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Das Zentrum Bockum-Hövels: Ein Problemfall?

,,Das Areal um das Bürgeramt ist eines der größten Baustellen im Stadtbezirk“, so Nihat Altun, Spitzenkandidat der Wählergruppe Pro Hamm. Die Wählergruppe Pro Hamm greift hierbei die deutliche Kritik von Anwohnern, aber auch von Jugendlichen und Familien, die die Sportanlage am Parkplatz oder die Spielplatzanlage aufsuchen, auf.
Nihat Altun: ,,Die Stadtverwaltung und die Große Koalition haben in den letzten Jahren die Problematik in diesem Bereich ignoriert und zugelassen, dass es mehr und mehr zu einem sozialen Brennpunkt wurde. Die Spielplatzanlage ist in einem beschämenden Zustand und wenig familienfreundlich gestaltet. Die Sitzbänke sind verdreckt und es fehlen Mülleimer. Der ganze Bereich angefangen vom Parkplatz bis zur Spielplatzanlage ist darüber hinaus vermüllt und teilweise mit Scherben versehen. Das ist wahrlich keine Augenweide.
So verwundert es nicht, dass immer weniger Familien die Spielplatzanlage noch nutzen und das in einem Wohnquartier, wo sehr viele Familien mit Kleinkindern leben. Das Quartier befindet sich seit Jahren in einer Negativspirale und die schwarzrote Stadtregierung hat es versäumt das Thema auf die politische Agenda zu setzen. So verwundert es nicht, dass z.B. Ruhestörungen in den letzten Monaten verstärkt zugenommen haben. Wir brauchen eine zeitnahe Umplanung des Quartiers, der sich über den Markt, den Parkplatz bis zur Spielplatzanlage erstrecken muss und eingebettet ist in eine Gesamtkonstrukt, wie man die Aufenthaltsqualität in dem Bereich, im Besonderen für die Anwohner, aber auch für die Besucher der Sport- und Spielanlagen verbessern kann. Als eine erste Maßnahme sollten zu mindestens die Missstände auf den Spielplatz bereinigt und der Unrat weggeräumt werden.“
Nihat Altun
Spitzenkandidat Bockum-Hövel
Wählergruppe Pro Hamm

Wann erwacht der Titania-Park aus dem Dornröschenschlaf?

,,Der Titania-Jugendpark befindet sich in einem Dornröschenschlaf. Das Gelände hat viel Potenzial, das aber bei Weitem nicht abgerufen wird“, so Elvan Balci, Kandidatin der Wählergruppe Pro Hamm für die Bezirksvertretung Pelkum. Sie moniert, dass die Politik der Anlage in den letzten fünf Jahren kaum Beachtung geschenkt hat.
Elvan Balci: ,,Wenn man mit jungen Leuten, die den Jugendpark noch aufsuchen ins Gespräch kommt, so zeigt sich, dass die Anlage immer weniger angenommen wird. Man weicht zunehmend auf andere Plätze, wie z.B. den Lippepark aus. Der Titania-Park, obwohl er sich in direkter Nachbarschaft zum Schulzentrum West befindet und praktisch ein Teil der Friedrich-Ebert-Parkanlage ist, droht mehr und mehr zu verweisen. Wir sehen den Bedarf für eine solche Anlage, der an den Hammer Westen angrenzt und damit ein Einzugsgebiet hat mit einer sehr jungen Wohnbevölkerung. Es spricht also viel für die Notwendigkeit eines solchen Standorts, der aber, wenn politisch gewollt, stärker auf die Agenda gesetzt werden muss.
Der Titania-Park bietet mit seiner großen Fläche viel Potenzial. Hier sollte man mit den Jugendlichen zusammen überlegen, ob und wie weitere Sportmöglichkeiten werden können. Außerdem müssen Missstände, wie der Zugang zum Parkplatz, deren Zufahrt bei Starkregen schnell unter Wasser steht oder der Kieselhügel, der seit Monaten direkt hinter der Basketballanlage steht endlich entfernt werden. Die tropischen Temperaturen der letzten Tage und Wochen haben nochmal deutlich gemacht, dass wir mehr Beschattung benötigen. Hier wäre es empfehlenswert Bäume als Sonnenschutz um die Sportanlage zu pflanzen. Der Asphalt wärmt sich rasend schnell auf, so dass ab dem Mittag bis in den Abend hinein nichts mehr geht. Eine weitere Anregung, die an uns herangetragen wurde, ist die Beleuchtung im Sportbereich zu verbessern. Denn im Besonderen im Winter, wenn es früh dunkel ist, ist am frühen Abend kein Sporttreiben mehr möglich.“
Elvan Balci
Kandidaten Pelkum
Wählergruppe Pro Hamm

