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antrag

Erschließung Tierpark Hamm

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

der Haupt- und Finanzausschuss als Beschlussorgan hat am Sitzungstermin vom 10.07.2017 dem Antrag „Erschließung Tierpark Hamm“ (Vorlage-Nr. 12000/17) mehrheitlich zugestimmt. Die Beschlussvorlage der Verwaltung sieht u.a. die Planung eines Parkplatzes für über 100 Kfz vor, das einhergeht mit der Abholzung des Waldes am Tierpark.

Ein Entwicklungskonzept 2025, das für den Tierpark auf den Weg gebracht werden soll, muss als Chance genutzt werden, um die beliebte städtische Freizeiteinrichtung zu modernisieren und fit für die Zukunft zu machen.

Die Ratsgruppe Pro Hamm beantragt daher, dass der Rat der Stadt die Planung eines zusätzlichen Parkplatzes am Tierpark, die mit der Abholzung des Waldes am Tierpark einhergeht, stoppt und alternative Lösungsvorschläge erarbeitet, um die Problematik zu lösen. Hier müssen Standorte im unmittelbaren Umfeld in die Erschließungskonzeption des Tierparks eingebunden werden. Die Verwaltung wird diesbezüglich aufgefordert, Gespräche zu führen und den Rat über deren Ergebnisse zeitnah zu informieren.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Cevdet Gürle                                                                                                                                      Nurcan Varol
Ratsherr                                                                                                                                                      Ratsfrau

Wählergruppe Pro Hamm

Pressemitteilung

Mangelnder Ideenreichtum und Phantasielosigkeit bei Stadtverwaltung bezüglich Parkplatzproblematik am Tierpark

Die Wählergruppe Pro Hamm kritisiert das Festhalten der Großen Koalition an den Plänen zum Erschließungskonzept des Tierparks, welches unter anderem die Schaffung von 100 Parkplätzen vorsieht. Hierzu soll der Waldbestand am Tierpark abgeholzt werden. Khalid Bhihi, umweltpolitischer Sprecher der Wählergruppe, hält fest: ,,Die derzeit laufende Besucherbefragung unterstreicht, dass fast 90 Prozent der Besucher des Tierparks die Freizeitanlage mit dem Auto anfahren. Der öffentliche Nahverkehr spielt hingegen kaum bis gar keine Rolle. Das Ergebnis sollte niemanden überraschen. Die Antwort der CDU/SPD-Stadtregierung wie man die Anfahrt der Besucher des Tierparks bewältigen will, bestätigt, dass der Naturschutz keine Lobby bei der CDU und der SPD hat. Die Entscheidung der Großen Koalition den Wald am Tierpark abzuholen und an dieser Stelle eine Parkfläche zu schaffen, ist bezeichnend für die Umweltpolitik im Rathaus – es gibt keine! Es ist erfreulich, dass der Tierpark ein Besuchermagnet unserer Stadt ist und die Anfahrt wird von den Besuchern zurecht als Problem wahrgenommen. Ohne Not jedoch einen Wald zu vernichten, der nicht nur als Lärmschutz, sondern auch als Rückzugsgebiet zur Erholung für das angrenzende Wohnquartier dient, halten wir, insbesondere weil obendrein der Boden dauerhaft versiegelt würde, für den falschen Weg. Es müssen Alternativen ausgelotet werden, die dann möglicherweise eine Abholzung des Waldes völlig überflüssig machen. Daher vermissen wir bis dato ein Gesprächsaufnahme zwischen Stadt und Lebenshilfe. Die Lebenshilfe unterhält bekanntlich einen Parkplatz für mehr als 200 PKWs genau vor der Tür des Tierparks. Hier müsste gerade die Stadt mit wesentlich größerer Anstrengung und Initiative eine vertragliche Regelung anstreben, damit der Parkplatz der Lebenshilfe von den Besuchern des Tierparks mitgenutzt werden kann. Des Weiteren haben wir in der unmittelbaren Nähe des Tierparks weitere Parkflächen, so zum Beispiel am Aldi und dem Kolping-Gelände, die bei einer hohen Besucherfrequenz des Tierparks, wie sie zumeist an den Wochenenden vorherrscht, mitgenutzt werden könnten. Dass die Stadt bisweilen nicht einen ersten Schritt unternimmt, um eine bessere Anbindung des Tierparks an den öffentlichen Nahverkehr umzusetzen und dann anschließend in einem zweiten Schritt die Parkplatznachfrage neu überprüft, sondern direkt sprichwörtlich mit der Axt im Walde holzen geht, unterstreicht, dass man auf Kosten des Umwelt- und Naturschutzes den scheinbar einfachsten Weg gehen will.“

Khalid Bhihi
Umweltpolitischer Sprecher
Wählergruppe Pro Hamm

Anfrage

Anfrage an den Rat der Stadt Hamm bezüglich der Parkplatzproblematik am Tierpark

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

der Hammer Tierpark ist seit je her ein Besuchermagnet unserer Stadt. Die Entscheidung der Lebenshilfe nun 2 € für das Parken auf ihrem Gelände zu verlangen, stellt eine finanzielle Belastung für die Besucher des Tierparks dar. Da die direkte Parkplatzsituation am Tierpark unbefriedigend ist, wichen in der Vergangenheit viele Parkbesucher auf den Parkplatz der Lebenshilfe aus. Da das Parken nun an diesem Standort kostenpflichtig wird, steigt die Eintrittskarte für den Park, wenn man sich entscheidet auf dem Parkplatz der Lebenshilfe sein Auto abzustellen, um bis zu einem Viertel. Wenn man eine hohe Besucherfrequentierung des Parks erreichen oder auch nur beibehalten möchte, so kann die aktuelle Situation nur als kontraproduktiv gewertet werden.

Wir bitten die Stadtverwaltung in dem Zusammenhang um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Seit wann war die Stadtverwaltung über die Pläne der Lebenshilfe, eine Gebühr für das Parken auf deren Parkplatz zu verlangen, informiert?
  2. Gibt es alternative Konzepte seitens der Stadtverwaltung, wie der Parkplatznot entgegengewirkt werden kann? Wenn ja, wie sehen diese konkret aus?
  3. Lässt sich bereits abschätzen, wie hoch die Kosten für die Realisierung eines neuen Parkplatzes ausfallen und wann der neue Parkplatz fertiggestellt werden wird?
  4. Plant die Stadtverwaltung die Schaffung von kostenpflichtigen Parkplätzen am Tierpark?
  5. Wie und vor allem wann wird die Stadt die benötigten Gelder zur Verfügung stellen können?
  6. Die Stadtverwaltung hat den Vorschlag der Lebenshilfe deren Parkplatz zu übernehmen abgelehnt? Wie begründet die Stadtverwaltung ihre Ablehnung? Hat die Stadtverwaltung ihrerseits der Lebenshilfe Vorschläge unterbreitet, wie eine mögliche kooperative Zusammenarbeit zur Lösung der Parkplatzproblematik aussehen könnte? Wenn ja, was für Vorschläge waren das?
  7. Es heißt, dass es einen Plan gab, einen Euro direkt an der Kasse des Tierparks für das Parken zu verlangen, wieso wurde diese Idee nicht weiterverfolgt?
  8. Rechnet die Stadtverwaltung, dass die Parkplatzknappheit einen Besucherschwund an Wochenenden auslösen könnte? Wenn ja, welche zeitnahen Maßnahmen zur Kompensation sind geplant?
  9. Eine Alternative zur Schaffung zusätzlicher Parkplätze wäre beispielsweise eine bessere Anbindung des Tierparks an den öffentlichen Nahverkehr. Werden in dieser Hinsicht Planungen angestrebt? Wenn ja, wie ist der derzeitige Stand diesbezüglich?

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Cevdet Gürle                                                                               Nurcan Varol
Ratsherr                                                                                             Ratsfrau

Wählergruppe Pro Hamm

Pressemitteilung

Pressemitteilung bezüglich Parkplatzsituation am Hammer Tierpark

Die Wählergruppe Pro Hamm sieht in der Parkplatzproblematik am Tierpark einen dringenden Handlungsbedarf, der einer zeitnahen Lösung bedarf. Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm hält fest: ,,Der Hammer Tierpark ist ein Besuchermagnet unserer Stadt. Die Entscheidung der Lebenshilfe nun zwei Euro für das Parken auf ihrem Gelände zu verlangen, stellt eine finanzielle Belastung für die Besucher des Tierparks dar. Da die direkte Parkplatzsituation am Tierpark unbefriedigend ist, wichen in der Vergangenheit viele Parkbesucher auf den Parkplatz der Lebenshilfe aus. Da das Parken nun an diesem Standort kostenpflichtig wird, steigt die Eintrittskarte für den Park, wenn man sich entscheidet auf dem Parkplatz der Lebenshilfe sein Auto abzustellen, um bis zu einem Viertel. Das ist, wenn man eine hohe Besucherfrequentierung des Parks will kontraproduktiv. Hier ist die Stadt in der Verantwortung günstige Rahmenbedingungen in Form von kostenfreien Parkplätzen und einer besseren Anbindung des Tierparks zum öffentlichen Nahverkehr, damit die Attraktivität und so die Besucherfrequenz der beliebten Freizeiteinrichtung nicht darunter leidet, zu schaffen“.

Die Wählergruppe Pro Hamm bittet die Stadtverwaltung in dem Zusammenhang um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Seit wann war die Stadtverwaltung über die Pläne der Lebenshilfe, eine Gebühr für das Parken auf deren Parkplatz zu verlangen, informiert?
  2. Gibt es alternative Konzepte seitens der Stadtverwaltung, wie der Parkplatznot entgegengewirkt werden kann? Wenn ja, wie sehen diese konkret aus?
  3. Lässt sich bereits abschätzen, wie hoch die Kosten für die Realisierung eines neuen Parkplatzes ausfallen und wann der neue Parkplatz fertiggestellt werden wird?
  4. Plant die Stadtverwaltung die Schaffung von kostenpflichtigen Parkplätzen am Tierpark?
  5. Wie und vor allem wann wird die Stadt die benötigten Gelder zur Verfügung stellen können?
  6. Die Stadtverwaltung hat den Vorschlag der Lebenshilfe deren Parkplatz zu übernehmen abgelehnt? Wie begründet die Stadtverwaltung ihre Ablehnung? Hat die Stadtverwaltung ihrerseits der Lebenshilfe Vorschläge unterbreitet, wie eine mögliche kooperative Zusammenarbeit zur Lösung der Parkparkproblematik sein könnte? Wenn ja, was für Vorschläge waren das?
  7. Es heißt, dass es einen Plan gab, einen Euro direkt an der Kasse des Tierparks für das Parken zu verlangen, wieso wurde diese Idee nicht weiterverfolgt?
  8. Rechnet die Stadtverwaltung, dass die Parkplatzknappheit einen Besucherschwund an Wochenenden auslösen könnte? Wenn ja, welche zeitnahen Maßnahmen zur Kompensation sind geplant?
  9. Alternativ zur Schaffung zusätzlichen Parkplätzen wäre eine bessere Anbindung des Tierparks zum öffentlichen Nahverkehr. Werden in dieser Hinsicht Planungen angestrebt? Wenn ja, wie ist der derzeitige Stand diesbezüglich?

 

Dr. Cevdet Gürle
Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm