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Pro Hamm wirkt: Endlich Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Schachtstraße

Anwohnende Familien und Besucher des Lippeparks beklagten immer wieder die ungehemmte Raserei vieler Autofahrer auf der Straße. Die Wählergruppe Pro Hamm brachte daher immer wieder Anträge und Anfragen bei der Bezirksvertretung Herringen ein, in denen gefordert wurde, dass die Stadtverwaltung Lösungen für das Problem umsetzt.

Obwohl die Mühlen bekanntlich langsam mahlen, haben sich die Bemühungen nun ausgezahlt. Vor kurzem wurden nun endlich Maßnahmen ergriffen, um die erhöhte Geschwindigkeit mancher Verkehrsteilnehmer zum Wohle und der Sicherheit der anwohnenden Familien auszubremsen.

Eine gute Entscheidung der Stadt, die nun offenbar die Sinnhaftigkeit der früheren Forderungen erkannt hat. Wir sagen Danke!

Weiterhin ungezügelte Raserei auf der Schachtstraße und Stadt schaut weg

,,Die Stellungnahme der Verwaltung ist eine Ohrfeige für alle Anwohner der Schachtstraße und Besucher der beliebten Freizeitanlage“, so Dr. Cevdet Gürle. Der Fraktionsvorsitzender der Wählergruppe Pro Hamm weiter: ,,Ich lade den Verfasser der Stellungnahme ein, morgens auf die Schachtstraße zu kommen. Dann kann er gerne mit mir zusammen den Verpackungsmüll vor den Einfahrten der Anwohner wegräumen. Er kann sich auch gerne Proan einem Wochenende an die Straße hinstellen und zählen, wie oft in einer Stunde die Geschwindigkeit an der Schachtstraße durch Raser überschritten wird. Diese Stellungnahme ist nicht das Papier wert auf dem es geschrieben wurde.“

Die Wählergruppe Pro Hamm greift das Thema auf und wird es mit zwei Anträgen auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung setzen. So fordert die Wählergruppe Pro Hamm, dass die Bezirksvertretung die Stadtverwaltung auffordert verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen. Ein weiterer Antrag setzt sich mit der Möglichkeit auseinander, die Schachtstraße in eine Fahrradstraße, wo das Fahrrad vor anderen Verkehrsteilnehmern Vorrang hat, umzuwidmen.

Dr. Cevdet Gürle zu den Überlegungen: ,,Das könnte zwar nicht das Müllproblem beheben, aber der Raserei einen Riegel vorschieben. Eine ausgewiesene Fahrradstraße ist dem Radverkehr vorbehalten beziehungsweise Radfahrer dürfen auf diesen Straßen auch nebeneinander fahren und haben gegenüber anderem Verkehr Vorrang. Der Vorrang des Radverkehrs soll mehr Sicherheit für die Radfahrer bringen, denn in der Regel dürfen Kfz diese besondere Straßen nur befahren oder am Seitenstreifen parken, wenn dies durch zusätzliche Verkehrsschilder erlaubt ist. Da sich an der Schachtstraße Anwohner, aber auch das Haus der Jugend und Sportvereine bzw. die Glück-Auf-Halle befinden, sollte das Befahren durch den Anlieger- und dem Lieferverkehr gestattet sein und auch eine Zufahrt z.B. für die Sportvereine weiterhin erlaubt werden. Die Straßenverkehrsordnung erlaubt durch das Anbringen zusätzlicher Verkehrszeichen, dass andere Verkehrsteilnehmer zweckbestimmt die Straße nutzen oder am Seitenstreifen parken können. Die Zielsetzung der Fahrradstraße bleibt aber, dass das Fahrrad die vorherrschende Verkehrsart ist und die Kraftfahrer sich dem Radverkehr unterordnen müssen. Eine Behinderung oder gar eine Gefährdung kann so verhindert werden.

Eigentlich sollte es im Sinne der Stadtverwaltung und der Großen Koalition sein, um z.B. die festgesetzten Klimaziele erreichen zu können, den emissionsfreien Radverkehr stärker als bisher zu fördern. Dieser spielt in der städtischen Infrastruktur leider immer noch eine untergeordnete Rolle. Die Umwidmung der Schachtstraße zur einer Fahrradstraße wäre dementsprechend eine mögliche Lösung für die Raserei vor Ort und würde zugleich den Stellenwert und die Wertschätzung gegenüber den immer beliebteren Radverkehr gerecht werden.“ Die Bezirksfraktion der Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass die Bezirksvertretung die Verwaltung auffordert zu prüfen, ob und in welcher Form die Schachtstraße zu einer Fahrradstraße umgewidmet werden kann. Die Bezirksvertretung wird zeitnah über die Ergebnisse in Form einer Mitteilungsvorlage informiert.

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm

Natur statt Beton

Nachrichten aus der Hammer Politik …

Natur statt Beton

Die Stadt Hamm plant am Wiesenteich an der Schachtstraße (am Lippepark) ein Neubaugebiet. Das Projekt wird von der CDU/SPD-Stadtregierung unterstützt.

Wir haben der Beschlussvorlage nicht zugestimmt. Derzeit stehen auf dem Gelände mehrere alte Mietskasernen aus Zechenzeiten. Diese sollen, wenn es nach der Großen Koalition geht, abgerissen und einen Neubauquartier weichen.

Wir sehen das Vorhaben kritisch. Im Stadtbezirk Heringen haben wir jetzt schon ein Dutzend Neubaugebiete, ob dies nun an der Waldendorfer Straße, der Holzstraße oder auf der früheren Sportgelände des Fortuna Herringen ist. Andere stehen in der Planung, z.B. das ehemalige Fußballgelände des Herringer SV. Wir brauchen auf der einen Seite natürlich günstigen Wohnraum, der mit den oben genannten Projekten entstehen wir, wir müssen aber andererseits darauf achten, dass wir nicht alles zubetonieren und ein Überangebot schaffen. Die Alterstruktur auch in Herringen wird sich in den nächsten 20 Jahren massiv verändern. Alle Prognosen gehen davon aus, dass wir bei einer geringeren Einwohnerzahl deutlich weniger Wohnraum benötigen werden.

Die Anlage am Wiesenteich sollte dementsprechend als „Grünanlage“, als sogenannte Frischluftschneise für Nordherringen erhalten bleiben. Das Wohnquartier in Nordherringen ist schon massiv zugebaut. Außerdem bietet der Wiesenteich die Möglichkeit den Lippepark auszuweiten und hier das vorhandene Wäldchen aufzuforsten und zu erweitern.

Das ist eine einmalige Chance für mehr Umwelt- und Naturschutz, die wir nicht ungenutzt verstreichen lassen sollten.

Euer Pro Hamm Team

Trampolin am Spielplatz an der Schachtstraße

Sehr geehrter Herr Bezirksvorsteher Alewelt,

die Bezirksvertretung Herringen hat in ihrer Sitzung vom 21.03.2019 mehrheitlich beschlossen, dass die Stadtverwaltung das Minitrampolin am Spielplatz an der Schachtstraße instand setzt.

Das ist leider bis heute nicht geschehen. Der Bereich wurde hingegen mit Sand zugeschüttet. Die Bezirksfraktion der Wählergruppe Pro Hamm bittet in dem Zusammenhang die Stadtverwaltung, die Fragen, ob eine Instandsetzung des Trampolins geplant ist und wann mit einer Umsetzung gerechnet werden kann, zu beantworten.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Cevdet Gürle                                                                                        Günay Yildirim
Fraktionsvorsitzender                                                                               Bezirksvertreterin

Wählergruppe Pro Hamm