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Antrag

Einführung von anonymisierten Bewerbungen bei der Stadtverwaltung und den städtischen Tochtergesellschaften

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die Wählergruppe Pro Hamm begrüßt Maßnahmen, die abzielen benachteiligte soziale Gruppen im Arbeitsleben zu unterstützen. Dementsprechend ist der Antrag 0694/18 der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zu begrüßen.

Das kann aber nur ein Instrument sein, damit Zielgruppen, wie Frauen und Menschen mit einem sogenannten Migrationshintergrund, die in Führungspositionen –  auch in der Stadtverwaltung und den städtischen Tochtergesellschaften deutlich unterrepräsentiert sind, gestärkt werden.

Die Ratsgruppe Pro Hamm verweist in dem Zusammenhang auf Studien, die deutlich machen, dass eine wirksame Maßnahme, um einer sozialen Selektion entgegenzuwirken, die Einführung von anonymisierten Bewerbungen sein können.

Bei einem anonymisierten Bewerbungsverfahren werden auf Angaben wie Name, Geschlecht oder Herkunft verzichtet, so dass allein die Qualifikation der Bewerber die Grundlage für eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch ist. So werden nachweislich die Chancen insbesondere für Frauen, ältere Arbeitnehmer und Menschen mit einem sogenannten Migrationshintergrund erhöht.

Die Ratsgruppe Pro Hamm beantragt daher, dass der Rat der Stadt Hamm der Einführung von anonymisierten Bewerbungen bei der Stadt Hamm zustimmt

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Cevdet Gürle                                                                            Nurcan Varol
Ratsherr                                                                                           Ratsfrau

Wählergruppe Pro Hamm