Erweiterung des Hallenbads „Sport-Aquarium“ eine Chance für Bockum-Hövel

Die Wählergruppe Pro Hamm fordert in ihrem kommunalpolitischen Wahlprogramm, dass das Hallenbad Sport-Aquarium erweitert wird und schlägt u.a. ein Außenbecken vor.
Nihat Altun, Bockum-Höveler Spitzenkandidat der Wählergruppe Pro Hamm begründet das wie folgt: ,,Das Sport-Aquarium gehört zu den wichtigsten Freizeitmöglichkeiten, die im Stadtbezirk vorhanden sind und im Besonderen von Familien und älteren Menschen gut angenommen wird. Wir sollten das Hallenbad und das nähere Umfeld für das neue Jahrzehnt attraktiver gestalten. So schlagen wir vor, dass der Liegebereich erweitert wird und man den angrenzenden Spielplatz, der kaum genutzt und wahrlich kein Blickfang ist zwischen dem Wäldchen und dem Hallenbad in das Badgelände integriert und mit einer Wasserspiellandschaft für Kinder versieht. Wir halten darüber hinaus ein Außenbecken für zwingend notwendig. Das würde den Standort langfristig erhalten und wäre für Bockum-Hövel bei der Steigerung der Aufenthalt- und Lebensqualität ein wichtiger Schritt nach vorne.
Gerade Personengruppen, die weniger mobil sind, wie häufig Familien oder ältere Menschen würden von einer Aufwertung des Hallenbadgeländes massiv profitieren. Die Gespräche mit den Bürgern vor Ort haben gezeigt, dass für viele, die über kein eigenes Auto verfügen eine Fahrt in die Hammer Freibäder immer noch eine große Herausforderung darstellt. Die Anbindung des öffentlichen Nahverkehrs aus Bockum-Hövel zu den Freibädern ist bis heute nicht zufriedenstellend. Wir benötigen dementsprechend ein lokales Angebot, das notfalls fußläufig erreichbar ist. Jeder Euro, der in das Badgelände investiert wird, ist gut angelegt. Bockum-Hövel ist ein einwohnerstarker Bezirk und so würde eine Aufwertung des Sport-Aquariums eine stärkere Besucherfrequentierung zu Folge haben. Wenn man sich mit der Thematik Sport-Aquarium beschäftigt, sollte man das angrenzende Wäldchen in eine Gesamtkonzeption mit einbeziehen. So müssten teilweise die Bänke erneuert oder überhaupt welche aufgestellt werden. Außerdem muss die Frage geklärt werden und das sollte in Dialog mit den Familien vor Ort geschehen, ob ein Ersatzspielplatz am Standort sinnvoll ist.“
Nihat Altun
Spitzenkandidat Bockum-Hövel
Wählergruppe Pro Hamm

Impressionen vom Spatenstich „Wassersportzentrum“

Impressionen vom Spatenstich „Wassersportzentrum“

Die wassersporttreibenden Vereine am Kanal gehen einen neuen Weg. Mit Entstehung der „Kanalkante“ benötigen die Kanu- und Rudervereine, die ihren Sport am Kanal treiben eine „neue Heimat“.

Das gemeinsam genutzte Wassersportzentrum soll hier Ersatz schaffen für die Aufgaben der bisherigen Vereinsstandorte. Das Projekt „Kanalkante“ ist umstritten und wir als Pro Hamm haben immer wieder unsere kritische Haltung in der öffentlichen Diskussion deutlich gemacht. Dennoch tragen wir den Bau des Wassersportzentrums mit. Die Sportvereine benötigen unsere Unterstützung und dürfen nicht in Stich gelassen werden.

Der Pro Hammer Nihat Altun und Mitglied in der Bezirksvertretung Mitte nahm für die Wählergruppe am Spatenstich teil.

Sport-Tag im Hammer Norden – Stadtteilzentrum

Unter Federführung des Stadtsportbunds und des Stadtteilzentrums Norden wurde ein sogenannter „Sporttag“ auf die Beine gestellt. Hier konnten rund ein Dutzend Sportvereine des Nordens ihre vielfältige Vereinsarbeit präsentieren.

Thomas Ahlke und Dr. Cevdet Gürle vertraten die Wählergruppe Pro Hamm bei der Veranstaltung und kamen mit den Teilnehmern und Besuchern ins Gespräch.

Wir sagen als Pro Hamm Danke für das Orga-Team und alle Mitwirkenden.

Einzäunung schulischer Spiel- und Sportflächen

Sehr geehrter Herr Vorsitzender Lindemann,

schulische Spiel- und Sportflächen werden von Kindern und Jugendlichen häufig auch nach der regulären Schulzeit genutzt. Sie sind zum Teil sogar wichtiger Dreh und Angelpunkt in der Freizeitgestaltung mancher Jugendlicher.

In den Kommunen ist zu beobachten, dass diese Flächen über die letzten zehn Jahre jedoch zunehmend eingezäunt werden und somit eine Nutzung außerschulische Nutzung unmöglich machen. Um zu klären, ob und in welcher Form dies auch ein Problem in Hamm ist oder evtl. werden könnte, bitten wir die Stadtverwaltung, uns folgende Fragen zu beantworten:

  1. Bei welchen Hammer Schulen sind die Spiel- und Sportflächen auf dem jeweiligen Schulhof eingezäunt bzw. umfriedet?
  2. Bei welchen dieser Schulen erfolgte die Umzäunung innerhalb der letzten zehn Jahre?
  3. Sind darüber hinaus weitere Einzäunungen von Schulhofsflächen in der Zukunft geplant?
  4. Falls es Einzäunungen gegeben hat und oder welche geplant sind, möchten wir gern wissen, welche Gründe für die jeweilige Einzäunung sprachen/sprechen?
  5. Wie hoch waren die Kosten der jeweiligen Umzäunung?
  6. Wurden die Pläne für die Einzäunungen zuvor im Schulausschuss thematisiert?

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Waleczek
Mitglied im Schulausschuss
Wählergruppe Pro Hamm

Entwicklung der Sportlandschaft in Hamm

Sehr geehrter Herr Heggemann,

die Wählergruppe Pro Hamm hatte mehrfach angeregt den Sportentwicklungsplan für die Stadt Hamm, der am 22.01.2011 beschlossen und im Frühjahr 2013 der Öffentlichkeit präsentiert wurde, fortzuschreiben. Der Antrag der Wählergruppe Pro Hamm fand leider keine politische Mehrheit im Sportausschuss.

Neben Fragen zur Sportförderung und zur Sportstätteninfrastruktur mit ihren regionalen Besonderheiten, spielten zukunftsfähige Kooperations- und Organisationskonzepte für alle Altersgruppen vom Kleinkind bis zu den Senioren eine wichtige Rolle im Sportentwicklungsplan. Die Vereine erhielten Handlungsempfehlungen für bedarfsgerechte neue Sportangebote

In der Zeit nach Erarbeitung und Vorstellung des Sportentwicklungsplans sind zahlreiche Maßnahmen umgesetzt worden. Wir haben in den letzten sechs Jahren eine massive Veränderung der Lebenswelt des Hammer Sports erlebt und in den nächsten Jahren stehen weitere Umbrüche und Neuorientierungen bevor.

Aus der politischen Diskussion in den politischen Gremien konnten wir entnehmen, dass u.a. der Stadtsportbund und das Schul- und Sportamt als zwei relevante Akteure über einen Datenfundus verfügen, aus dem eine aktuelle Zustandsbeschreibung der Sportlandschaft in Hamm abgeleitet werden kann.

Wir bitten die Stadtverwaltung in dem Zusammenhang um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Wie viele Sportvereine sind Mitglied im Stadtsportbund? Hier bitten wir um eine differenzierte Auflistung nach einzelnen Jahren für den Zeitraum von 2010 bis 2018, um die Entwicklung besser nachvollziehen zu können.
  2. Wie viele Mitglieder sind in den jeweiligen Sportvereinen organisiert? Hier bitten wir ebenfalls um eine detaillierte Auflistung nach Jahren für den Zeitraum von 2010 bis 2018.
  3. Wie viele Mitglieder in den Sportvereinen sind Jugendliche und wie hoch ist der Anteil der Erwachsenen? Hier bitten wir um eine Einzelauflistung nach Sportvereinen für den Zeitraum von 2010 bis 2018. Des Weiteren möchten wir eine Auflistung über den Anteil der Mitglieder mit einem sogenannten Migrationshintergrund unterteilt nach Jugendlichen und Erwachsenen in den jeweiligen Sportvereinen für den Zeitraum von 2010 bis 2018.
  4. Der organisierte Sport ist erfahrungsgemäß in den einzelnen Sozialräumen unterschiedlich stark verankert. Wenn Datenmaterial vorhanden ist, wollen wir eine Auflistung der Vereinsmitgliedschaft der Wohnbevölkerung in den Sozialräumen für den Zeitraum 2010 bis 2018 erhalten.
  5. Die Sportförderung ist eine wichtige Komponente bei der Unterstützung der Sportvereine. Hier bitten wir um folgende Auflistungen:
  6. Wie hoch war der jeweilige jährliche finanzielle Zuschuss bezüglich der Unterstützung der Jugendarbeit in den Sportvereinen? Hier bitten wir um eine Einzelauflistung für alle Sportvereine und für den Zeitraum von 2010 bis 2018.
  7. Welche investiven Maßnahmen wurden im Zeitraum von 2010 bis 2018 für die Sportvereine durch die Stadt Hamm durchgeführt? Hier bitten wir um eine Auflistung der Maßnahmen, z.B. Errichtung von Kunstrasenplätzen, Flutlichtanlagen etc. Des Weiteren soll aus der Auflistung hervorgehen, die Gesamtsumme der investiven Maßnahme und deren prozentuelle Aufteilung zwischen Stadt und dem jeweiligen Sportverein.
  8. Welche investiven Maßnahmen sind mit welchen Finanzvolumen für den Zeitraum ab 2019 geplant?
  9. Das Sportverhalten in der Gesellschaft hat sich in den letzten zwanzig Jahren stark verändert. Wenn Informationen hierzu vorliegen, möchten wir in dem Zusammenhang Antworten auf folgende Fragen:
  10. Wie haben sich die einzelnen Sportarten in ihrer Mitgliedsstärke von 2010 bis 2018 entwickelt?
  11. „Sport im Grünen“ nimmt mehr und mehr einen größeren Raum für die Menschen ein. Wie unterstützt die Stadt/SSB Hamm das veränderte Freizeitverhalten mit z.B. eventuell eigenen Angeboten?
  12. Hamm wird in der Öffentlichkeit häufig als „Hauptstadt“ des Breitensports wahrgenommen. Dennoch gibt es Sportlerinnen und Sportler, die den Sport in ihren Vereinen als Leistungssport ausüben. Welche Unterstützungsmöglichkeiten bietet die Stadt dieser Zielgruppe?
  13. Die städtischen Sporthallen und Außenanlagen sind von existenzieller Bedeutung für die Sportvereine, da nur eine Minderheit dieser Hallen in Eigenbetrieb unterhält. Welche städtischen Sporthallen existieren in den jeweiligen Sozialräumen und wie ist deren Hallenauslastung? Hier bitten wir um eine Auflistung für den Zeitraum 2010 bis 2018.
  14. Die Migration von Zuwanderern und die Aufnahme der Flüchtlinge ist eine Chance, aber auch eine Herausforderung für die Demografie unserer Stadt und das spiegelt sich auch im Sportleben wieder. Welche Leistungen hat die Stadt/SSB Hamm erbracht oder erbringt es noch, um die Sportvereine in der Arbeit mit den Neubürgern zu sensibilisieren und die Neubürger für den Sport vor Ort zu gewinnen?

Mit freundlichen Grüßen,

Erol Gürle
Mitglied im Sportausschuss
Wählergruppe Pro Hamm

SV Westfalia Rhynern integriert Sport-Kita im geplanten Vereins-Neubau

Die Wählergruppe Pro Hamm begrüßt die Entscheidung der SV Westfalia Rhyhnern eine Sport-Kita in dem geplanten Vereinsneubau zu integrieren und fordert die Politik und Stadtverwaltung auf, in Kooperation mit den Sportvereinen weitere Sport-Kitas in den Stadtbezirken, die bisher ein solches Angebot nicht vorweisen können, zu ermöglichen.

Erol Gürle, sportpolitischer Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm und Mitglied im Sportausschuss macht deutlich: ,,Eine Sport-Kita ist für den Stadtbezirk Ryhnern im Besonderen, aber auch für die Stadt im Ganzen ein Mehrwert. Wenn die Sport-Kita in Ryhnern in Betrieb geht, wäre es die vierte Einrichtung dieser Form in unserer Stadt. Die Nachfrage der Elternschaft an der Angebotsform verdeutlicht, dass die Sport-Kitas sehr gut angenommen werden. Sie haben einen hohen Stellenwert in der Stärkung der frühkindlichen Erziehung und der Persönlichkeitsentwicklung. Die Bewegungsförderung wird in den Sport-Kitas in den Mittelpunkt ihrer pädagogischen Arbeit gestellt. Damit kommen sie den kindlichen Bedürfnissen nach Bewegung und Spiel entgegen. Körperbildung, Bewegung und Spielen sind lebensbedeutsam für die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung der Kinder. Bewegungsmangel und Übergewicht sind hingegen zentrale Ursache für viele Krankheiten.

Wenn wir die Sport-Kitas, die bereits im Betrieb sind oder in Planung betrachten, so müssen wir leider feststellen, dass diese sich ausschließlich in den östlichen Stadtbezirken und Heessen befinden oder befinden werden. Die Sozialräume Bockum-Hövel, Norden, Westen, Herringen und Pelkum tauchen auf dieser Karte nicht auf. Wir halten es für notwendig, dass das Angebot der Sport-Kita flächendeckend in Hamm angeboten wird, das bedeutet auch in den oben genannten Sozialräumen. Signifikante sportwissenschaftliche Studien unterstreichen, dass es eine enge Relation zwischen Bewegungsarmut und sozialer Armut gibt. Daraus folgt, dass in den Wohnräumen, wo Kinder mit SGB-Bezug überdurchschnittlich vertreten sind, Bewegungsarmut und Übergewicht und die damit verbundenen negativen Folgewirkungen deutlich häufiger auftauchen. Dementsprechend halten wir es für notwendig, dass u.a. der Hammer Westen und der Hammer Norden Kitas mit einem eindeutigen Bewegungsschwerpunkt erhalten.

Natürlich ist uns völlig klar, dass die Stadt Hamm nur als Partner auftritt und die Sportvereine die Träger der Sport-Kitas sind. Dennoch ist allen Beteiligten zugleich bewusst, dass eine Realisierung der Konzeption einer Sport-Kita nur in enger Absprache und Befürwortung durch die Stadt möglich ist. Hier erwarten wir, dass die Stadtverwaltung die Errichtung von Sport-Kitas zum Beispiel in den Sozialräumen des Westens und Nordens in Zusammenarbeit mit den lokalen Sportvereinen prüft und bei Machbarkeit zeitnah umsetzt.“

Die Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass der Sportausschuss die Stadtverwaltung beauftragt, in Gespräch mit den lokalen Sportvereinen in den westlichen Stadtbezirken und Bockum-Hövel die Machbarkeit der Realisierung einer Sport-Kita zu prüfen und die Mitglieder des Sportausschusses über die Ergebnisse der Gespräche zu informieren.

Erol Gürle
Sportpolitischer Sprecher
Mitglied im Sportausschuss
Wählergruppe Pro Hamm

Stärkung des Angebots „Sport im Grünen“ – Schaffung einer Open Air-Beachsportanlage

Sehr geehrter Herr Bezirksvorsteher Alewelt,

ein Punkt der heutigen Tagesordnung ist die Beratung über die bezirksbezogenen Haushaltsansätze im Haushaltsplan 2019/2020.

Leider müssen wir hier zu Kenntnis nehmen, dass im bezirksbezogenen Haushaltsplan für den Stadtbezirk Herringen Investitionen zur Schaffung einer Open Air-Beachsportanlage im Lippepark nicht geplant sind.

Der Lippepark hat sich in den letzten Jahren bezüglich der Besucherfrequenz positiv entwickelt und ist über die Stadtbezirksgrenzen hinweg ein Besuchermagnet. Der Lippepark wird zunehmend häufig von Bürgerinnen und Bürgern beziehungsweise Gruppen aufgesucht, die an diesem Standort sportliche Aktivitäten durchführen. Die Aufenthaltsqualität einer Freizeitanlage ist in der Regel abhängig von den Möglichkeiten die diese bietet.

Die Wählergruppe Pro Hamm begrüßt die Entwicklung, dass der Lippepark verstärkt unter dem Aspekt „Sport im Grünen“ genutzt wird und sieht darin eine Chance die Attraktivität der Anlage dauerhaft zu steigern. Der Lippepark verfügt über einige Möglichkeiten, um den Gedanken des ,,Sport im Grünen“ auszuleben, so zum Beispiel ist ein Bolzplatz und eine Skaterbahn vorhanden. Leider wird das Potenzial Sport im Park zu betreiben bei Weitem nicht ausgeschöpft.

So vermissen viele Sporttreibende die Möglichkeit Volleyball im Lippepark spielen zu können. Derzeit helfen sich die Gruppen, die diesen Sport durchführen wollen mit sogenannten mobilen „Outdoor-Anlagen“ aus.

Deswegen beantragt die Wählergruppe Pro Hamm, dass die Bezirksvertretung Herringen die Stadtverwaltung auffordert investive Mittel für die Schaffung einer Open Air-Beachsportanlage im Lippepark in den Haushalt 2019/2020 einzustellen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Cevdet Gürle                                                                                           Günay Yildirim
Fraktionsvorsitzender                                                                                    Bezirksvertreterin

Wählergruppe Pro Hamm

Pro Hamm fordert Sanierung und Instandsetzung der Glück-Auf-Halle

Sehr geehrter Herr Bezirksvorsteher Alewelt,

ein Punkt der heutigen Tagesordnung ist die Beratung über die bezirksbezogenen Haushaltsansätze im Haushaltsplan 2019/2020.

Leider müssen wir hier zu Kenntnis nehmen, dass im bezirksbezogenen Haushaltsplan für den Stadtbezirk Herringen Investitionen zur Sanierung und der Instandsetzung der Glück-Auf-Halle nicht geplant sind.

Die Glück-Auf-Halle wird von den Herringer Sportvereinen stark genutzt und ist für das heimische Vereinsleben von zentraler Bedeutung. Der Umbau und die energetische Sanierung der Glück-Auf-Halle wurden 2012 abgeschlossen. Im Rahmen der Umbauarbeiten wurde die Glück-Auf-Halle von einer Zweifeldhalle zur Dreifeldhalle ausgebaut, um den Abriss der Sporthalle der Jahnschule auszugleichen.

Zwar wurde die Gebäudehülle energetisch saniert und die Haustechnik komplett saniert, aber der Hallenboden wurde, obwohl dies in der ersten Planung vorgesehen war, nicht erneuert.

Der Hallenboden zeigt starke Abnutzungserscheinungen und erschwert das Betreiben von Sportangeboten zunehmend. Die Wählergruppe Pro Hamm hält es für notwendig, um den Stellenwert des Sports im Stadtbezirk zu stärken beziehungsweise auf hohem Niveau zu erhalten, dass der Hallenboden neu verlegt wird. Des Weiteren weißen die Geräteräume deutliche Mängel auf und die Zuschauertribüne bedarf einer Instandsetzung.

Deswegen beantragt die Wählergruppe Pro Hamm, dass die Bezirksvertretung Herringen die Stadtverwaltung auffordert, investive Mittel für die Sanierung und die Instandsetzung der Glück-Auf-Halle in den Haushalt 2019/2020 einzustellen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Cevdet Gürle                                                                                           Günay Yildirim
Fraktionsvorsitzender                                                                                    Bezirksvertreterin

Wählergruppe Pro Hamm