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Richtfest für den Neubau an der Arnold-Freymuth-Schule

Am gestrigen Montag feierte die Arnold-Freymuth-Schule das Richtfest für den Neubau, in dem ab 2024 die Sekundarstufe I der Schule untergebracht werden soll. Neben Klassenräumen und Lehrerzimmer wird es in dem Gebäude auch einen großen naturwissenschaftlichen Trakt geben. Für die Sekundarstufe II wird ebenfalls einen Neubau geben. Gleiches gilt für die Sporthalle.

Das gesamte Bauprojekt kostete 30 Millionen Euro. Ein Teil davon wird durch Mittel des Landes finanziert.

Die Pro Hammer Günay Yildirim und Nihat Altun ließen es sich nehmen, voller Stolz der Eröffnung des 1. Bauabschnitts der Herringer Gesamtschule beizuwohnen. Die Wählergruppe Pro Hamm hatte sich über viele Jahre vehement für die Realisierung der Gesamtschule eingesetzt und war, gerade in den ersten Jahren, auf viele Widerstände seitens der Politik und der Stadt gestoßen. Viel Überzeugungsarbeit war nötig und viele Unterschriften wurden gesammelt, bis auch andere Fraktionen die Idee unterstützten und der Wunsch nach einer Gesamtschule in Herringen endlich realisiert werden konnte.

Raumluftfilteranlagen an Schulen sinnvoll oder sinnlos?

Volle Schulbusse als Corona-Infektionsherde

wir greifen die Kritik von vielen Eltern und aus der Schülerschaft auf, dass die regulären Busse, sowie auch die Schulbusse zu den Schulanfangszeiten und zum Schulende überfüllt sind. Hier entstehen Infektionsherde, die vermeidbar oder zu mindestens reduzierbar wären. Trotz der rasant steigenden Zahlen in den letzten vier Wochen und des Schulstarts scheint die Stadtregierung und die Stadtverwaltung die Problematik des öffentlichen Nahverkehrs als potentiellen Pandemietreiber zu unterschätzen. Wir haben detaillierte Hygiene- und Schutzkonzepte in Klassenräumen und Schulen, aber dichtes Gedränge in den Schulbussen auf den Weg dorthin, nehmen wir schulterzuckend hin. Mindestabstände in den Bussen und das gilt natürlich im Besonderen rund um den Schulbeginn und dem Schulende sind ein Fremdwort.

 

Die Problematik, dass die Nachfrage und die Auslastung des öffentlichen Nahverkehrs rund um den Schulbeginn und dem Schulende am stärksten sind, war schon in der Vor-Corona-Zeit eine Tatsache. Nun rächt sich aber, dass der öffentliche Nahverkehr in den letzten 20 Jahren in der Verkehrs- und Infrastrukturpolitik häufig nur eine nachrangige Priorität hatte. Die temporäre Anpassung der Schulanfangszeiten an den Gesamtschulen ist eine Maßnahme, die wir begrüßen, aber nur ein Tropfen auf dem heißen. Wir benötigen, im Besonderen in den nächsten Winterwochen, wo wir davon ausgehen müssen, dass die Inzidenzfälle auf hohem Niveau verbleiben werden und sogar noch steigern zusätzliche Kapazitäten im öffentlichen Nahverkehr mit einer höheren Taktung und eine weitere Entzerrung der Anfangszeiten an den Hammer Schulen.

 

Wir bitten in diesem Zusammenhang, um die Beantwortung folgender Fragen:

 

  1. Wie viele Schulbusse (neben den regulären Buslinien) sind zu den Schulanfangszeiten und zu den Schulendzeiten im Stadtgebiet im Einsatz?
  2. Welche Schulen werden mit Schulbussen bedient? Hier bitten wir um eine Auflistung aller Schulen und der Anzahl der eingesetzten Schulbusse und des jeweiligen Betreibers (z.B. Stadtwerke, Breitenbach, Dargel usw.)
  3. Wie viele Schulbusse sind (Stand 01.01.2022) im Einsatz? Wie viele Schulbusse waren in der Vor-Corona-Zeit, d.h. 2019 im Einsatz?
  4. Wird eine Messung der Auslastung der Schulbusse vorgenommen? Wenn ja, nach welchem Indikator wird gemessen und wie hoch ist die Auslastung?
  5. Sieht die Stadtverwaltung in vollen Schulbussen ein Gefahrenpotenzial für Ansteckungen mit dem Corona-Virus? Wenn ja,
  6. welche Maßnahmen hat die Stadtverwaltung bisher umgesetzt, um die Gefahr eines Ansteckungsherdes zu reduzieren?
  7. sind konkret, der Einsatz zusätzlicher Busse im Winter geplant, um die Kapazitätsspitzen im Schülerverkehr abzufedern?

wie bewertet die Stadtverwaltung, die Forderung von Lehrer-, Elter- und Schülerverbänden die Schulanfangszeiten weiter zu entzerren? Sind hier weitergehende, zeitnahe Maßnahmen in Absprache und der Einbindung der betroffenen Akteure geplant?

Schule hat angefangen

Aktion der Polizei NRW / Hamm und der Radio Lippewelle
Liebe Autofahrer nimmt Rücksicht auf unsere Kinder. Fahrt vorsichtig.

Von der Grundschule in die weiterführende Schule

Mit dem Halbjahreszeugnis der Klasse 4 erhalten Eltern eine Empfehlung für den weiteren Bildungsgang ihres Kindes. Diese begründete Empfehlung des Klassenlehrers/ der Klassenlehrerin soll den Eltern helfen, die richtige Schulform für ihr Kind zu wählen und eine geeignete Schule zu finden. Sie ist als Hilfestellung der Grundschule gedacht, aber nicht bindend. Nach der Beratung durch die Grundschule können die Eltern ihr Kind an einer weiterführenden Schule ihrer Wahl anmelden. Dort wird im Rahmen der Aufnahmekapazität entschieden, ob das Kind aufgenommen wird.

Folgende Anmeldetermine für die weiterführenden Schulen sind vorgesehen:
– Gesamtschulen vom 05.02.2021 bis 11.02.2021
– Gymnasien, Hauptschulen, Realschulen vom 17.02.2021 bis 09.03.2021

Aufgrund der aktuellen Pandemielage ist es erforderlich, vorab einen Termin mit der Schule zu vereinbaren. An einigen Schulen besteht zudem die Möglichkeit, Ihr Kind ohne ein persönliches Gespräch in der Schule anzumelden. Über das konkrete Vorgehen, die Terminvergabe und die für die Anmeldung not­wendigen Unterlagen informieren Sie sich bitte über die Homepage der jeweiligen Schule.
(Quelle Hamm)

WICHTIG: Eine Anmeldung an den Gesamtschulen kann nur JETZT erfolgen, d.h. ein Wechsel später zur Gesamtschule ist nicht möglich. Als Beispiel: Man verlässt in der Klasse 6 ein Gymnasium und möchte auf die Gesamtschule. Das geht nicht, da in der Regel es KEINE freien Plätze an den Gesamtschulen gibt. Diese werden bereits in der Klasse 5 ALLE besetzt. Wir haben bis heute nicht ausreichend Plätze an den Gesamtschulen und immer noch müssen Kinder abgelehnt werden. Wenn man auf eine Gesamtschule möchte, dann ist die beste Chance sich jetzt am 05. Februar dort anzumelden.

 

Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass die Digitalisierung an den Schulen noch in den Kinderschuhen steckt

Die Wählergruppe Pro Hamm greift die Kritik aus Teilen der Schülerschaft und der Erziehungsberechtigten, die an sie herangetragen wurde auf und fordert, das die Stadtverwaltung im Schulausschuss einen mündlichen Sachstandsbericht zur „Digitalisierung an Schulen als Teil der Inklusion im Kontext der Corona-Pandemie“ abgibt.

Guido Schäfer, Sprecher der Wählergruppe Pro Hamm für Inklusion und Teilhabe, macht deutlich: ,,In den letzten drei Monaten waren die Schulgebäude durch die Covid-19 Pandemie als Lernorte für die Schülerschaft geschlossen und erst schrittweise nach den Osterferien können die Schüler in einem noch deutlich eingeschränkten Schulbetrieb zurückkehren. Die Schließung der Schulen hat Bildungsungleichheiten verfestigt, da im Besonderen Kinder aus sogenannten sozial schwachen Familien nicht ausreichend Ressourcen zur Verfügung hatten und haben, um den digitalen Unterricht zu folgen. Die abrupte Schließung der Schulen hat deutlich gemacht, dass wir in Sachen Digitalisierung noch ein Entwicklungsland sind. So ist neben der Bereitstellung von Hardware, die Ausstattung mit gleichwerter Software für alle Schüler von wesentlicher Bedeutung. Hier ist es wichtig, dass die Schüler auf einheitliche und kompatible Programme für z.B. Tabellenkalkulation und Textverarbeitung zurückgreifen können und diese durch regelmäßige Updates immer wieder aktualisiert werden können. Eine Möglichkeit wäre, dass die Schulen den Schülern einen kostenfreien Zugang zu Office 365 zur Verfügung stellen.

