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Nachrichten aus dem Stadtrat: Thema Gewerbegebiet Norddinker/Uentrop

Die Große Koalition ermöglicht den Ausbau von Industrieflächen in Norddinker/Uentrop

Der Standpunkt der Bürgerinnen und Bürger war eindeutig. Man will keine Ausweisung des Areals in Norddinker/Uentrop im Regionalplan als mögliche Industriefläche.

Dr. Cevdet Gürle, Ratsherr und Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm, machte in seiner Rede im Rat deutlich, dass man einer Erweiterung des Industriegebiets in Uentrop nicht zustimmen werde.

Der Versuch der CDU/SPD-Stadtregierung die Ängste der Anwohner und der Bürgerschaft zu nehmen, in dem man von einer sogenannten „Tauschfläche“ sprach, war für alle Beteiligten an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten.

Wie heißt es so schön: Wenn man einmal die Büchse der Pandora öffnet, wird man sie nicht mehr schließen können und genau diesen Schritt haben die Hammer CDU und SPD mit ihrer Zustimmung im Rat getan.

Eine Ausweisung und eine mögliche spätere Bebauung des Areals in Norddinker hätte massive negative Folgewirkungen für Mensch und Natur. So wird ein Stück Lebensqualität für die Menschen, ein Stück Heimat für immer vernichtet werden und wozu? Damit die Wirtschaft ihre Interessen durchsetzen kann.

Das Fallbeispiel Inlogparc in Weetfeld macht deutlich, wohin der Weg gehen soll: Massive Versieglung des Bodens für die Schafffung von schlechtbezahlen Arbeitsplätzen in der Logistikbranche!

In den letzten Wochen und Monaten gingen jeden Freitag junge Menschen auf die Straßen, um für den Umweltschutz zu demonstrieren. Sie brachten die Botschaft rüber, dass es nur den EINEN Planeten gibt und wir alle eine Verantwortung für unsere EINE Erde haben.

Der Kampf um den Schutz unseres Planeten findet nicht allein auf irgendwelchen Weltklimakonferenzen in Kattowitz oder Paris statt, sondern es ist ein Kampf, der jeden von uns angeht und der auch vor Ort geschehen muss.

Leider haben die CDU und die SPD bewiesen, dass der Erhalt der Umwelt keine Priorität hat und man es vorzieht weiterhin eine Industriepolitik aus dem 20. Jahrhundert zu machen.

Als Wählergruppe Pro Hamm sagen wir aus tiefster Überzeugung Danke an alle, die für den Erhalt der Kulturlandschaft in Norddinker auf die Straße gingen und gehen. Das verdient unsere Wertschätzung und ist keine Selbstverständlichkeit. Das ist gelebte Demokratie.

Davon braucht man mehr und nicht weniger im „Königreich Hunsteger-Petermann“.

Eure Wählergruppe Pro Hamm

 

DANKE: Das ist lebendige Demokratie

Danke an alle Bürgerinnen und Bürger, die klare Kante bei ihrem Aufmarsch am Kurhaus im Vorfeld der Ratssitzung gezeigt haben und NEIN zu einem möglichen Industriegebiet in Norddinker/Uentrop sagen.

Wir haben als Wählergruppe Pro Hamm eine klare Position: Der Erhalt der Umwelt und damit verbunden der Lebensqualität muss Vorrang haben vor ökonomischen Interessen.

Wir brauchen in Norddinker keinen Inlogparc 2.0.

Die CDU/SPD-Stadtregierung ignorierte alle Einwände und sprach sich für die Aufnahme des Areals in den Regionalplan Ruhr. Damit ist der erste Schritt zur einer möglichen Zerstörung der Kulturlandschaft in Norddinker getan.

 

Die CDU/SPD-Stadtregierung beschließt trotz heftiger Gegenwehr den Regionalplan (Bezug zum WA-Bericht)

Die Wählergruppe Pro Hamm hat klare Kante gezeigt und in der Diskussion im Rat deutlich gemacht, dass eine Ausweisung der Fläche in Norddinker/Uentrop im Regionalplan nicht mit uns getragen wird.

Der Erhalt der Umwelt und damit verbunden auch die der Lebensqualität muss Vorrang haben vor Flächenansiedlungen z.B. der Logistikbranche.

Wir brauchen keinen Inlogparc 2.0 in Norddinker!

 

Gegen die Erweiterung der Gewerbeflächen in Uentrop

Uentrop braucht keine Industriewüste, sondern den Erhalt und den Ausbau seiner Naturflächen

Die Wählergruppe Pro Hamm lehnt die geplante Erweiterung der Gewerbeflächen in Uentrop ab. Hier wird Grün zerstört und die Landschaft weiter verschandelt.

Wir haben ausreichend Industriezonen in Hamm! Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Natur in der Stadt.

Der Pro Hammer Nihat Altun, Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung nahm an der Bürgerveranstaltung teil.

Mehrheitsfraktionen gegen eine Bezirksbücherei in Uentrop

Die Wählergruppe Pro Hamm hat im Haupt- und Finanzausschuss den ergänzenden Haushaltsantrag, dass man investive Mittel zur Errichtung einer Bezirksbücherei im Stadtbezirk Uentrop zur Verfügung stellen sollte, auf die Tagesordnung gesetzt.
 
Der Antrag wurde quer durch alle Parteien abgelehnt. Volker Sartor, kulturpolitischer Sprecher der Wählergruppe Pro Hamm, hatte den Antrag auf Anregung vieler Bürgerinnen und Bürger, in die politische Diskussion eingebracht. Volker Sartor: ,,Eine Bücherei ist ein Hort des Wissens und der Bildung. Es ist aber auch ein wichtiger sozialer Treffpunkt, in der Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geboten werden. Die Stadt Hamm verfügt über eine Zentralbibliothek, die sich mit ihrer vielfältigen Arbeit über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht hat. Die Zentralbibliothek unterhält, um den positiven Mehrwert in die Stadtbezirke zu tragen, sogenannte Bezirksbüchereien. Hier stellt der Stadtbezirk Uentrop leider eine Ausnahme dar. Es existiert für den Stadtbezirk und die dortigen Ortsteile keine zentrale Anlaufstelle, die dem Anspruch einer Bezirksbücherei gleichkommen kann. Die Bürgerinnen und Bürger müssen in der Regel auf die Zentralbibliothek oder die Bezirksbücherei Rhynern ausweichen. Die Bürgerschaft in Uentrop regt seit Jahren an, diese Benachteiligung aufzuheben und eine Bezirksbücherei im Stadtbezirk zu installieren. So könnte man das Bildungs- und Kulturangebot im Stadtbezirk deutlich aufwerten.“
 
Ratsherr und Sprecher der Wählergruppe Pro Hamm Dr. Cevdet Gürle hatte diesen im Haupt- und Finanzausschuss zur Diskussion gestellt und reagierte mit Kopfschütteln auf das scheinbare Totschlagargument, warum eine Bezirksbücherei Uentrop nicht sinnhaft wäre:
Es gäbe keinen zentralen Ortskern, der passend sei für einen solchen Standort. Dr. Cevdet Gürle: ,,Wenn man dieser Argumentation folgen würde, dann könnte man auch die Bezirksbüchereien in Heessen und Rhynern infrage stellen, in denen es kein klar definiertes Zentrum gibt, sondern starke Ortsteile, die in ihrer Verbundenheit die Stärke des Stadtbezirks ausmachen.
 
Das Nein der Parteien zu einer Bezirksbücherei Uentrop ist eine vertane Chance, dem Stadtbezirk Uentrop einen neuen positiven Impuls zu geben.“
 
Volker Sartor                                                                                                        Dr. Cevdet Gürle
Kulturpolitischer Sprecher                                                                                Ratsherr / Sprecher
                                                   Wählergruppe Pro Hamm

Sportplatz am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium hat eine Daseinsberechtigung

