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Anfrage an den Rat der Stadt Hamm bezüglich dem Zustand der Karlschule

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

Schüler und Eltern der Karlschule haben sich hilfesuchend an die Wählergruppe Pro Hamm gewandt, um uns über den desaströsen Zustand der Schule zu berichten. Das Erzählte wurde mit Fotos untermauert.

Der aktuelle Zustand ist in keiner Weise akzeptabel und bedarf einer zeitnahen und zufriedenstellenden Lösung.

Schüler und Eltern berichten über massive Dämmprobleme, die unzumutbaren Temperaturen, gerade im Winter, in den einzelnen Klassenzimmern zur Folge hätten. Die Dämmprobleme sind unter anderem auf den maroden Zustand der Fenster zurückzuführen. Manche ließen sich nicht öffnen und wieder andere scheinen eine unzureichende Isolierung zu besitzen. Dies führe dazu, dass die Schüler teilweise in den Morgenstunden mit Jacken in den Klassenräumen sitzen müssten. Des Weiteren beklagen die Eltern den unzumutbaren Zustand der Schultoiletten. Abgesehen vom unhygienischen Allgemeinzustand würden einigen Kabinen komplett die Türen fehlen und andere ließen sich, trotz Tür, nicht verschließen. Zudem fällt in manchen Räumen der Putz von den Wänden und Decken. Alles in allem kann und darf dies kein hinnehmbarer Zustand für eine Hammer Schule sein. Die Wählergruppe Pro Hamm bittet daher, um die Beantwortung folgender Fragen:

1. Der Zustand der Karlschule verschlechtert sich bereits seit Jahren. Waren und sind die Missstände der Verwaltung unbekannt?

2. Sind im Doppelhaushalt 2017/18 Gelder zur Renovierung der Karlschule vorgesehen und wenn ja, in welcher Höhe? Falls nicht, warum?

3. Wie konnte es über Jahre hinweg zu einem derartigen Verfall der Schule kommen, ohne dass die Verwaltung Schritte dagegen unternommen hat? Falls doch bereits Maßnahmen getroffen wurden, welche waren das?

4. In welchen Zeitabständen werden die Zustände an den Hammer Schulen erfasst? Erfolgt dies durch einen Sachverständigen oder müssen die Schulen selbst die Initiative ergreifen und eigene Missstände anprangern?

5. Wann wurde die Schule zum letzten Mal renoviert? Wurden dabei alle Schäden behoben oder zumindest katalogisiert? Oder wurde über Jahre hinweg nur Flickschusterei betrieben?

6. Werden nun, nachdem die Verwaltung offiziell von Pro Hamm über die vorherrschenden Zustände informiert wurde, Maßnahmen zur Verbesserung der Situation an der Karlschule getroffen? Wenn ja, welche konkret?

7. Welchen Investitionsbetrag kann und wird die Stadt zur Verbesserung der Problematik an der Karlschule einsetzen?

8. Wie lang wird es voraussichtlich dauern, bis der desolate Zustand der Schule beseitigt wurde?

9. Wäre es darüber hinaus möglich, die Meinungen der Schüler über die vorherrschenden Missstände einzuholen, damit man aus erster Hand über die konkrete Situation informiert wird? Vielleicht mithilfe eines Kummerkastens oder der Einbeziehung der Schülervertretung?

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Cevdet Gürle
Gruppensprecher

Nurcan Varol
Ratsfrau

Wählergruppe Pro Hamm

Nicht jammern, aktiv werden!

Die Bürgerinnen und Bürger in NRW und damit auch in Hamm haben die Wahl. Sie können sich entscheiden zwischen G8 und G9 auf den Gymnasien. Alle, die NEIN zu G8 auf den Gymnasien sagen, sollten das Volksbegehren unterstützen.

Die Wählergruppe Pro Hamm hat hier eine klare Position. Die Kinder und Jugendlichen auf den Gymnasien müssen wieder eine Kindheits- und Jugendphase haben. Deswegen muss der Irrweg des G8 gestoppt werden.

Wer, dass ebenfalls so sieht, sollte seine Unterschrift unter dem Volksbegehren leisten.

Quelle: wa.de

Pressemitteilung der Wählergruppe Pro Hamm zum Thema Schaffung eines Weiterbildungskollegs in Hamm.

Die Wählergruppe Pro Hamm fordert eine Ergänzung in die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans aufzunehmen. Der Schulentwicklungsplan, der einstimmig im Frühjahr durch den Rat beschlossen wurde, sieht eine qualitative und quantitative Schulentwicklungsplanung vor. Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm, begründet die Antragstellung wie folgt: ,,Im Mittelpunkt der Schulentwicklungsplanung stehen Kinder und Jugendliche. Hier sollen, anhand einer quantitativen und qualitativen Schulentwicklungsplanung, die aktuellen Herausforderungen, die insbesondere mit der Flüchtlingskrise zusammenhängen, Berücksichtigung finden. Die schwarzrote Stadtregierung hat die Erwachsenenbildung hingegen nicht auf ihrem politischen Radar. Wir sollten die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans nutzen, um die derzeitige Schulstruktur in der Stadt kritisch zu reflektieren und insbesondere in der Erwachsenenbildung die Angebotsseite zu vergrößern. So ist es ein Unding und wir sehen es als Standortnachteil, dass die Stadt Hamm als einzige Stadt dieser Größenordnung in Nordrhein-Westfalen nicht über ein eigenständiges, vollwertiges Weiterbildungskolleg verfügt. Es existiert derzeit nur eine Außenstelle des Hanse-Weiterbildungskolleg, deren Hauptsitz jedoch in Lippstadt liegt. Die Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm ist der Überzeugung, dass die Stadt Hamm, mittelfristig den Aufbau eines eigenständigen, vollwertigen Weiterbildungskollegs befürworten sollte, um die Bildungsattraktivität in der Kommune zu stärken.“ Die Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass der Rat der Stadt die Konzeptionsentwicklung zum Schulentwicklungsplan, um die Handlungsoption „eigenständiges und vollwertiges Weiterbildungskolleg in der Erwachsenenbildung“ erweitert und in die Schulentwicklungsplanung eine Machbarkeitsstudie einfließen lässt.

Dr. Cevdet Gürle
Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm

Pressemitteilung bezüglich Schulsozialarbeiterstellen

Die Wählergruppe Pro Hamm begrüßt die Entscheidung, dass die Hermann-Gmeiner-Grundschule im Hammer Westen aus Landesmitteln eine volle Schulsozialarbeiterstelle bekommt. Günay Yildirim, Bezirksvertreterin der Wählergruppe in der Bezirksvertretung Herringen, kommentiert: ,,Es ist gut, dass endlich das Gezerre um eine Schulsozialarbeiterstelle an der Hermann-Gmeiner-Grundschule ein glückliches Ende findet. Die Grundschule im Hammer Westen macht, wie auch die anderen Herringer Grundschulen eine wichtige Arbeit in einem sozial nicht einfachen Umfeld. Wenn wir ein Mehr an Chancengleichheit in unserer Stadt haben und Bildungsungleichheiten abbauen wollen, dann brauchen wir einen konsequenten Ausbau der Schulsozialarbeit, sowohl an den Grundschulen, wie auch an den weiterführenden Schulen. Deswegen wäre es folgerichtig, dass die schwarzrote Stadtregierung die Schulsozialarbeit an der Jahnschule und der Lessingschule, die ebenfalls eine hohe Zahl an Flüchtlingskindern beziehungsweise Kindern aus Einwandererfamilien aufweist, mit der Installierung einer Schulsozialarbeit unterstützt. Es darf nicht sein, dass die sozioökonomische Herkunft maßgeblich über den Schulerfolg eines Kindes entscheidet. Wir müssen, auch im Hinblick auf den Doppelhaushalt 2017/2018 mehr Ressourcen in die Grundschulen und weiterführenden Schulen investieren. Die Errichtung von Schulsozialarbeiterstellen darf nicht, damit es kein Nullsummenspiel ist, mit dem Stelldeputat des Lehrerkollegiums verrechnet werden. Es muss sich unter dem Strich um eine zusätzliche volle Stelle handeln.“

Günay Yildirim
Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm