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Inklusion an Gymnasien

Ablehnungen an den Gesamtschulen

Sehr geehrter Herr Lindemann,

trotz der dritten Gesamtschule im Hammer Stadtgebiet und den allgemein sinkenden Schülerzahlen ist die Gesamtschule die einzige Schulform, die Schüler in nennenswerter Zahl, da die Anmeldezahlen deutlich über der Aufnahmekapazität liegen, ablehnen muss. Die Zahl der Ablehnungen an den Gesamtschulen ist unverändert hoch und wird im Schuljahr 2019/20 erneut bei über 40 liegen. Hierbei ist die bedenkliche Entwicklung zu beobachten, dass im Besonderen die Sophie-Scholl-Gesamtschule in Bockum-Hövel vermehrt Schüler ablehnen muss.

Die Bockum-Höveler Schule musste bereits im Vorjahr die meisten Ablehnungen verzeichnen und der negative Trend hat sich zum Schuljahr 2019/20 deutlich verstärkt. Ein Dutzend Eltern, die ein Ablehnungsbescheid für ihr Kind von den Gesamtschulen erhielten, traten an uns mit der Bitte um Beratung und Betreuung heran, um zu erfahren, welche Optionen man habe. Hierbei war auffällig, dass der Gros der Eltern, die eine Ablehnung erhielten, im Stadtbezirk Heessen wohnen. Falls diese subjektive Wahrnehmung durch Datenmaterial bestätigt würde, wäre es eine klare Diskriminierung der Elternschaft im Stadtbezirk Heessen, die im Vergleich zu Eltern z.B. in Herringen, Bockum-Hövel oder Mitte schlechtere Rahmenbedingungen hätten, einen Platz an einer Gesamtschule zu erhalten.

Wir bitten daher, dass die Stadtverwaltung in dem Zusammenhang folgende Fragen beantwortet:

  1. Nach welchen Kriterien werden die Schüler an den Gesamtschulen ausgesucht? Hier bitten wir um eine differenzierte Auflistung, in der alle Kategorien (Geschlecht, Leistungsstärke, Wohnortnähe, Geschwisterregelung, Losverfahren etc.) genannt werden?
  2. Haben die Gesamtschulen Datenmaterial aus der hervorgeht, aus welchen Sozialräumen ihre Schülerschaft kommt? Wenn ja, dann bitten wir um eine Auflistung der Schülerzahlen in den einzelnen Gesamtschulen nach Postleitzahl beziehungsweise nach Sozialräumen/Stadtbezirken.
  3. Um Frage 2 zu spezifizieren, sollen die Schulverwaltungen auflisten, wo die abgelehnten Schüler zum Jahrgang 2019/20 der Gesamtschulen wohnhaft sind. Hier genügt die Nennung der Postleitzahl beziehungsweise des Sozialraums/Stadtbezirks.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Waleczek
Schulpolitischer Sprecher
Ratsgruppe Pro Hamm

Keine Inklusion an Hammer Gymnasien?

In den lokalen und überregionalen Medien wurde der Zick-Zack-Kurs der schwarz-gelben Landesregierung in der Schul- und Bildungspolitik mehrfach aufgegriffen. Der „neue“ Vorstoß, dass nun Kinder und Jugendliche mit einem sogenannten Inklusionsbedarf, konzentriert an bestimmten Schulformen unterrichtet werden sollen, halten wir für den falschen Weg.

Die Landesregierung strebt mit ihrer Schul- und Bildungspolitik mittelfristig an, dass das Gymnasium als Schulform von der Thematik Beschulung von Inklusionskindern herausgenommen wird. Wir halten es für eine destruktive Entwicklung, wenn die Herausforderungen, die mit der Beschulung von Inklusionskindern an Regelschulen, die wir für richtig und wichtig halten, einhergehen, auf wenige Schultern verlagert werden.

Die klare Botschaft der Landesregierung muss lauten, dass die Herausforderungen der Inklusion alle zusammen stemmen müssen und hier darf die schwarzgelbe Landesregierung eine Schulform, wie das Gymnasium nicht privilegieren.

Diese Entwicklung ist bereits in Hamm zu beobachten, wo nur noch das Hammonense als einziges Gymnasium Inklusionsunterricht anbietet. So sind die restlichen Schulen und Schulformen gezwungen, das weitgehende Ausscheiden der Gymnasien zu kompensieren. Damit ist niemanden ein Gefallen getan.

Wir bitten die Stadtverwaltung in dem Zusammenhang um die Beantwortung folgender Fragen:

1. Wie steht die Stadtverwaltung dazu, dass sich immer mehr Gymnasien aus der Beschulung von Inklusionskindern ausklinken?
2. Hat die Stadtverwaltung diesbezüglich Gespräche mit den Schulleitungen der Gymnasien geführt oder plant zu führen, um die Herausforderung der Inklusion nicht einzelnen Schulformen anzulasten?
3. Laut NRW-Schulministerium dürfe nicht allein die Schule darüber bestimmen, ob sie das Konzept der Inklusion fallen lasse oder nicht. Darüber hätte die Schulaufsicht zu bestimmen. Trägt also allein die Schulaufsicht die Verantwortung darüber, dass es in Hamm nur noch ein einziges Gymnasium gibt, in dem Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam unterrichtet werden?
4. Welche jeweiligen Gründe gibt es bei den anderen Hammer Gymnasien, die ein zukünftiges Inklusionskonzept unmöglich machen?
5. Ist es geplant, dass Kinder mit einer Behinderung in Hamm ausschließlich sogenannte Schwerpunktschulen besuchen? Falls ja, welche wären das zukünftig?
6. In der unmittelbaren Umgebung verhält es sich in den Städten und Gemeinden so, dass zumindest mehr als ein Gymnasium an der Inklusion festhält. Wieso wird der Inklusionsunterricht nur an einem einzigen Hammer Gymnasium aufrechterhalten?
7. Ist davon auszugehen, dass auch das Hammonense Gymnasium zukünftig auf den Inklusionsunterricht verzichten wird? Falls ja, ab welchem Zeitpunkt?

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Waleczek
Mitglied im Schulausschuss
Wählergruppe Pro Hamm

Weitere Gesamtschule für Heessen ist eine bildungspolitische Notwendigkeit

,,Es freut uns, dass die Linke in Hamm sich als lernfähig erweist. Nachdem sie noch einen Antrag der Wählergruppe im Schulausschuss im Dezember des vergangenen Jahres, mit dem wir die Verwaltung auffordern wollten, den Bedarf nach einer weiteren Gesamtschule auf Hammer Stadtgebiet zu prüfen, abgelehnt hat, scheint sie keine Hemmungen zu haben den Inhalt und die Intention unseres Antrags wort- und sinngemäß zu übernehmen“, so Daniel Waleczek, der schulpolitische Sprecher der Wählergruppe Pro Hamm und Mitglied im Schulausschuss.

Der Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm Dr. Cevdet Gürle macht keinen Hehl daraus, dass die Gründung einer dritten Gesamtschule in Herringen ein längs überfälliger Schritt in der Stärkung des integrativen Schulsystems war, aber nicht der Endpunkt in dieser Entwicklung sein darf. Dr. Cevdet Gürle: ,,Die jüngsten Anmeldezahlen an den weiterführenden Schulen, die sich u.a. daran ausmachen, dass trotz einer dritten Gesamtschule das integrative Schulsystem in Hamm immer noch die einzige Schulform bleibt, die Kinder aufgrund fehlender Kapazitäten ablehnen muss. Der Nachfrageboom an den Gesamtschulen hält an und setzt die Politik permanent unter Druck, dem integrativen Schulsystem eine stärkere Priorität auch in Hamm zukommen zu lassen. Wir brauchen ein Mehr von einer Schule des gemeinsamen, längeren Lernens statt eines anachronistischen, hierarchisch-gegliederten Schulsystems.

So verdeutlichen die Übergangsquoten der Schülerinnen und Schüler, im Besonderen in den Sozialräumen Norden und Heessen, von der Grundschule bis hin zu den weiterführenden Schulen, dass wir ein bildungspolitisches Defizit in diesen Raum haben. Die Heessener und Nordener Schülerschaft ist im städtischen Gesamtvergleich repräsentativ kaum an Schulen vertreten, an denen das Abitur erreicht werden kann. Wir halten es daher für dringend notwendig, sofern man den Bildungsstandort Heessen und Norden nachhaltig aufwerten möchte, dass mittelfristig eine öffentliche Schule des längeren, gemeinsamen Lernens mit einer Oberstufe im besagten Stadtbezirk geschaffen wird.

Wir werden das Thema Errichtung einer weiteren Gesamtschule daher auf die Tagesordnung des Rats setzen. Der Rat wird in dem Antrag aufgefordert der Stadtverwaltung einen Prüfauftrag zu erteilen, um den Bedarf und die mögliche Standortfestlegung für eine weitere Gesamtschule im Hammer Stadtgebiet zu prüfen.“

Dr. Cevdet Gürle                                                                               Daniel Waleczek
Sprecher / Ratsherr                                                                            Mitglied im Schulausschuss

Wählergruppe Pro Hamm

Verpflegung und Betreibung der Kioske an den Berufskollegs

Sehr geehrter Herr Lindemann,

unser Anliegen bezüglich der Anfrage (0883/18) vom 14.09.2018 war es, aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung, auf eventuelle Missstände bei den Ausschreibungen für Bewirtungsstellen an den Schulen hinzuweisen. Ein Teil der Fragen konnte durch die Stellungnahme geklärt werden.

Mittlerweile sind jedoch weitere Beschwerden zu dem Thema bei der Wählergruppe eingegangen, so dass sich dadurch einige weiterführende Fragen ergeben haben, um deren Beantwortung wir die Stadtverwaltung bitten möchten:

  1. Die Verpflegung der Schülerschaft an den Berufskollegs erfolgt nicht über einen Mensabetrieb vergleichbar mit den der sonstigen weiterführenden Schulen, sondern wird über eine „Kioskversorgung“ sichergestellt. Ist das korrekt?
  2. Wer ist für die Vergabe der „Lizenzen“ für das Betreiben der „Kioske“ an den Berufskollegs verantwortlich?
  3. Wenn die Stadt Hamm als Schulträger für das Betreiben der ,,Kioske“ mitverantwortlich ist, nach welchen Kriterien wurden und werden die Betreiber der Stätten bestimmt? Fanden hierzu im Zeitraum von 2010 bis 2018 öffentliche Ausschreibungen statt? Wenn ja, wurde der Schulausschuss über diese z.B. in Form einer Mitteilungsvorlage durch die Stadtverwaltung informiert? Falls nicht, warum wurde vom Standardverfahren der Vergabe abgewichen?
  4. Wie wird das gegenwärtige Verpflegungsangebot an den Kiosken der Berufskollegs durch die Stadtverwaltung bewertet? Bieten diese ein warmes Essen oder ein alternatives gleichwertiges Angebot an? Entspricht das angebotene Essen den Qualitätskriterien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V.?
  5. Ist die Aussage korrekt, dass die Vergabe der besagten Mittagsverpflegung an den Berufskollegs mitunter ohne Ausschreibung an ein- und demselben Anbieter erfolgte? Falls es so war, warum hat man sich für ein solches Vorgehen entschieden und somit alle anderen Mitbewerber von vornherein außen vorgelassen?
  6. Wie sahen die Nutzungszahlen an den Berufskollegs in den letzten fünf Schuljahren aus? Wieso fehlten hierzu die tendenziellen Angaben im Anhang der Stellungnahme 1437/18?

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Waleczek
Mitglied im Schulausschuss
Wählergruppe Pro Hamm

Planungskosten für eine Gesamtschule im Stadtbezirk Heessen

Sehr geehrter Herr Lindemann,

ein Punkt der heutigen Tagesordnung ist die Beratung über die Haushaltsansätze im Haushaltsplan 2019/2020.

Der Schulentwicklungsplan 2.0 hat unterstrichen, dass es einen hohen Bedarf an einem längeren, gemeinsamen Lernen in Hamm gibt. Das integrative Schulsystem hat unter Beweis gestellt, dass es Chancenungleichheiten in der Bildung abbaut und im Besonderen Kindern aus bildungsbenachteiligten Familien den Zugang zu höheren Abschlüssen ermöglicht. Das integrative Schulsystem ist in Deutschland, wie auch in Hamm und das unterstreichen die stetig steigenden Schülerzahlen eine Erfolgsgeschichte. Nachdem die Stadt nach jahrerlange Verweigerung der Gründung einer dritten Gesamtschule in Herringen zugestimmt hat, wurde ein wichtiger Schritt in der Stärkung des integrativen Schulsystems umgesetzt. Die Gründung der Gesamtschule in Herringen darf aber nicht der Endpunkt in dieser Entwicklung sein.

Die Übergangsquoten der Schüler im Stadtbezirk Heessen von der Grundschule zu den weiterführenden Schulen verdeutlichen, dass wir ein bildungspolitisches Defizit haben. Die Heessener Schülerschaft ist an Schulen, wo das Abitur als Abschluss erreichbar ist, im städtischen Gesamtvergleich deutlich unterrepräsentiert.

Wir halten es für notwendig, um den Bildungsstandort Heessen nachhaltig aufzuwerten, dass mittelfristig im Stadtbezirk eine öffentliche Schule des längeren, gemeinsamen Lernens mit einer Oberstufe geschaffen wird.

Deswegen beantragt die Wählergruppe Pro Hamm, dass der Schulausschuss die Stadtverwaltung auffordert investive Mittel bezüglich Planungskosten für eine optionale Gesamtschule für den Stadtbezirk Heessen in den Haushalt 2019/2020 einzustellen.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Waleczek
Mitglied im Schulausschuss
Wählergruppe Pro Hamm

Mängelbeseitigung an den Schulen

Mängelbeseitigung an den Schulen

Sehr geehrter Herr Vorsitzender Lindemann,

der Schulentwicklungsplan 2.0 hat unter anderem eine Bestandsanalyse durchgeführt, in der aufgelistet wurde, welche Mängel an Hammer Schulen bestehen.

Die Wählergruppe Pro Hamm hält es für notwendig, dass die Stadtverwaltung eine erste Bilanz zieht und die politischen Parteien, auch im Hintergrund der anstehenden Etatverabschiedung zum Doppelhaushalt 2019/20, darüber informiert, welche Maßnahmen die Stadt, die im Schulentwicklungsplan 2017 als defizitär an Hammer Schulen benannt wurden, bereits umgesetzt hat oder konkret noch plant umzusetzen. Wir legen unser Hauptaugenmerk zunächst auf die Grund-/OGS-Schulen. Die anderen Schulformen werden in einer späteren Anfrage abgehandelt.

In diesem Zusammenhang bitten wir die Stadtverwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Welche der folgenden Mängel und Probleme, die als solche im Schulentwicklungsplan 2017 oder in Beschlüssen für die Hammer Grundschulen benannt sind,
    wurden bereits abgearbeitet?
  2. werden 2018 beseitigt?
  3. sind für den Doppelhaushalt 2019/20 eingeplant?

 Grund-/OGS-Schulen

  • Stephanusschule:

Kellersanierung / Erneuerungen auf dem Schulhof / Schaffung von Garderoben

  • Josefschule:

Überprüfung Basisausstattung und Verdunklungsmöglichkeiten der Klassenräume / Sanierung Pausenhof & Toiletten / Bessere Wärmedämmung der Klassenräume / Lärmbelastung OGS-Räume

  • Kappenbuschschule (hinsichtlich Baumaßnahmen prioisiert):

Behebung Wasserschaden / Abriss Pavillon & ggfs. neuer Anbau / Sanierung Turnhallenboden (Umsetzung Essbereich, Aufwärm-/Spülküche, Ausgabebereich, Lager und Personal-WC / Aufstockung des Erdgeschosses / Umsetzung multifunktionaler Raumnutzung des Betreuungsraumes zur Kapazitätserweiterung des Speisebereichs lt. Beschluss 1421/18)

  • Freiligrathschule (hinsichtlich Baumaßnahmen prioisiert):

Deutlicher Sanierungsbedarf einiger Gebäudeteile / Schaffung von mehr Räumen für die OGS

  • Overbergschule:

Technik und Rolltore der Turnhalle sind sanierungsbedürftig / Raumbedarf im Speisebereich

  • Bodelschwinghschule (hinsichtlich Baumaßnahmen prioisiert):

Außenanstrich erneuern / Heizungsanlage defekt / erheblicher Platzmangel im OGS-Bereich / (Akustische Ertüchtigung von Klassenräumen lt. Beschluss 1088/17 / Akustische Ertüchtigung der Aula / Anschaffung neuer Möblierung für die Aula / Einbau neuer Akustikdecke / Erneuerung Wandbeschichtung und Oberbodenbeleg lt. Beschluss 1421/18)

  • Ludgerischule (hinsichtlich Baumaßnahmen prioisiert):

Schulgebäude alt / Unterrichtsräume für „moderne“ Unterrichtskonzepte ungeeignet / Neue Konzepte aufgrund von Raum- und Personalmangel kaum umsetzbar / Verwaltungsbereich sanierungsbedürftig / Lehrerzimmer klein / kein separater Raum für Kopierer / Kein Raum für Konrektorin (Herrichtung des im Souterrain liegenden Lehrmittelraums zum Essbereich / Einbau einer Akustikdecke mit Beleuchtung / Erneuerung des Oberbodens / Verkleidung aller Leitungen / Neustreichung der Wände / Austausch der Fenstergläser / Einbau eines Sonnenschutzes und einer Klimatisierung in der Küche / Anschaffung neuer Möblierung für die beiden Essensräume / Herrichtung des vorhandenen Bunkers als Lagerraum für Lehrmittel lt. Beschluss 1421/18)

  • Johannesschule (hinsichtlich Baumaßnahmen prioisiert):

Akutesten Platzmangel im OGS-Bereich von allen Hammer Schulen / Laufende Sanierung seit 2008 nicht abgeschlossen / (Errichtung eines Ersatzneubaus an der Stelle des derzeitigen Pavillons / Umsetzung eines multifunktionalen Essbereichs und Betreuungsraums durch Einbau einer mobilen Trennwand / Schaffung von Aufwärmküche, Lager, Personal-WC und Hauswirtschaftsraum im Ersatzneubau / Neue Toiletten für OGS-Bereich / Einfriedung des OGS-Bereichs mittels Stabgitterzaun lt. Beschluss 1421/18)

  • Wilhelm-Busch-Schule:

Zu wenig Platz im gesamten OGS-Bereich, besonders bei schlechten Witterungsverhältnissen / (Umsetzung multifunktionaler Räume im Betreuungsbereich und des Speisebereichs lt. Beschluss 1421/18)

  • Theodor-Heuss-Schule (hinsichtlich Baumaßnahmen prioisiert):

Energetische Sanierung / Maßnahmen zum Schallschutz / (Teilung des vorhandenen Lehrmittelraums / Einbau einer Akustikdecke / Erneuerung des Oberbodens / Neustreichung der Wandflächen lt. Beschluss 1421/18)

  • Hermann-Gmeiner-Schule (hinsichtlich Baumaßnahmen prioisiert):

Raumbedarf im Bereich der Betreuung und Differenzierung (Speisebereich) / (Erweiterungsbau im ungenutzten Innenhof / Schaffung und Umbau von Essbereich, Aufwärmküche und Ausgabebereich für OGS / Schaffung neuer Fensteröffnungen / Interne Verbindung zur ehem. Hausmeisterwohnung lt. Beschluss 1421/18)

  • Kettelerschule:

Fensterfassaden energieineffizient / aufgrund fehlender Außenbeschattung sehr heiß im Sommer / Veraltete Lichtschaltung / Raumbeleuchtung unzureichend / Hausmeisterraum renovierungsbedürftig / Technik veraltet und fehlerhaft / Feuchtigkeit im Keller / Neuer Anstrich in den Fluren und im Blauen Haus wird benötigt

  • Hellwegschule:

Lehrertoiletten renovierungsbedürftig / Schülertoiletten befinden sich außerhalb des Gebäudes / Feuchtigkeit im Keller / Daher keine Lagermöglichkeiten / Raumbedarf bezüglich Differenzierungs-, Betreuungs-, Materialien- und Instrumentenräumen

  • Dietrich-Bonhoeffer-Schule:

Sanierung der Altbautoiletten / Sanierung der Kriechkellerdecke / Sanierung des Altbaudachs / Sanierung der Fassade

  • Jahnschule:

Unzureichende Verwaltungsräume / Gemeinsame Aula und Toiletten mit Lindenschule / Erhöhter Ergänzungsbedarf bezüglich Ausstattung des Computerraums

  • Josefschule:

Mangel an Nebenräumen / Basisausstattung der Klassenräume ist sehr veraltet, teilweise beschädigt oder fehlt mitunter / Fehlende Verdunkelungsmöglichkeiten / Klassenräume heizen sich im Sommer sehr stark auf / Toiletten und Pausenhof sanierungsbedürftig / enormer Lärmpegel in OGS-Räumen / keine Toiletten im OGS-Bereich

  • Von-Vicke-Schule:

Mangel an kleineren Räumen / Dauerhafte Mehrfachnutzung von Räumen / Unzureichende Raumausstattung im OGS-Bereich / Fehlen von Rückzugs- und Ruheräumen / (Unterbringung der Über-Mittag-Betreuung auf dem Schulgrundstück lt. Beschluss 1421/18)

  • Selmigerheideschule:

Mangel an separaten Lager- und Differenzierungsräumen / (Alle Räume sehr alt und sanierungsbedürftig lt. Beschluss 1421/18)

  • Maximilianschule (Werries):

Schlechte Isolierung (sehr kalt im Winter) / Toiletten noch im „Ursprungszustand“ / Schränke und Lagermöglichkeiten im Lehrmittelraum fehlen

  • Carl-Orff-Schule (hinsichtlich Baumaßnahmen prioisiert):

Unzufriedene Eltern aufgrund schlechtem Zustand der Schule / Mehr OGS-Schüler als zuvor festgelegte Obergrenze / Allerorts im Schulgebäude spürbare Enge, besonders im zu kleinen Speisebereich, da aufgrund der Enge in Schichten gegessen werden muss / Wunsch nach größerer Mensa / schwierige Aufsicht, aufgrund zu vieler kleiner Einzelräume / Umsiedlung des im Keller ansässigen Schießvereins, um den OGS-Bereich auszubauen / (VARIANTE 1: Neubau mit Angliederung an den vorhandene OGS-Bereich am Standort der ehem. Schwimmhalle mitsamt neuen Essbereich, Aufwärm-/Spülküche, Ausgabebereich, Lager und Personal-WC // VARIANTE 2: Umbau und Kernsanierung der durch den Schießverein genutzten Kellergeschossräume durch Umsetzung hoher Stützmauern, vergrößerter Fensteröffnungen,  neuer Rettungswege / Anbringung neuer Akustikdecken mit Beleuchtung / Einbau neuer Boden- und Wandbeläge / Schaffung aller notwendiger Anschlüsse im Kellerbereich zur Herrichtung einer Küche // VARIANTE 3: Erweiterung der vorhandenen Küche mit angrenzendem Essbereich in der ehem. Hausmeisterwohnung / Einbau und Errichtung von Aufwärm-/Spülküche, Lager und Garderobenbereich für die OGS lt. Beschluss 1421/18)

  • Schule im grünen Winkel (hinsichtlich Baumaßnahmen prioisiert):

Räumliches Defizit im Essensbereich / (Umsetzung des Erweiterungsanbaus mit Essensbereich, Aufwärm-/Spülküche, Ausgabebereich, Lager und Personal-WC für die OGS mit einem separaten Eingang lt. Beschluss 1421/18)

  • Lessingschule:

Fehlende Aula bzw. adäquater Raum für Versammlungen / Erheblicher Raumbedarf gerade im Betreuungsbereich / (Errichtung eines neuen OGS-Bereichs inkl. Speiseraum im neu zu errichtenden „Haus der Begegnung“ der benachbarten Kirchengemeinde lt. Beschluss 1421/18)

  • Gebrüder-Grimm-Schule (hinsichtlich Baumaßnahmen prioisiert):

Fehlende Mensa führt zu Konflikten / Fehlendes Konrektorenbüro / Eklatanter Raummangel / Viel zu wenig Raum für die Anzahl an Kindern / (Hohes Flächendefizit im Betreuungsbereich / Mehr Räume für Betreuungsbereich benötigt / Kein eigener Speiseraum / Verstärkung der Deckenkonstruktion / Erweiterung des Treppenhauses / Erschließung Obergeschoss lt. Beschluss 1421/18)

  • Talschule:

(Errichtung einer Leichtbauwand / Wanddurchbruch zwischen neuem Raum und dem bestehenden OGS-Bereich / Anbringung von Akustikdecken / Erneuerung der Oberböden lt. Beschluss 1421/18)

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Waleczek
Mitglied Schulausschuss
Wählergruppe Pro Hamm

Gefahr durch Einsatz von LED-Licht an Hammer Schulen?

Sehr geehrter Herr Lindemann,

im Sinne einer möglichst Nutzens orientierten Umweltpolitik wurde der Beschluss 1417/18 einstimmig im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr, im Schulausschuss und im Sportausschuss beschlossen. Dabei ging es unter anderem darum, CO²-Emissionen und Wartungskosten durch den Austausch bestehender Beleuchtungssysteme durch LED-Technik einzusparen beziehungsweise zu senken. Dieses Vorhaben soll sowohl in Turnhallen wie auch in Klassenräumen etlicher Hammer Schulen umgesetzt werden. Auf den ersten Blick scheint es zu schön um wahr zu sein, man tut etwas für die Umwelt und spart auf der anderen Seite auch noch Kosten ein.

Da in der Zwischenzeit jedoch vermehrt über die Gefahren von LED-Technik gewarnt wird. So zum Beispiel in der ARD-Sendung plusminus vom 02.05.2018, in der darüber berichtet wird, dass LED-Licht das Sterben von Sehzellen befördern kann und dabei auf aktuelle Studien verweist.

Gerade junge Menschen werden häufig bereits in ihrem gesamten Lebensalltag vom ungehemmten LED-Einsatz unter anderem in modernen Displays malträtiert. Die Schulen sollten sich jedoch nicht (wissentlich) an einer möglichen Schädigung ihrer Schützlinge beteiligen und im Gegenteil mit gutem Beispiel vorangehen.

Die Wählergruppe Pro Hamm möchte an dieser Stelle einige Sachverhalte geklärt wissen und bittet die Stadtverwaltung daher, um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Waren der Stadtverwaltung aktuelle Studien bekannt, die vor den gesundheitlichen Gefahren durch Einsatz von LED-Licht warnen?
  2. Falls ja, warum wurden Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr, des Schulausschusses und des Sportausschusses vor deren Abstimmung nicht darüber in Kenntnis gesetzt. Zumindest über das Bestehen jener Studien?
  3. Werden/wurden beim Einsatz von LED-Technik in Schulen, Maßnahmen ergriffen, um schädliches blaues Licht aus den LED’s herauszufiltern, um gesundheitliche Risiken zu senken?
  4. Wenn die möglichen gesundheitlichen Gefahren der LED-Technik der Stadtverwaltung bislang noch nicht bekannt waren, möchten wir wissen, ob sich „schlechte“ LED’s nachträglich nachbessern lassen und welche Kosten durch ein solches Nachbessern entstehen würden.
  5. Ist es möglich, dass die Gefahren durch den Einsatz der LED-Technik in den betreffenden Gremien vielleicht in Form eines Vortrags vorgestellt werden? Denkbar wäre hier auch das Aufzeigen von Lösungsansätzen zum Schutz vor möglichen gesundheitlichen Schäden.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Waleczek
Mitglied im Schulausschuss
Wählergruppe Pro Hamm

 

Rückkehr von G8 auf G9 auf den Gymnasien

Sehr geehrter Herr Lindemann,

die achtjährige Regelschulzeit an Gymnasien gilt als gescheitert, so dass die Landesregierung die allgemeine Rückkehr zum G9 beschlossen hat. In der öffentlichen Diskussion zur Thematik wird immer wieder darauf verwiesen, dass die Umsetzung der Rückkehr zum 9jährigen Gymnasium für die Kommunen mit einem hohen Kostenaufwand verbunden sein wird.

Als Wählergruppe Pro Hamm möchten wir diesen Aspekt in den Fokus nehmen und bitten die Stadtverwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. In den überregionalen Medien werden 518 Millionen Euro Kosten der Rückkehr von G8 auf G9 für ganz NRW veranschlagt. Gibt es Prognosen wie hoch die Kosten für die Rückkehr zum G9 in Hamm ausfallen werden?
  2. Wer übernimmt die außerplanmäßigen Ausgaben (z.B. mögliche bauliche Erweiterungen)? Das Land NRW in Gänze oder muss damit gerechnet werden, dass die Stadt auf Teilkosten sitzen bleibt?
  3. Existiert in der Stadtverwaltung eine Arbeitsgruppe, die sich mit der Rückkehr von G8 auf G9 beschäftigt? Wenn, ja ist es geplant, dass für Hamm ein kommunaler Leitfaden erstellt wird, welcher die Rückkehr zum G9 auf lokaler Ebene koordiniert und konkretisiert?
  4. Wird die Rückkehr zum 9-jährigen Gymnasium Auswirkungen auf den Schulentwicklungsplan haben? Wenn ja, wo müssen Anpassungen durchgeführt werden?
  5. Wird durch die Rückkehr zum G9 bestehende Pläne zur Umsetzung beziehungsweise des Ausbaus der Inklusion an öffentlichen Schulen (u.a. zeitlich) verändert oder möglicherweise gar gestrichen werden?
  6. Wird der Schulausschuss über die aktuelle lokale Umsetzung der Rückkehr von G8 auf G9 informiert?

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Waleczek
Mitglied im Schulausschuss
Wählergruppe Pro Hamm