Beiträge

Stärkung des Angebots „Sport im Grünen“ – Schaffung von Outdoor-Fitnessgeräten und Überplanung der Spielplatzanlage am Bürgerpark Katzenkuhle

Ein Punkt der heutigen Tagesordnung ist die Beratung über die bezirksbezogenen Haushaltsansätze im Haushaltsplan 2021.

Leider müssen wir hier zu Kenntnis nehmen, dass im bezirksbezogenen Haushaltsplan für den Stadtbezirk Bockum-Hövel Investitionen im Bürgerpark Katzenkuhle nicht vorgesehen sind.

Der Hammer Norden muss stärker auf die politische Agenda gesetzt werden. Die Spielplatzanlage ist nicht zeitgemäß und wird der hohen Nutzung durch die Anwohner nicht mehr gerecht. Damit die Aufenthalts- und Lebensqualität im Ortsteil verbessert werden kann, brauchen wir neue Impulse für den Bürgerpark Katzenkuhle.

Die Wählergruppe Pro Hamm begrüßt die Entwicklung, dass immer mehr Menschen sportliche Aktivitäten im Außenbereich wahrnehmen. Die Stadt Hamm unterstützt wie andere Kommunen in Deutschland diese Veränderung des Sportverhaltens, die durch die Corona-Pandemie zusätzlich beschleunigt wurde, in dem z.B. sogenannte Outdoor-Fitnessgeräte in Parkanlagen installiert werden. Die Schaffung von Outdoor-Fitnessgeräten im Bürgerpark Katzenkuhle hätte eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität der Freizeitanlage zur Folge und würde das Angebot vor Ort deutlich ausweiten.

Deswegen beantragt die Wählergruppe Pro Hamm, dass die Bezirksvertretung Bockum-Hövel die Stadtverwaltung auffordert, investive Mittel für die Schaffung von Outdoor-Fitnessgeräten, verbunden mit einer generellen Überplanung der Freizeitanlage im Bürgerpark Katzenkuhle, in den Haushalt 2021 einzustellen.

Ergebnisse der Studie zur Entwicklung der Sportvereine in der Corona-Pandemie

,,Die Zahlen sind besorgniserregend“, so der sportpolitische Sprecher der Wählergruppe Pro Hamm Andreas Kämper und Mitglied für Pro Hamm im Sportausschuss zu den Ergebnissen der Studie zur Entwicklung der Sportvereine in der Corona-Pandemie.

Andreas Kämper: ,,Wenn jeder zweite Sportverein von einer existenzbedrohenden Lage in den nächsten zwölf Monaten spricht, dann ist die Politik verpflichtet tätig zu werden. Den Sportvereinen geht zunehmend die Luft aus – auch in Hamm. Der organisierte Vereinssport leidet massiv unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie. Der Lockdown schließt seit dem November letzten Jahres einen normalen Vereinssport aus und das wird bis mindestens zum Frühjahr der Fall sein. Das betrifft alle Sportvereine in ihrer Lebensader, ob das nun ein Verein mit bezahlten Amateurfußball ist oder ein reiner Breitensportverein.

Die Sportvereine geraten in eine massive finanzielle Schieflage und wenn der Sportbetrieb über Monate stillgelegt ist, drohen mit dem Austritt ohne aber den üblichen Neugewinn von Mitgliedern weitere Einnahmenverluste, die manch einen Verein in seiner Existenz bedroht. Die kommunale Politik muss zeitnah ein Programm zur Stärkung der Sportvereine auf den Weg bringen. Das kann beginnen mit der Unterstützung beim Aufbau einer digitalen Infrastruktur in den Sportvereinen und muss aufhören mit einer finanziellen Sonderförderung, um die Corona-Schäden abzufedern.

Eine Option wäre es die Jugendförderung anzuheben. Mitglieder unter 18 Jahren erhalten einen jährlichen, allgemeinen Zuschuss von 16 Euro pro Mitglied als Grundbeitrag. Die Grundförderung sollte 2021 einmalig ergänzt werden mit mindestens weiteren 5 Euro, besser sogar 10 Euro. Wenn man in dem Kontext bedenkt, dass die Hammer Sportvereine einen Mitgliederschwund von durchschnittlich 5 bis 10 Prozent 2021 im Vergleich zu 2020 haben, wären die Mehrkosten für die Stadt überschaubar. Es wäre aber ein wichtiges Signal an die Sportvereine. Damit würde man den Erhalt des Jugendsports, der zugleich in den meisten Vereinen auch gleichzusetzen ist mit dem Breitensport unterstützen und ein Hochfahren des normalen Sportbetriebs nach der Corona-Pandemie gewährleisten.“

Die Wählergruppe Pro Hamm wird das Thema auch in die Haushaltsberatungen einbringen. Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Wählergruppe Pro Hamm, ergänzt: ,,Der organsierte Vereinssport wird im städtischen Haushalt stiefmütterlich behandelt und wird seiner Bedeutung in keiner Weise gerecht. Die Bedeutung der Sportvereine für das gesellschaftliche Zusammenleben kann man nicht hoch genug einschätzen und dementsprechend sollte die Politik alle Instrumente einsetzen, um ein drohendes Vereinssterben zu verhindern. Wir werden dementsprechend im Rahmen der Haushaltsberatungen, wenn die Ampel-Regierung nicht von sich aus aktiv werden sollte ein Sonderprogramm für die Sportvereine beantragen.“

Andreas Kämper
Sportpolitischer Sprecher
Mitglied im Sportausschuss

Dr. Cevdet Gürle
Sprecher / Ratsgruppe Pro Hamm

Wählergruppe Pro Hamm

Andreas Kämper & Elvan Balci für den Sportausschuss

Andreas Kämper sitzt für Sie und für Pro Hamm im Sportausschuss. Seine Vertretung übernimmt Elvan Balci.

 

Das Zentrum Bockum-Hövels: Ein Problemfall?

,,Das Areal um das Bürgeramt ist eines der größten Baustellen im Stadtbezirk“, so Nihat Altun, Spitzenkandidat der Wählergruppe Pro Hamm. Die Wählergruppe Pro Hamm greift hierbei die deutliche Kritik von Anwohnern, aber auch von Jugendlichen und Familien, die die Sportanlage am Parkplatz oder die Spielplatzanlage aufsuchen, auf.
Nihat Altun: ,,Die Stadtverwaltung und die Große Koalition haben in den letzten Jahren die Problematik in diesem Bereich ignoriert und zugelassen, dass es mehr und mehr zu einem sozialen Brennpunkt wurde. Die Spielplatzanlage ist in einem beschämenden Zustand und wenig familienfreundlich gestaltet. Die Sitzbänke sind verdreckt und es fehlen Mülleimer. Der ganze Bereich angefangen vom Parkplatz bis zur Spielplatzanlage ist darüber hinaus vermüllt und teilweise mit Scherben versehen. Das ist wahrlich keine Augenweide.
So verwundert es nicht, dass immer weniger Familien die Spielplatzanlage noch nutzen und das in einem Wohnquartier, wo sehr viele Familien mit Kleinkindern leben. Das Quartier befindet sich seit Jahren in einer Negativspirale und die schwarzrote Stadtregierung hat es versäumt das Thema auf die politische Agenda zu setzen. So verwundert es nicht, dass z.B. Ruhestörungen in den letzten Monaten verstärkt zugenommen haben. Wir brauchen eine zeitnahe Umplanung des Quartiers, der sich über den Markt, den Parkplatz bis zur Spielplatzanlage erstrecken muss und eingebettet ist in eine Gesamtkonstrukt, wie man die Aufenthaltsqualität in dem Bereich, im Besonderen für die Anwohner, aber auch für die Besucher der Sport- und Spielanlagen verbessern kann. Als eine erste Maßnahme sollten zu mindestens die Missstände auf den Spielplatz bereinigt und der Unrat weggeräumt werden.“
Nihat Altun
Spitzenkandidat Bockum-Hövel
Wählergruppe Pro Hamm

Wann erwacht der Titania-Park aus dem Dornröschenschlaf?

