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Pressemitteilung

Realitätsverweigerung bei der Heessener CDU bezüglich der Schulen in dem Bezirk

Die Wählergruppe Pro Hamm reagiert mit Unverständnis auf die Äußerungen der Heessener CDU auf die Stellungnahme der Wählergruppe zum Investitionspaket an den Schulstandorten im Stadtbezirk. Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm, macht deutlich: ,,Ich empfehle Herrn Arnd Hilwig einen zweiten Blick in den Schulentwicklungsplan zu werfen. Wenn er dies getan hat, wird es ihm vielleicht helfen, seine scheinbare Ahnungslosigkeit über die Sanierungsbedarfe an den Schulstandorten in Heessen zu relativieren. Dass was die Große Koalition im Rathaus als Geldsegen und großen bildungspolitischen Wurf zu verkaufen versucht, ist der berüchtigte Tropfen auf dem heißen Stein. Und selbst dieser Tropfen wäre ohne die tatkräftige Unterstützung aus Landes- und Bundesmitteln wie dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz nicht zu bewerkstelligen. Die CDU hat in zwanzig Jahren politischer Führung durch eklatante haushaltspolitische Fehlentscheidungen eine chronische Unterfinanzierung des Bildungssektors in der Kommune zu verantworten. Die Investitionspakete zur Aufwertung an der Karlschule und der Kappenbuschschule waren längst überfällig. Hier verdeutlicht sich exemplarisch, dass die Hammer CDU in der Schulpolitik nicht initiativ aktiv wird, sondern häufig erst, ausgelöst durch den öffentlichen Druck, sich zu bewegen beginnt. Wenn der CDU-Fraktionschef Problemlagen an den Heessener Grundschulen, so wie eine notwendige Schulhofgestaltung an der Stephanusschule ignoriert, grenzt das an Realitätsverweigerung. Der Hof der Stephanusschule ist insgesamt unansehnlich, da große Flächen asphaltiert und Grünflächen sehr abgelegen sind. Außerdem sind die Sitzmöglichkeiten marode und nicht ausreichend vorhanden. Ich lege der Heessener CDU das Sprichwort „Wer ein Ding zu viel lobt, dem traue ich nicht“, ans Herz und empfehle einen Blick in die Statistik der Schulabschlüsse in den jeweiligen Stadtbezirken. Hier ist bedauerlich, dass der Stadtbezirk trotz seines großen Potenzials in den letzten 10 Jahren eine negative Entwicklung verzeichnen musste und in Sachen Bildung nunmehr die rote Laterne unter allen Stadtbezirken trägt. Die CDU in Heessen sollte sich kritisch mit der Frage auseinandersetzen, warum zum Beispiel die Abiturquote bei den Schülerinnen und Schülern des Bezirks deutlich unter dem städtischen Durchschnitt liegt“.
 
Dr. Cevdet Gürle
Sprecher Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm


Pressemitteilung

Pro Hamm hält eine mögliche Aussetzung des Schulentwicklungsplans, wie es die Hammer FDP aktuell fordert, für keine gute Idee

Die Wählergruppe Pro Hamm lehnt eine Aussetzung des Schulentwicklungsplans, wie es die Hammer FDP zur Ratssitzung beantragt hat, ab. Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm, erläutert: ,,Der Schulentwicklungsplan, der vor sechs Wochen der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, stellt eine Bestandsaufnahme der Schullandschaft in Hamm dar und enthält Empfehlungen, welche als Instrumente eingesetzt werden können, um den Hammer Bildungsstandort zu verbessern. Eine Schlussfolgerung, die der Gutachter zieht, ist eindeutig und manifestiert sich in der Forderung eine dritte Gesamtschule zu installieren. Wenn die FDP nun vorschlägt, mit dem Argument, dass in Düsseldorf ein Regierungswechsel stattgefunden hat den Schulentwicklungsplan in der Sitzungsrunde des Rates nach der Sommerpause und das wäre dann der Oktober zu beraten und zu beschließen, so ist dies ein durchsichtiges Spiel. Die Hammer FDP hat noch nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie gegen eine Stärkung des integrativen Schulsystems ist und verneint bis heute die Notwendigkeit einer dritten Gesamtschule in Hamm. Die Julisitzung des Rates bietet eine historische Chance eine weitere Gesamtschule zu beschließen. Falls man dieses Zeitfenster ungenutzt verstreichen lässt, wird die CDU/FDP-Landesregierung, die kein Freund des längeren, gemeinsamen Lernens ist, die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die zur Gründung einer Gesamtschule benötigt und die noch von der rotgrünen Vorgängerregierung vereinfacht wurden, wieder verschärfen. So ist anzunehmen, dass zum Beispiel die Zügigkeit in der Sekundarstufe I von vier auf sechs erhöht und damit die Hürde der Errichtung einer Gesamtschule massiv erschwert werden würde. Um es auf den Punkt zu bringen: Die FDP zündet mit ihrem Antrag der Aussetzung des Schulentwicklungsplans eine Nebelkerze, um die Errichtung einer dritten Gesamtschule in Hamm zu torpedieren oder gar zu verhindern.“

 

Dr. Cevdet Gürle
Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm

Pressemitteilung

Pressemitteilung bezüglich der geplanten Gemeinschaftssitzung zur Vorstellung des Schulentwicklungsplanes

Die Wählergruppe Pro Hamm übt scharfe Kritik an der Terminierung der gemeinsamen Sitzung des Schulausschusses, der Bezirksvertretungen und des Rates am 18.05.2017 um 13:00 Uhr in der der Schulentwicklungsplan für die Stadt Hamm vorgestellt werden soll. Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm, erläutert: ,,Wir halten es für ein Unding, dass die Stadtverwaltung mit Segen der Großen Koalition keinen Termin in der ersten Maiwoche für die Präsentation des Schulentwicklungsplans benannt hat. Die Bezirksvertretungen, u.a.  der Stadtbezirke Pelkum und Bockum-Hövel tagen bereits vor dem 18.05 und können dementsprechend in ihren Sitzungen nicht mehr auf Inhalte des Schulentwicklungsplans eingehen. Der Rat tagt zwar in der Folgewoche, die Ratsparteien werden aber aufgrund des engen zeitlichen Rahmens den Schulentwicklungsplan zum Beispiel durch Anfragen nicht kritisch reflektieren oder gar Anträge auf die Tagesordnung der Ratssitzung oder der Bezirksvertretungen, die sich gezielt mit Inhalten des Schulentwicklungsplanes auseinandersetzen, in die Tagesordnung einbauen können. Die CDU/SPD-Stadtregierung unterstreichen mit dieser Terminierung, dass sie an einer kritischen und konstruktiven Diskussion über den Schulentwicklungsplan nicht interessiert sind. Wenn dem so wäre, dann müsste die Vorstellung des Schulentwicklungsplans vor Beginn der politischen Arbeit der Gremienausschüsse, das heißt spätestens Anfang Mai durchgeführt werden. Dass die Uhrzeit auf 13:00 Uhr gelegt wird, halten wir für eine absolute Unverschämtheit. Ich möchte die Kollegen von der SPD und der CDU daran erinnern, dass es Rats- und Ausschussmitglieder gibt, die arbeitstätig sind und um die Zeit beruflich eingebunden sind. Außerdem würde man mit einer Uhrzeit um 17:00 Uhr deutlich mehr Bürgerinnen und Bürger erreichen, die dann an der öffentlichen Sitzung teilnehmen könnten. Deswegen fordern wir den Oberbürgermeister auf, die Vorstellung des Schulentwicklungsplans vorzuverlegen und die Uhrzeit auf den späten Nachmittag zu fixieren. Alles andere ist kontraproduktiv und wirkt zudem so, als ob die Mehrheitsfraktionen kein Interesse an einer ergebnisoffenen Auseinandersetzung mit dem Schulentwicklungsplan haben.“

 

Dr. Cevdet Gürle
Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm