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Hammer Freibäder fristen hinsichtlich Investitionen ein stiefmütterliches Dasein

,,Es verwundert nicht, dass die Hammer Freibäder, trotz einer stabilen tropischen Wetterlage, nur mäßig besucht sind. Während das Parkbad Oelde und das Erlbad Drensteinfurt einen starken Zulauf haben, gilt dies in Hamm nur für die Aquawelt des Maximare. Das Freibad Süd in Berge und noch deutlicher wird es beim Selbachpark in Pelkum weisen Besucherzahlen vor, die einen deutlichen Spielraum nach oben haben“, so die jugendpolitische Sprecherin der Wählergruppe Pro Hamm Zeynep Karadeniz. Die Pro Hamm Jugend wollte in Erfahrung bringen, ob die Hammer Bürger „Freibad-Muffel“ sind und die Rückmeldung aus der Bürgerschaft war ein eindeutiges Nein. Die Sprecherin der Pro Hamm Jugend Zeynep Karadeniz: ,,Die Hammer nutzen das schöne Wetter zwar auch zum Baden in einem Freibad, aber Familien mit Kindern und Kleinkindern ziehen den Besuch im Maximare, trotz eines höheren Eintritts, den Besuch der Hammer Freibäder vor oder weichen auf die Bäder in Oelde und Drensteinfurt aus. Man sehe zwar z.B. im Selbachpark ein Kleinod für die westlichen Stadtbezirke, aber dieser sei deutlich in die Jahre gekommen und es gebe einen massiven Modernisierungsstau. So ist im Selbachpark keine attraktive Wasserfläche für Kleinkinder, die von Familien genutzt werden könnte, vorhanden. Die bestehende Anlage hinter dem Wellenbecken ist aus dem letzten Jahrhundert und so wirkt sie auch auf die Besucher. Hier hat die Stadt Hamm in den letzten 20 Jahren kein Geld in die Hand genommen, um in die Modernisierung zu investieren oder gar eine Wasserwelt zu schaffen, die für Kinder und Kleinkinder ansprechend ist und somit auch mehr Familien überzeugen würde das Selbachpark zu besuchen.“ Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm, greift die Kritik und die Anregung aus der Bürgerschaft auf. Dr. Cevdet Gürle: ,,Das Freibad ist eine wichtige Einrichtung für das Allgemeinwohl. Dessen Bedeutung findet im Rathaus leider nur unzureichend Wertschätzung. Man setzte und setzt hier lieber auf die Realisierung einiger weniger Leuchtturmprojekte – Stichwort Maximare oder die geplante Kanalkante, ignoriert aber bestehende Freizeitanlagen wie das Freibad Selbachpark. Die Freizeitanlage in Pelkum hat eine hohe Wichtigkeit für die Bürger, aber die Hammer CDU und SPD scheinen diese nicht auf dem politischen Radar zu haben. So werden wir dementsprechend im Rahmen der anstehenden Haushaltsberatungen ein Aktionspaket für das Selbachpark einfordern, so dass hier mittelfristig neue beziehungsweise umgestaltete Wasserflächen geschaffen werden können, die eine deutliche Attraktivitätssteigerung zu Folge haben. Damit würde man den Stadtbezirk Pelkum im Besonderen, aber auch durch die positive Magnetwirkung die Stadt im Allgemeinen aufwerten.“
 
Zeynep Karadeniz                                                                                                                           Dr. Cevdet Gürle
Jugendpolitische Sprecherin                                                                                                        Ratsherr
 
                                                                     Wählergruppe Pro Hamm

Metropolradruhr

Sehr geehrter Herr Dr. Scholz,

in vielen Städten NRWs erfreuen sich Leihfahrräder größter Beliebtheit. Gerade in Zeiten des Dieselskandals, von PKWs verstopften Innenstädten und dem alltäglichen Stress verwundert dies kaum. Mit dem Rad bestimmt jeder sein ganz eigenes individuelles Tempo und tut obendrein noch etwas für sein Wohlbefinden, seine Gesundheit und für die Umwelt.

Die Firma NEXTBIKE GmbH setzt diese Entwicklung mit ihrem Projekt „Metropolradruhr“ seit Jahren auch in Hamm um. Das anfangs breitgefächerte Angebot an Leihstationen wurde leider bereits 2014 aus finanziellen Gründen von zwölf auf fünf reduziert. Die aktuellen Leihstationen befinden sich am Bahnhof, am Heinrich-von-Kleist-Forum, am Maximare, am Oberlandesgericht und an der Örtlichkeit Schloss Heessen.

Als Wählergruppe stehen wir dem Thema der Leihfahrräder sehr wohlwollend gegenüber und halten das Projekt „Metropolradruhr“ daher für ausbaufähig. Die Wählergruppe Pro Hamm vertritt zudem die Meinung, dass dieses oder ähnliche Projekte stärker von der Stadt unterstützt werden sollten. In diesem Zusammenhang bitten wir die Stadtverwaltung, um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. In der Stellungnahme 0483 von 2016 verweist die Stadtverwaltung darauf, dass es noch immer Verhandlungen zwischen der RVR und NEXTBIKE laufen würden. Sind diese Verhandlungen mittlerweile als gescheitert anzusehen?
  2. Was ist aus Projekten wie dem Campus-Rad geworden? Wird die HSHL zukünftig auch günstige Fahrradausleihen anbieten können, wie es auch in anderen Städten des Ruhrgebiets der Fall ist?
  3. In der erwähnten Stellungnahme wurde auch darauf hingewiesen, dass weitere Betreiber wie „Call a Bike“ der DB auch für Hamm infrage kommen könnten. Wie ist hier der Stand der Dinge?
  4. Ist die Stadt Hamm daran interessiert, ein möglichst flächendeckendes Fahrradverleihnetz anzubieten? Falls ja, was steht einem Ausbau des Netzes seit Jahren im Wege?
  5. Wird an Konzepten gearbeitet, wie ein möglicher Ausbau des Netzes erreicht und finanziert werden kann?
  6. Wie hoch sind die Anschaffungs- und Wartungskosten einer Ausleihstation?
  7. Hat die Stadt in irgendeiner Form Einfluss auf die Entscheidungen der NEXTBIKE, was deren Ausbau in Hamm betrifft?
  8. Interessierte Bürger fragten konkret nach möglichen Ausleihstationen z.B. am Schillerplatz, EVK, Freibad Berge, Lippe- und Ebertpark. Gibt es in irgendeiner Form Pläne ein Fahrradausleihnetz in diesen Gebieten umzusetzen?
  9. Ist es nicht möglich die NEXTBIKE bei ihrem Projekt „Metropolradruhr“ finanziell unter die Arme zu greifen?
  10. Wäre es möglich Vertreter der NEXTBIKE in eine kommende Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr einzuladen, um aus erster Hand über den aktuellen Stand des Projekts „Metropolradruhr“ zu informieren?

Mit freundlichen Grüßen

Nihat Altun
Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr (ASEV)
Wählergruppe Pro Hamm

Resolution: Pausendach der Lindenschule

Sehr geehrter Herr Bezirksvorsteher Alewelt,

die Wählergruppe Pro Hamm beantragt, dass die Bezirksvertretung Herringen folgende Resolution beschließt und an den Oberbürgermeister weiterleitet:

Resolutionstext:

Die Verweigerung der Stadt Hamm eine vollständige Finanzierung des Pausendachs der Lindenschule zu übernehmen, wird aufs Schärfste kritisiert. Die Lindenschule als Förderschule macht eine wichtige Arbeit über den Stadtbezirk hinaus und es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass die Stadt Hamm diese flankiert und nicht mit dem Zurückhalten von Geldern torpediert. Die Kostenkalkulation ist überschaubar und der Mehrwert eines Pausendachs für die Schülerinnen und Schüler liegt auf der Hand. Es ist ein Unding, dass die Stadt Kinder im Regen stehen lässt, da sie scheinbar 7000 Euro nicht aufbringen kann oder nicht will und somit den Förderverein der Lindenschule in die Bredouille bringt die Restsumme aus Eigenmitteln zu stemmen. Es ist nicht die originäre Aufgabe des Fördervereins die Finanzierung eines Pausendachs sicherzustellen. Das liegt allein in der Verantwortung des Schulträgers und hier muss die Politik und die Verwaltung aktiv werden, um eine Finanzierung des Pausendachs aus Haushaltsmitteln sicherzustellen.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Cevdet Gürle                                                                                        Günay Yildirim
Fraktionsvorsitzender                                                                                Bezirksvertreter

