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Schule hat angefangen

Aktion der Polizei NRW / Hamm und der Radio Lippewelle
Liebe Autofahrer nimmt Rücksicht auf unsere Kinder. Fahrt vorsichtig.

Pro Hamm wirkt: Endlich Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Schachtstraße

Anwohnende Familien und Besucher des Lippeparks beklagten immer wieder die ungehemmte Raserei vieler Autofahrer auf der Straße. Die Wählergruppe Pro Hamm brachte daher immer wieder Anträge und Anfragen bei der Bezirksvertretung Herringen ein, in denen gefordert wurde, dass die Stadtverwaltung Lösungen für das Problem umsetzt.

Obwohl die Mühlen bekanntlich langsam mahlen, haben sich die Bemühungen nun ausgezahlt. Vor kurzem wurden nun endlich Maßnahmen ergriffen, um die erhöhte Geschwindigkeit mancher Verkehrsteilnehmer zum Wohle und der Sicherheit der anwohnenden Familien auszubremsen.

Eine gute Entscheidung der Stadt, die nun offenbar die Sinnhaftigkeit der früheren Forderungen erkannt hat. Wir sagen Danke!

Farbliche Radwegemarkierung zur Steigerung des Sicherheitsempfindens der Radfahrer*innen

,,Wenn wir ein fahrradfreundlicher Bezirk sein wollen, dann müssen wir beginnen unsere Hausaufgaben zu machen“, so Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Wählergruppe Pro Hamm in der Bezirksvertretung Herringen.

Die Wählergruppe Pro Hamm greift einen Kritikpunkt von Radfahrer*innen, die die Holzstraße im Abschnitt an der Lessingschule nutzen, auf und fordert, dass der Bereich eine farbliche Markierung bekommt.

Dr. Cevdet Gürle weiter: ,,Das Fahrrad ist das umweltfreundlichste Verkehrsmittel: emissionsfrei, leise, effizient, klimaschonend – darüber hinaus vielseitig, schnell, kostengünstig und gesundheitsfördernd. Fahrradfahren ist gut für den Körper, den Geist und die Umwelt. Der Verkehrsbericht 2018 hat leider gezeigt, dass der Raum Herringen/Pelkum bei der Nutzung des Rads bei den Verkehrsteilnehmern die rote Laterne trägt. So nutzen nur rund 10 Prozent das Rad, aber knapp 52 Prozent das Auto. Die Zahlen sind seit 20 Jahren unverändert und scheinen fest zementiert zu sein. Die Ursachen für den geringen Radanteil unter allen Verkehrsteilnehmern sind, wie der jüngste ADFC Fahrradklima-Test gezeigt hat, vielfältig.

Als besonders problematisch wird im Fahrradklima-Test, u.a. die Oberfläche und die Breite der (Rad-)wege, das Fahren im Mischverkehr mit dem Kfz und Ampelschaltungen für Radfahrer*innen bemängelt. Das sind alles Probleme, die auch Radfahrer*innen in Herringen aus eigener Erfahrung kennen und „ertragen“ müssen. Es ist in dem Zusammenhang ausdrücklich zu begrüßen, dass die Ampel-Koalition und die Stadtverwaltung anstrebt, den Anteil an Fahrradfahren am Gesamtaufkommen der Verkehrsteilnehmer mit einem „Attraktivierung-Programm“ zu steigern.

Es gibt viele kleinere und größere Baustellen im Stadtbezirk, die angegangen werden müssen, wenn der Radanteil nachhaltig und substanziell gesteigert werden soll. Ein Kritikpunkt, der uns von Radfahrer*innen, die mit dem Rad ihre Kinder zur Lessingschule bringen, genannt wurde, ist die Radwegemarkierung an der Holzstraße. Es besteht zwar einen ausgewiesenen Radweg, der die Holzstraße vom Herringer Markplatz bis zum Sundern umfasst, jedoch wird dieser von den Autofahrern aber kaum bis gar nicht beachtet. Die Linienführung des Radweges ist an einigen Stellen nicht mehr zu erkennen und selbst bei guter Sichtbarkeit ignorieren die Autofahrer regelmäßig den Radweg und befahren diesen. Damit stellen sie einen nicht erheblichen Risikofaktor für die Sicherheit der Radfahrer*innen dar, die in den Morgen- und Mittagsstunden mit dem Rad zur Lessingschule fahren.