,,Ein Wegfall des Sportplatzes neben dem Freiherr-vom-Stein-Gymnasium wäre ein herber Schlag für die Schulgemeinde, aber auch für die Vereine und Hobbygruppen, die die Anlage nutzen“, so Zeynep Karadeniz, jugendpolitische Sprecherin der Wählergruppe Pro Hamm und zugleich Sprecherin der Pro Hamm Jugend. Zeynep Karadeniz, die selbst als Uentroperin die Oberstufe des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums besucht, verweist auf den offenen Brief der Schulpflegschaft und der Schülervertretung und stellt sich hinter die Aussage, dass Bildung nicht für einen Parkplatz geopfert werden darf. Sie kritisiert zudem die jüngste Äußerung des Schulausschussvorsitzenden Manfred Lindemann (SPD), dass eine Bebauung und somit ein Wegfall des Sportplatzes im Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (Isek) „Neue Mitte Werries“ nicht ausgeschlossen werden kann. Zeynep Karadeniz weiter: ,,Zwar betonen Vertreter der Großen Koalition, dass eine finale Entscheidung über die Zukunft des Sportplatzes noch nicht getroffen wurde, weigern sich aber zugleich eine Zusage zugunsten des Sportplatzes zu treffen. Die Erfahrung zeigt, dass, wenn einmal die berüchtigte Büchse der Pandora geöffnet wurde und das wäre sie, wenn man eine mögliche Bebauung des Sportplatzes zu einem Parkplatz oder eventuell die Errichtung eines Hotels an dem Standort explizit als mögliche Optionen in das städtebauliche Entwicklungskonzept mit aufnimmt, auch gleichzeitig die Gefahr eines Dominoeffekts besteht. Wenn diese Pläne also tatsächlich umgesetzt werden, könnte dies den Bildungsplatz Freiherr-von-Stein-Gymnasium langfristig schwächen. Eine mögliche Verlegung des Sportplatzes, wie von Seiten der Hammer CDU und SPD ins Spiel gebracht, kann keine adäquate Lösung sein. Wir benötigen viel eher eine Aufwertung der Sportplatzanlage, die aber bereits seit Jahren auf sich warten lässt. Eine aufgewertete Sportplatzanlage würde sowohl den Schulsport, als auch den Sport in den Vereinen und den Hobbygruppen zu stärken. Es ist der politischen Diskussion nicht dienlich, wenn in der Öffentlichkeit der Eindruck entsteht, dass die Wertigkeit des Maxiparks gegen die Schule ausgespielt wird und man die beliebte Freizeitanlage nur positiv weiterentwickeln kann, wenn der Sportplatz geopfert wird, um an dieser Stelle Parkplätze zu errichten. Die Politik muss verstehen, dass sowohl der Maxipark, wie auch das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in gewisser Weise zur DNA des Stadtbezirks Uentrop gehören und beide auf der Prioritätenliste gleichwertig oben stehen müssen. Die Hammer CDU und SPD scheinen das noch nicht in Gänze verinnerlicht zu haben.“

Zeynep Karadeniz
Jugendpolitische Sprecherin / Sprecherin der Pro Hamm Jugend
Wählergruppe Pro Hamm

Spitzenduo für ein noch schöneres Uentrop

Die Wählergruppe Pro Hamm hat für den Stadtbezirk Uentrop ihre Kandidaten bestimmt. Die Liste wird angeführt von Erol Gürle (Arzt), es folgt André Hauke (Auszubildender). Die Wählergruppe Pro Hamm sieht folgende Schwerpunkte der Arbeit in der kommenden Legislaturperiode: Sicherstellung der Nahversorgung, Schutz des Naherholungsgebietes Geithe, Ausbau und Erhalt des Radwegesystems und die Schaffung einer Sekundarschule durch Zusammenlegung der Realschule Mark und der Erlenbachschule. ,,Die Lebensqualität im Bezirk Uentrop ist hoch und das sie auf diesem Niveau bleiben kann, muss die Politik in den nächsten Jahren die richtigen Entscheidungen treffen“, so Erol Gürle. Gürle weiter: ,,Der demografische Wandel, der einhergeht mit einer stetig älter werdenen Gesellschaft ist in Uentrop bereits heute stärker zu beobachten als in den anderen Hammer Stadtbezirken. Das ist eine Herausforderung, der wir uns stellen müssem. So muss die Nahversorgung insbesonderer in der Uentroper Dorfmitte sichergestellt und das Angebot an seniorengerechten Wohnungen eindeutig ausgebaut werden.“ André Hauke ergänzt: ,,Uentrop hat einen hohen Wert als Naherholungsgebiet und als touristischer Anziehungspunkt. Das gilt es zu erhalten und auszubauen“. In der Schulpolitik möchte die Wählergruppe Pro Hamm einen neuen Weg bestreiten. Sie spricht sich dafür aus, dass die Erlenbachschule mit der Realschule Mark zusammengeht und zu einer Sekundarschule weiterentwickelt wird. Gürle: ,,Wir müssen den Bürgerinnen und Bürgern reinen Wein einschenken. Die Schülerzahlen sind rückläufig und langfristig wird es der Realschule Mark nicht gelingen ihre Dreizügigkeit zu halten. Diese ist aber Bedingung für ein funktionierendes Differenzierungsangebot. Wenn wir den Bildungsstandort Uentrop stärken wollen und den Schulstandort an der heutigen Realschule langfristig erhalten möchten, dann müssen wir hier eine Sekundarschule installieren.“ ,,Wir als Pro Hamm sind sehr zufrieden, dass wir so ein starkes Spitzenduo für Uentrop präsentieren können und gehen zuversichtlich in den Wahlkampf“, so der Stellvertretende Vorsitzende der Wählergruppe Theo Damberg.

Erol Gürle

Andre Hauké

Wählergruppe Pro Hamm

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