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Warteschlangen an der Kreuzung zur Dortmunder Straße

An der Straßenkreuzung Dortmunder Straße und Ludwig-Isenbeck-Straße beschweren sich immer wieder Mitbürger über das seit langem vorherrschende Problem, dass Autofahrer, die von der Ludwig-Isenbeck-Straße kommend als Linksabbieger auf die Dortmunder Straße auffahren wollen, einen enormen Geduldsfaden besitzen müssen, da aufgrund des starken Verkehrs ein gefahrloses Abbiegen kaum möglich ist, so dass Autofahrer fünf Minuten und länger an besagter Stelle auf eine sich bietende Gelegenheit warten müssen, in der Hoffnung dann schnell abbiegen zu können.

Einzige Rettung ist häufig die Fußgängerampel, denn sobald diese auf rot für die Autofahrer auf der Dortmunder Straße schaltet, können auch die wartenden Autofahrer auf die Dortmunder Straße wechseln, doch wenn kein Fußgänger kommt, heißt es weiter hoffen.

Ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung, dem wir dieses Problem nach der letzten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr schilderten, erklärte, dass die Möglichkeit bestehe, die Schaltung der Fußgängerampel dahingehend anzupassen, dass sie bei wartenden Linksabbiegern automatisch auf rot schaltet. An anderen Kreuzungen innerhalb der Stadt hätte sich dies bereits bewährt.

Da wir bislang noch keine Rückmeldung erhalten haben, beantragt die Bezirksfraktion Herringen der Wählergruppe Pro Hamm, dass die Bezirksvertretung die Stadtverwaltung beauftragt, die besagte Kreuzung prüfen zu lassen, ob die Ampelschaltung wie beschrieben verändert werden kann, um den Autofahrern, die von der Ludwig-Isenbeck-Straße kommend auf die Dortmunder Straße auffahren wollen, ein leichteres Linksabbiegen zu ermöglichen. Sollte die Untersuchung zu dem Ergebnis kommen, dass eine Veränderung der Ampelschaltung Abhilfe schaffen könnte, beantragen wir zudem, dass die Ampelanlage zeitnah umgestellt wird.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender

Habib Kartal
Bezirksvertreter

Wählergruppe Pro Hamm

Durchmesserlinien kein Ersatz für eine echte Ringbuslinie

,,Ich bin verwundert über die Äußerungen meines Fraktionskollegen Andreas Feike zur Fortschreibung des Nahverkehrsplans“, so Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Bezirksfraktion der Wählergruppe Pro Hamm in Herringen. Dr. Cevdet Gürle stellt fest: ,,Die Beschlussvorlage der Stadtverwaltung zur Fortschreibung des Nahverkehrsplans wurde unkritisch von der SPD-Fraktion mitgetragen und Verbesserungspotenzial wurde in der Sitzung der Bezirksvertretung nicht in die Diskussion eingebracht. Im Gegenteil, die SPD-Fraktion hat in Einmütigkeit mit der CDU, den Grünen und der Linke den Antrag der Wählergruppe Pro Hamm eine Ringbuslinie, der alle Stadtbezirke verbindet als Empfehlung an die Stadtverwaltung weiterzuleiten, abgelehnt. Wenn Herr Feike in seiner Presseveröffentlichung von einer Ringbuslinie spricht, dann bitte ich um eine Erklärung, was er darunter versteht. Eine Linie 15, die von Herringen, nicht nur Pelkum, sondern auch die Stadtbezirke Uentrop und Rhynern anfährt, scheint es bei der ablehnenden Haltung der Herringer SPD gegenüber dem Pro Hamm-Antrag jedenfalls nicht zu sein. Wir befürworten als Wählergruppe einen stärkeren Ausbau der infrastrukturellen Vernetzung unter allen Stadtbezirken. Die geplante Vernetzung zwischen den Stadtbezirken Bockum-Hövel und Heessen ist ein Schritt in die richtige Richtung, stellt aber langfristig eine nicht zufriedenstellende Lösung dar. Deswegen bejahen wir, dass die Buslinie 15, die derzeit nur drei ausgesuchte Stadtbezirke anfährt, zu einer echten und nicht verkappten Ringbuslinie, die alle Stadtbezirke kreisförmig anfährt, erweitert wird. So würde auch ein direkter Anschluss an das Freibad Berge für u.a. die Anwohner in den Wohnquartieren des Lohauserholz möglich gemacht.“

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm

Grüne Welle für Radfahrer

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

in Oberhausen startete am 06.06.2018 das Projekt „Grüne Welle“, wodurch die Stadtplaner das Radfahren für die Bevölkerung attraktiver machen möchten. Dabei werden wichtige Ampeln im Verkehrsnetz derart umgerüstet, dass diese nahende Radfahrer erkennen können und dann automatisch auf „Grün“ schalten, damit die Wartezeiten für Radfahrer so kurz wie nur möglich ausfallen.

Da das Radfahren auch in Hamm weiter gefördert werden könnte, sieht die Wählergruppe Pro Hamm ebenfalls Einsatzmöglichkeiten und ungenutztes Potential für Hamm, um das Wohlbefinden und die Gesundheit der Bürger zu steigern.

In diesem Zusammenhang möchten wir die Stadtverwaltung, um die Beantwortung folgender Fragen bitten:

  1. Ist der Stadtverwaltung das Projekt „Grüne Welle“ bekannt? Falls ja, gibt es bereits Überlegungen, wie ein solches Projekt auch in Hamm umgesetzt werden könnte?
  2. Was würde die Umrüstung einer Ampelanlage kosten?
  3. Wie hoch würden die Kosten ausfallen, wenn wie in Oberhausen zehn Ampeln umgerüstet und der Verkehr dementsprechend verändert werden müsste?
  4. Gibt es Straßen/Strecken in Hamm, wo eine solche „Grüne Welle“ aus Sicht der Stadtverwaltung Sinn machen würde? Wenn ja, wo konkret?
  5. Wie lang würde es in etwa dauern, um ein solches Projekt umzusetzen?
  6. Wäre es möglich, vor konkreter Festlegung einer Strecke, zuvor Teststrecken einzurichten, um zu schauen, wo eine solche Strecke am meisten von den Bürgern angenommen wird?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Cevdet Gürle                                                                              Nurcan Varol
Ratsherr                                                                                            Ratsfrau

Wählergruppe Pro Hamm