,,Der Titania-Jugendpark befindet sich in einem Dornröschenschlaf. Das Gelände hat viel Potenzial, das aber bei Weitem nicht abgerufen wird“, so Elvan Balci, Kandidatin der Wählergruppe Pro Hamm für die Bezirksvertretung Pelkum. Sie moniert, dass die Politik der Anlage in den letzten fünf Jahren kaum Beachtung geschenkt hat.
Elvan Balci: ,,Wenn man mit jungen Leuten, die den Jugendpark noch aufsuchen ins Gespräch kommt, so zeigt sich, dass die Anlage immer weniger angenommen wird. Man weicht zunehmend auf andere Plätze, wie z.B. den Lippepark aus. Der Titania-Park, obwohl er sich in direkter Nachbarschaft zum Schulzentrum West befindet und praktisch ein Teil der Friedrich-Ebert-Parkanlage ist, droht mehr und mehr zu verweisen. Wir sehen den Bedarf für eine solche Anlage, der an den Hammer Westen angrenzt und damit ein Einzugsgebiet hat mit einer sehr jungen Wohnbevölkerung. Es spricht also viel für die Notwendigkeit eines solchen Standorts, der aber, wenn politisch gewollt, stärker auf die Agenda gesetzt werden muss.
Der Titania-Park bietet mit seiner großen Fläche viel Potenzial. Hier sollte man mit den Jugendlichen zusammen überlegen, ob und wie weitere Sportmöglichkeiten werden können. Außerdem müssen Missstände, wie der Zugang zum Parkplatz, deren Zufahrt bei Starkregen schnell unter Wasser steht oder der Kieselhügel, der seit Monaten direkt hinter der Basketballanlage steht endlich entfernt werden. Die tropischen Temperaturen der letzten Tage und Wochen haben nochmal deutlich gemacht, dass wir mehr Beschattung benötigen. Hier wäre es empfehlenswert Bäume als Sonnenschutz um die Sportanlage zu pflanzen. Der Asphalt wärmt sich rasend schnell auf, so dass ab dem Mittag bis in den Abend hinein nichts mehr geht. Eine weitere Anregung, die an uns herangetragen wurde, ist die Beleuchtung im Sportbereich zu verbessern. Denn im Besonderen im Winter, wenn es früh dunkel ist, ist am frühen Abend kein Sporttreiben mehr möglich.“
Elvan Balci
Kandidaten Pelkum
Wählergruppe Pro Hamm

Erweiterung des Hallenbads „Sport-Aquarium“ eine Chance für Bockum-Hövel

Die Wählergruppe Pro Hamm fordert in ihrem kommunalpolitischen Wahlprogramm, dass das Hallenbad Sport-Aquarium erweitert wird und schlägt u.a. ein Außenbecken vor.
Nihat Altun, Bockum-Höveler Spitzenkandidat der Wählergruppe Pro Hamm begründet das wie folgt: ,,Das Sport-Aquarium gehört zu den wichtigsten Freizeitmöglichkeiten, die im Stadtbezirk vorhanden sind und im Besonderen von Familien und älteren Menschen gut angenommen wird. Wir sollten das Hallenbad und das nähere Umfeld für das neue Jahrzehnt attraktiver gestalten. So schlagen wir vor, dass der Liegebereich erweitert wird und man den angrenzenden Spielplatz, der kaum genutzt und wahrlich kein Blickfang ist zwischen dem Wäldchen und dem Hallenbad in das Badgelände integriert und mit einer Wasserspiellandschaft für Kinder versieht. Wir halten darüber hinaus ein Außenbecken für zwingend notwendig. Das würde den Standort langfristig erhalten und wäre für Bockum-Hövel bei der Steigerung der Aufenthalt- und Lebensqualität ein wichtiger Schritt nach vorne.
Gerade Personengruppen, die weniger mobil sind, wie häufig Familien oder ältere Menschen würden von einer Aufwertung des Hallenbadgeländes massiv profitieren. Die Gespräche mit den Bürgern vor Ort haben gezeigt, dass für viele, die über kein eigenes Auto verfügen eine Fahrt in die Hammer Freibäder immer noch eine große Herausforderung darstellt. Die Anbindung des öffentlichen Nahverkehrs aus Bockum-Hövel zu den Freibädern ist bis heute nicht zufriedenstellend. Wir benötigen dementsprechend ein lokales Angebot, das notfalls fußläufig erreichbar ist. Jeder Euro, der in das Badgelände investiert wird, ist gut angelegt. Bockum-Hövel ist ein einwohnerstarker Bezirk und so würde eine Aufwertung des Sport-Aquariums eine stärkere Besucherfrequentierung zu Folge haben. Wenn man sich mit der Thematik Sport-Aquarium beschäftigt, sollte man das angrenzende Wäldchen in eine Gesamtkonzeption mit einbeziehen. So müssten teilweise die Bänke erneuert oder überhaupt welche aufgestellt werden. Außerdem muss die Frage geklärt werden und das sollte in Dialog mit den Familien vor Ort geschehen, ob ein Ersatzspielplatz am Standort sinnvoll ist.“
Nihat Altun
Spitzenkandidat Bockum-Hövel
Wählergruppe Pro Hamm

Impressionen vom Spatenstich „Wassersportzentrum“

Impressionen vom Spatenstich „Wassersportzentrum“

Die wassersporttreibenden Vereine am Kanal gehen einen neuen Weg. Mit Entstehung der „Kanalkante“ benötigen die Kanu- und Rudervereine, die ihren Sport am Kanal treiben eine „neue Heimat“.

Das gemeinsam genutzte Wassersportzentrum soll hier Ersatz schaffen für die Aufgaben der bisherigen Vereinsstandorte. Das Projekt „Kanalkante“ ist umstritten und wir als Pro Hamm haben immer wieder unsere kritische Haltung in der öffentlichen Diskussion deutlich gemacht. Dennoch tragen wir den Bau des Wassersportzentrums mit. Die Sportvereine benötigen unsere Unterstützung und dürfen nicht in Stich gelassen werden.

Der Pro Hammer Nihat Altun und Mitglied in der Bezirksvertretung Mitte nahm für die Wählergruppe am Spatenstich teil.

Sport-Tag im Hammer Norden – Stadtteilzentrum

Unter Federführung des Stadtsportbunds und des Stadtteilzentrums Norden wurde ein sogenannter „Sporttag“ auf die Beine gestellt. Hier konnten rund ein Dutzend Sportvereine des Nordens ihre vielfältige Vereinsarbeit präsentieren.

Thomas Ahlke und Dr. Cevdet Gürle vertraten die Wählergruppe Pro Hamm bei der Veranstaltung und kamen mit den Teilnehmern und Besuchern ins Gespräch.

Wir sagen als Pro Hamm Danke für das Orga-Team und alle Mitwirkenden.

Einzäunung schulischer Spiel- und Sportflächen

Sehr geehrter Herr Vorsitzender Lindemann,

schulische Spiel- und Sportflächen werden von Kindern und Jugendlichen häufig auch nach der regulären Schulzeit genutzt. Sie sind zum Teil sogar wichtiger Dreh und Angelpunkt in der Freizeitgestaltung mancher Jugendlicher.

In den Kommunen ist zu beobachten, dass diese Flächen über die letzten zehn Jahre jedoch zunehmend eingezäunt werden und somit eine Nutzung außerschulische Nutzung unmöglich machen. Um zu klären, ob und in welcher Form dies auch ein Problem in Hamm ist oder evtl. werden könnte, bitten wir die Stadtverwaltung, uns folgende Fragen zu beantworten:

  1. Bei welchen Hammer Schulen sind die Spiel- und Sportflächen auf dem jeweiligen Schulhof eingezäunt bzw. umfriedet?
  2. Bei welchen dieser Schulen erfolgte die Umzäunung innerhalb der letzten zehn Jahre?
  3. Sind darüber hinaus weitere Einzäunungen von Schulhofsflächen in der Zukunft geplant?
  4. Falls es Einzäunungen gegeben hat und oder welche geplant sind, möchten wir gern wissen, welche Gründe für die jeweilige Einzäunung sprachen/sprechen?
  5. Wie hoch waren die Kosten der jeweiligen Umzäunung?
  6. Wurden die Pläne für die Einzäunungen zuvor im Schulausschuss thematisiert?

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Waleczek
Mitglied im Schulausschuss
Wählergruppe Pro Hamm

Entwicklung der Sportlandschaft in Hamm

Sehr geehrter Herr Heggemann,

die Wählergruppe Pro Hamm hatte mehrfach angeregt den Sportentwicklungsplan für die Stadt Hamm, der am 22.01.2011 beschlossen und im Frühjahr 2013 der Öffentlichkeit präsentiert wurde, fortzuschreiben. Der Antrag der Wählergruppe Pro Hamm fand leider keine politische Mehrheit im Sportausschuss.

Neben Fragen zur Sportförderung und zur Sportstätteninfrastruktur mit ihren regionalen Besonderheiten, spielten zukunftsfähige Kooperations- und Organisationskonzepte für alle Altersgruppen vom Kleinkind bis zu den Senioren eine wichtige Rolle im Sportentwicklungsplan. Die Vereine erhielten Handlungsempfehlungen für bedarfsgerechte neue Sportangebote

In der Zeit nach Erarbeitung und Vorstellung des Sportentwicklungsplans sind zahlreiche Maßnahmen umgesetzt worden. Wir haben in den letzten sechs Jahren eine massive Veränderung der Lebenswelt des Hammer Sports erlebt und in den nächsten Jahren stehen weitere Umbrüche und Neuorientierungen bevor.

Aus der politischen Diskussion in den politischen Gremien konnten wir entnehmen, dass u.a. der Stadtsportbund und das Schul- und Sportamt als zwei relevante Akteure über einen Datenfundus verfügen, aus dem eine aktuelle Zustandsbeschreibung der Sportlandschaft in Hamm abgeleitet werden kann.