Wählergruppe Pro Hamm

Entwicklung des Kreativquartiers Bergwerk Ost

Die Planungsgruppe „Bergwerk Ost“ kam zu einer Sitzung im Bergwerk Ost zusammen und setzte sich mit Vertretern der Hammer Kunstszene mit dem Schwerpunkt Entwicklungspotenziale des Areals in Richtung „Kreatives“ auseinander.

Der Pro Hammer Nihat Altun, Mitglied im Ausschuss für Verkehr und Stadtentwicklung (ASEV) und der Planungsgruppe, nahm an der Arbeitssitzung teil.

Anfrage an den Rat der Stadt Hamm bezüglich des Landesprogramms „Gute Schule 2020“

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

das Landesprogramm ,,Gute Schule 2020“, welches vom Stadtrat in der Sitzung vom 12.12.2016 einstimmig flankiert wurde, ermöglicht es bei einem Zinssatz von 0% Geld bei der NRW-Bank für den Um- und Ausbau von Schulen zu beantragen.

Die Beschlussvorlage der Verwaltung zur Ratssitzung vom 12.12.2016 erhielt eine Übersicht der angedachten Maßnahmen und deren zeitliche Umsetzungsmöglichkeit.

Da in einem Zeitungsbericht im überregionalen Teil der Lokalzeitung vom 24.03.2017 festgehalten wird, dass über die NRW-Bank bisher 18 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 7,7 Millionen bewilligt wurden und davon 2,1 Millionen Euro für fünf Vorhaben in den Regierungsbezirk Arnsberg fließen, bitten wir die Stadtverwaltung in dem Zusammenhang um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Hat die Stadtverwaltung bereits Förderanträge aus dem Programm „Gute Schule 2020“ beantragt? Wenn ja, für welche Schulen und für wann ist mit einer Bewilligung der Gelder zu rechnen?
  2. Falls Förderanträge noch nicht gestellt sein sollten, wann ist mit einer Antragstellung für welche konkreten Vorhaben für das Jahr 2017 zu rechnen?
  3. Gibt es Förderanträge, die ein negatives Votum der NRW-Bank bekommen haben, so dass eine Umsetzung des Vorhabens über diesen Fördertopf nicht möglich ist? Wenn ja, um welche Förderanträge beziehungsweise Maßnahmen handelt es sich?
  4. Rechnet die Stadtverwaltung mit einer möglichen Ablehnung von Förderanträgen?
  5. Wird der Schulausschuss über die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen an den Schulen informiert?
  6. Ist es vorgesehen, dass der Schulausschuss und/oder der Rat, wenn Änderungen in der Prioritätenliste vorgesehen sind, eine ergänzende Beschlussvorlage bekommen, der sie zustimmen müssen?
  7. Der Schulentwicklungsplan 2.0 wird Mitte Mai vorgestellt. Ist es geplant, die Prioritätenliste möglicherweise anzupassen, so dass Erkenntnisse aus der Fortschreibung des Schulentwicklungsplans eingebaut werden können?
  8. Gibt es bereits konkrete Informationen darüber nach welchem Zeitraum, bezogen auf das Ende der Auszahlungsphase, die Tilgungsphase beginnen würde und wie die Konditionen in einem solchen Fall aussehen?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Cevdet Gürle                                                                              Nurcan Varol
Ratsherr                                                                                             Ratsfrau

Wählergruppe Pro Hamm

 

Pressemitteilung bezüglich dem Landesprogramm ,,Gute Schule 2020“

Das Landesprogramm ,,Gute Schule 2020“, welches vom Stadtrat in der Sitzung vom 12.12.2016 einstimmig flankiert wurde, ermöglicht es bei einem Zinssatz von 0% Geld bei der NRW-Bank für den Um- und Ausbau von Schulen zu beantragen. Die Wählergruppe Pro Hamm hat die Beschlussvorlage, die eine Übersicht der angedachten Maßnahmen und deren zeitliche Umsetzungsmöglichkeit enthielt, mitgetragen. Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe reagiert aber irritiert über eine Aussage in einem Zeitungsbericht im überregionalen Teil der Lokalzeitung vom 24.03.2017 in der festgehalten wird, dass über die NRW-Bank zwar bisher 18 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 7,7 Millionen bewilligt wurden davon aber derzeit nur 2,1 Millionen Euro für fünf Vorhaben in den Regierungsbezirk Arnsberg fließen. Dr. Cevdet Gürle: ,,Die Stadtverwaltung ist höchst sparsam in Bezug auf die Weiterreichung von Informationen und so ist uns nicht bekannt, ob bisher Förderanträge positiv beschieden wurden oder inwiefern die Erkenntnisse des Schulentwicklungsplans in das lokale Umsetzung des Landesprogramms ,,Gute Schule 2020“ eingebaut werden sollen. Das Programm ,,Gute Schule 2020“ kann ein Instrument sein, um zu mindestens einen Teil des massiven Investitionsstaus an den Bildungseinrichtungen abzubauen. Dieses Instrument wird aber nur wirken, wenn die Fachverwaltung und Politik verstehen es richtig einzusetzen.“ Die Wählergruppe Pro Hamm bittet die Stadtverwaltung in dem Zusammenhang um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Hat die Stadtverwaltung bereits Förderanträge aus dem Programm „Gute Schule 2020“ beantragt? Wenn ja, für welche Schulen und für wann ist mit einer Bewilligung der Gelder zu rechnen?
  2. Falls Förderanträge noch nicht gestellt sein sollten, wann ist mit einer Antragstellung für welche konkreten Vorhaben für das Jahr 2017 zu rechnen?
  3. Gibt es Förderanträge, die ein negatives Votum der NRW-Bank bekommen haben, so dass eine Umsetzung des Vorhabens über diesen Fördertopf nicht möglich ist? Wenn ja, um welche Förderanträge beziehungsweise Maßnahmen handelt es sich?
  4. Rechnet die Stadtverwaltung mit einer möglichen Ablehnung von Förderanträgen?
  5. Wird der Schulausschuss über die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen an den Schulen informiert?
  6. Ist es vorgesehen, dass der Schulausschuss und/oder der Rat, wenn Änderungen in der Prioritätenliste vorgesehen sind, eine ergänzende Beschlussvorlage bekommen, der sie zustimmen müssen?
  7. Der Schulentwicklungsplan 2.0 wird Mitte Mai vorgestellt. Ist es geplant die Prioritätenliste möglicherweise anzupassen, so dass Erkenntnisse aus der Fortschreibung des Schulentwicklungsplan eingebaut werden können?
  8. Gibt es bereits konkrete Informationen darüber nach welchem Zeitraum, bezogen auf das Ende der Auszahlungsphase, die Tilgungsphase beginnen würde und wie die Konditionen in einem solchen Fall aussehen?

 

Dr. Cevdet Gürle
Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm

Pressemitteilung bezüglich des Städtebaulichen Rahmenplans Bergwerk Ost Heinrich Robert

