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Mängelbeseitigung an den Schulen

Mängelbeseitigung an den Schulen

Sehr geehrter Herr Vorsitzender Lindemann,

der Schulentwicklungsplan 2.0 hat unter anderem eine Bestandsanalyse durchgeführt, in der aufgelistet wurde, welche Mängel an Hammer Schulen bestehen.

Die Wählergruppe Pro Hamm hält es für notwendig, dass die Stadtverwaltung eine erste Bilanz zieht und die politischen Parteien, auch im Hintergrund der anstehenden Etatverabschiedung zum Doppelhaushalt 2019/20, darüber informiert, welche Maßnahmen die Stadt, die im Schulentwicklungsplan 2017 als defizitär an Hammer Schulen benannt wurden, bereits umgesetzt hat oder konkret noch plant umzusetzen. Wir legen unser Hauptaugenmerk zunächst auf die Grund-/OGS-Schulen. Die anderen Schulformen werden in einer späteren Anfrage abgehandelt.

In diesem Zusammenhang bitten wir die Stadtverwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Welche der folgenden Mängel und Probleme, die als solche im Schulentwicklungsplan 2017 oder in Beschlüssen für die Hammer Grundschulen benannt sind,
    wurden bereits abgearbeitet?
  2. werden 2018 beseitigt?
  3. sind für den Doppelhaushalt 2019/20 eingeplant?

 Grund-/OGS-Schulen

  • Stephanusschule:

Kellersanierung / Erneuerungen auf dem Schulhof / Schaffung von Garderoben

  • Josefschule:

Überprüfung Basisausstattung und Verdunklungsmöglichkeiten der Klassenräume / Sanierung Pausenhof & Toiletten / Bessere Wärmedämmung der Klassenräume / Lärmbelastung OGS-Räume

  • Kappenbuschschule (hinsichtlich Baumaßnahmen prioisiert):

Behebung Wasserschaden / Abriss Pavillon & ggfs. neuer Anbau / Sanierung Turnhallenboden (Umsetzung Essbereich, Aufwärm-/Spülküche, Ausgabebereich, Lager und Personal-WC / Aufstockung des Erdgeschosses / Umsetzung multifunktionaler Raumnutzung des Betreuungsraumes zur Kapazitätserweiterung des Speisebereichs lt. Beschluss 1421/18)

  • Freiligrathschule (hinsichtlich Baumaßnahmen prioisiert):

Deutlicher Sanierungsbedarf einiger Gebäudeteile / Schaffung von mehr Räumen für die OGS

  • Overbergschule:

Technik und Rolltore der Turnhalle sind sanierungsbedürftig / Raumbedarf im Speisebereich

  • Bodelschwinghschule (hinsichtlich Baumaßnahmen prioisiert):

Außenanstrich erneuern / Heizungsanlage defekt / erheblicher Platzmangel im OGS-Bereich / (Akustische Ertüchtigung von Klassenräumen lt. Beschluss 1088/17 / Akustische Ertüchtigung der Aula / Anschaffung neuer Möblierung für die Aula / Einbau neuer Akustikdecke / Erneuerung Wandbeschichtung und Oberbodenbeleg lt. Beschluss 1421/18)

  • Ludgerischule (hinsichtlich Baumaßnahmen prioisiert):

Schulgebäude alt / Unterrichtsräume für „moderne“ Unterrichtskonzepte ungeeignet / Neue Konzepte aufgrund von Raum- und Personalmangel kaum umsetzbar / Verwaltungsbereich sanierungsbedürftig / Lehrerzimmer klein / kein separater Raum für Kopierer / Kein Raum für Konrektorin (Herrichtung des im Souterrain liegenden Lehrmittelraums zum Essbereich / Einbau einer Akustikdecke mit Beleuchtung / Erneuerung des Oberbodens / Verkleidung aller Leitungen / Neustreichung der Wände / Austausch der Fenstergläser / Einbau eines Sonnenschutzes und einer Klimatisierung in der Küche / Anschaffung neuer Möblierung für die beiden Essensräume / Herrichtung des vorhandenen Bunkers als Lagerraum für Lehrmittel lt. Beschluss 1421/18)