Einige Eltern beklagen in dem Zusammenhang, dass sie aufgrund der gefährlichen Radwegeführung an der Lessingschule darauf verzichten ihre Kinder mit dem Rad zur Schule zu bringen. Dementsprechend müsste der Radweg an der Holzstraße so gestaltet sein, dass das Sicherheitsempfinden der Radfahrer*innen erhöht wird.

Gemeinden und Städte in Deutschland nutzen aus eben diesen Gründen an sensiblen Stellen einer farblichen Markierung des Radwegs, um diesen dementsprechend von der reinen Autostraße visuell abzuheben. Diese Farbmarkierung wirkt sich auf das Verhalten der Autofahrer*innen aus, die tatsächlich stärker auf die Nutzer*innen des Radweges Acht geben .“

Die Wählergruppe Pro Hamm beantragt dementsprechend, dass die Bezirksvertretung Herringen die Stadtverwaltung auffordert, eine farbliche Markierung des Radweges an der Holzstraße, im Bereich der Lessingschule, vorzunehmen.

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm

Anwohner melden weitere Raser-Hotspots in Heessen

Jeder kennt den Moment der neuen Freiheit mit dem Bestehen der Führerscheinprüfung. Man muss nicht mehr die Eltern fragen oder das Fahrrad benutzen um von A nach B zu kommen. Das erste Auto wird gerne modifiziert und man möchte das Ergebnis stolz seinen Freunden vorführen und auch ausprobieren, was das Auto und man selbst kann. Jahre vergehen und man wird ein routinierter Autofahrer. Bei vielen sinkt aber auch die Geduld und ständig steht man unter Zeitdruck. Erst kürzlich zeigte die Wählergruppe Pro Hamm in einem Zeitungsartikel die Problematik am Frielicker Weg bezüglich zu hohen Tempos, quietschender Reifen und der entsprechenden Gefährdung und Belästigung der Anwohner durch dieses Verhalten auf.

Kurz darauf erreichten Thomas Ahlke, dem Sprecher der Wählergruppe Pro Hamm für den Stadtbezirk Heessen, weitere Meldungen von Bürgern. Thomas Ahlke: ,,Es wurde mir von einem Tuning-Treff am Real berichtet, bei dem die Teilnehmer gerne die Zufahrtsstraße zur Waschstraße, eine 30er-Zone, nutzen um dort Rennen zu veranstalten. Des Weiteren fühlen sich Anwohner durch Geschwindigkeitsüberschreitungen im Landwehrwinkel gefährdet und LKWs scheinen die Anliegereigenschaft dort großzügig auszulegen.“

Weitere Vorkommnisse, die der Wählergruppe herangetragen wurden, waren u.a. die Gefährdung einer Anwohnerin im Landwehrwinkel durch einen Müllwagenfahrer, dem 30 km/h in einer 30er-Zone einfach zu langsam waren und er nah auffuhr und mehrmals die Lichthupe tätigte.

Thomas Ahlke weiter: ,,Am Frielicker Weg kommen zu der zuvor erwähnten Tunerszene noch LKWs hinzu, die im eingeschränkten Halteverbot fahren und ihren Müll dort hinterlassen. Am Bahnhof Heessen treffen sich ebenfalls junge Menschen mit und ohne Auto, drehen unter Missachtung jeglicher Straßenverkehrsordnung ihre Runden auf dem Parkplatz und vermüllen diesen. Anwohner fühlen sich belästigt und Bürger, die die Bahn nutzen wohlen auf dem Bahnhofsgelände nicht mehr sicher.“

Der Heessener Sprecher der Wählergruppe resümiert: ,,Ich möchte den jungen Leuten nicht verbieten sich zu treffen und Spaß zu haben oder andere Mitbürger mit erhobenen Zeigefinger ermahnen und scheinbar Freiheiten einschränken. Allerdings sollte jeden bewusst sein, dass seine eigene Freiheit dort aufhört, wo die Freiheit und Gesundheit anderer eingeschränkt und gefährdet wird.“ Die Wählergruppe Pro Hamm wird die Beschwerden und die Meldungen der Anwohner und der Bürger aufgreifen und sie mit einer Anfrage auf die Tagesordnung des Verkehrsausschusses setzen. „Nach der Stellungnahme der Verwaltung kann man die nächsten Schritte in die Wege leiten“, so Thomas Ahlke.

Thomas Ahlke
Sprecher Heessen
Wählergruppe Pro Hamm

Verkehrssicherheit auf dem Prüfstand

Im Zuge etlicher besorgniserregender Studien zum Fortschreiten des Klimawandels, aber auch durch die FridaysForFuture-Demos von Schülern in unzähligen Ländern werden viele Mitmenschen wachgerüttelt und beginnen umweltbewusster zu leben. Dies führt in vielen deutschen Städten zu einem enormen Zuwachs der Fahrradnutzung und dem Ausbau jeglicher Elektromobilität. Projekte, die auch in Hamm am seidenen Faden hingen, wie beispielsweise die Nutzung von Leihfahrrädern, erfreuen sich mittlerweile größter Beliebtheit.

Damit einhergehend sinkt in einer Vielzahl deutscher Städte jedoch auch die Verkehrssicherheit und es kommt vermehrt zu tödlichen Unfällen im Straßenverkehr. Gerade im Hinblick auf die Erlaubnis des Bundes, dass fortan auch E-Scooter Fuß- und Radwege und mitunter auch die Fahrbahn mitbenutzen dürfen, scheint es nur allzu logisch zu sein, das zukünftige Gefahrenpotential möglichst frühzeitig zu erkennen, damit die veränderte Situation auf den Straßen gemeistert und letztlich auch wirklich als Chance für die Umwelt verstanden werden kann.

In diesem Zusammenhang bitten wir die Stadtverwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Ist die PKW-Nutzung in Hamm in den letzten zwei Jahren signifikant zurückgegangen? Gibt es evtl. Statistiken, die Aufschluss darüber geben?
  2. Ist im gleichen Zeitraum auch die Anzahl der Fahrradfahrer deutlich angewachsen? Ist dies ebenfalls an Zahlen auszumachen?
  3. Falls die PKW-Nutzung wirklich zurückging, ist dies in Korrelation zur Fahrradnutzung zu sehen? Und ist das potentielle Mehr an Fahrradnutzung tatsächlich auf ein größeres Umweltbewusstsein in der Bevölkerung zurückzuführen?
  4. Laut der ADFC sei die Zufriedenheit der Radfahrer in Hamm jedoch rückläufig. Gleiches gilt lt. Verkehrsbericht auch für die Nutzung der Hammer Rad- und Fußwege. Kann die Stadtverwaltung dies bestätigen? Worauf ist dieser Umstand zurückzuführen?
  5. So sei gerade das Sicherheitsgefühl auf den Straßen und Radwegen ein großes Manko aus Sicht der Radfahrer. Wie ist dies zu erklären und wie kann die Sicherheit verbessert werden?
  6. Wenn in absehbarer Zeit die E-Scooter nun auch offiziell auf deutschen Fuß-, Radwegen und Straßen Zugang erhalten, wird die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer noch weiter in den Fokus gerückt werden müssen. Existieren diesbezüglich vielleicht bereits Pläne, wie dies gewährleistet werden kann? Falls ja, wie sehen diese Pläne im Detail aus?
  7. In einer früheren Anfrage (0830/18) versuchten wir zu erfahren, ob das Hammer Radwegenetz optimiert werden könnte, bzw. ob überhaupt ein Interesse von Seiten der Stadt an einer Optimierung besteht. In der dazugehörigen Stellungnahme (1333/18) heißt es sinngemäß, dass bereits für den Radverkehr optimierte Strecken gut angenommen würden und man bei Einzelanlagen (Ampelanlagen) testen könnte, ob eine Optimierung tatsächlich sinnvoll wäre. Da diese Stellungnahme nun fast ein Jahr her ist, würden wir gern erfahren, welche Ampelanlagen diesbezüglich getestet wurden und zu welchem Ergebnis man kam? Hat man infolgedessen einige dieser Ampelanlagen optimiert?
  8. Falls nicht, plant man dies nun im Zuge der sich verändernden Verkehrslage nachzuholen?
  9. Gibt es anderweitig Bestrebungen das Hammer Radnetz sicherer zu machen? Wo sieht die Stadtverwaltung dringenden Handlungsbedarf?
  10. Gibt es Hammer Straßen mitsamt Kreuzungen an denen es statistisch gesehen häufiger zu Unfällen mit Radfahrern kommt? Welche wären das und aus welchen Gründen kommt es zu den Unfällen? Wird hier an Lösungskonzepten gearbeitet? Falls ja, wie sehen diese im Detail aus und bis wann sollen sie in die Tat umgesetzt werden?
  11. Wie hat sich die Zahl an Fahrraddiebstählen in den letzten fünf Jahren entwickelt. Wie viele Fahrräder wurden konkret in den einzelnen Jahren gestohlen und wie hoch ist die Aufklärungsrate bei diesen Delikten? Gibt es Orte in Hamm, wo derartige Diebstähle vermehrt passieren und wie versuchen die Stadtverwaltung und die Polizei die Zahl dieser Delikte zu senken?
  12. Welche konkreten Bestrebungen gibt es von Seiten der Stadt, um …
    a) Elektroautos
    b) Fahrräder
    c) E-Scooter
    für die Hammer Bevölkerung attraktiver zu machen? Und wieviel Geld investiert die Stadt konkret in die Realisierung der jeweiligen Bestrebungen/Projekte? Bis wann wird die jeweilige Realisierung fertiggestellt sein?
  1. Andere europäische Städte sind diesbezüglich Vorreiter und Trendsetter. So gibt es ehemalige U-Bahn-Schächte, die in das Fahrradnetz integriert werden. Ebenso werden zunehmend Fahrradautobahnen in die Stadtplanungen mit aufgenommen, auf denen Fahrradfahrer ungehindert und ohne einen einzigen Stopp die ganze Stadt durchqueren können. In London plant man bereits eine Fahrradtrasse auf dem Fluss, die sich automatisch den einzelnen Pegelständen anpassen kann. Gerade im Hinblick auf das Thema „Hamm ans Wasser“ wäre dies doch geradezu ein naheliegender Gedanke, den man sich zumindest durch den Kopf gehen lassen könnte. Gibt es derartig visionäre Ideen bezüglich des Fahrradverkehrs für die Zukunft in Hamm? Falls nicht, plant man derartige Zukunftsprojekte vielleicht auszuschreiben?
  2. Wie sehen die aktuellen Pläne für den Ausbau des Leihfahrradnetzes aus? Gibt es konkrete Pläne für die Realisierung neuer Standorte und bis wann ist mit diesen zu rechnen?

