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Situation mit Poser-Szene an der Sachsenhalle weiterhin unbefriedigend

,,Außer Spesen nichts gewesen“, so bringt es Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm die Situation an der Sachsenhalle auf den Punkt. Dr. Cevdet Gürle weiter: ,,Der Einbau der Poller hat, wenn überhaupt und wie erwartet zur einer Verlagerung der Problematik geführt. An den Beschwerden der Anwohner über Lärmbelästigung und Müll hat sich nichts geändert.

Die Situation ist altbekannt und dennoch hat die Stadtverwaltung es versäumt in den letzten Monaten in ein echtes Gespräch mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu kommen. Natürlich ist das Fehlverhalten der Anwesenden, die sich auf dem Parkplatz der Sachsenhalle an den Wochenenden treffen und mit ihrer Lautstärke die Anwohner stören nicht zu rechtfertigen. Natürlich benötigen wir stärkere Kontrollen durch den Kommunalen Ordnungsdienst und der Polizei, aber niemand sollte sich dem Irrglauben hergeben, dass das die Problemlage an der Sachsenhalle lösen wird. Ich vermisse hier einen Runden Tisch oder ein Forum, das eventuell vom Stadtteilzentrum moderiert werden könnte, wo alle Beteiligten zusammenkommen und man mögliche Lösungswege aufzeigt.

Man muss zweigleisig fahren: Fehlverhalten ahnden, aber auch ein Angebot für die jungen Leute machen. Wenn man das Gespräch aufnimmt, dann erkennt man, dass die Mehrheit, z.B. offen ist für alternative Standorte. Unterbleibt dies, dann wird das Problem zu einem Dauerzustand und der Unmut der Anwohner wird ebenfalls zwangsläufig steigen.“

Dr. Cevdet Gürle
Sprecher / Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm

Schule hat angefangen

Aktion der Polizei NRW / Hamm und der Radio Lippewelle
Liebe Autofahrer nimmt Rücksicht auf unsere Kinder. Fahrt vorsichtig.

Pro Hamm wirkt: Endlich Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Schachtstraße

Anwohnende Familien und Besucher des Lippeparks beklagten immer wieder die ungehemmte Raserei vieler Autofahrer auf der Straße. Die Wählergruppe Pro Hamm brachte daher immer wieder Anträge und Anfragen bei der Bezirksvertretung Herringen ein, in denen gefordert wurde, dass die Stadtverwaltung Lösungen für das Problem umsetzt.

Obwohl die Mühlen bekanntlich langsam mahlen, haben sich die Bemühungen nun ausgezahlt. Vor kurzem wurden nun endlich Maßnahmen ergriffen, um die erhöhte Geschwindigkeit mancher Verkehrsteilnehmer zum Wohle und der Sicherheit der anwohnenden Familien auszubremsen.

Eine gute Entscheidung der Stadt, die nun offenbar die Sinnhaftigkeit der früheren Forderungen erkannt hat. Wir sagen Danke!

Folgen des ADFC Fahrradklima-Tests 2020 und des ADFC-Ideenmelders

Das Fahrrad ist das umweltfreundlichste Verkehrsmittel: emissionsfrei, leise, effizient, klimaschonend – darüber hinaus vielseitig, schnell, kostengünstig und gesundheitsfördernd. Fahrradfahren ist gut für den Körper, den Geist und die Umwelt. Dementsprechend sind alle politischen Maßnahmen, die von der kommunalen, über die Landes- und Bundesebene bis zur Europäischen Union, die darauf abzielen den Verkehrsanteil der Radfahrer*innen am Gesamtverkehr zu steigern, zu begrüßen.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern ist die größte Interessenvertretung der Radfahrer*innnen in Deutschland und weltweit. Der ADFC hat unter der Leitfrage: „Wie ist Radfahren in deiner Stadt?“ ein Fahrradklima-Test 2020 veröffentlicht. Die Ergebnisse für die Stadt Hamm sind nicht zufriedenstellend. Die Entwicklung weist seit 2012 in allen Untersuchungsfeldern einen deutlichen Negativtrend auf. Gehörte die Stadt vor zehn Jahren noch zu den Top-Adressen in Sachen Fahrradfreundlichkeit, muss man sich nunmehr mit dem Mittelfeld zufriedengeben.

Als besonders problematisch wird im Fahrradklima-Test, u.a. die Oberfläche und die Breite der (Rad-)wege, das Fahren im Mischverkehr mit dem Kfz und Ampelschaltungen für Radfahrer*innen bemängelt.

Der ADFC-Kreisverband Hamm hat darüber hinaus 2020 die Bevölkerung nach Vorschlägen zur Verbesserung des Rad- und Fußverkehrs befragt. Dazu wurde online ein ADFC-Ideenmelder eingerichtet, bei dem interaktiv auf einer Karte von Hamm Texteinträge vorgenommen werden konnten. So kamen 396 Einträge zusammen, von denen 80% Vorschläge im Bereich Radverkehr und die restlichen 20 Prozent sich auf den Fußverkehr und den Öffentlichen Nahverkehr bezogen. Die rege Teilnahme unterstreicht, dass die Bürger*innen ein großes Interesse haben die Rad- und Fußwegesysteme in der Stadt zu stärken.

Die Ratsgruppe Pro Hamm möchte die Thematik Fuß- und Radwege stärker in die Öffentlichkeit transportieren und bittet in den Zusammenhang die Stadtverwaltung auf darzustellen, welche kurz-, mittel- und langfristigen Ziele diese hat, um die umweltfreundliche Verkehrsinfrastruktur zu verbessern.

Wir bitten die Stadtverwaltung ihre politischen bzw. verkehrspolitischen Instrumente und Zielvorgaben den einzelnen Entwicklungsindikatoren des ADFC Fahrradklima-Tests 2020 zuzuordnen. Diese wären:
1. Fahrrad- und Verkehrsklima
2. Stellenwert des Radfahrens
3. Sicherheit beim Radfahren
4. Komfort beim Radfahren
5. Infrastruktur & Radverkehrsnetz

Des Weiteren bitten wir die Stadtverwaltung in ihrer Stellungnahme zur Anfrage festzuhalten, welche Maßnahmen aus den 396 Einträgen, die im Rahmen des ADFC-Ideenmelders 2020 zusammenkamen bereits umgesetzt wurden bzw. 2021 umgesetzt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Cevdet Gürle
Sprecher / Ratsherr

Erol Gürle
Ratsherr

Wählergruppe Pro Hamm

Farbliche Radwegemarkierung zur Steigerung des Sicherheitsempfindens der Radfahrer*innen

,,Wenn wir ein fahrradfreundlicher Bezirk sein wollen, dann müssen wir beginnen unsere Hausaufgaben zu machen“, so Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Wählergruppe Pro Hamm in der Bezirksvertretung Herringen.

Die Wählergruppe Pro Hamm greift einen Kritikpunkt von Radfahrer*innen, die die Holzstraße im Abschnitt an der Lessingschule nutzen, auf und fordert, dass der Bereich eine farbliche Markierung bekommt.

Dr. Cevdet Gürle weiter: ,,Das Fahrrad ist das umweltfreundlichste Verkehrsmittel: emissionsfrei, leise, effizient, klimaschonend – darüber hinaus vielseitig, schnell, kostengünstig und gesundheitsfördernd. Fahrradfahren ist gut für den Körper, den Geist und die Umwelt. Der Verkehrsbericht 2018 hat leider gezeigt, dass der Raum Herringen/Pelkum bei der Nutzung des Rads bei den Verkehrsteilnehmern die rote Laterne trägt. So nutzen nur rund 10 Prozent das Rad, aber knapp 52 Prozent das Auto. Die Zahlen sind seit 20 Jahren unverändert und scheinen fest zementiert zu sein. Die Ursachen für den geringen Radanteil unter allen Verkehrsteilnehmern sind, wie der jüngste ADFC Fahrradklima-Test gezeigt hat, vielfältig.

Als besonders problematisch wird im Fahrradklima-Test, u.a. die Oberfläche und die Breite der (Rad-)wege, das Fahren im Mischverkehr mit dem Kfz und Ampelschaltungen für Radfahrer*innen bemängelt. Das sind alles Probleme, die auch Radfahrer*innen in Herringen aus eigener Erfahrung kennen und „ertragen“ müssen. Es ist in dem Zusammenhang ausdrücklich zu begrüßen, dass die Ampel-Koalition und die Stadtverwaltung anstrebt, den Anteil an Fahrradfahren am Gesamtaufkommen der Verkehrsteilnehmer mit einem „Attraktivierung-Programm“ zu steigern.

Es gibt viele kleinere und größere Baustellen im Stadtbezirk, die angegangen werden müssen, wenn der Radanteil nachhaltig und substanziell gesteigert werden soll. Ein Kritikpunkt, der uns von Radfahrer*innen, die mit dem Rad ihre Kinder zur Lessingschule bringen, genannt wurde, ist die Radwegemarkierung an der Holzstraße. Es besteht zwar einen ausgewiesenen Radweg, der die Holzstraße vom Herringer Markplatz bis zum Sundern umfasst, jedoch wird dieser von den Autofahrern aber kaum bis gar nicht beachtet. Die Linienführung des Radweges ist an einigen Stellen nicht mehr zu erkennen und selbst bei guter Sichtbarkeit ignorieren die Autofahrer regelmäßig den Radweg und befahren diesen. Damit stellen sie einen nicht erheblichen Risikofaktor für die Sicherheit der Radfahrer*innen dar, die in den Morgen- und Mittagsstunden mit dem Rad zur Lessingschule fahren.

Einige Eltern beklagen in dem Zusammenhang, dass sie aufgrund der gefährlichen Radwegeführung an der Lessingschule darauf verzichten ihre Kinder mit dem Rad zur Schule zu bringen. Dementsprechend müsste der Radweg an der Holzstraße so gestaltet sein, dass das Sicherheitsempfinden der Radfahrer*innen erhöht wird.

Gemeinden und Städte in Deutschland nutzen aus eben diesen Gründen an sensiblen Stellen einer farblichen Markierung des Radwegs, um diesen dementsprechend von der reinen Autostraße visuell abzuheben. Diese Farbmarkierung wirkt sich auf das Verhalten der Autofahrer*innen aus, die tatsächlich stärker auf die Nutzer*innen des Radweges Acht geben .“

Die Wählergruppe Pro Hamm beantragt dementsprechend, dass die Bezirksvertretung Herringen die Stadtverwaltung auffordert, eine farbliche Markierung des Radweges an der Holzstraße, im Bereich der Lessingschule, vorzunehmen.

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm

Berichterstattung im WA zum Thema „Grüne Welle“ auf der Dortmunder Straße

Die rotgrüne Mehrheit in der Bezirksvertretung Herringen hat den Antrag der Wählergruppe Pro Hamm abgelehnt. Eine echte trifftige Begründung gab es nicht. Ein schlechter Start für die Ampel-Regierung vor Ort.

Nachrichten aus der Politik

Die Wählergruppe Pro Hamm hat in der Bezirksvertretung Herringen den Antrag auf die Tagesordnung gestellt, dass das Ampelsystem im Bezirk an den Hauptstraßen so anzupassen, dass eine „grüne Welle“ entsteht. Das bedeutet, dass wenn die erste Ampel grün geschaltet ist die nächste Ampel in der Folge ebenfalls grün wird und man als Auto- oder Fahrradfahrer durchfahren kann.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Man bekommt einen flüssigen Verkehr und reduziert somit den Emissionsausstoss. So können wir z.B. an der Ampelschaltung in Herringen bei Action/Jahnschule-Jahns tagtäglich sehen, dass die „grüne Welle“ nicht funktioniert. Wenn die Ampel bei Action/Jahnschule grün wird, bleibt man 200 Meter später an der Ampel bei Jahns stehen, da diese auf rot schaltet. Das war mal früher anders. Man konnte bis vor einigen Monaten noch durchfahren. Dies ist derzeit nicht mehr möglich.
Leider war es nicht möglich der SPD und den Grünen in Herringen das Problem verständlich zu machen bzw. sie waren nicht gewillt sich ernsthaft mit der Thematik auseinanderzusetzen und haben den Antrag abgelehnt. Das unterstreicht, das zu mindestens in Herringen von einer „Koalition des Mitmachens“, wie der Oberbürgermeister Herter es immer wieder gerne betont, nicht die Rede sein kann.
Argumente haben kein Gewicht. Es zählt die reine Machtpolitik.

Intelligentes Ampelsystem in Herringen realisierbar?

Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister,

die Wählergruppe Pro Hamm hat die Thematik „Grüne Welle“ in der Vergangenheit mehrfach im Rat und im Verkehrsausschuss thematisiert mit der Zielsetzung, dass Grüne Wellen an den Ampelanlagen im Stadtgebiet ermöglicht werden. Bei einer Grünen Welle werden die Ampelanlagen eines Straßenzuges so geschaltet, dass man beim Befahren der Straße mit einer bestimmten Geschwindigkeit jede Ampel in ihrer Grünphase antrifft.

Diese intelligente Ampelsteuerung verbessert den Verkehrsfluss und hat positive Folgen für die Schadstoffemissionen. Diese werden mit einem kontinuierlichen Verkehrsfluss der Kraftfahrzeuge deutlich reduziert. Des Weiteren werden die Wartezeiten für Fußgänger an Ampelanlagen stark verringert.

Leider scheint eine Grüne Welle an der vielbefahrenen Dortmunder Straße (mal wieder) nicht zu funktionieren. Das Ampelsystem müsste dementsprechend angepasst werden.

Die Bezirksfraktion der Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass die Bezirksvertretung die Stadtverwaltung auffordert, die Ampelanlagen in Herringen auf die Möglichkeit der Errichtung von Grünen Wellen zu prüfen. Das betrifft im Besonderen die Hauptverkehrsadern im Stadtbezirk.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Cevdet Gürle                                                                            Habib Kartal

Fraktionsvorsitzender                                                                    Bezirksvertreter

Wählergruppe Pro Hamm

 

Anwohner melden weitere Raser-Hotspots in Heessen

Jeder kennt den Moment der neuen Freiheit mit dem Bestehen der Führerscheinprüfung. Man muss nicht mehr die Eltern fragen oder das Fahrrad benutzen um von A nach B zu kommen. Das erste Auto wird gerne modifiziert und man möchte das Ergebnis stolz seinen Freunden vorführen und auch ausprobieren, was das Auto und man selbst kann. Jahre vergehen und man wird ein routinierter Autofahrer. Bei vielen sinkt aber auch die Geduld und ständig steht man unter Zeitdruck. Erst kürzlich zeigte die Wählergruppe Pro Hamm in einem Zeitungsartikel die Problematik am Frielicker Weg bezüglich zu hohen Tempos, quietschender Reifen und der entsprechenden Gefährdung und Belästigung der Anwohner durch dieses Verhalten auf.

Kurz darauf erreichten Thomas Ahlke, dem Sprecher der Wählergruppe Pro Hamm für den Stadtbezirk Heessen, weitere Meldungen von Bürgern. Thomas Ahlke: ,,Es wurde mir von einem Tuning-Treff am Real berichtet, bei dem die Teilnehmer gerne die Zufahrtsstraße zur Waschstraße, eine 30er-Zone, nutzen um dort Rennen zu veranstalten. Des Weiteren fühlen sich Anwohner durch Geschwindigkeitsüberschreitungen im Landwehrwinkel gefährdet und LKWs scheinen die Anliegereigenschaft dort großzügig auszulegen.“

Weitere Vorkommnisse, die der Wählergruppe herangetragen wurden, waren u.a. die Gefährdung einer Anwohnerin im Landwehrwinkel durch einen Müllwagenfahrer, dem 30 km/h in einer 30er-Zone einfach zu langsam waren und er nah auffuhr und mehrmals die Lichthupe tätigte.

Thomas Ahlke weiter: ,,Am Frielicker Weg kommen zu der zuvor erwähnten Tunerszene noch LKWs hinzu, die im eingeschränkten Halteverbot fahren und ihren Müll dort hinterlassen. Am Bahnhof Heessen treffen sich ebenfalls junge Menschen mit und ohne Auto, drehen unter Missachtung jeglicher Straßenverkehrsordnung ihre Runden auf dem Parkplatz und vermüllen diesen. Anwohner fühlen sich belästigt und Bürger, die die Bahn nutzen wohlen auf dem Bahnhofsgelände nicht mehr sicher.“

Der Heessener Sprecher der Wählergruppe resümiert: ,,Ich möchte den jungen Leuten nicht verbieten sich zu treffen und Spaß zu haben oder andere Mitbürger mit erhobenen Zeigefinger ermahnen und scheinbar Freiheiten einschränken. Allerdings sollte jeden bewusst sein, dass seine eigene Freiheit dort aufhört, wo die Freiheit und Gesundheit anderer eingeschränkt und gefährdet wird.“ Die Wählergruppe Pro Hamm wird die Beschwerden und die Meldungen der Anwohner und der Bürger aufgreifen und sie mit einer Anfrage auf die Tagesordnung des Verkehrsausschusses setzen. „Nach der Stellungnahme der Verwaltung kann man die nächsten Schritte in die Wege leiten“, so Thomas Ahlke.

Thomas Ahlke
Sprecher Heessen
Wählergruppe Pro Hamm

Weiterhin ungezügelte Raserei auf der Schachtstraße und Stadt schaut weg

,,Die Stellungnahme der Verwaltung ist eine Ohrfeige für alle Anwohner der Schachtstraße und Besucher der beliebten Freizeitanlage“, so Dr. Cevdet Gürle. Der Fraktionsvorsitzender der Wählergruppe Pro Hamm weiter: ,,Ich lade den Verfasser der Stellungnahme ein, morgens auf die Schachtstraße zu kommen. Dann kann er gerne mit mir zusammen den Verpackungsmüll vor den Einfahrten der Anwohner wegräumen. Er kann sich auch gerne Proan einem Wochenende an die Straße hinstellen und zählen, wie oft in einer Stunde die Geschwindigkeit an der Schachtstraße durch Raser überschritten wird. Diese Stellungnahme ist nicht das Papier wert auf dem es geschrieben wurde.“

Die Wählergruppe Pro Hamm greift das Thema auf und wird es mit zwei Anträgen auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung setzen. So fordert die Wählergruppe Pro Hamm, dass die Bezirksvertretung die Stadtverwaltung auffordert verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen. Ein weiterer Antrag setzt sich mit der Möglichkeit auseinander, die Schachtstraße in eine Fahrradstraße, wo das Fahrrad vor anderen Verkehrsteilnehmern Vorrang hat, umzuwidmen.

Dr. Cevdet Gürle zu den Überlegungen: ,,Das könnte zwar nicht das Müllproblem beheben, aber der Raserei einen Riegel vorschieben. Eine ausgewiesene Fahrradstraße ist dem Radverkehr vorbehalten beziehungsweise Radfahrer dürfen auf diesen Straßen auch nebeneinander fahren und haben gegenüber anderem Verkehr Vorrang. Der Vorrang des Radverkehrs soll mehr Sicherheit für die Radfahrer bringen, denn in der Regel dürfen Kfz diese besondere Straßen nur befahren oder am Seitenstreifen parken, wenn dies durch zusätzliche Verkehrsschilder erlaubt ist. Da sich an der Schachtstraße Anwohner, aber auch das Haus der Jugend und Sportvereine bzw. die Glück-Auf-Halle befinden, sollte das Befahren durch den Anlieger- und dem Lieferverkehr gestattet sein und auch eine Zufahrt z.B. für die Sportvereine weiterhin erlaubt werden. Die Straßenverkehrsordnung erlaubt durch das Anbringen zusätzlicher Verkehrszeichen, dass andere Verkehrsteilnehmer zweckbestimmt die Straße nutzen oder am Seitenstreifen parken können. Die Zielsetzung der Fahrradstraße bleibt aber, dass das Fahrrad die vorherrschende Verkehrsart ist und die Kraftfahrer sich dem Radverkehr unterordnen müssen. Eine Behinderung oder gar eine Gefährdung kann so verhindert werden.

Eigentlich sollte es im Sinne der Stadtverwaltung und der Großen Koalition sein, um z.B. die festgesetzten Klimaziele erreichen zu können, den emissionsfreien Radverkehr stärker als bisher zu fördern. Dieser spielt in der städtischen Infrastruktur leider immer noch eine untergeordnete Rolle. Die Umwidmung der Schachtstraße zur einer Fahrradstraße wäre dementsprechend eine mögliche Lösung für die Raserei vor Ort und würde zugleich den Stellenwert und die Wertschätzung gegenüber den immer beliebteren Radverkehr gerecht werden.“ Die Bezirksfraktion der Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass die Bezirksvertretung die Verwaltung auffordert zu prüfen, ob und in welcher Form die Schachtstraße zu einer Fahrradstraße umgewidmet werden kann. Die Bezirksvertretung wird zeitnah über die Ergebnisse in Form einer Mitteilungsvorlage informiert.

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm