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Pressemitteilung

Toilettenproblematik im Lippepark

Die Wählergruppe Pro Hamm setzt die Nutzungsfrequenz der Toilettenanlagen des SVF Herringen und des Hundevereins GHSV für Besucherinnen und Besucher des Lippeparks mit einer Anfrage und einem Antrag auf die Tagesordnung der anstehenden Bezirksvertretung. Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Bezirksfraktion, erläutert: ,,Wir machen kein Hehl daraus, dass wir das derzeitige Modell, dass die Vereine SVF Herringen und der Hundeverein GHSV ihre Toilettenanlagen zeitlich beschränkt an einzelnen Tagen in der Woche den Besucherinnen und Besuchern des Lippeparks zugänglich machen für suboptimal halten. Wir favorisieren eine Lösung, dass den Besucherinnen und Besuchern der Freizeitanlage eine WC-Nutzung unabhängig von Öffnungszeiten eines Vereins ermöglichen sollte. Die Besucherfrequenz des Lippeparks hat in den letzten Jahren stark zugenommen, so dass die Schaffung einer öffentlichen Toilettenanlage für alle Beteiligten ein Muss sein sollte. Um aber Emotionen aus dem Thema zu nehmen, schlagen wir vor, dass nach gut zwei Jahren der Inbetriebnahme des derzeitigen Modells eine Bilanzierung vorgenommen wird. So fordern wir, dass die Stadtverwaltung der Bezirksvertretung Kennzahlen nennt, aus der hervorgeht, wie stark die Toilettenanlagen des SVF Herringen und des Hundevereins GHSV von den Parkbesuchern angenommen wird und ein Meinungsbild aufstellt, inwiefern die Toilettennutzungsmöglichkeit dieser Verein den Besucherinnen und Besuchern bekannt sind. Auf der Basis dieser Kennzahlen könnte man ableiten, ob eine Notwendigkeit gegeben ist eine mögliche Nachjustierung am jetzigen Modell durchzuführen.“ In der Anfrage der Wählergruppe, die flankierend zum Antrag gestellt wird, fordern wir die Stadtverwaltung auf zu folgenden Punkten Stellung zu beziehen:

  1. Die Besucher des Lippeparks können die Toilettenanlagen des SVF Herringen und des Hundevereins GHSV Herringen nach einer Testphase 2015 seit dem 01.04.2016 im regulären Betrieb nutzen. Liegen der Stadtverwaltung Zahlen vor, aus denen hervorgeht, ob die Toilettenanlagen des SVF Herringen und des Hundevereins GHSV Herringen frequentiert werden und wenn ja, in welcher Höhe? Wenn dies der Fall ist, dann bitten wir um eine Auflistung des Datenmaterials. Hierbei soll die Toilettennutzung des SVF Herringen und des Hundevereins GHSV Herringen separat aufgelistet werden, so dass eine Vergleichbarkeit der jeweiligen Standorte möglich ist.
  2. Wenn die Stadtverwaltung über Kennzahlen zur Nutzung der Toilettenanlagen nicht verfügen sollte, kann die Verwaltung in einer anderen Form festhalten, ob eine adäquate Toiletten-Nutzung beim SVF Herringen und dem Hundeverein GHSV stattfindet beziehungsweise, wenn das nicht der Fall ist, sieht die Stadtverwaltung es nicht als notwendig an die Nutzungsfrequenz zu ermitteln?
  3. Welche Maßnahmen hat die Stadtverwaltung ergriffen, um die Besucher des Lippeparks über die Möglichkeit einer Toiletten-Nutzung beim SVF Herringen und dem Hundeverein GHSV Herringen zu informieren?
  4. Wie hoch ist die monatliche Entschädigung, die der SVF Herringen und der Hundeverein GHSV Herringen für die Bereitstellung ihrer Toilettenanalagen bekommen? Wie hoch ist die Gesamtsumme, die jeder einzelne Verein seit der Testphase bis heute erhalten hat?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Cevdet Gürle
Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm

Anfrage

Toiletten-Nutzung im Lippe Park

Sehr geehrter Herr Bezirksvorsteher Alewelt,

das Nichtvorhandensein einer öffentlichen Toilettenanlage im Lippepark ist ein leidiges Thema, das auf viel Unmut bei den Besuchern der Freizeitanlage stößt.

Die Stadt Hamm verweist auf die Möglichkeit der Nutzung der Toilettenanlage des SVF Herringen und des Hundevereins GHSV Herringen.

Die Bezirksfraktion Wählergruppe Pro Hamm bittet in dem Zusammenhang die Stadtverwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Die Besucher des Lippeparks können die Toilettenanlagen des SVF Herringen und des Hundevereins GHSV Herringen nach einer Testphase 2015 seit dem 01.04.2016 im regulären Betrieb nutzen. Liegen der Stadtverwaltung Zahlen vor, aus denen hervorgeht, ob die Toilettenanlagen des SVF Herringen und des Hundevereins GHSV Herringen frequentiert werden und wenn ja, in welcher Höhe? Wenn dies der Fall ist, dann bitten wir um eine Auflistung des Datenmaterials. Hierbei soll die Toilettennutzung des SVF Herringen und des Hundevereins GHSV Herringen separat aufgelistet werden, so dass eine Vergleichbarkeit der jeweiligen Standorte möglich ist.
  2. Wenn die Stadtverwaltung über Kennzahlen zur Nutzung der Toilettenanlagen nicht verfügen sollte, kann die Verwaltung in einer anderen Form festhalten, ob eine adäquate Toiletten-Nutzung beim SVF Herringen und dem Hundeverein GHSV stattfindet beziehungsweise, wenn das nicht der Fall ist, sieht die Stadtverwaltung es nicht als notwendig an die Nutzungsfrequenz zu ermitteln?
  3. Welche Maßnahmen hat die Stadtverwaltung ergriffen, um die Besucher des Lippeparks über die Möglichkeit einer Toiletten-Nutzung beim SVF Herringen und dem Hundeverein GHSV Herringen zu informieren?
  4. Wie hoch ist die monatliche Entschädigung, die der SVF Herringen und der Hundeverein GHSV Herringen für die Bereitstellung ihrer Toilettenanalagen bekommen? Wie hoch ist die Gesamtsumme, die jeder einzelne Verein seit der Testphase bis heute erhalten hat?

Mit freundlichen Grüßen

gez. Dr. Cevdet Gürle                                                                           gez. Günay Yildirim
Wählergruppe Pro Hamm                                                                  Wählergruppe Pro Hamm
Bezirksfraktion Herringen                                                                 Bezirksfraktion Herringen

Pressemitteilung

Die Linke und der Lippepark

Die Anregung der Bezirksvertreterin Sonja Bay (Die Linke) die Attraktivität des Lippeparks zu steigern, löst bei der Bezirksfraktion der Wählergruppe Pro Hamm ein Schmunzeln aus. Günay Yildirim, Bezirksvertreterin der Wählergruppe, hält fest: ,,Wenn man bedenkt, dass die Bezirksvertreterin der Linkspartei Sonja Bay in den letzten drei Jahren knapp zwanzig Anträge der Wählergruppe, die sich mit einer Weiterentwicklung des Lippeparks auseinandersetzen, ablehnte, kann man diese Äußerung der Linkspolitikerin nur mit einer gehörigen Portion Sarkasmus aufnehmen. Nun, die Linkspartei in Herringen bekommt in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung eine weitere Gelegenheit endlich mal Ja zum Lippepark zu sagen, indem sie einen Antrag der Wählergruppe, der sich mit der Freizeitanlage beschäftigt und auf der Tagesordnung stehen wird, zustimmt. Die Linke in Herringen sollte statt heiße Luft zu produzieren, beginnen eine Politik für Herringer Bürger zu machen.“

Günay Yildirim
Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm

antrag

Antrag an die Bezirksvertretung Herringen bezüglich eines Prüfauftrags zur Erstellung einer Open Air-Beachsportanlage im Lippepark

Sehr geehrter Herr Bezirksvorsteher Alewelt,

der Lippe Park hat sich in den letzten Jahren bezüglich der Besucherfrequenz positiv entwickelt und ist über die Stadtbezirksgrenzen hinweg ein Besuchermagnet.

Der Lippepark wird immer häufiger von Bürgerinnen und Bürgern beziehungsweise Gruppen aufgesucht, die an diesem Standort sportliche Aktivitäten durchführen. Die Aufenthaltsqualität einer Freizeitanlage ist in der Regel abhängig von den Möglichkeiten, die diese bietet.

Die Wählergruppe Pro Hamm begrüßt die Entwicklung, dass der Lippepark verstärkt unter dem Aspekt „Sport im Grünen“ genutzt wird und sieht darin eine Chance die Attraktivität der Anlage dauerhaft zu steigern. Der Lippepark verfügt über einige Möglichkeiten, um den Gedanken des ,,Sport im Grünen“ auszuleben, so ist zum Beispiel ein Bolzplatz und eine Skaterbahn vorhanden. Leider wird das Potenzial Sport im Park zu betreiben, bei Weitem nicht ausgeschöpft.

So vermissen viele Sporttreibende die Möglichkeit Volleyball im Lippepark spielen zu können. Derzeit behelfen sich die Gruppen, die diesen Sport durchführen wollen, indem sie sogenannte mobile „Outdoor-Anlagen“ verwenden.

Deswegen beantragt die Wählergruppe Pro Hamm, um den Gedanken ,,Sport im Grünen“ stärker in den Fokus zu nehmen, dass die Bezirksvertretung Herringen die Verwaltung auffordert, einen Prüfauftrag bezüglich der Realisierbarkeit einer Open Air-Beachsportanlage durchzuführen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Cevdet Gürle                                                                                           Günay Yildirim
Fraktionsvorsitzender                                                                                 Bezirksvertreterin

Wählergruppe Pro Hamm

antrag

Antrag an die Bezirksvertretung Herringen bezüglich einer Überplanung des Mountainbike Parkour im Lippepark

Sehr geehrter Herr Bezirksvorsteher Alewelt,

im Lippepark gibt es oberhalb des SVF Herringen e.V. einen Mountainbike Parkour. Der Bikepark besteht aus einer Raceline, einem Pumptrack, einer großen und einer kleinen Line für Sprünge und Tricks. Die gesamte Anlage ist etwa 4200 Quadratmeter groß.

Obwohl der Mountainbike Parkour in enger Zusammenarbeit mit einer Hammer Gruppe Mountainbiker entworfen und geplant wurde, müssen wir feststellen, dass die Anlage kaum bis gar nicht in Anspruch genommen wird.

Das mag zum einen darin begründet liegen, dass die Gesamtanlage sich in einem sehr schlechten Zustand befindet und durch Pfützenbildung mit einhergehender Verschlammung kaum noch nutzbar ist. Zum anderen kann es evtl. auch damit zu tun haben, dass im Lippepark keine relevante Nachfrage nach einem Mountainbike Parkour besteht. Letztendlich ist der Status quo unbefriedigend und bedarf einer Überplanung.

Deswegen beantragt die Wählergruppe Pro Hamm, dass die Bezirksvertretung Herringen die Verwaltung auffordert, eine Überplanung des Mountainbike Parcours vorzunehmen, in der unter anderem die Frage geklärt werden soll, ob ein Bedarf für eine solche Anlage vorhanden ist beziehungsweise, wenn nicht, wie der Standort alternativ genutzt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Cevdet Gürle                                                                                    Günay Yildirim
Fraktionsvorsitzender                                                                          Bezirksvertreterin

Wählergruppe Pro Hamm

Lippepark-WC

Anfrage Lippepark WC-Anlage

Pro Hamm weiter im Einsatz für den Bürger!

Anfrage WC Lippepark

 

 

 

Lippark Brücke

Never ending story – der Brückenschlag

Never ending story – der Brückenschlag über Lippe/Kanal von Herringen nach Bockum-Hövel

Die Bezirksfraktion Pro Hamm fordert in einer Anfrage Antworten zum geplanten Brückenschlag über Kanal und Lippe zwischen Herringen und Bockum-Hövel. Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Pro Hamm Gruppe in der Bezirksvertretung Herringen hält fest: ,,Langsam wird es peinlich. Aufgrund einer falschen Lagerung der Brückenteile müssen diese nun vergelagert werden – Kostenpunkt 71 000 Euro. Der geplante Brückenschlag über Kanal und Lippe zwischen Herringen und Bockum-Hövel scheint zu einer unendlichen Geschichte zu werden. Einer unendlichen Geschichte, die den Steuerzahler teuer zu stehen bekommt. Ich kann bei soviel planerischer Inkompetenz nur noch den Kopf schütteln.“ Die Bezirksfraktion der Wählergruppe bittet in dem Zusammenhang von der Stadtverwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:

1. Gibt es von Seiten der Stadtverwaltung eine zeitliche Terminierung, wann der Brückenschlag erfolgen soll? Kann davon ausgegangen werden, dass spätestens im 1. Halbjahr 2016 der Brückenschlag vollzogen wird?

2. Wo liegen die Ursachen für die bisherige Nichtdurchführung des Brückenschlags? Wir bitten um eine Auflistung aller relevanten Faktoren.

3. Wie hoch waren die angesetzten Kosten des Brückenschlags in der Planungsphase?

4. Welche zusätzlichen, nicht eingeplanten Mehrkosten wurden bis heute durchgeführt? Welche Ursache haben die Mehrkosten?

Dr. Cevdet Gürle
Bezirksfraktion Pro Hamm
BV Herringen

Lippepark

Wo bleiben die zugesagten Müllbehälter?

Die Wählergruppe Pro Hamm reagiert mit Unverständnis auf die Arbeit der Stadtverwaltung. Die Bezirksvertretung Herringen hat in ihrer Sitzung im September letzten Jahres einen Antrag mehrheitlich beschlossen, der vorsah, dass die Anzahl der Müllbehälter im Lippepark aufgestockt werden sollte. Die Herringer Bezirksvertreterin Günay Yildirim hält hierzu fest: ,,Der Lippepark ist aufgrund des guten Wetters seit Anfang April insbesondere an den Wochenenden und ab dem späten Nachmittag gut besucht. Die Folge ist, dass die Vermüllung zugenommen hat. Davon sind im Besonderen der Spielplatz an der Schachtstraße und die Grillplätze betroffen. Die Müllbehälter, die sich hier befinden sind in ihrer Zahl und in ihren Volumen zu gering, so dass der Müll sich verstreut um die Müllbehälter auf dem Boden befindet. Die Verwaltung bekam den Auftrag von der Politik hier aktiv zu werden und das nicht in einem Schneckentempo, sondern zeitnah. So wäre es wünschenswert gewesen, wenn die Zahl der Müllbehälter spätestens mit Beginn der Osterferien aufgestockt worden wäre. Nach Aussage der Verwaltung war das ursprünglich angesetzt, konnte aber aus nicht näher genannten Gründen realisiert werden. Dann ließ man Anfang Juni verlautbaren, dass spätestens zu Mitte der Sommerferien die Müllbehälter aufgestockt werden sollten. Nun, die großen Ferien sind vorbei und nicht nur wir als Pro Hamm, sondern viele Bürgerinnen und Bürger stellen sich die Frage: Wo sind die zugesagten Müllbehälter? Die Zahl der Müllbehälter an den Grillplätzen und dem Spielplatz, aber auch im Bereich des Skater Parks und des Bolzplatzes ist unverändert. Natürlich sind, und das möchte ich betonen, fehlende beziehungsweise volle Müllbehälter keine Entschuldigung für Jemanden seinen Müll zum Beispiel auf die Wiese zu werfen. Das geht nicht, aber was auch nicht geht ist, dass man seit elf Monaten auf einige Müllbehälter warten muss. Ich hätte gehofft, dass die Stadtverwaltung zu mindestens das Aufstellen von Müllbehältern besser hinbekommt als den Brückenschlag von Herringen nach Bockum-Hövel. Wir haben schon einen Treppenwitz in Herringen, einen zweiten brauchen wir nicht.“ Ein weiterer Punkt, der auf Unverständnis trifft, ist die bis heute fehlende Antwort auf die Anfrage der Wählergruppe zum Thema Sonnenschutz. Dr. Cevdet Gürle, Vorsitzender der Pro Hamm Fraktion in der Bezirksvertretung, hält hierzu fest: ,,Wir hatten in einer Anfrage an die Stadtverwaltung vor gut zwei Monaten gebeten uns Auskunft zu geben, ob eine Umsetzung der Pavillons im Bereich der Aussichtsplattformen und an den Spielplätzen als Schutz vor zu starker Sonneneinstrahlung, aber auch vor Regen und Schnee, beschlossen in der BV-Sitzung September 2014 noch auf der Tagesordnung ist oder ob man von einer Umsetzung Abstand genommen hat. Die Anfrage liegt seit nun zwei Monaten bei der Verwaltung und man sollte davon ausgehen, das eine Beantwortung in der Zeit möglich sein sollte. Nun, die Stadtverwaltung sieht entweder in der zeitnahen Beantwortung der Anfrage keine Priorität oder sie ist mit dieser überfordert. Auch wenn nur ein Punkt von beiden zutreffen sollte, wäre das ein Armutszeugnis für die Verwaltung und die schwarz-rote Stadtregierung, die die politische Verantwortung für die Funktionsfähigkeit und Effizienz der Verwaltung trägt“.

Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm

 

 

Lippepark-WC

Für die SPD ist die Toilettenfrage im Lippepark geklärt – für uns nicht!

Die Wählergruppe Pro Hamm sieht den Vorschlag der Großen Koalition, dass die Vereine SVF Herringen und der Hundeverein ihre Toilettenanlagen an den Wochenenden bis 19 Uhr auch für auswärtige Gäste öffnen sollen als unbefriedigend an. Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Bezirksfraktion Pro Hamm kommentiert die Sachlage wie folgt: ,,Wir begrüßen ausdrücklich das Engagement der Vereine ihre Toilettenanlagen der Öffentlichkeit an den Wochenenden zur Verfügung zu stellen, halten diese Maßnahme, wenn es nur bei diesen Vorschlag bleiben sollte, aber für nicht zufriedenstellend. Der Lippepark ist ein nicht nur in der Stadt, sondern auch über die Stadtgrenzen hinaus eine beliebte und somit stark frequentierte Freizeitanlage, die insbesondere auch von Familien gut angenommen wird. Wir haben es hier mit einer öffentlichen Parkanlage zu tun, die auch eine öffentliche Toilettenanlage zwingend notwendig macht. Einer Toilettenanlage, die rund um die Uhr von jederperson schnell erreichbar sein muss und das ist beim derzeitigen Vorschlag nur eingeschränkt der Fall. Wir bleiben bei unserer Position und sehen die Notwendigkeit der Errichtung einer öffentlichen Toilettenanlage im Lippepark. Die Bereitschaft der Vereine ihre Toilettenanlagen bereitzustellen, kann nur eine ergänzende Maßnahme für eine öffentliche Toilettenanlage sein. Die Verwaltung kommt bei der Errichtung einer Toilettenanlage auf eine Kostenschätzung von rund 60 000 Euro. Hinzu kommen Betriebskosten von bis zu 3000 Euro im Jahr. Wir sollten diese Summe in Relation sehen mit dem Gesamtbudget für das Projekt ,,Im Westen was Neues“, welches knapp 30 Millionen beträgt. Das bedeutet, der Bau und die Unterhaltung der öffentlichen Toilettenanlage würden knapp 0,2 Prozent dieser Summe ausmachen. Das ist eine Investition, die eine deutliche Attraktivitätssteigerung des Lippeparks mit sich bringen würde. Natürlich besteht die Gefahr von Vandalismusschäden, die die Betriebskosten nach oben schnellen lassen können. Das darf aber kein Totschlagargument sein. Um dem aber entgegenzuwirken, schlagen wir ein Nutzungsentgelt für die Toilettenanlage vor. So werden Jugendliche oder junge Erwachsene, die andere Gedanken haben als ihre Grundbedürfnisse zu stillen abgehalten und zugleich kann das Geld für die Refinanzierung der Betriebskosten eingesetzt werden. Die Hammer SPD und CDU entfliehen ihrer Verantwortung, in dem sie die Problematik des Nichtvorhandenseins einer Toilettenanlage auf die Vereine überträgt. Es ist ein Unding, dass mit viel Geld eine Parkanlage errichtet wurde, aber die Wichtigkeit einer öffentlichen Toilettenanlage in den Gedankenspielen der politischen Entscheidungsträger bis heute keine Rolle spielt. Die Toilettenfrage ist nicht geklärt, sie bleibt offen, solange die Stadtregierung nicht bereit ist eine öffentliche Toilettenanlage im Lippepark zu errichten.“

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender

Bezirksfraktion Pro Hamm

Schotter6

Pro Hamm setzt sich für den Schutz der Kinder ein!

Parkpl. LP