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Rat sieht Zuständigkeit des Lippeparks weiterhin als überbezirklich an

In der vergangenen Ratssitzung hatte Pro Hamm einen Antrag gestellt, um die Zuständigkeit des Lippeparks wieder den Bezirken zu übergeben.

Der Lippepark ist über die letzten Jahre zu einem regelrechten Besuchermagnet geworden und dies wäre wohl sicher nicht der Fall, wenn die Zuständigkeit ausschließlich beim Rat gelegen hätte. Ganz im Gegenteil, als die Bezirke noch selbst über die Zukunft des Lippeparks entscheiden konnten, wurden viele Entscheidungen getroffen, die heute zum maßgeblichen Erfolg des Parks beitragen.

Der Grund dafür liegt auf der Hand. Die Bezirke wissen naturgemäß am besten, was in ihrem Bezirk gut bzw. schlecht läuft und können daher auch wesentlich besser einschätzen, welche Maßnahme erforderlich ist, als das beispielsweise ein Ratspolitiker aus Rhynern könnte, der womöglich noch nie selbst einen Fuß in den Park gesetzt hat.

Da nun jedoch der Rat die Zuständigkeit übernommen hat, sind keine neuen Impulse mehr zu beobachten und auch vorherrschende Missstände können nur noch verzögert thematisiert werden. Hier seien die seit Monaten fehlenden Mülleimer oder auch die fehlende Schaukel genannt. Beides hätte man früher kurzerhand in der Bezirksvertretung thematisiert und eine Entscheidung getroffen.

Man kann den Lippepark nicht auf eine Ebene mit dem Maxipark oder dem Kurpark stellen, die beide tatsächlich eher als überbezirklich zu betrachten sind. Der Lippepark steht viel eher mit dem Hallohpark auf einer Stufe.

Die gesamte Diskussion ist für den Bürger letztlich völlig irrelevant, denn unter dem Strich zählt am Ende nur, ob diese Zuständigkeitsentscheidungen das Leben der Anwohner und Besucher verbessert oder verschlechtert haben und hier ist bereits eine tendenzielle Entwicklung erkennbar, die sich nur negativ deuten lässt.

Pro Hamm hält die veränderte Zuständkeit beim Lippepark und die damit verbundene Engstirnigkeit des Rates nach wie vor für einen Fehler. Wir werden die Situation daher weiterhin kritisch beobachten und auch zukünftig darum kämpfen, dass der Lippepark nicht ins politische Abseits gedrängt wird.

Zukunft des Herringer Wochenmarkts

Zukunft des Herringer Wochenmarkts

Die Bezirksfraktion Herringen der Wählergruppe Pro Hamm hatte in der Anfrage „Zukunft des Herringer Wochenmarkts“ (Nr. 0023/20) vom 26.11.2020 zum Sitzungstermin 03.12.2020 der Bezirksvertretung Herringen die Entwicklung und die Zukunftsaussichten des Herringer Wochenmarkts auf die Tagesordnung gesetzt.

Im Rahmen der Anfrage haben wir die Stadtverwaltung, um die Beantwortung folgender Fragen gebeten:
1. Wurde das Thema Zukunft des Herringer Marktplatzes vom Stadtmarketing bzw. der Stadtverwaltung aufgegriffen? Wenn ja, in welcher Form und welche Maßnahmen zur Stärkung des Herringer Wochenmarkts wurden 2020 umgesetzt bzw. zu mindestens in die Wege geleitet?
2. Welche Maßnahmen sind unter der Ampel-Regierung für 2021 und den Folgejahren zur Entwicklung des Wochenmarkts geplant?
Eine Beantwortung der Anfrage lässt nach 14 Monaten immer noch auf sich warten. Dennoch scheint die Stadtverwaltung nicht untätig geblieben zu sein. So ist im Internetauftritt der Stadt Hamm der Herringer Wochenmarkt bei der Auflistung der Wochenmärkte nicht mehr zu finden. (siehe folgenden Link: https://www.hamm.de/tour…/freizeit/einkaufen/wochenmaerkte)
Wir bitten in dem Zusammenhang die Stadtverwaltung auf, neben den oben bereits genannten Fragen zu unserer alten Anfrage, folgende Fragen zu beantworten:
1. Wann ist mit einer Beantwortung der Anfrage zu rechnen? Müssen wir davon ausgehen, dass eine Beantwortung noch weitere 14 Monaten oder gar noch länger auf sich warten lassen wird?
2. Warum wurde der Herringer Wochenmarkt bei der Auflistung der Wochenmärkte in den Stadtteilen von der Internetpräsenz der Stadt Hamm entfernt? Wann ist das erfolgt und warum wurde die Bezirksvertretung nicht über diese Maßnahme informiert?

Entwicklung des Quartiers am Sport-Aquarium

Die Attraktivierung der Außenfläche am Sport-Aquarium mit dem Bau eines Außenbeckens ist eine gute Nachricht für den Stadtbezirk. Das war eine Entscheidung, die längst überfällig gewesen ist. Nichtsdestotrotz wünschen sich viele Eltern einen noch größeren Außenbereich, der das Areal des angrenzenden Spielplatzes miteinschließt. Die Wählergruppe teilt diese Ansicht und sieht hier eine gute Möglichkeit, die Aufenthaltsqualität im Quartier und in Bockum-Hövel erheblich weiter aufzuwerten.

In diesem Sinne beantragt die Wählergruppe Pro Hamm, dass die Stadtverwaltung die Pläne zur Umgestaltung des Sport-Aquariums derart erweitert werden, dass auch die Fläche des angrenzenden Spielplatzes mit einbezogen wird. Der eigentliche Spielplatz könnte dann im nahen benachbarten Wäldchen als Waldspielplatz neu errichtet werden.

Nihat Altun
Bezirksvertreter Bockum-Hövel
Wählergruppe Pro Hamm

Welche Zukunft hat der Herringer Wochenmarkt

,,Wie lange müssen wir noch auf eine Antwort der Stadtverwaltung warten?“, fragt sich Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Wählergruppe Pro Hamm in der Bezirksfraktion Herringen und nimmt Bezug auf die Anfrage „Zukunft des Herringer Wochenmarkts“ vom 26.11.2020, die am 03.12.2020 erstmals auf der Tagesordnung der Bezirksvertretung stand und seither von Sitzung zur Sitzung stets vor sich hingeschoben wird.

Dr. Cevdet Gürle weiter: ,,Wir haben zwei simple Fragen gestellt und es sollte, trotz der mit Sicherheit vorhandenen Belastung der Stadtverwaltung durch die Corona-Pandemie möglich sein in 14 Monaten diese zu beantworten. Leider fehlt bis heute jegliche Stellungnahme.

Ganz untätig ist die Stadtverwaltung aber nicht geblieben. So ist im Internetauftritt der Stadt Hamm der Herringer Wochenmarkt bei der Auflistung der Wochenmärkte in den Stadtteilen nicht mehr zu finden. Die Bezirksvertretung wurde über diesen Schritt nicht in Kenntnis gesetzt.

Der Herringer Wochenmarkt darbt vor sich hin und der Marktplatz ist in seiner Funktion de facto zu einem Parkplatz für Autos und in jüngster Zeit zu einem Lagerplatz der Gelsenwasser-Baustelle reduziert worden. Das darf kein Dauerzustand sein.

Der Marktplatz bietet als historischer Kern unseres Stadtbezirks viel Entwicklungspotenzial und müsste ein Kleinod Herringens sein und nicht als Dauerparkplatz missbräuchlich genutzt werden.“ Die Wählergruppe Pro Hamm setzt die Thematik Herringer (Wochen-)Markt mit einer ergänzenden Anfrage erneut auf die Tagesordnung und bittet die Stadtverwaltung, um die Beantwortung folgender Fragen:
1. Wann ist mit einer Beantwortung der Anfrage zu rechnen? Müssen wir davon ausgehen, dass eine Beantwortung noch weitere 14 Monaten oder gar noch länger auf sich warten lassen wird?
2. Warum wurde der Herringer Wochenmarkt bei der Auflistung der Wochenmärkte von der Internetpräsenz der Stadt Hamm entfernt? Wann ist das erfolgt und warum wurde die Bezirksvertretung nicht über diese Maßnahme informiert?

Die Arnold-Freymuth-Gesamtschule – eine Bereicherung für Herringen und die Stadt Hamm

Nachdem die Bauarbeiten 2021 mehrfach ins Stocken geraten waren, schreitet die Großbaustelle an der Herringer Gesamtschule seit einigen Wochen zügig voran.

Der Schwerpunkt der laufenden Tätigkeiten ist der Bau der Zweifach-Sporthalle. Die Ausgrabungen sind weitgehend fertig, so dass man in die nächste Phase treten kann.

Der Bau der Zweifach-Sporthalle ist eine Bereicherung für den Schulstandort, hat aber auch einen hohen Mehrwert für die Herringer Sportlandschaft. Der Stadtbezirk verfügt über keine relevanten, freien Hallenkapazitäten. Dementsprechend war der Bau der Halle längst überfällig.

Die erneut hohen Anmeldezahlen an der Arnold-Freymuth-Gesamtschule zum Schuljahr 2022/23, aber auch an den anderen Hammer Gesamtschulen unterstreicht, dass viele Eltern für ihr Kind eine integrative Schule wünschen.

Der Kampf der Wählergruppe Pro Hamm für eine dritte Gesamtschule in Herringen hat sich als Erfolgsgeschichte erwiesen und es macht deutlich: Es lohnt politisch sich zu engagieren. Es lohnt bei Pro Hamm aktiv zu sein. Pro Hamm wirkt.

Qualitätsoffensive Fußgängerzone bereits vorbei?

Die Stadt führt bereits seit Jahren einen harten Kampf gegen die Verödung der Fußgängerzone. Die Einzelhändler mussten bereits vor der Pandemie aufgrund des veränderten Kaufverhaltens der Menschen mitunter um ihr Überleben kämpfen. Durch die Pandemie hat sich diese Lage noch zusätzlich verschärft, so dass vielen die vollmundig von der Stadt versprochene Qualitätsoffensive gerade Recht kommen sollte.
Gegenwärtig ist jedoch nicht absehbar, ob es in naher Zukunft erneut zu einem harten Lockdown kommen wird. Ein eben solcher könnte für so manchen Einzelhändler den sprichwörtlichen Sargnagel bedeuten. Insofern müssen sie jeder erdenklichen Form unterstützt bzw. gerettet werden.
In den nächsten Jahren soll das Allee-Center besser mit der Fußgängerzone verknüpft werden, was wir ebenfalls als einen ersten guten Schritt ansehen, aber dabei darf es unter keinen Umständen bleiben, weshalb es doch sehr verwundert, dass es für die eigentliche „Qualitätsoffensive“ der Fußgängerzone laut Haushaltsplan keine finanziellen Mittel in den nächsten Jahren geben wird.
Wir bitten in diesem Zusammenhang, um die Beantwortung folgender Fragen:
1. Wieso wurden keine weiteren finanziellen Mittel für die Qualitätsoffensive der Fußgängerzone im Haushaltsplan eingeplant? Ist die Stadtverwaltung mit dem aktuellen Stand bereits zufrieden?
2. Sollen andere Punkte im Haushaltsplan die Qualitätsoffensive mit aufgreifen? Wenn ja, welche Punkte konkret?
3. Sieht die Stadtverwaltung keine Gefahr, dass die Fußgängerzone im Zuge der Pandemie wieder stärker veröden könnte?
4. Wie steht die Stadtverwaltung zu einer Beteiligung am BMI-Fördermittelaufruf „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“? Beteiligt sich Hamm bereits an dem Aufruf? Falls nicht, warum hat man davon abgesehen?

Pro Hamm wirkt …

Das Thema „Szene Innenstadt“ ist vielerlei Hinsicht sehr bedeutsam. Der Umgang mit den Schwächsten in unserer Mitte sagt viel über uns selbst aus. Ein Grund mehr, das Wohlergehen dieser Menschen nicht außer Acht zu lassen.
Es ist daher sehr erfreulich, dass es uns gelungen ist, das Thema „Szene Innenstadt“ auf die Tagesordnung des Sozialausschusses zu setzen.

Welche Zukunft hat das Glück-auf-Stadion?

Die Wählergruppe Pro Hamm beurteilt die Stellungnahme der Verwaltung zur Anfrage „Ist-Zustand und Entwicklungspotenzial des Glück-Auf-Stadions“ differenter als die Stadt.

,,Für das historische Gedächtnis und das Bewusstseins des Stadtbezirks ist es eine gute Entscheidung, dass für die Statuen an den Eingangstoren der Anlage ein Denkmalswert festgestellt wurde und eine Restaurierung der Statuen nach 2022 vorgesehen ist“, so Habib Kartal, Bezirksvertreter der Wählergruppe Pro Hamm.

Habib Kartal begrüßt des Weiteren die Feststellung der Stadtverwaltung, dass auf der Grundlage des weiterhin rechtskräftigen Bebauungsplans eine sportliche Weiternutzung des Glück-Auf-Stadion grundsätzlich möglich wäre. Habib Kartal weiter: ,,Die Beurteilung der Stadt, dass eine Integration der Fläche des Glück-Auf-Stadions in eine ,,Sportlandschaft Lippepark“ keinen Mehrwert für das Quartier hätte, widersprechen wir hingegen klar.

Das Glück-Auf-Stadion wurde über viele Jahrzehnte als Sportanlage genutzt und bei einer Ertüchtigung des Areals wäre es erneut möglich. Einen Bedarf sehen wir, da bis heute z.B. Prüfungen zum Sportabzeichen im Stadion durchgeführt werden und es keine alternativen Ausweichstandorte im Bezirk gibt. Die Ersatzsportplätze, die im Kontext des Lippeparks entstanden sind, können bei Weitem nicht den Bedarf an Spiel- und Sportraum decken, der in Herringen defizitär ist. So konnten wir allein in den letzten Tagen und im Besonderen an den Wochenenden, wo wir spätsommerliche Temperaturen hatten, sehen, dass u.a. der Bolzplatz am Lippepark, in dem zugleich auch eine Basketballanlage eingebunden ist, bei Weitem nicht die Kapazität hat, um den Sportbedarf im Bezirk abzudecken.

Hier benötigen wir mittelfristig eine Lösung, die aus unserer Sicht idealerweise in der Integration des Glück-Auf-Stadions in ein Sportkomplex Lippepark aussehen könnte. So könnte im Glück-Auf-Stadion u.a. die Laufstrecke, das Weitsprungfeld oder das Fußballfeld wieder ertüchtigt und eventuell mit z.B. Outdoor-Fitnessgeräten erweitert und zugleich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Einbindung des Glück-Auf-Stadions in den Lippepark wäre für diesen ein starker positiver Impuls der Weiterentwicklung und würde den Lippepark im neuen Jahrzehnt einen massiven Attraktivitätsschub geben. Des Weiteren würden wir zugleich den Dornröschenschlaf des Glück-Auf-Stadions beenden.“

Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzende der Bezirksfraktion Herringen ergänzt die Äußerungen seines Kollegen: ,,Der Bebauungsplan von 2005 mit der Zielsetzung das Areal einer Wohnbebauung zukommen zu lassen, hat sich überlebt. Die Entwässerungsproblematik ist bis heute nicht gelöst und es ist höchst unwahrscheinlich, dass in den nächsten fünf Jahren eine Lösung erzielt werden wird. Außerdem stellt sich die grundsätzliche Frage, ob das Gebiet versiegelt und dafür Natur zerstört werden muss.

Wir haben in direkter Nachbarschaft mit dem Bebauungsplan am Wiesenteich bereits ein groß angelegtes Projekt zur Schaffung von Wohnraum. Wenn man bedenkt, dass die Einwohnerzahl Herringens, trotz Zuwanderung in den letzten 20 Jahren rückläufig war und der demografische Wandel sich nach 2025 noch stärker auswirken wird, muss die Frage gestellt werden, ob ein Bebauungsgebiet „Glück-Auf-Stadion“, deren Realisierung frühestens in den 2030er Jahren überhaupt umsetzbar sein wird, dann noch notwendig ist.“

Die Wählergruppe Pro Hamm plant die Thematik „Entwicklungspotenziale des Glück-Auf-Stadions“ in die Haushaltsplanungen für 2022/23 in die Bezirksvertretung einzubringen.

Habib Kartal
Bezirksvertreter

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Herringen

Wählergruppe Pro Hamm

Stadtteilkonferenz Hamm-Westen

am gestrigen Dienstag fand um 18 Uhr die Stadtteilkonferenz Hamm-Westen auf dem Viktoriaplatz statt.

Themen der Veranstaltung waren die Kita an der Wilhelmstraße, die Vorstellung des Projektes „Mehrwert schaffen im Quartier“, die Grünverbindung Weststadt und Planungen zu den Bereichen Spielplatz „An der Insel“, Düppelstraße/Langestraße und Wilhelmstraße.

Tim Isenbeck und Nihat Altun nahmen für Pro Hamm an der Veranstaltung teil.