  • Johannesschule (hinsichtlich Baumaßnahmen prioisiert):

Akutesten Platzmangel im OGS-Bereich von allen Hammer Schulen / Laufende Sanierung seit 2008 nicht abgeschlossen / (Errichtung eines Ersatzneubaus an der Stelle des derzeitigen Pavillons / Umsetzung eines multifunktionalen Essbereichs und Betreuungsraums durch Einbau einer mobilen Trennwand / Schaffung von Aufwärmküche, Lager, Personal-WC und Hauswirtschaftsraum im Ersatzneubau / Neue Toiletten für OGS-Bereich / Einfriedung des OGS-Bereichs mittels Stabgitterzaun lt. Beschluss 1421/18)

  • Wilhelm-Busch-Schule:

Zu wenig Platz im gesamten OGS-Bereich, besonders bei schlechten Witterungsverhältnissen / (Umsetzung multifunktionaler Räume im Betreuungsbereich und des Speisebereichs lt. Beschluss 1421/18)

  • Theodor-Heuss-Schule (hinsichtlich Baumaßnahmen prioisiert):

Energetische Sanierung / Maßnahmen zum Schallschutz / (Teilung des vorhandenen Lehrmittelraums / Einbau einer Akustikdecke / Erneuerung des Oberbodens / Neustreichung der Wandflächen lt. Beschluss 1421/18)

  • Hermann-Gmeiner-Schule (hinsichtlich Baumaßnahmen prioisiert):

Raumbedarf im Bereich der Betreuung und Differenzierung (Speisebereich) / (Erweiterungsbau im ungenutzten Innenhof / Schaffung und Umbau von Essbereich, Aufwärmküche und Ausgabebereich für OGS / Schaffung neuer Fensteröffnungen / Interne Verbindung zur ehem. Hausmeisterwohnung lt. Beschluss 1421/18)

  • Kettelerschule:

Fensterfassaden energieineffizient / aufgrund fehlender Außenbeschattung sehr heiß im Sommer / Veraltete Lichtschaltung / Raumbeleuchtung unzureichend / Hausmeisterraum renovierungsbedürftig / Technik veraltet und fehlerhaft / Feuchtigkeit im Keller / Neuer Anstrich in den Fluren und im Blauen Haus wird benötigt

  • Hellwegschule:

Lehrertoiletten renovierungsbedürftig / Schülertoiletten befinden sich außerhalb des Gebäudes / Feuchtigkeit im Keller / Daher keine Lagermöglichkeiten / Raumbedarf bezüglich Differenzierungs-, Betreuungs-, Materialien- und Instrumentenräumen

  • Dietrich-Bonhoeffer-Schule:

Sanierung der Altbautoiletten / Sanierung der Kriechkellerdecke / Sanierung des Altbaudachs / Sanierung der Fassade

  • Jahnschule:

Unzureichende Verwaltungsräume / Gemeinsame Aula und Toiletten mit Lindenschule / Erhöhter Ergänzungsbedarf bezüglich Ausstattung des Computerraums

  • Josefschule:

Mangel an Nebenräumen / Basisausstattung der Klassenräume ist sehr veraltet, teilweise beschädigt oder fehlt mitunter / Fehlende Verdunkelungsmöglichkeiten / Klassenräume heizen sich im Sommer sehr stark auf / Toiletten und Pausenhof sanierungsbedürftig / enormer Lärmpegel in OGS-Räumen / keine Toiletten im OGS-Bereich

  • Von-Vicke-Schule:

Mangel an kleineren Räumen / Dauerhafte Mehrfachnutzung von Räumen / Unzureichende Raumausstattung im OGS-Bereich / Fehlen von Rückzugs- und Ruheräumen / (Unterbringung der Über-Mittag-Betreuung auf dem Schulgrundstück lt. Beschluss 1421/18)