Wir bitten die Stadtverwaltung in dem Zusammenhang um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Wie viele Sportvereine sind Mitglied im Stadtsportbund? Hier bitten wir um eine differenzierte Auflistung nach einzelnen Jahren für den Zeitraum von 2010 bis 2018, um die Entwicklung besser nachvollziehen zu können.
  2. Wie viele Mitglieder sind in den jeweiligen Sportvereinen organisiert? Hier bitten wir ebenfalls um eine detaillierte Auflistung nach Jahren für den Zeitraum von 2010 bis 2018.
  3. Wie viele Mitglieder in den Sportvereinen sind Jugendliche und wie hoch ist der Anteil der Erwachsenen? Hier bitten wir um eine Einzelauflistung nach Sportvereinen für den Zeitraum von 2010 bis 2018. Des Weiteren möchten wir eine Auflistung über den Anteil der Mitglieder mit einem sogenannten Migrationshintergrund unterteilt nach Jugendlichen und Erwachsenen in den jeweiligen Sportvereinen für den Zeitraum von 2010 bis 2018.
  4. Der organisierte Sport ist erfahrungsgemäß in den einzelnen Sozialräumen unterschiedlich stark verankert. Wenn Datenmaterial vorhanden ist, wollen wir eine Auflistung der Vereinsmitgliedschaft der Wohnbevölkerung in den Sozialräumen für den Zeitraum 2010 bis 2018 erhalten.
  5. Die Sportförderung ist eine wichtige Komponente bei der Unterstützung der Sportvereine. Hier bitten wir um folgende Auflistungen:
  6. Wie hoch war der jeweilige jährliche finanzielle Zuschuss bezüglich der Unterstützung der Jugendarbeit in den Sportvereinen? Hier bitten wir um eine Einzelauflistung für alle Sportvereine und für den Zeitraum von 2010 bis 2018.
  7. Welche investiven Maßnahmen wurden im Zeitraum von 2010 bis 2018 für die Sportvereine durch die Stadt Hamm durchgeführt? Hier bitten wir um eine Auflistung der Maßnahmen, z.B. Errichtung von Kunstrasenplätzen, Flutlichtanlagen etc. Des Weiteren soll aus der Auflistung hervorgehen, die Gesamtsumme der investiven Maßnahme und deren prozentuelle Aufteilung zwischen Stadt und dem jeweiligen Sportverein.
  8. Welche investiven Maßnahmen sind mit welchen Finanzvolumen für den Zeitraum ab 2019 geplant?
  9. Das Sportverhalten in der Gesellschaft hat sich in den letzten zwanzig Jahren stark verändert. Wenn Informationen hierzu vorliegen, möchten wir in dem Zusammenhang Antworten auf folgende Fragen:
  10. Wie haben sich die einzelnen Sportarten in ihrer Mitgliedsstärke von 2010 bis 2018 entwickelt?
  11. „Sport im Grünen“ nimmt mehr und mehr einen größeren Raum für die Menschen ein. Wie unterstützt die Stadt/SSB Hamm das veränderte Freizeitverhalten mit z.B. eventuell eigenen Angeboten?
  12. Hamm wird in der Öffentlichkeit häufig als „Hauptstadt“ des Breitensports wahrgenommen. Dennoch gibt es Sportlerinnen und Sportler, die den Sport in ihren Vereinen als Leistungssport ausüben. Welche Unterstützungsmöglichkeiten bietet die Stadt dieser Zielgruppe?
  13. Die städtischen Sporthallen und Außenanlagen sind von existenzieller Bedeutung für die Sportvereine, da nur eine Minderheit dieser Hallen in Eigenbetrieb unterhält. Welche städtischen Sporthallen existieren in den jeweiligen Sozialräumen und wie ist deren Hallenauslastung? Hier bitten wir um eine Auflistung für den Zeitraum 2010 bis 2018.
  14. Die Migration von Zuwanderern und die Aufnahme der Flüchtlinge ist eine Chance, aber auch eine Herausforderung für die Demografie unserer Stadt und das spiegelt sich auch im Sportleben wieder. Welche Leistungen hat die Stadt/SSB Hamm erbracht oder erbringt es noch, um die Sportvereine in der Arbeit mit den Neubürgern zu sensibilisieren und die Neubürger für den Sport vor Ort zu gewinnen?

Mit freundlichen Grüßen,

Erol Gürle
Mitglied im Sportausschuss
Wählergruppe Pro Hamm