Die Möglichkeit der kostenfreien Nutzung dieser Standard-Programme werden scheinbar immer noch viel zu selten von den Schulen an die Schüler weitergegeben. Oftmals wird bei der Zertifizierung dieser Programme ein datenschutzrechtliches Problem seitens der Stadt gesehen. Hier müsste man mit der Stadt klären, welche datenschutzrechtlichen Bedenken es im Rahmen der Nutzung der oben aufgeführten Software gibt. Sofern es zur Nutzung dieses Programms Bedenken seitens des Datenschutzbeauftragten geben sollte, wäre es empfehlenswert eine alternative Softwarelösung für alle Schüler zu finden. Es müsste eine Lösung sein, die allen Kindern einen kostenfreien Zugang und Nutzung ermöglicht. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass alle Schüler unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten und wenn diese überhaupt ein digitales Endgerät haben sollten, eine Software haben die auch E-Learning ermöglicht. Es ist uns in dem Zusammenhang bekannt, dass die Stadt derzeit an einer Umsetzung der Datenbank iserv arbeitet. Wann aber der Start für diese endlich losgehen wird, ist nicht bekannt. Denn eins muss allen Beteiligten bewusst sein: Digitalisierung bedeutet niemanden zurückzulassen.

Guido Schäfer
Sprecher Inklusion und Teilhabe
Wählergruppe Pro Hamm

Ehrung der Gebrüder-Grimm-Grundschule

In einem würdigen Rahmen wurde die Gebrüder-Grimm-Schule für ihre besondere Leistungen und den damit verbundenen Sieg beim Deutschen Schulpreis durch die Stadt Hamm geehrt.

Der Pro Hamm und Mitglied des Schulausschusses Daniel Walezcek nahm als Vertreter für die Wählergruppe an der Veranstaltung teil.

Wir sagen als Pro Hamm Danke für das außergewöhnliche Engagement der Schulgemeinde der Gebrüder-Grimm-Schule und wünschen für die zukünftige Arbeit weiterhin viel Erfolg.

Ausweitung des frühmorgendlichen Betreuungsangebots gefordert

Die Wählergruppe Pro Hamm fordert eine Ausweitung des frühmorgendlichen Betreuungsangebots an den Hammer Grundschulen und setzt das Thema als Antrag auf die Tagesordnung des Stadtrats. Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm, erläutert die Beweggründe: ,,Die gesellschaftliche Realität des 21. Jahrhunderts ist gekennzeichnet durch eine zunehmende Pluralisierung der Lebensformen, die einhergeht mit der Schwierigkeit Familie und Arbeit unter einem Hut zu bringen. Die steigende Erwartungshaltung der Arbeitswelt, die sich u.a. in einer verstärkten Schichtarbeit zeigt, ist insbesondere für die soziale Gruppe der Alleinerziehenden und für Elternteile, in denen beide berufstätig sind, ein großes Problem. So entsteht ein zunehmender Bedarf an professioneller Kinderbetreuung in Randzeiten.“ Der bildungspolitische Sprecher der Ratsgruppe und Mitglied im Schulausschuss Daniel Waleczek ergänzt: ,,Ein Teil der Hammer Grundschulen bietet eine Betreuung vor Unterrichtsbeginn im Rahmen des Ganztagsangebot ab 07:30 Uhr an. Dieses Angebot wird von berufstätigen Eltern stark genutzt. Es wird aber immer wieder von Erziehungsberechtigen angemerkt, dass für Einzelfälle eine Betreuung ab 07:00 Uhr notwendig ist, um zum Beispiel eine Arbeitsstätte, die außerhalb der Stadtgrenzen liegt bis 08:00 Uhr erreichen zu können. Hier fordern Eltern eine stärkere Flexibilität im Grundschulbereich. Es gibt Kommunen in Nordrheinwestfalen und in anderen Bundesländern, die an sogenannten „Betreuenden Grundschulen“ in Absprache mit der Schulaufsicht, den freien Trägern und der Stadtverwaltung ein Regelangebot ab 07:00 Uhr anbieten. Dieses Angebot hat sich bewährt. Demensprechend fordern wir, dass der Stadtrat die Verwaltung beauftragt in enger Absprache mit den Grundschulen, der Schulaufsicht, den freien Träger und eventuell weiteren Beteiligten zu prüfen, inwiefern eine Umsetzung eines professionellen frühmorgendlichen Betreuungsangebots ab 07:00 Uhr als Regelangebot an den Grundschulen in Hamm umsetzbar ist.“

 

Dr. Cevdet Gürle                                                                                                                    Daniel Waleczek
Sprecher Ratsgruppe Pro Hamm                                                                                       Mitglied im Schulausschuss

Wählergruppe Pro Hamm