Mit freundlichen Grüßen,

Nihat Altun
Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr
Wählergruppe Pro Hamm

Geschwindigkeitsmessungen in Hamm

Sehr geehrter Herr Vorsitzender Dr. Georg Scholz,

seit Jahren beklagen viele Bürgerinnen und Bürger immer wieder, dass der über Jahre stetig steigende Einsatz von mobilen und stationären Blitzanlagen in Hamm in erster Linie dem Zweck diene, die Stadtkasse zu füllen. Der Aspekt der Sicherheit werde dabei aus Sicht der Bürgerschaft oftmals vernachlässigt. Dennoch wird uns immer wieder von besorgten Anwohnern berichtet, dass gerade in Wohngebieten, verkehrsberuhigten Straßen oder auch in Spielstraßen und an Kindergärten und den Schulen rücksichtslose Autofahrer mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Straßen rasen.

Die Standortwahl eines Blitzers sollte sich dementsprechend allein am Kriterium der Unfallprävention orientieren und nicht an fiskalischen Aspekten. Das scheint zu mindestens bei einigen Standorten der mobilen und stationären Blitzanlagen fragwürdig zu sein.

Aus diesem Grund möchten wir die Stadtverwaltung bitten, uns folgende Fragen zu beantworten:

  1. Wie viele Blitzanlagen sind aktuell in Hamm im Einsatz? Bei wie vielen dieser Blitzanlagen handelt es sich um mobile Geräte?
  2. Wie viele mobile Geschwindigkeitsanzeigen gibt es zurzeit in Hamm?
  3. Wie hoch sind die aktuellen Anschaffungskosten von Blitzern und mobilen Geschwindigkeitsanzeigen?
  4. Wie viele Blitzanlagen wurden in den letzten zwei Jahren neu angeschafft? Bei wie vielen davon wurde ein bestehendes System durch ein neueres ausgetauscht und bei wie vielen handelt es um neue „zusätzliche“ Geräte?
  5. Wie verteilt sich der Einsatz der Blitzanlagen im Hammer Stadtgebiet? Hier ist für uns relevant, in welchen Straßen am häufigsten Blitzer zum Einsatz kommen. Es wäre sehr hilfreich, wenn sie diesbezüglich eine Aufschlüsselung in Form einer Liste mit allen relevanten Straßen und über Blitzereinsatz der letzten zwei Jahre zur Verfügung stellen könnten. Handelt es sich bei den Straßen, die den höchsten Blitzereinsatz zu verzeichnen haben, gleichzeitig auch um Straßen mit dem höchsten Risiko für Verkehrsunfälle im Hammer Stadtgebiet? Lässt sich dies statistisch belegen?
  6. Welche Kriterien entscheiden über den Standort eines jeweiligen Einsatzes mobiler Blitzanlagen? Wie ist die Gewichtung der einzelnen Kriterien?
  7. Wie hoch sind die städtischen Einnahmen durch die Geschwindigkeitsmessungen? Hier bitten wir um eine Auflistung nach einzelnen Kalenderjahren von 2010 bis 2018 und wenn möglich eine Unterteilung der Einnahmequelle nach mobilen und stationären Blitzanlagen. Des Weiteren sollte aus den Zahlen hervorgehen, in welchen Stadtbezirken die Bußgelder generiert werden.
  8. An welchen zehn Standorten – mobil und stationär, wurden 2017 und 2018 die meisten Verstöße gegen die Geschwindigkeitseinhaltung gemessen? Hier bitten wir um eine Rangfolge der Standorte mit Nennung der Häufigkeit.
  9. Der sogenannte Enforcement Trailer hat bereits in wenigen Monaten einen hohen Bekanntheitsgrad in der Hammer Bevölkerung erreicht. Wie hoch sind die Bußgelder, die durch den Enforcement Trailer bis heute eingenommen wurden?
  10. Werden die Einnahmen der Bußgelder zweckgebunden verwendet, d.h. zu, Beispiel für Präventionsmaßnahmen im Rahmen der Verkehrssicherheit oder fließen die Gelder in den allgemeinen städtischen Haushalt?
  11. Welche Maßnahmen unterhält die Stadt mit eventuell weiteren Partnern, um die Verkehrssicherheit zu stärken und das Fahrzeugverhalten von Autobesitzern zu „optimieren“? Wir bitten um eine Auflistung der Maßnahmen und der Nennung von Indikatoren, wie der Erfolg der Maßnahmen gemessen wird.

Mit freundlichen Grüßen,

Nihat Altun
Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr
Wählergruppe Pro Hamm

Verkehrsprobleme in der Westenheide

Anwohner der Westenheide, die über teils massive Verkehrsprobleme in dem Wohnquartier berichten, die u.a. dem Kreuzungsbereich Kissinger Weg/Lange Straße betreffen, haben sich mit ihrem Anliegen an die Herringer Bezirksfraktion der Wählergruppe Pro Hamm gewandt. Die Anwohner haben unabhängig davon eine Petition verfasst und diese mit einer Unterschriftenliste untermauert, in der fast alle Anwohner der betroffenen Straßenabschnitte ihre Unterschrift geleistet haben, um ihrer Forderung stärkeren Nachdruck zu verlangen. Diese Liste soll in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung an den Bezirksvorsteher und die Stadtverwaltung überreicht werden. Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Wählergruppe in der Bezirksvertretung Herringen, hat sich vor Ort ein eigenes Bild gemacht. Dr. Cevdet Gürle: ,,Die Bremsspuren im Kreuzungsbereich Kissinger Weg/Lange Straße sind deutlich zu erkennen und unterstreichen, dass hier Missstände herrschen, die abgestellt werden müssen. So scheint das Falschfahren rund um die besagte Kreuzung stetig zuzunehmen. Der große Kreuzungsbereich lädt manchen Verkehrsteilnehmer offenbar dazu ein, in der Kreuzung eine 180 Grad Drehung zu vollziehen. Zum anderen nutzen gerade jüngere Auto- und Motorradfahrer die weiten und geraden Strecken des Kissinger Wegs und der Lange Straße um gegeneinander Rennen zu veranstalten, was ebenfalls großes Gefahrenpotential in sich birgt. Es geht soweit, dass Anwohner, insbesondere ältere Menschen und Kinder, zu bestimmten Zeiten Probleme haben, die Kreuzung zu überqueren. Ein weiteres Problem besteht darin, dass trotz Sperrung des Kissinger Wegs für LKW in Richtung Firma Mannesmann etliche Fahrer nicht informiert zu sein scheinen, da immer wieder Sattelschlepper komplett in den Kissinger Weg hineinfahren und dann Schwierigkeiten beim Zurücksetzen haben. Manche dieser Fahrer fahren dann auch einfach weiter über die Waterloostraße in Richtung Hafenstraße, woraus Lärm- und Feinstaubbelastung für die Anwohner resultiert.“ Die Wählergruppe Pro Hamm setzt das Thema auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung Herringen und beantragt, dass diese die Stadtverwaltung auffordert eine Ortsbegehung durchzuführen, zu der auch die Anwohner hinzugezogen werden, um die Thematik mit der Fachverwaltung zu besprechen und mögliche Lösungskonzeptionen zu skizzieren. Eine Option, so die Vorstellung der Anwohner könnte ein Kreisverkehr an dem Standort sein, der ein hohes Beschleunigen erschweren würde.

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender / Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm

Raserproblem an der Schachtstraße kann nicht länger toleriert werden

,,Es werden rund 130 Verkehrsteilnehmer in drei Tagen an der Schachtstraße geblitzt. Das sind über 40 Autos am Tag und nicht wenige fahren deutlich schneller als die erlaubten 30 km/h und dennoch hält die Stadt an ihrer Position fest, dass es kein Raserproblem an der Schachtstraße gebe. Diese Aussage ist eine deftige Ohrfeige an alle Besucher der beliebten Freizeitanlage und die Anwohner der Schachtstraße“, so Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Wählergruppe Pro Hamm in der Bezirksvertretung Herringen. Die Wählergruppe Pro Hamm verweist auf die Geschwindigkeitsmessung, die die Stadt am ersten Wochenende der Sommerferien durchgeführt hat. Dr. Cevdet Gürle: ,,Die Ergebnisse der Geschwindigkeitsmessung unterstreichen den dringenden Handlungsbedarf an dem Straßenzug Schachtstraße/Dortmunderstraße. Wir haben allein an einem Wochenende, wo der Lippepark eher mäßig aufgesucht wurde, mehr als 40 Verkehrsverstöße täglich und wenn man diese Zahlen weiter herunterbricht, wird man erkennen, dass das Gros der Verstöße in einen klar umrissenen Zeitraum vom späten Nachmittag bis in den frühen Abend sich ereignen. Das fällt zugleich in den Zeitraum, wo im Besonderen Familien mit Kindern den Park aufsuchen. So sollte es niemanden verwundern, wenn der Blitzer nach 16:00 Uhr bis in die Abenddämmerung in einem konstanten halbstündigen Takt mindestens einen Geschwindigkeitsverstoß aufzeichnet. Wenn dann die Stadt an ihrer Haltung festhält und allen Ernstes behauptet, es gebe kein Raserproblem, ist es eine gewollte Realitätsverweigerung.“ Die Wählergruppe Pro Hamm sieht sich bestätigt, dass an der Schachtstraße als zentrale Einfahrtstraße in den Lippepark, die im Besonderen an den Wochenenden und Feiertagen ab dem Nachmittag stark befahren ist, dringend Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Ein kurzfristiges Instrument wäre es Geschwindigkeitskontrollen an der Schachtstraße in einer engeren Taktung durchzuführen.
 
Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm

Zustände auf dem Recyclinghof der Stadt Hamm

Multiresistente Keime in Hammer Gewässern

Bei den Fotos sind auch unsere ursprünglichen Fragen und die Antworten der Stadtverwaltung enthalten.

Wir möchten Sie bitten, sich einen Moment Zeit zu nehmen, um die beiden Seiten zu lesen.

Unsere Fragen haben wir am 23.02.18 in Form einer Anfrage an die Stadt weitergeleitet und die Antworten folgten in einer Stellungnahme am 29.05.18. Man hat sich bei der Stadtverwaltung also rund drei Monate Zeit gelassen, um die Anfrage zu beantworten und das ist auch gut, da die Fragen für uns sehr wichtig sind und wir uns aussagekräftige Antworten gewünscht haben.

Wenn Sie, lieber Bürger, die Fragen und Antworten nun gelesen haben, werden Sie feststellen, dass die Antworten der Stadtverwaltung nach drei Monaten völlig daneben waren. In der Schule würde man wohl sagen, am Thema vorbeigeschrieben. Die Stadt hätte sich lieber noch drei Monate gönnen sollen, um dann richtige Antworten zu liefern.

Mit dem, was die Stadtverwaltung abgeliefert hat, ist wohl niemandem geholfen. Die ersten 7 von 9 Fragen wurden ÜBERHAUPT NICHT beantwortet. Man verweist stattdessen auf ein Dokument im Anhang, das wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

Den Inhalt des besagten Anhangs finden Sie hier:
https://www.umweltbundesamt.de/…/faq-antibiotikaresistente-…
Dieses Dokument gibt grundsätzliche Antworten zu multiresistenten Erregern, aber beantwortet KEINE unserer Fragen, die sich explizit auf Hamm bezogen.

Wir haben möglichst konkrete Fragen formuliert und erhielten als Antwort nur Ausflüchte. Will man diesbezüglich vielleicht gar nicht konkret werden?

Gerade zu Zeiten von Hamm ans Wasser wird die Thematik aus unserer Sicht aber zunehmend wichtiger.

Beurteilen Sie selbst unsere Fragen und die Antworten der Stadtverwaltung. Wir sind wirklich auf Ihre Meinung gespannt und möchten auch wissen, ob wir das Thema für Sie weiterverfolgen sollen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Wählergruppe Pro Hamm