  • Selmigerheideschule:

Mangel an separaten Lager- und Differenzierungsräumen / (Alle Räume sehr alt und sanierungsbedürftig lt. Beschluss 1421/18)

  • Maximilianschule (Werries):

Schlechte Isolierung (sehr kalt im Winter) / Toiletten noch im „Ursprungszustand“ / Schränke und Lagermöglichkeiten im Lehrmittelraum fehlen

  • Carl-Orff-Schule (hinsichtlich Baumaßnahmen prioisiert):

Unzufriedene Eltern aufgrund schlechtem Zustand der Schule / Mehr OGS-Schüler als zuvor festgelegte Obergrenze / Allerorts im Schulgebäude spürbare Enge, besonders im zu kleinen Speisebereich, da aufgrund der Enge in Schichten gegessen werden muss / Wunsch nach größerer Mensa / schwierige Aufsicht, aufgrund zu vieler kleiner Einzelräume / Umsiedlung des im Keller ansässigen Schießvereins, um den OGS-Bereich auszubauen / (VARIANTE 1: Neubau mit Angliederung an den vorhandene OGS-Bereich am Standort der ehem. Schwimmhalle mitsamt neuen Essbereich, Aufwärm-/Spülküche, Ausgabebereich, Lager und Personal-WC // VARIANTE 2: Umbau und Kernsanierung der durch den Schießverein genutzten Kellergeschossräume durch Umsetzung hoher Stützmauern, vergrößerter Fensteröffnungen,  neuer Rettungswege / Anbringung neuer Akustikdecken mit Beleuchtung / Einbau neuer Boden- und Wandbeläge / Schaffung aller notwendiger Anschlüsse im Kellerbereich zur Herrichtung einer Küche // VARIANTE 3: Erweiterung der vorhandenen Küche mit angrenzendem Essbereich in der ehem. Hausmeisterwohnung / Einbau und Errichtung von Aufwärm-/Spülküche, Lager und Garderobenbereich für die OGS lt. Beschluss 1421/18)

  • Schule im grünen Winkel (hinsichtlich Baumaßnahmen prioisiert):

Räumliches Defizit im Essensbereich / (Umsetzung des Erweiterungsanbaus mit Essensbereich, Aufwärm-/Spülküche, Ausgabebereich, Lager und Personal-WC für die OGS mit einem separaten Eingang lt. Beschluss 1421/18)

  • Lessingschule:

Fehlende Aula bzw. adäquater Raum für Versammlungen / Erheblicher Raumbedarf gerade im Betreuungsbereich / (Errichtung eines neuen OGS-Bereichs inkl. Speiseraum im neu zu errichtenden „Haus der Begegnung“ der benachbarten Kirchengemeinde lt. Beschluss 1421/18)

  • Gebrüder-Grimm-Schule (hinsichtlich Baumaßnahmen prioisiert):

Fehlende Mensa führt zu Konflikten / Fehlendes Konrektorenbüro / Eklatanter Raummangel / Viel zu wenig Raum für die Anzahl an Kindern / (Hohes Flächendefizit im Betreuungsbereich / Mehr Räume für Betreuungsbereich benötigt / Kein eigener Speiseraum / Verstärkung der Deckenkonstruktion / Erweiterung des Treppenhauses / Erschließung Obergeschoss lt. Beschluss 1421/18)

  • Talschule:

(Errichtung einer Leichtbauwand / Wanddurchbruch zwischen neuem Raum und dem bestehenden OGS-Bereich / Anbringung von Akustikdecken / Erneuerung der Oberböden lt. Beschluss 1421/18)

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Waleczek
Mitglied Schulausschuss
Wählergruppe Pro Hamm