Der Rat hat in seiner jüngsten Sitzung die Beschlussvorlage der Verwaltung mit der Bezeichnung „Städtebaulicher Rahmenplan Bergwerk Ost Heinrich Robert + Entwicklungsperspektive Pelkum/Wiescherhöfen“ beschlossen. Die Beschlussvorlage wurde von der Wählergruppe Pro Hamm mitgetragen. Der Rahmenplan Bergwerk Heinrich Robert und die Entwicklungsperspektive Pelkum/Wiescherhöfen unterteilt sich in fünf übergeordnete Handlungsfelder, die einen strategischen Rahmen für die Gesamtentwicklung geben sollen. Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Wählergruppe in der Bezirksvertretung Herringen hält fest: ,,Die Nachnutzung des Bergwerk Ost wird auf Jahrzehnte das Stadtbild in den Bezirken Pelkum und Herringen maßgeblich prägen, aber auch starke Impulse in die Gesamtstadt haben. Die Beschlussvorlage der Verwaltung ist suboptimal und wirft zahlreiche Fragen auf, die zeitnah geklärt werden müssen. Die CDU/SPD-Stadtregierung hat ihre Hausaufgaben nur unbefriedigend erledigt.“ Da die Beschlussvorlage inklusiver der Anhänge Fragen offen lässt bittet die Wählergruppe Pro Hamm die Stadtverwaltung in dem Zusammenhang um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Das Handlungsfeld 1 „Ökonomische Impulse“ sieht explizit den Ausbau der Kooperation mit der Interessenvertretung der Unternehmen in Pelkum und der Wirtschaftsförderung vor. Ausgehend von der Feststellung werfen sich folgende Fragen auf:
  2. Ist ein Ausbau der Kooperation mit der Interessenvertretung der Unternehmen, hier sei exemplarisch die Herringer Interessensgemeinschaft (HIG) zu erwähnen, nicht geplant?
  3. Wurden Vertreter der Herringer Unternehmen und der Unternehmen des Hammer Westen in die Entwicklung der Gesamtstrategie und der Handlungsfelder eingebunden? Wenn nein, mit welcher Begründung nicht? Wenn ja, seit wann wirken diese mit?
  4. Warum wird der Ausbau der Interessenvertretung mit Unternehmen in Pelkum explizit im Handlungsfeld erwähnt, aber Interessenvertretungen der Unternehmen im Hammer Westen und Herringen mit keiner Silbe erwähnt?
  5. Wird eine Verzahnung der lokalen Wirtschaftszentren zwischen dem Bergwerk Ost, der Herringer Mitte und dem Hammer Westen angestrebt? Wenn ja, wie soll diese umgesetzt werden, um möglicherweise negative Folgewirkungen für das jeweils andere Zentrum zu unterbinden?
  6. Das Handlungsfeld 1 ,,Ökonomische Impulse“ setzen, sieht darüber hinaus vor, dass Kristallisationskerne für die Kreativwirtschaft geschaffen werden sollen. Ausgehend davon stellen sich folgende Fragen:
  7. Wie will die Stadtverwaltung einen Verdrängungswettbewerb zwischen den kreativen Zentren, z.B. dem Kulturrevier auf dem Radbodgelände oder den innerstädtischen Kultureinrichtungen und dem angestrebten „Kreativquartier“ auf dem Bergwerk Ost verhindern? Existiert in dem Zusammenhang ein städtisches „Kulturkonzept“ beziehungsweise ist ein solches in Planung?
  8. Ist der Stadtverwaltung bekannt, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft in Hamm 2008 nur 1,4 Prozent der Gesamtwirtschaftsleistung ausmachten? Der Anteil stagniert und ist gar leicht rückläufig. So betrug der Anteil der Kultur- und Kreativwirtschaft 2014 1,3 Prozent. Wie schätzt die Stadtverwaltung unter dem Gesichtspunkt die erfolgreiche Realisierung eines „Kreativquartiers“ ein?
  9. Strebt die Stadtverwaltung eine Erhöhung der städtischen Gesamtwirtschaftsleistung im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft an? Wenn ja, mit welchen konkreten Maßnahmen soll dies erreicht werden?
  10. Das Handlungsfeld 1 „Ökonomische Impulse“ sieht des Weiteren den Punkt „Wohnen“ auf dem Bergwerk Ost vor. In dem Zusammenhang bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen:
  11. Ist die Schaffung von studentischen Wohnraum auf dem Gelände des Bergwerk Ost noch eine Option?
  12. Ist die Schaffung von sozialen Wohnungsbau auf dem Gelände des Bergwerk Ost eine Option.

 

Dr. Cevdet Gürle
Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm

Anfrage an den Rat der Stadt Hamm bezüglich des Städtebaulichen Rahmenplans Bergwerk Heinrich Robert + Entwicklungsperspektive Pelkum/Wiescherhöfen

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

der Rat hat in seiner Sitzung am 14.02.2017 die Beschlussvorlage der Verwaltung (Nr. 1018/16) mit der Bezeichnung „Städtebaulicher Rahmenplan Bergwerk Ost Heinrich Robert + Entwicklungsperspektive Pelkum/Wiescherhöfen“ beschlossen.
Die Beschlussvorlage wurde von der Wählergruppe Pro Hamm mitgetragen. Der Rahmenplan Bergwerk Heinrich Robert und die Entwicklungsperspektive Pelkum/Wiescherhöfen unterteilt sich in fünf übergeordnete Handlungsfelder, die einen strategischen Rahmen für die Gesamtentwicklung geben sollen.
Da die Beschlussvorlage inklusive der Anhänge Fragen offen lässt, bittet die Wählergruppe Pro Hamm die Stadtverwaltung in dem Zusammenhang um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Das Handlungsfeld 1 „Ökonomische Impulse“ sieht explizit den Ausbau der Kooperation mit der Interessenvertretung der Unternehmen in Pelkum und der Wirtschaftsförderung vor. Ausgehend von der Feststellung werfen sich folgende Fragen auf:
  2. Ist ein Ausbau der Kooperation mit der Interessenvertretung der Unternehmen, hier sei exemplarisch die Herringer Interessensgemeinschaft (HIG) zu erwähnen, nicht geplant?
  3. Wurden Vertreter der Herringer Unternehmen und der Unternehmen des Hammer Westen in die Entwicklung der Gesamtstrategie und der Handlungsfelder eingebunden? Falls nicht, welche Begründung gibt es dafür? Wenn ja, seit wann wirken diese mit?
  4. Warum wird der Ausbau der Interessenvertretung mit Unternehmen in Pelkum explizit im Handlungsfeld erwähnt, aber Interessenvertretungen der Unternehmen im Hammer Westen und Herringen mit keiner Silbe erwähnt?
  5. Wird eine Verzahnung der lokalen Wirtschaftszentren zwischen dem Bergwerk Ost, der Herringer Mitte und dem Hammer Westen angestrebt? Wenn ja, wie soll diese umgesetzt werden, um möglicherweise negative Folgewirkungen für das jeweils andere Zentrum zu unterbinden?
  6. Das Handlungsfeld 1 ,,Ökonomische Impulse“ setzen, sieht darüber hinaus vor, dass Kristallisationskerne für die Kreativwirtschaft geschaffen werden sollen. Ausgehend davon stellen sich folgende Fragen:
  7. Wie will die Stadtverwaltung einen Verdrängungswettbewerb zwischen den kreativen Zentren, z.B. dem Kulturrevier auf dem Radbodgelände oder den innerstädtischen Kultureinrichtungen und dem angestrebten „Kreativquartier“ auf dem Bergwerk Ost verhindern? Existiert in dem Zusammenhang ein städtisches „Kulturkonzept“ beziehungsweise ist ein solches in Planung?
  8. Ist der Stadtverwaltung bekannt, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft in Hamm 2008 nur 1,4 Prozent der Gesamtwirtschaftsleistung ausmachten? Der Anteil stagniert und ist gar leicht rückläufig. So betrug der Anteil der Kultur- und Kreativwirtschaft 2014 1,3 Prozent. Wie schätzt die Stadtverwaltung unter dem Gesichtspunkt die erfolgreiche Realisierung eines „Kreativquartiers“ ein?
  9. Strebt die Stadtverwaltung eine Erhöhung der städtischen Gesamtwirtschaftsleistung im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft an? Wenn ja, mit welchen konkreten Maßnahmen soll dies erreicht werden?
  10. Das Handlungsfeld 1 „Ökonomische Impulse“ sieht des Weiteren den Punkt „Wohnen“ auf dem Bergwerk Ost vor. In dem Zusammenhang bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen:
  11. Ist die Schaffung von studentischen Wohnraum auf dem Gelände des Bergwerk Ost noch eine Option?
  12. Ist die Schaffung von sozialen Wohnungsbau auf dem Gelände des Bergwerk Ost eine Option.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Cevdet Gürle                                                                              Nurcan Varol
Gruppensprecher                                                                             Ratsfrau

gez. f.d.R. Denni May
Gruppenmitarbeiter                                                                          Wählergruppe Pro Hamm