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Mitgliederentwicklung in den Sportvereinen und den Fachverbänden

Der organisierte Vereinssport hat massiv unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie gelitten. Die mehrmonatigen Lockdowns haben über einen längeren Zeitraum einen normalen Vereinssport in den letzten zwei Jahren verhindert. Das Auslaufen der pandemischen Lage hat den Sportvereinen nach den Osterferien wieder ermöglicht einen weitgehend normalen Trainingsbetrieb aufzunehmen.

Die Sportvereine spüren aber bis heute die Folgewirkungen der Corona-Pandemie, z.B. durch einen Rückgang der Mitgliederzahlen. Der Krieg in der Ukraine und die damit einhergehenden exorbitant steigenden Energiepreise stellen eine weitere Belastung für die Sportlandschaft dar. Die Sportvereine sind in eine teils massive finanzielle Schieflage geraten. Die Bedeutung der Sportvereine für das gesellschaftliche Zusammenleben kann man nicht hoch genug einschätzen und dementsprechend sollte die Politik alle Instrumente einsetzen, um ein drohendes Vereinssterben zu verhindern.

Damit die Politik zielgerichtet Instrumente und Maßnahmen einsetzen kann, ist es wichtig als Entscheidungsgrundlage einen Kenntnisstand über die Struktur der Mitgliederzahlen und der Mitgliederentwicklung in den Sportvereinen zu erfahren. Ein Indikator der Messung ist die Bestandserhebung des Landessportbunds, die von einem Rückgang der Mitgliederzahlen für Hamm von rund 10 Prozent allein im Jugendbereich in den letzten zwei Jahren spricht. Die Zahlen müssten aber für die einzelnen Sozialräume nochmals konkretisiert werden.
Dementsprechend bitten wir die Stadtverwaltung, um die Beantwortung folgender Fragen:

1. Wie viele Sportvereine sind im Stadtsportbund Hamm mit wie vielen Mitgliedern organsiert? Wir bitten um eine Auflistung nach der Mitgliedergröße der Sportvereine. Des Weiteren soll die Mitgliederentwicklung für den Zeitraum von 2018 bis einschließlich 2022 dargestellt werden.
2. Auf welche Sozialräume verteilen sich die Sportvereine? Hier bitten wir die Sportvereine, wenn sie einen klar definierten Sozialraum haben, wo z.B. ihre Vereinsanlage steht, diesen zuzuordnen.
3. Wie haben sich die Mitgliederzahlen im Besonderen im Jugendbereich und im Bereich der jungen Erwachsenen entwickelt? Hier bitten wir um eine geschlüsselte Auflistung der Mitglieder in den einzelnen Sportvereinen in die Altersgruppen bis 18 Jahre, bis 27 Jahre und über 27 Jahre vorzunehmen. Die Aufschlüsselung soll sich auf den Zeitraum von 2018 bis einschließlich 2022 erstrecken.
4. Gibt es Sportarten, die von einem Mitgliederschwund weniger stark betroffen sind? Um diese Frage zu beantworten bitten wir um eine Auflistung der Mitgliederentwicklung in den Fachverbänden für den Zeitraum von 2018 bis einschließlich 2022.

Stärkung der Teilhabe von Armut betroffener Kinder und Jugendliche

Der Bundestag und der Bundesrat haben im Februar 2011 die sogenannte Hartz-IV-Reform beschlossen. Diese Reform beinhaltet u. a. auch das Bildungs- und Teilhabepaket für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Das Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung sieht u.a. eine Bezuschussung der Kosten für die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben vor. Die Mittelzuweisung beträgt in dem Bereich monatlich 15 Euro. Das Bildungs- und Teilhabepaket wird vor Ort als sogenannte YouCard relativ erfolgreich und mit einem geringen Verwaltungsaufwand für die Antragsteller und Leistungserbringer umgesetzt.

Die stark steigenden Energiepreise sind nicht nur für viele private Haushalte, sondern auch zunehmend für u.a. Sportvereine und Kultureinrichtungen ein massives Problem. Die Mehrkosten können durch mögliche Reserven nicht mehr aufgefangen werden, da diese schon weitestgehend in zwei Jahren Corona-Pandemie aufgebraucht wurden. Dementsprechend sehen sich viele Sportvereine und Kultureinrichtungen gezwungen einen Teil der Mehrkosten über eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge zu refinanzieren. Das wiederum setzt im Besonderen Kinder und Jugendliche und ihre Familien, die in relativer Armut leben unter finanziellen Druck.

Da die nutzbare Summe durch die YouCard auf 15 Euro monatlich begrenzt ist und die Ampel-Regierung bisher keinen Vorstoß unternommen hat eine Erhöhung vorzunehmen, werden die Mitgliedsbeiträge, aber auch die allgemeinen Sachausgaben für Sport und Kultur für viele Familien zu einem ernsthaften Kostenfaktor.

Deswegen beantragt die Wählergruppe Pro Hamm, dass der Rat der Stadt die Stadtverwaltung auffordert, einen Sonderposten in den laufenden Haushalt zu stellen aus dem jedes Kind bzw. jeder Jugendlicher, der Anspruch auf Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets hat einen einmaligen Zuschuss von 50 Euro für den Leistungsbereich „Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben“ erhält.

Dauerhafter Umzug der Notfallpraxis

Der Entschluss der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe(KVWL) die Notfallpraxis dauerhaft an der St. Barbara Klinik in Heessen anzusiedeln, war nicht im Sinne des Gemeinwohls und daher aus Sicht der Wählergruppe gelinde gesagt ein Unding.

Natürlich sollte die Notfallpraxis auch zukünftig möglichst zentral gelegen sein, um allen Bürgern gerade in Zeiten einer Pandemie eine optimale ärztliche Grundversorgung zu bieten. Daher war es selbstverständlich, die Idee im Sinne der Bürger abzulehnen und mittels Antrag zu fordern, dass die Notfallpraxis wieder an ihren angestammten Platz am St. Marienhospital zurückkehrt.

Wir begrüßen es außerordentlich, dass der Stadtrat diese Notwendigkeit ebenfalls erkannte und daher auch absegnete. Die Notfallpraxis wird sich also zukünftig wieder am St. Marienhospital befinden.

Volle Schulbusse als Corona-Infektionsherde?

Raumluftfilteranlagen an Schulen sinnvoll oder sinnlos?

Volle Schulbusse als Infektionsherde

Wir greifen die Kritik von vielen Eltern und aus der Schülerschaft auf, dass die regulären Busse, sowie auch die Schulbusse zu den Schulanfangszeiten und zum Schulende überfüllt sind. Hier entstehen Infektionsherde, die vermeidbar oder zu mindestens reduzierbar wären. Trotz der rasant steigenden Zahlen in den letzten vier Wochen und des Schulstarts scheint die Stadtregierung und die Stadtverwaltung die Problematik des öffentlichen Nahverkehrs als potentiellen Pandemietreiber zu unterschätzen. Wir haben detaillierte Hygiene- und Schutzkonzepte in Klassenräumen und Schulen, aber dichtes Gedränge in den Schulbussen auf den Weg dorthin, nehmen wir schulterzuckend hin. Mindestabstände in den Bussen und das gilt natürlich im Besonderen rund um den Schulbeginn und dem Schulende sind ein Fremdwort.

Die Problematik, dass die Nachfrage und die Auslastung des öffentlichen Nahverkehrs rund um den Schulbeginn und dem Schulende am stärksten sind, war schon in der Vor-Corona-Zeit eine Tatsache. Nun rächt sich aber, dass der öffentliche Nahverkehr in den letzten 20 Jahren in der Verkehrs- und Infrastrukturpolitik häufig nur eine nachrangige Priorität hatte. Die temporäre Anpassung der Schulanfangszeiten an den Gesamtschulen ist eine Maßnahme, die wir begrüßen, aber nur ein Tropfen auf dem heißen. Wir benötigen, im Besonderen in den nächsten Winterwochen, wo wir davon ausgehen müssen, dass die Inzidenzfälle auf hohem Niveau verbleiben werden und sogar noch steigern zusätzliche Kapazitäten im öffentlichen Nahverkehr mit einer höheren Taktung und eine weitere Entzerrung der Anfangszeiten an den Hammer Schulen.

Wir bitten in diesem Zusammenhang, um die Beantwortung folgender Fragen:
1. Wie viele Schulbusse (neben den regulären Buslinien) sind zu den Schulanfangszeiten und zu den Schulendzeiten im Stadtgebiet im Einsatz?
2. Welche Schulen werden mit Schulbussen bedient? Hier bitten wir um eine Auflistung aller Schulen und der Anzahl der eingesetzten Schulbusse und des jeweiligen Betreibers (z.B. Stadtwerke, Breitenbach, Dargel usw.)
3. Wie viele Schulbusse sind (Stand 01.01.2022) im Einsatz? Wie viele Schulbusse waren in der Vor-Corona-Zeit, d.h. 2019 im Einsatz?
4. Wird eine Messung der Auslastung der Schulbusse vorgenommen? Wenn ja, nach welchem Indikator wird gemessen und wie hoch ist die Auslastung?
5. Sieht die Stadtverwaltung in vollen Schulbussen ein Gefahrenpotenzial für Ansteckungen mit dem Corona-Virus? Wenn ja,
a) welche Maßnahmen hat die Stadtverwaltung bisher umgesetzt, um die Gefahr eines Ansteckungsherdes zu reduzieren?
b) sind konkret, der Einsatz zusätzlicher Busse im Winter geplant, um die Kapazitätsspitzen im Schülerverkehr abzufedern?
c) wie bewertet die Stadtverwaltung, die Forderung von Lehrer-, Elter- und Schülerverbänden die Schulanfangszeiten weiter zu entzerren? Sind hier weitergehende, zeitnahe Maßnahmen in Absprache und der Einbindung der betroffenen Akteure geplant?

Sinn und Effektivität von Raumluftfilteranlagen in Schulen

Seit dem Ende Sommers scheinen die Corona-Inzidenzwerte kein Halten mehr zu kennen. In ganz Deutschland ist die Politik bemüht, das Problem in den Griff zu bekommen und auch erste Stimmen werden laut, die wieder nach Schulschließungen rufen.

Gerade in den Schulen wird immer wieder auf die Hilfe von Raumluftfilteranlagen verwiesen, weswegen Pro Hamm im September eine Anfrage zu dem Thema gestellt hat, in der wir wissen wollten, wie weit der Ausbau der Raumluftfilteranlagen in den Hammer Schulen vorangekommen ist.

In der Stellungnahme 0255/21 heißt es direkt zu Beginn:
„Nach Empfehlung des Robert-Koch-Institutes und des Umweltbundesamtes bieten mobile Luftfilter alleine keinen ausreichenden Schutz vor der Virenbelastung eines Raumes, da sie die Raumluft lediglich filtern aber nicht austauschen. Sie können das regelmäßige Durchlüften eines Raumes nicht ersetzen.“

Insgesamt seien 51 Unterrichtsräume mit mobilen Raumluftfilteranlagen (in Höhe von 216.000 € aus abgerufenen Fördermitteln) ausgestattet worden, da diese Unterrichtsräume nur eingeschränkte Lüftungsmöglichkeiten böten. Des Weiteren heißt es:
„Eine aktuelle Abfrage zur Lüftungssituation in den Unterrichtsräumen in den Sommerferien hat keinen weiteren Handlungsbedarf ergeben. Alle Unterrichtsräume, die nicht ausreichend be- und entlüftet werden können, sind bereits mit mobilen Raumluftreinigungsgeräten ausgestattet.“

Zudem würde die Anschaffung der Anlagen im Durchschnitt zwischen vier- bis fünftausend Euro je nach Raumgröße betragen.

In diesem Zusammenhang bitten wir die Stadtverwaltung, um die Beantwortung folgender Verständnisfragen:

1. Wenn man sich auf die Aussage des RKI beruft und sagt, dass der Einsatz von Raumluftfilteranlagen alleine (also ohne die Möglichkeit durchzulüften) nicht ausreiche, um ausreichenden Schutz vor der Virenbelastung zu gewähren, stellt sich die Frage, warum man überhaupt jene Räume ausrüstet, bei denen es angeblich nicht ausreiche. Es drängt sich die Frage auf, würden diese Filteranlagen nicht in besser belüfteten Räumen mehr Sinn machen, um dann evtl. 100 % Schutz zu bieten als in Räumen, wo man trotz der Filteranlagen keinen ausreichenden Schutz gewährleisten kann? Wäre es dann nicht viel sinnvoller, die Nutzung solcher Räume komplett zu untersagen und dabei enorme Kosten einzusparen?
2. Handelt sich bei den im Haushaltsplan deklarierten „Baumaßnahmen“ in Höhe von 1.000.000 € tatsächlich um Baumaßnahmen oder um Anschaffungskosten neuer Raumluftfilteranlagen?
3. Falls es sich um Baumaßnahmen handelt, bitten wir darum, aufzuschlüsseln, was konkret (mit Angabe der jeweiligen Kostenhöhe) wo gebaut wurde. Handelt es sich dabei auch um Sporthallen, die aufgerüstet wurden? Wenn ja, welche?
4. Wurden bereits alle Sporthallen ausgerüstet? Falls nicht, nach welchen Kriterien wurden die Sporthallen ausgewählt?
5. Wenn die oben als „Baumaßnahmen“ deklarierten Kosten doch Anschaffungskosten sind, bitten wir darum aufzuschlüsseln, wo die „neuen“ Raumluftfilteranlagen genau zum Einsatz kommen?
6. Wieso wurden in diesem Fall überhaupt neue Raumluftfilteranlagen angeschafft, wenn doch die Abfrage in den Sommerferien zu dem Schluss kam, dass „alle [relevanten] Unterrichtsräume […] bereits mit mobilen Raumluftreinigungsgeräten ausgestattet“ sind und eine Ausstattung der anderen Räume, die aufgrund vorhandener Fenster durchgelüftet werden können, keinen Sinn mache.
7. Handelt es sich bei den Zuwendungen (im Haushaltsplan) in Höhe von 600.000 € um Fördermittel? Wieso werden 2023 nur 200.000 € von den zur Verfügung gestellten 300.000 € benutzt? Was geschieht mit den übrigen 100.000 €? Wo werden diese eingesetzt oder ist das Geld (im Falle von Fördermitteln) wieder zurückzuzahlen?

Ärzteversorgung im Stadtbezirk Pelkum gesichert?

Volle Schulbusse als Corona-Infektionsherde

wir greifen die Kritik von vielen Eltern und aus der Schülerschaft auf, dass die regulären Busse, sowie auch die Schulbusse zu den Schulanfangszeiten und zum Schulende überfüllt sind. Hier entstehen Infektionsherde, die vermeidbar oder zu mindestens reduzierbar wären. Trotz der rasant steigenden Zahlen in den letzten vier Wochen und des Schulstarts scheint die Stadtregierung und die Stadtverwaltung die Problematik des öffentlichen Nahverkehrs als potentiellen Pandemietreiber zu unterschätzen. Wir haben detaillierte Hygiene- und Schutzkonzepte in Klassenräumen und Schulen, aber dichtes Gedränge in den Schulbussen auf den Weg dorthin, nehmen wir schulterzuckend hin. Mindestabstände in den Bussen und das gilt natürlich im Besonderen rund um den Schulbeginn und dem Schulende sind ein Fremdwort.

 

Die Problematik, dass die Nachfrage und die Auslastung des öffentlichen Nahverkehrs rund um den Schulbeginn und dem Schulende am stärksten sind, war schon in der Vor-Corona-Zeit eine Tatsache. Nun rächt sich aber, dass der öffentliche Nahverkehr in den letzten 20 Jahren in der Verkehrs- und Infrastrukturpolitik häufig nur eine nachrangige Priorität hatte. Die temporäre Anpassung der Schulanfangszeiten an den Gesamtschulen ist eine Maßnahme, die wir begrüßen, aber nur ein Tropfen auf dem heißen. Wir benötigen, im Besonderen in den nächsten Winterwochen, wo wir davon ausgehen müssen, dass die Inzidenzfälle auf hohem Niveau verbleiben werden und sogar noch steigern zusätzliche Kapazitäten im öffentlichen Nahverkehr mit einer höheren Taktung und eine weitere Entzerrung der Anfangszeiten an den Hammer Schulen.

 

Wir bitten in diesem Zusammenhang, um die Beantwortung folgender Fragen:

 

  1. Wie viele Schulbusse (neben den regulären Buslinien) sind zu den Schulanfangszeiten und zu den Schulendzeiten im Stadtgebiet im Einsatz?
  2. Welche Schulen werden mit Schulbussen bedient? Hier bitten wir um eine Auflistung aller Schulen und der Anzahl der eingesetzten Schulbusse und des jeweiligen Betreibers (z.B. Stadtwerke, Breitenbach, Dargel usw.)
  3. Wie viele Schulbusse sind (Stand 01.01.2022) im Einsatz? Wie viele Schulbusse waren in der Vor-Corona-Zeit, d.h. 2019 im Einsatz?
  4. Wird eine Messung der Auslastung der Schulbusse vorgenommen? Wenn ja, nach welchem Indikator wird gemessen und wie hoch ist die Auslastung?
  5. Sieht die Stadtverwaltung in vollen Schulbussen ein Gefahrenpotenzial für Ansteckungen mit dem Corona-Virus? Wenn ja,
  6. welche Maßnahmen hat die Stadtverwaltung bisher umgesetzt, um die Gefahr eines Ansteckungsherdes zu reduzieren?
  7. sind konkret, der Einsatz zusätzlicher Busse im Winter geplant, um die Kapazitätsspitzen im Schülerverkehr abzufedern?

wie bewertet die Stadtverwaltung, die Forderung von Lehrer-, Elter- und Schülerverbänden die Schulanfangszeiten weiter zu entzerren? Sind hier weitergehende, zeitnahe Maßnahmen in Absprache und der Einbindung der betroffenen Akteure geplant?

Installation von Luftfilteranlagen in Hammer Schulen

In ganz NRW steigen in den letzten Wochen die Corona-Zahlen massiv an. Die hohe Zahl der Infizierten unter Kindern und Jugendlichen ist hier im Besonderen besorgniserregend und sollte der Politik Kopfschmerzen bereiten und ein proaktives Handeln erzwingen. Ein Grund für den massiven Anstieg der Inzidenz bei jungen Leuten ist mit Sicherheit in der Öffnung der Schulen mit Beginn des neuen Schuljahres zu sehen.

Es ist mittlerweile wissenschaftlicher Konsens, dass Luftfilteranlagen in Schulen dazu beitragen können, die Infektionsgefahr für Schüler*innen und Lehrer*innen zu senken. Die NRW-Landesregierung hat daher ein Förderprogramm gestartet, um die Kommunen bei der Anschaffung und Installation der Luftfilteranlagen finanziell zu unterstützen.

Um die Situation für Hamm zu klären, bitten wir die Stadtverwaltung, folgende Fragen zu beantworten:
1. Werden die besagten Fördermittel bereits in Hamm in Anspruch genommen? Falls nicht, weshalb? Besteht zumindest die Absicht, die Fördermittel zu beantragen?
2. Wurden bereits erste Luftfilteranlagen in Hammer Schulen installiert? Falls ja, in welchen Schulen? Falls nicht, wann ist mit den ersten Installationen zu rechnen?
3. Wurden/werden die Luftfilteranlagen „nur“ in bestimmten Klassenräumen installiert oder in den gesamten Räumen der Schule, einschließlich des Lehrerzimmers? Wird es auch Luftfilteranlagen in den Sporthallen geben?
4. Was kostet eine flächendeckende Installation an einer Schule im Durchschnitt? Können die Kosten durch die in Aussicht gestellten Fördermittel gedeckt werden?

Mit freundlichen Grüßen

Hatice Chaaouani
Mitglied im Schulausschuss
Wählergruppe Pro Hamm