkplatz des Jugendparks Titania über die Oberonstraße nur eingeschränkt möglich sei.

Die Zufahrt zum Parkplatz ist nach starkem Regenfall tagelang nicht befahrbar. Die starke Absenkung an den Zufahrten des Parkplatzes, sorgt dafür, dass sich große Menge Regenwasser ansammelt und den Auto- und Fahrradfahrern die Auffahrt auf den Parkplatz massiv erschwert.

Die Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass die Bezirksvertretung Pelkum die Stadtverwaltung auffordert, die Absenkung an der Zufahrt zum Jugendpark Titania anzuheben und damit das Sammeln von Regenwasser in der Einbuchtung zu verhindern.

Mit freundlichen Grüßen

Farid Bhihi
Bezirksvertreter Pelkum
Wählergruppe Pro Hamm