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Pro Hamm fordert eine deutliche Aufwertung des Freibades Selbachpark

Sehr geehrter Herr Bezirksvorsteher Schulte,

ein Punkt der heutigen Tagesordnung ist die Beratung über die bezirksbezogenen Haushaltsansätze im Haushaltsplan 2019/2020.

Leider müssen wir hier zu Kenntnis nehmen, dass im bezirksbezogenen Haushaltsplan für den Stadtbezirk Pelkum Investitionen zu einer Aufwertung des Freibads Selbachpark nicht geplant sind.

Der Selbachpark ist ein Kleinod für die westlichen Stadtbezirke, das aber deutlich in die Jahre gekommen ist und einen massiven Modernisierungsstau aufweist. So ist im Selbachpark keine attraktive Wasserfläche für Kleinkinder, die von Familien genutzt werden könnte, vorhanden. Die bestehende Anlage hinter dem Wellenbecken ist aus dem letzten Jahrhundert und so wirkt sie auch auf die Besucher. Hier hat die Stadt Hamm in den letzten 20 Jahren kein Geld in die Hand genommen, um in die Modernisierung zu investieren oder gar eine Wasserwelt zu schaffen, die für Kinder und Kleinkinder ansprechend ist und somit auch verstärkt mehr Familien überzeugen würde das Selbachpark zu besuchen.

Wir benötigen einen Maßnahmenkatalog für den Selbachpark, so dass hier mittelfristig neue beziehungsweise umgestaltete Wasserflächen geschaffen werden können, die eine deutliche Attraktivitätssteigerung zu Folge haben. Damit würde man den Stadtbezirk Pelkum im Besonderen, aber auch durch die positive Magnetwirkung die Stadt im Allgemeinen aufwerten.

Deswegen beantragt die Wählergruppe Pro Hamm, dass die Bezirksvertretung Pelkum die Stadtverwaltung auffordert, investive Mittel für eine deutliche Aufwertung des Freibad Selbachpark in den Haushalt 2019/2020 einzustellen.

Mit freundlichen Grüßen

Farid Bhihi
Wählergruppe Pro Hamm

Niederschriften zu den Sitzungen der Bezirksvertretung Pelkum

Sehr geehrter Herr Schulte,

die Niederschrift zur Sitzung der Bezirksvertretung Pelkum enthält stets unter anderem eine namentliche
Auflistung der Bezirksvertreterinnen und Bezirksvertreter, die an der Sitzung teilnahmen
beziehungsweise sich entschuldigt abgemeldet haben.
Es entspricht der üblichen Gepflogenheit, dass neben der namentlichen Nennung auch die
Parteizugehörigkeit Erwähnung findet.
Die Wählergruppe Pro Hamm bittet die Stadtverwaltung in dem Zusammenhang, um die Beantwortung
folgender Fragen:

1. Warum ist bei dem Bezirksvertreter Ismail Erkul neben dem Vermerk, dass er zur SPD-Fraktion
gehört zusätzlich ATIL festgehalten?

2. In welcher Funktion sitzt Herr Ismail Erkul in der Bezirksvertretung?
a) als Bezirksvertreter der SPD-Fraktion?
b) als Vertreter des Integrationsrats beziehungsweise der ATIL (Allgemein-Türkisch-IslamischeListe)?

3. Hält die Stadtverwaltung es für angebracht neben der Parteizugehörigkeit der Bezirksvertreterinnen und Bezirksvertreter sonstige Mitgliedschaften, z.B. im Fall von Herrn Ismail Erkul in einer Niederschrift gesondert aufzulisten? Falls diese Frage bejaht wird, dann
bitten wir um eine nähere Begründung dieser und eine Stellungnahme, ob dann nicht die Mitgliedschaften von sonstigen Bezirksvertreterinnen und Bezirksvertretern in institutionellen Organisationen wie zum Beispiel Gewerkschaften ebenfalls Erwähnung finden müssen?

Mit freundlichen Grüßen

Farid Bhihi
Bezirksvertreter
Wählergruppe Pro Hamm

Bezirksbezogener Haushaltsplan für den Stadtbezirk Pelkum bleibt deutlich hinter den Erwartungen zurück

,,Es ist nicht alles Gold, was glänzt.“, so fasst Farid Bhihi den bezirksbezogenen Haushaltsetat für den Stadtbezirk Pelkum pointiert zusammen. Der Bezirksvertreter der Wählergruppe Pro Hamm erläutert: ,,Die Investitionen in den Grund- und weiterführenden Schulen sind begrüßenswert und beenden zumindest in Teilen einen jahrelangen Sanierungsstau, der sich dort aber auch erst durch die Passivität der Mehrheitsfraktionen aufbauen konnte. Wenn wir den Haushaltsbudget für den Pelkumer Stadtbezirk in seiner Gesamtheit betrachten, müssen wir feststellen, dass er deutlich hinter den Erwartungen zurückbleibt.

Das kann man an drei Feldern, der Lebens- und Aufenthaltsqualität, der Stärkung des Bildungsstandorts und der Infrastruktur deutlich machen. Die vertane Chance einer substanziellen Aufwertung der Lebens- und Aufenthaltsqualität kann man exemplarisch an den Freizeitanlagen Freibad Selbachpark, dem Friedrich-Ebert-Park und dem Titania-Park erkennen. So sind Investitionen zu einer Aufwertung des Freibads Selbachpark im Doppelhaushalt nicht eingeplant. Der Selbachpark ist ein Kleinod für die westlichen Stadtbezirke, der aber deutlich in die Jahre gekommen ist und einen massiven Modernisierungsstau aufweist. So ist im Selbachpark keine attraktive Wasserfläche für Kleinkinder, die von Familien genutzt werden könnte, vorhanden. Die bestehende Anlage hinter dem Wellenbecken ist aus dem letzten Jahrhundert und so wirkt sie auch auf die Besucher. Hier hat die Stadt Hamm in den letzten 20 Jahren kein Geld in die Hand genommen, um in die Modernisierung zu investieren oder gar eine Wasserwelt zu schaffen, die für Kinder und Kleinkinder ansprechend ist und somit auch verstärkt mehr Familien überzeugen würde den Selbachpark zu besuchen.

Wir benötigen einen Maßnahmenkatalog für den Selbachpark, so dass hier mittelfristig neue beziehungsweise umgestaltete Wasserflächen geschaffen werden können, die eine deutliche Attraktivitätssteigerung zu Folge haben. Damit würde man den Stadtbezirk Pelkum im Besonderen, aber auch durch die positive Magnetwirkung die Stadt im Allgemeinen aufwerten. Es genügt nicht, wenn man nur die Parkanlage Selbachpark einer Umgestaltung unterwerfen will, aber das Freibad aus den Planungen herausnimmt.

Des Weiteren bräuchten wir eine nachhaltige und umfassende Aufwertung des Friedrich-Ebert-Parks, der grünen Lunge des Hammer Westens. Hier sind die im Haushalt zur Verfügung gestellten Mittel zur „Bewegungslandschaft Friedrich-Ebert-Park“ nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Der Titania-Park auf dem Gelände des ehemaligen Germaniabads führt weiterhin ein stiefmütterliches Dasein. Er wird zwar gerne von der Stadt als Jugendpark tituliert, aber man ist nicht bereit investive Mittel zur Schaffung von Angeboten für Kinder- und Jugendliche in den Haushalt zu stellen.

Der Bildungsstandort Pelkum stagniert trotz investiver Maßnahmen an den Schulgebäuden, die eher dazu dienen den Status quo aufrecht zu halten, aber keine neuen Impulse setzen. Hier wären die Fortschreibung und die Umsetzung des Schulentwicklungsplans für den Bezirk, im Besonderen in der Erwachsenenbildung zu Nutze zu machen. Wir machen kein Hehl daraus, dass der Zustand, dass eine Stadt wie Hamm als einzige Kommune dieser Größenordnung kein eigenständiges, vollwertiges Weiterbildungskolleg verfügt, nicht hinnehmbar ist. Die Erwachsenenbildung muss stärker auf dem politischen Radar auftauchen und der Stadtbezirk kann direkt davon profitieren, wenn am Schulstandort der Parkschule mittelfristig ein Weiterbildungskolleg geschaffen und harmonisch in das Schulzentrum West integriert wird. Das wäre auch im Sinne der Studierenden, die in ihrer deutlichen Mehrzahl aus den westlichen und nördlichen Stadtbezirken kommen und für die der Standort in Rhynern äußerst unattraktiv ist.

Die dritte große Baustelle des Stadtbezirks ist die Infrastruktur, die für viele unbefriedigend ist. Das fängt an mit einer Linie 15, die eine verkappte Ringbuslinie ist und eine Streckenführung und Taktung hat, die auf viel Unverständnis bei den Menschen stößt. Wir benötigen eine deutliche Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs und hier muss ein zentraler Baustein die Installierung einer Ringbuslinie sein, die den Stadtbezirk, u.a. auch mit Rhynern und Uentrop verbindet.

Im Haushaltsplan findet sich auch der Einzelposten Radwege-Erneuerungsprogramm mit einem Haushaltsansatz von jeweils 150 000 Euro für 2019 und 2020. Wenn man eine ernsthafte Neuausrichtung in der städtischen Verkehrspolitik schaffen will, in der umweltfreundliche Verkehrsmittel eine höhere Priorität genießen, dann müsste die Summe deutlich aufgestockt und für jeden einzelnen Stadtbezirk ein Fuß- und Radwege-Erneuerungsprogramm aufgelegt werden. Das wäre im Sinne des Verkehrsberichts und des Lärmaktionsplans, die 2018 vorgestellt wurden. Wir müssen aber zur Kenntnis nehmen, dass für die Stadtverwaltung und die Mehrheitsfraktionen die Ausweitung umweltschonender Fortbewegungsmittel kaum Relevanz hat.“

Farid Bhihi
Bezirksvertreter Pelkum
Wählergruppe Pro Hamm

Endlich neue Kita in Pelkum

Die Stadt beabsichtigt endlich eine neue Kita auf dem Gelände von Haus Bußmann in Pelkum zu errichten. Die Wählergruppe Pro Hamm begrüßt diesen Plan ausdrücklich, da er zum Teil die Ideen mit aufgreift, welche die Wählergruppe selbst ein Jahr zuvor als Antrag an den Rat der Stadt Hamm gestellt hatte. Nurcan Varol, Ratsfrau und Mitglied für Pro Hamm im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Integration, ergänzt: „Gerade im Hinblick auf die stark gestiegene Geburtenrate in Hamm ist es eine gute Sache neue Kitas zu errichten und dass dabei nun explizit auch auf flexiblere Betreuungszeiten geachtet wird, ist auf jeden Fall eine sehr positive Entwicklung für den Stadtbezirk Pelkum, aber natürlich auch für die gesamte Stadt Hamm. Gut, dass Herr Hesse nun endlich auch den Sinn von flexibleren Kitas eingesehen hat, der Bedarf ist schließlich nicht erst seit heute gegeben. Leider ist diese Einsicht noch lange keine Selbstverständlichkeit. Wir hätten uns zwar schon gern mindestens eine richtige „24-Stunden-Kita“ im Hammer Stadtgebiet gewünscht, aber was noch nicht ist, kann ja noch werden. Es scheint zumindest etwas Bewegung in die Thematik zu kommen und die Argumentation, dass es kaum Nachfrage bezüglich des Modells gibt, ist insofern nicht nachvollziehbar, da die meisten Bürger vermutlich noch nie etwas davon gehört haben und es somit vielen gar nicht in den Sinn kommt, dass eine 24-Stunden-Kita überhaupt möglich sein könnte. Manchmal ist es aber auch einfach nur Wortklauberei, schließlich gehen die „flexibleren Kitas“ doch genau in Richtung einer möglichen Ganztagesbetreuung. Wie wir diese letzten Endes dann bezeichnen, ist doch in der Sache völlig irrelevant. Vielleicht sollte man die Bürger zukünftig einfach umfassender über potentielle Möglichkeiten informieren und dann entscheiden, ob es einen Bedarf gibt oder eben nicht gibt.“

Baustellenplanung

Resolution: Öffnungszeiten des Freibads Selbachpark

Sehr geehrter Herr Bezirksvorsteher Schulte,

die Wählergruppe Pro Hamm beantragt, dass die Bezirksvertretung Pelkum folgende Resolution verabschiedet und an die Geschäftsführung der Stadtwerke weiterleitet:

Resolutionstext

Die Bürgerinnen und Bürger im Besonderen der Stadtbezirke Pelkum, Herringen und Bockum-Hövel reagieren mit Unverständnis, dass die Stadtwerke Hamm scheinbar an unterschiedlichen Öffnungszeiten der Freibäder Süd in Berge und des Freibads Selbachpark in Pelkum festhalten. Des Weiteren ist davon auszugehen, dass die Inbetriebnahme des Freibads Selbachpark nicht zeitgleich mit der des Freibads Süd erfolgt. Die praktizierte unterschiedliche Öffnung der Freibäder führt zur Unverständnis in der Bürgerschaft und erschwert es insbesondere Familien und älteren Menschen aus den Stadtbezirken Pelkum, Herringen und Bockum-Hövel, die weniger mobil sind bei geschlossenen Selbachpark den Besuch eines Freibads wahrzunehmen.

Die Bezirksvertretung Pelkum kritisiert diese Handhabe und empfiehlt der Geschäftsführung der Stadtwerke Hamm diesen Missstand aufzuheben und eine Gleichwertigkeit der Freibäder Süd und des Selbachparks herzustellen. Außerdem wäre es wünschenswert und im Sinne einer besseren Dienstleistung für die Bürger, wenn die Stadtwerke beide Freibäder im selben Zeitraum, zum Beispiel vom 01. Mai bis zum 31. September geöffnet lassen. Damit hätten wir einen festen Zeitraum, der sich als Freibadsaison im Bewusstsein der Hammer Bürgerschaft verankern kann.

Mit freundlichen Grüßen,

Farid Bhihi
Bezirksvertreter Pelkum
Wählergruppe Pro Hamm

Flexiblere und einheitliche Öffnungszeiten bei den Hammer Freibädern wünschenswert

Die Wählergruppe Pro Hamm kritisiert die Haltung der Stadtwerke Hamm die Öffnungszeiten der Freibäder in Berge und des Selbachparks in Pelkum nicht anzupassen. Des Weiteren reagiert man mit Unverständnis auf das Unvermögen der Stadtwerke, dass trotz der guten Wetterlage eine Inbetriebnahme der Freibäder erst Mitte Mai vorgenommen werden soll. Farid Bhihi, Bezirksvertreter der Wählergruppe Pro Hamm in der Bezirksvertretung Pelkum, macht darüber hinaus deutlich, dass er erwarte, dass die Stadtwerke Hamm das Freibad Selbachparkt nicht erst wieder öffne, nachdem, so wie in den letzten Jahren,  das Freibad Süd bereits zwei Wochen zuvor geöffnet war, sondern dass die Inbetriebnahme dieses Mal parallel laufe. Farid Bhihi: „Wir halten es für ein Unding, dass die Stadtwerke Hamm die verbliebenen zwei Freibäder in Hamm nicht zur selben Zeit in Betrieb nimmt und das weiterhin unterschiedliche Öffnungszeiten gelten sollen. Es wäre wünschenswert und im Sinne einer besseren Dienstleistung für die Bürger, wenn die Stadtwerke beide Freibäder im selben Zeitraum, zum Beispiel vom 01. Mai bis zum 31. September geöffnet lassen. Damit hätten wir einen festen Zeitraum, der sich als Freibadsaison im Bewusstsein der Hammer Bürgerschaft verankern kann. Die praktizierte unterschiedliche Öffnung der Freibäder führt zu Unverständnis bei den Bürgern und erschwert es insbesondere Familien und älteren Menschen aus den Stadtbezirken Pelkum, Herringen und Bockum-Hövel, die weniger mobil sind, bei geschlossenen Selbachpark den Besuch eines Freibads wahrzunehmen. Es dient auch nicht der Aufenthalts- und Lebensqualität in unserer Stadt, wenn die Stadtwerke trotz einer guten Wetterlage keine Flexibilität an den Tag legen und das Freibad im Selbachpark geschlossen halten.“ Die Wählergruppe plant in der Bezirksvertretung Pelkum eine politische Initiative, in der eine Resolution verabschiedet werden soll, die die obigen Punkte von der Geschäftsführung der Stadtwerke einfordert. Havva Bozdemir, jugendpolitische Sprecherin der Wählergruppe, ergänzt die Ausführungen: „Mittelfristig müssen wir uns die Frage stellen, ob eine Großstadt mit 180 000 Einwohnern nicht ein weiteres Freibad zumindest für die Stadtgebiete nördlich der Lippe benötigt. Wenn wir unsere Nachbargemeinden betrachten, die mit weniger als 40 000 Einwohnern ein eigenes Freibad betreiben, sollte die Realisierung eines dritten Freibads in Bockum-Hövel oder alternativ in Heessen im Sinne einer Attraktivitätssteigerung der Stadt sein.“

 

Farid Bhihi                                                                            Havva Bozdemir
Bezirksvertreter Pelkum                                                        Jugendpolitische Sprecherin

Wählergruppe Pro Hamm

24-Stunden-Kita bald Realität

,,Eine gute Entscheidung für den Stadtbezirk“, so kommentiert Farid Bhihi, Pelkumer Bezirksvertreter der Wählergruppe Pro Hamm, die Nachnutzungspläne, die u.a. die Errichtung eines Kindergartens mit drei Gruppen für das Haus Bußmann an der Kamener Straße vorsehen. Die Wählergruppe begrüßt in dem Zusammenhang ausdrücklich die Idee, eine sogenannte 24-Stunden-Kita in den neuen Kindergarten zu integrieren. Farid Bhihi: ,,Wir erkennen und das kann man deutlich im Gespräch mit jungen Eltern ableiten, den Bedarf nach einer sogenannten 24-Stunden-Kita. Das ein Prüfauftrag der Wählergruppe von der Verwaltung im Mai 2017 mit einer negativen Stellungnahme versehen wurde und dementsprechend das Ansinnen von der CDU/SPD-Stadtregierung abgelehnt wurde, halten wir bis heute für eine grobe Fehleinschätzung. Wir haben eine zunehmende Pluralisierung der Lebensformen, die einhergeht mit der Schwierigkeit Familie und Arbeit unter einem Hut zu bringen. Die steigende Erwartungshaltung der Arbeitswelt, die sich u.a. in einer verstärkten Schichtarbeit zeigt, ist insbesondere für die soziale Gruppe der Alleinerziehenden ein großes Problem. Die Zahl der Menschen, die am Tag schlafen und nachts arbeiten, ob Ärzte oder Pflegeperson nimmt zu. So entsteht ein Bedarf an professioneller Kinderbetreuung in Randzeiten. Eine solche Kinderbetreuung für zum Beispiel Schichtarbeiter, ermöglicht es diesen erst überhaupt einer Vollzeittätigkeit nachzugehen. Der Begriff „24-Stunden-Kita“ wird aber häufig irreführend interpretiert. Denn selbstverständlich wird ein Kind nicht ganztägig abgegeben. Die Kinder bleiben insgesamt nicht länger, sondern nur zu anderen Zeiten. Es geht in der Regel um die jeweiligen Arbeitszeiten, also um acht oder neun Stunden.“ Die Wählergruppe verweist bei dem Thema auch auf andere Kommunen in Nordrheinwestfalen, in der ein solches Angebot längst zum Standard einer Stadt gehört. Farid Bhihi: ,,Die Zahl sogenannter 24-Stunden-Kitas ist steigend, da sie den gesellschaftlichen Bedarf wiederspiegelt. Eine solche Einrichtung käme nicht nur den Stadtbezirk Pelkum, sondern auch der Gesamtstadt zu gute.“

Farid Bhihi
Bezirksvertreter Pelkum
Wählergruppe Pro Hamm

Zufahrt zum Jugendpark Titania

Sehr geehrter Herr Bezirksvorsteher Schulte,

Gruppen, die häufig die Basketballanlage im Jugendpark Titania nutzen, sind an uns herangetreten, um uns darauf aufmerksam zu machen, dass eine Zufahrt zum Parkplatz des Jugendparks Titania über die Oberonstraße nur eingeschränkt möglich sei.

Die Zufahrt zum Parkplatz ist nach starkem Regenfall tagelang nicht befahrbar. Die starke Absenkung an den Zufahrten des Parkplatzes, sorgt dafür, dass sich große Menge Regenwasser ansammelt und den Auto- und Fahrradfahrern die Auffahrt auf den Parkplatz massiv erschwert.

Die Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass die Bezirksvertretung Pelkum die Stadtverwaltung auffordert, die Absenkung an der Zufahrt zum Jugendpark Titania anzuheben und damit das Sammeln von Regenwasser in der Einbuchtung zu verhindern.

Mit freundlichen Grüßen

Farid Bhihi
Bezirksvertreter Pelkum
Wählergruppe Pro Hamm

Anfrage an den Rat der Stadt Hamm bezüglich des Städtebaulichen Rahmenplans Bergwerk Heinrich Robert + Entwicklungsperspektive Pelkum/Wiescherhöfen

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

der Rat hat in seiner Sitzung am 14.02.2017 die Beschlussvorlage der Verwaltung (Nr. 1018/16) mit der Bezeichnung „Städtebaulicher Rahmenplan Bergwerk Ost Heinrich Robert + Entwicklungsperspektive Pelkum/Wiescherhöfen“ beschlossen.
Die Beschlussvorlage wurde von der Wählergruppe Pro Hamm mitgetragen. Der Rahmenplan Bergwerk Heinrich Robert und die Entwicklungsperspektive Pelkum/Wiescherhöfen unterteilt sich in fünf übergeordnete Handlungsfelder, die einen strategischen Rahmen für die Gesamtentwicklung geben sollen.
Da die Beschlussvorlage inklusive der Anhänge Fragen offen lässt, bittet die Wählergruppe Pro Hamm die Stadtverwaltung in dem Zusammenhang um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Das Handlungsfeld 1 „Ökonomische Impulse“ sieht explizit den Ausbau der Kooperation mit der Interessenvertretung der Unternehmen in Pelkum und der Wirtschaftsförderung vor. Ausgehend von der Feststellung werfen sich folgende Fragen auf:
  2. Ist ein Ausbau der Kooperation mit der Interessenvertretung der Unternehmen, hier sei exemplarisch die Herringer Interessensgemeinschaft (HIG) zu erwähnen, nicht geplant?
  3. Wurden Vertreter der Herringer Unternehmen und der Unternehmen des Hammer Westen in die Entwicklung der Gesamtstrategie und der Handlungsfelder eingebunden? Falls nicht, welche Begründung gibt es dafür? Wenn ja, seit wann wirken diese mit?
  4. Warum wird der Ausbau der Interessenvertretung mit Unternehmen in Pelkum explizit im Handlungsfeld erwähnt, aber Interessenvertretungen der Unternehmen im Hammer Westen und Herringen mit keiner Silbe erwähnt?
  5. Wird eine Verzahnung der lokalen Wirtschaftszentren zwischen dem Bergwerk Ost, der Herringer Mitte und dem Hammer Westen angestrebt? Wenn ja, wie soll diese umgesetzt werden, um möglicherweise negative Folgewirkungen für das jeweils andere Zentrum zu unterbinden?
  6. Das Handlungsfeld 1 ,,Ökonomische Impulse“ setzen, sieht darüber hinaus vor, dass Kristallisationskerne für die Kreativwirtschaft geschaffen werden sollen. Ausgehend davon stellen sich folgende Fragen:
  7. Wie will die Stadtverwaltung einen Verdrängungswettbewerb zwischen den kreativen Zentren, z.B. dem Kulturrevier auf dem Radbodgelände oder den innerstädtischen Kultureinrichtungen und dem angestrebten „Kreativquartier“ auf dem Bergwerk Ost verhindern? Existiert in dem Zusammenhang ein städtisches „Kulturkonzept“ beziehungsweise ist ein solches in Planung?
  8. Ist der Stadtverwaltung bekannt, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft in Hamm 2008 nur 1,4 Prozent der Gesamtwirtschaftsleistung ausmachten? Der Anteil stagniert und ist gar leicht rückläufig. So betrug der Anteil der Kultur- und Kreativwirtschaft 2014 1,3 Prozent. Wie schätzt die Stadtverwaltung unter dem Gesichtspunkt die erfolgreiche Realisierung eines „Kreativquartiers“ ein?
  9. Strebt die Stadtverwaltung eine Erhöhung der städtischen Gesamtwirtschaftsleistung im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft an? Wenn ja, mit welchen konkreten Maßnahmen soll dies erreicht werden?
  10. Das Handlungsfeld 1 „Ökonomische Impulse“ sieht des Weiteren den Punkt „Wohnen“ auf dem Bergwerk Ost vor. In dem Zusammenhang bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen:
  11. Ist die Schaffung von studentischen Wohnraum auf dem Gelände des Bergwerk Ost noch eine Option?
  12. Ist die Schaffung von sozialen Wohnungsbau auf dem Gelände des Bergwerk Ost eine Option.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Cevdet Gürle                                                                              Nurcan Varol
Gruppensprecher                                                                             Ratsfrau

gez. f.d.R. Denni May
Gruppenmitarbeiter                                                                          Wählergruppe Pro Hamm