Realitätsverweigerung bei der Heessener CDU bezüglich der Schulen in dem Bezirk

Die Wählergruppe Pro Hamm reagiert mit Unverständnis auf die Äußerungen der Heessener CDU auf die Stellungnahme der Wählergruppe zum Investitionspaket an den Schulstandorten im Stadtbezirk. Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm, macht deutlich: ,,Ich empfehle Herrn Arnd Hilwig einen zweiten Blick in den Schulentwicklungsplan zu werfen. Wenn er dies getan hat, wird es ihm vielleicht helfen, seine scheinbare Ahnungslosigkeit über die Sanierungsbedarfe an den Schulstandorten in Heessen zu relativieren. Dass was die Große Koalition im Rathaus als Geldsegen und großen bildungspolitischen Wurf zu verkaufen versucht, ist der berüchtigte Tropfen auf dem heißen Stein. Und selbst dieser Tropfen wäre ohne die tatkräftige Unterstützung aus Landes- und Bundesmitteln wie dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz nicht zu bewerkstelligen. Die CDU hat in zwanzig Jahren politischer Führung durch eklatante haushaltspolitische Fehlentscheidungen eine chronische Unterfinanzierung des Bildungssektors in der Kommune zu verantworten. Die Investitionspakete zur Aufwertung an der Karlschule und der Kappenbuschschule waren längst überfällig. Hier verdeutlicht sich exemplarisch, dass die Hammer CDU in der Schulpolitik nicht initiativ aktiv wird, sondern häufig erst, ausgelöst durch den öffentlichen Druck, sich zu bewegen beginnt. Wenn der CDU-Fraktionschef Problemlagen an den Heessener Grundschulen, so wie eine notwendige Schulhofgestaltung an der Stephanusschule ignoriert, grenzt das an Realitätsverweigerung. Der Hof der Stephanusschule ist insgesamt unansehnlich, da große Flächen asphaltiert und Grünflächen sehr abgelegen sind. Außerdem sind die Sitzmöglichkeiten marode und nicht ausreichend vorhanden. Ich lege der Heessener CDU das Sprichwort „Wer ein Ding zu viel lobt, dem traue ich nicht“, ans Herz und empfehle einen Blick in die Statistik der Schulabschlüsse in den jeweiligen Stadtbezirken. Hier ist bedauerlich, dass der Stadtbezirk trotz seines großen Potenzials in den letzten 10 Jahren eine negative Entwicklung verzeichnen musste und in Sachen Bildung nunmehr die rote Laterne unter allen Stadtbezirken trägt. Die CDU in Heessen sollte sich kritisch mit der Frage auseinandersetzen, warum zum Beispiel die Abiturquote bei den Schülerinnen und Schülern des Bezirks deutlich unter dem städtischen Durchschnitt liegt“.
 
Dr. Cevdet Gürle
Sprecher Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm


Pro Hamm hält eine mögliche Aussetzung des Schulentwicklungsplans, wie es die Hammer FDP aktuell fordert, für keine gute Idee

Die Wählergruppe Pro Hamm lehnt eine Aussetzung des Schulentwicklungsplans, wie es die Hammer FDP zur Ratssitzung beantragt hat, ab. Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm, erläutert: ,,Der Schulentwicklungsplan, der vor sechs Wochen der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, stellt eine Bestandsaufnahme der Schullandschaft in Hamm dar und enthält Empfehlungen, welche als Instrumente eingesetzt werden können, um den Hammer Bildungsstandort zu verbessern. Eine Schlussfolgerung, die der Gutachter zieht, ist eindeutig und manifestiert sich in der Forderung eine dritte Gesamtschule zu installieren. Wenn die FDP nun vorschlägt, mit dem Argument, dass in Düsseldorf ein Regierungswechsel stattgefunden hat den Schulentwicklungsplan in der Sitzungsrunde des Rates nach der Sommerpause und das wäre dann der Oktober zu beraten und zu beschließen, so ist dies ein durchsichtiges Spiel. Die Hammer FDP hat noch nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie gegen eine Stärkung des integrativen Schulsystems ist und verneint bis heute die Notwendigkeit einer dritten Gesamtschule in Hamm. Die Julisitzung des Rates bietet eine historische Chance eine weitere Gesamtschule zu beschließen. Falls man dieses Zeitfenster ungenutzt verstreichen lässt, wird die CDU/FDP-Landesregierung, die kein Freund des längeren, gemeinsamen Lernens ist, die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die zur Gründung einer Gesamtschule benötigt und die noch von der rotgrünen Vorgängerregierung vereinfacht wurden, wieder verschärfen. So ist anzunehmen, dass zum Beispiel die Zügigkeit in der Sekundarstufe I von vier auf sechs erhöht und damit die Hürde der Errichtung einer Gesamtschule massiv erschwert werden würde. Um es auf den Punkt zu bringen: Die FDP zündet mit ihrem Antrag der Aussetzung des Schulentwicklungsplans eine Nebelkerze, um die Errichtung einer dritten Gesamtschule in Hamm zu torpedieren oder gar zu verhindern.“

 

Dr. Cevdet Gürle
Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm

Pressemitteilung bezüglich der geplanten Gemeinschaftssitzung zur Vorstellung des Schulentwicklungsplanes

Die Wählergruppe Pro Hamm übt scharfe Kritik an der Terminierung der gemeinsamen Sitzung des Schulausschusses, der Bezirksvertretungen und des Rates am 18.05.2017 um 13:00 Uhr in der der Schulentwicklungsplan für die Stadt Hamm vorgestellt werden soll. Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm, erläutert: ,,Wir halten es für ein Unding, dass die Stadtverwaltung mit Segen der Großen Koalition keinen Termin in der ersten Maiwoche für die Präsentation des Schulentwicklungsplans benannt hat. Die Bezirksvertretungen, u.a.  der Stadtbezirke Pelkum und Bockum-Hövel tagen bereits vor dem 18.05 und können dementsprechend in ihren Sitzungen nicht mehr auf Inhalte des Schulentwicklungsplans eingehen. Der Rat tagt zwar in der Folgewoche, die Ratsparteien werden aber aufgrund des engen zeitlichen Rahmens den Schulentwicklungsplan zum Beispiel durch Anfragen nicht kritisch reflektieren oder gar Anträge auf die Tagesordnung der Ratssitzung oder der Bezirksvertretungen, die sich gezielt mit Inhalten des Schulentwicklungsplanes auseinandersetzen, in die Tagesordnung einbauen können. Die CDU/SPD-Stadtregierung unterstreichen mit dieser Terminierung, dass sie an einer kritischen und konstruktiven Diskussion über den Schulentwicklungsplan nicht interessiert sind. Wenn dem so wäre, dann müsste die Vorstellung des Schulentwicklungsplans vor Beginn der politischen Arbeit der Gremienausschüsse, das heißt spätestens Anfang Mai durchgeführt werden. Dass die Uhrzeit auf 13:00 Uhr gelegt wird, halten wir für eine absolute Unverschämtheit. Ich möchte die Kollegen von der SPD und der CDU daran erinnern, dass es Rats- und Ausschussmitglieder gibt, die arbeitstätig sind und um die Zeit beruflich eingebunden sind. Außerdem würde man mit einer Uhrzeit um 17:00 Uhr deutlich mehr Bürgerinnen und Bürger erreichen, die dann an der öffentlichen Sitzung teilnehmen könnten. Deswegen fordern wir den Oberbürgermeister auf, die Vorstellung des Schulentwicklungsplans vorzuverlegen und die Uhrzeit auf den späten Nachmittag zu fixieren. Alles andere ist kontraproduktiv und wirkt zudem so, als ob die Mehrheitsfraktionen kein Interesse an einer ergebnisoffenen Auseinandersetzung mit dem Schulentwicklungsplan haben.“

 

Dr. Cevdet Gürle
Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm