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Zustand der Spielplätze im Lippepark

Trinkwasserspender in öffentlichen Parkanlagen gefordert

Da es im Zuge des Klimawandels immer häufiger zu Extremwetterereignissen wie Hitzewellen und Trockenperioden kommt, hat die Bundesregierung nun beschlossen, die Kommunen in die Pflicht zu nehmen, um eine flächendeckende Trinkwasserversorgung durch Brunnen für alle Bürger*innen zu gewährleisten. Dies kommt auch der Umwelt zugute, da auf diese Weise z.B. Getränkeverpackungen eingespart werden können. ,,Die Anregung der Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken einen Trinkwasserspender auf dem Marktplatz zu installieren, ist grundsätzlich zu begrüßen. Der Schwerpunkt für die Standorte sollte aber da sein, wo Familien sich über einen längeren Zeitraum aufhalten und das sind die Grünanlagen in unserer Stadt“, so Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm. Dr. Cevdet Gürle weiter: ,,Die immer höheren Temperaturen in den Sommermonaten stellen für manche Altersgruppen ein nicht zu unterschätzendes Gesundheitsrisiko dar. Naturgemäß ist die Gefahr im Allgemeinen dort am größten, wo sich Menschen über längere Zeit in der prallen Sonne aufhalten. Hier sind im Besonderen die Parks in den Fokus zu nehmen. Die Besucher können sich je nach Beschaffenheit des Parks kaum im Schatten aufhalten und temperierte Ausweichräume, wie beispielsweise in der Fußgängerzone, stehen ebenfalls nicht zur Verfügung. Dementsprechend sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, das den Besuchern von gut frequentierten Parkanlagen in den Sommermonaten die Möglichkeit eines Wasserzugangs angeboten wird.“ Die Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass die Stadtverwaltung beauftragt wird, in Abstimmung und in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken aufzulisten, an welchen öffentlichen Parkanlagen Trinkwasserspender aufgestellt werden können. Hier gilt es im Besonderen zu prüfen, ob in den stark frequentierten Parkanlagen, wie u.a. dem Kurpark, dem Lippepark, dem Friedrich-Ebert-Park und dem Hallohpark die Aufstellung von Trinkwasserspendern ermöglicht werden kann.

 

Dr. Cevdet Gürle

Gruppensprecher / Ratsherr

Wählergruppe Pro Hamm

Rat sieht Zuständigkeit des Lippeparks weiterhin als überbezirklich an

In der vergangenen Ratssitzung hatte Pro Hamm einen Antrag gestellt, um die Zuständigkeit des Lippeparks wieder den Bezirken zu übergeben.

Der Lippepark ist über die letzten Jahre zu einem regelrechten Besuchermagnet geworden und dies wäre wohl sicher nicht der Fall, wenn die Zuständigkeit ausschließlich beim Rat gelegen hätte. Ganz im Gegenteil, als die Bezirke noch selbst über die Zukunft des Lippeparks entscheiden konnten, wurden viele Entscheidungen getroffen, die heute zum maßgeblichen Erfolg des Parks beitragen.

Der Grund dafür liegt auf der Hand. Die Bezirke wissen naturgemäß am besten, was in ihrem Bezirk gut bzw. schlecht läuft und können daher auch wesentlich besser einschätzen, welche Maßnahme erforderlich ist, als das beispielsweise ein Ratspolitiker aus Rhynern könnte, der womöglich noch nie selbst einen Fuß in den Park gesetzt hat.

Da nun jedoch der Rat die Zuständigkeit übernommen hat, sind keine neuen Impulse mehr zu beobachten und auch vorherrschende Missstände können nur noch verzögert thematisiert werden. Hier seien die seit Monaten fehlenden Mülleimer oder auch die fehlende Schaukel genannt. Beides hätte man früher kurzerhand in der Bezirksvertretung thematisiert und eine Entscheidung getroffen.

Man kann den Lippepark nicht auf eine Ebene mit dem Maxipark oder dem Kurpark stellen, die beide tatsächlich eher als überbezirklich zu betrachten sind. Der Lippepark steht viel eher mit dem Hallohpark auf einer Stufe.

Die gesamte Diskussion ist für den Bürger letztlich völlig irrelevant, denn unter dem Strich zählt am Ende nur, ob diese Zuständigkeitsentscheidungen das Leben der Anwohner und Besucher verbessert oder verschlechtert haben und hier ist bereits eine tendenzielle Entwicklung erkennbar, die sich nur negativ deuten lässt.

Pro Hamm hält die veränderte Zuständkeit beim Lippepark und die damit verbundene Engstirnigkeit des Rates nach wie vor für einen Fehler. Wir werden die Situation daher weiterhin kritisch beobachten und auch zukünftig darum kämpfen, dass der Lippepark nicht ins politische Abseits gedrängt wird.

Zuständigkeitsordnung für den Lippepark

In den allgemeinen Richtlinien für die Erfüllung der Aufgaben der Bezirksvertretungen wird unter § 2 die Entscheidungsrechte der Bezirksvertretungen festgehalten.

Hier heißt es konkret: ,,Die Bezirksvertretungen entscheiden, soweit nicht der Rat nach § 41 Abs. 1 GO ausschließlich zuständig ist, gemäß § 37 Abs. 1 GO im Rahmen dieser Richtlinien sowie der Hauptsatzung und der Zuständigkeitsordnung des Rates in allen Angelegenheiten, deren Bedeutung nicht wesentlich über den Stadtbezirk hinausgeht (…). (…) Die Ausgestaltung von Grün- und Parkanlagen einschließlich von Gewässerflächen bezieht sich auf vorhandene und neu zu erstellenden Anlagen. Zur Ausgestaltung gehören auch der Neubau, Umbau und die Instandsetzung der Anlagen. Die Bedeutung des Maximilianparks, des Kurparks Hamm-Osten und des Lippeparks geht im Sinne des § 37 Abs. 1 Buchst. b und Abs. 2 GO wesentlich über einen Stadtbezirk hinaus.“

Die Entscheidung des Rates und der Stadtverwaltung 2020 den Lippepark der Zuständigkeit der Bezirksvertretung zu entziehen, war für die Entwicklung der Freizeitanlage kontraproduktiv. So hat die Bezirksvertretung Herringen keine Handlungskompetenz mehr sich mit dem Lippepark auseinanderzusetzen bzw. Entscheidungen zum Lippepark zu treffen, selbst wenn diese die originären Interessen des Stadtbezirks betreffen.

Die Folge ist, dass Missstände, aber auch neue Impulse für eine Weiterentwicklung der beliebten und stark frequentierten Freizeitanlage kaum noch den Weg auf die politische Tagesordnung finden. Der „Umweg“ Anliegen des Lippeparks über städtische Ausschüsse oder direkt den Rat behandeln zu lassen, hat sich als unzulänglich erwiesen und wird der Bedeutung des Lippeparks für Herringen nicht ansatzweise gerecht. Die letzten zwei Jahre haben hier deutlich gemacht, dass die aktuelle Regelung de facto zu einem Stillstand der Entwicklung des Lippeparks geführt hat.

Die Wählergruppe Pro Hamm vertritt die Ansicht, dass der Lippepark, z.B. im Vergleich zum Maxipark, im Sinne des § 37 Abs. 1 Buchst. b und Abs. 2 GO nicht wesentlich über einen Stadtbezirk hinausgeht. Der Lippepark mit seinem Herzstück, dem Bereich Schacht Franz ist ein integraler Bestandteil Herringens und muss dementsprechend in seiner Zuständigkeit an die Bezirksvertretung Herringen übertragen werden. Eine Neuregelung der Zuständigkeitsordnung halten wir, auch im Kontext der anvisierten Gründung eines Fördervereins, für zielführend.

Die benachbarten Stadtbezirke Pelkum und Bockum-Hövel haben sich mit der Thematik Lippepark und das zeigt auch die politische Gremienarbeit in den letzten sieben Jahren, kaum oder gar nicht mit dem Lippepark sich auseinandergesetzt.

Deswegen beantragt die Bezirksfraktion der Wählergruppe Pro Hamm, dass die Bezirksvertretung Herringen die Stadtverwaltung auffordert, die Zuständigkeitsordnung für den Lippepark anzupassen, so dass die Bezirksvertretung Herringen die Handlungskompetenz zurückerlangt und zumindest für den Bereich Schacht Franz zukünftig wieder Entscheidungen treffen kann.

Wasserspielplatz für den Lippepark

Der Lippepark wird seit Jahren gut von den Besuchern angenommen, die sowohl aus der Umgebung, aber auch aus anderen Städten stammen. Der Lippepark bietet der Stadt Hamm also eine vortreffliche Möglichkeit, sich von seiner schönsten Seite zu zeigen und vielleicht den einen oder anderen neuen Bürger für die Stadt zu gewinnen. Dafür benötigen wir jedoch eine konzeptionelle Weiterentwicklung des Lippeparks, denn nur kann die Attraktivität des Lippeparks erhalten und ausgebaut werden.
Dafür ist es jedoch erforderlich, Geld in die Hand zu nehmen und in die beliebte Freizeitanlage zu investieren. Wenn die Stadtregierung und die Verwaltung in der Lage war Millionengelder mit dem „Abenteuer Gasbohren“ zu versenken, dann sollten zusätzliche Gelder für den Lippepark im Doppelhaushalt 2022/23 verankert werden können. Pro Hamm wird diese Thematik auch in die Haushaltsdebatten der Bezirksvertretung einbringen und zur Abstimmung stellen.
Der Lippepark nimmt eine Schlüsselfunktion in der Aufenthalts- und Lebensqualität im Stadtbezirk ein und muss eine höhere Priorität im Rathaus genießen. Der Spielplatz an der Schachtstraße ist sehr beliebt und wird von zahlreichen Kindern und Eltern täglich besucht. Die Konzentration an dem Standort ist mitunter derart hoch, dass es immer wieder zu einer gewissen Überlastung kommt. Deswegen wäre es folgerichtig, wenn man die Spielplatzanlage zur gegenüberliegenden Wiese hin erweitert. Ein Wunsch, der uns zugetragen wurde, war die Idee, dass man auf einer neu zu schaffenden Fläche einen Wasserspielplatz entstehen lässt.
Wasserspiele sind oft herausragende Orte städtischer Identifikation. Entspannung und Faszination, Belebung und Ruhepunkt, ein gekonnt gestaltetes Wasserspielplatz ist eine eindrucksvolle Bereicherung und Aufwertung von öffentlichen Freiflächen. Fontänenfelder und Wasserspiele werden als angenehm für Auge und Ohr empfunden, sie verbessern die Umgebungsluft durch Staubbindung und dämpfen den Umgebungslärm. Wasser in jeglicher Form ist im Besonderen für Kinder natürlich eine Attraktion. Eine solche Anlage wäre eine Augenweide für den Lippepark und eine deutliche Aufwertung des Areals.
Die Stadtplanung in Hamm ist häufig mutlos und leider eher monoton. Hier brauchen wir mehr innovative Energie, die sich u.a. durch die Schaffung von mehr Wasserarchitekturen in den Stadtteilzentren zeigt. Hierbei könnte der Lippepark eine Vorreiterrolle einnehmen.

Welche Zukunft hat das Glück-Auf-Stadion?

Die Pläne der Stadt auf dem Gelände des Glück-auf-Stadions neue Wohnungen zu errichten, existieren bereits seit mindestens 15 Jahren und dennoch gab es Hindernisse, die dem Vorhaben bis heute im Wege stehen. Obwohl die Stadtverwaltung keinen Mehrwert in weiteren Sportflächen in und am Lippepark sieht, verhält es sich aus uns Sicht der Wählergruppe eher konträr.
Eine Restaurierung des Glück-auf-Stadions und eine spätere Einbindung in ein Gesamtkonzept „Sportlandschaft Lippepark“ sehen wir als große Bereicherung für den Stadtbezirk Herringen an.
Das auch tatsächlich Bedarf besteht, zeigt sich schon allein an dem Umstand, dass beispielsweise sowohl Schulen wie Vereine den Standort nach wie vor für die Prüfungen zum Sportabzeichen nutzen, da es keine alternativen Ausweichstandort gibt. Die vorhandenen Sportflächen im Lippepark reichen bei Weitem nicht aus, um den Bedarf in Herringen zu decken, was sich gerade in den Frühling- und Sommermonaten zeigt. Sobald sich die Sonne zeigt und die Temperaturen etwas steigen, sind alle bestehenden Sportflächen schnell überlaufen.
Daher beantragen wir, dass investive Mittel im Haushalt 2022/23 bereitgestellt werden, um damit das Glück-auf-Stadion zu ertüchtigen und in einem zweiten Schritt zu prüfen, wie sich das Stadion am besten ergänzend in eine Sportlandschaft Lippepark eingliedern könnte.
Es freut uns, dass die Herringer SPD unsere Anregung übernommen hat und nunmehr ebenfalls für den Erhalt des Stadions ist.

PRO HAMM WIRKT …

Bürger haben sich bei der Wählergruppe immer wieder über die verwilderte Wiese neben dem Spielplatz am Lippepark beklagt. Wir haben diese Beschwerden zum Thema der Bezirksvertretung gemacht und siehe da … schon hat sich die Stadtverwaltung der Sache angenommen.

Welche Zukunft hat das Glück-auf-Stadion?

Die Wählergruppe Pro Hamm beurteilt die Stellungnahme der Verwaltung zur Anfrage „Ist-Zustand und Entwicklungspotenzial des Glück-Auf-Stadions“ differenter als die Stadt.

,,Für das historische Gedächtnis und das Bewusstseins des Stadtbezirks ist es eine gute Entscheidung, dass für die Statuen an den Eingangstoren der Anlage ein Denkmalswert festgestellt wurde und eine Restaurierung der Statuen nach 2022 vorgesehen ist“, so Habib Kartal, Bezirksvertreter der Wählergruppe Pro Hamm.

Habib Kartal begrüßt des Weiteren die Feststellung der Stadtverwaltung, dass auf der Grundlage des weiterhin rechtskräftigen Bebauungsplans eine sportliche Weiternutzung des Glück-Auf-Stadion grundsätzlich möglich wäre. Habib Kartal weiter: ,,Die Beurteilung der Stadt, dass eine Integration der Fläche des Glück-Auf-Stadions in eine ,,Sportlandschaft Lippepark“ keinen Mehrwert für das Quartier hätte, widersprechen wir hingegen klar.

Das Glück-Auf-Stadion wurde über viele Jahrzehnte als Sportanlage genutzt und bei einer Ertüchtigung des Areals wäre es erneut möglich. Einen Bedarf sehen wir, da bis heute z.B. Prüfungen zum Sportabzeichen im Stadion durchgeführt werden und es keine alternativen Ausweichstandorte im Bezirk gibt. Die Ersatzsportplätze, die im Kontext des Lippeparks entstanden sind, können bei Weitem nicht den Bedarf an Spiel- und Sportraum decken, der in Herringen defizitär ist. So konnten wir allein in den letzten Tagen und im Besonderen an den Wochenenden, wo wir spätsommerliche Temperaturen hatten, sehen, dass u.a. der Bolzplatz am Lippepark, in dem zugleich auch eine Basketballanlage eingebunden ist, bei Weitem nicht die Kapazität hat, um den Sportbedarf im Bezirk abzudecken.

Hier benötigen wir mittelfristig eine Lösung, die aus unserer Sicht idealerweise in der Integration des Glück-Auf-Stadions in ein Sportkomplex Lippepark aussehen könnte. So könnte im Glück-Auf-Stadion u.a. die Laufstrecke, das Weitsprungfeld oder das Fußballfeld wieder ertüchtigt und eventuell mit z.B. Outdoor-Fitnessgeräten erweitert und zugleich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Einbindung des Glück-Auf-Stadions in den Lippepark wäre für diesen ein starker positiver Impuls der Weiterentwicklung und würde den Lippepark im neuen Jahrzehnt einen massiven Attraktivitätsschub geben. Des Weiteren würden wir zugleich den Dornröschenschlaf des Glück-Auf-Stadions beenden.“

Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzende der Bezirksfraktion Herringen ergänzt die Äußerungen seines Kollegen: ,,Der Bebauungsplan von 2005 mit der Zielsetzung das Areal einer Wohnbebauung zukommen zu lassen, hat sich überlebt. Die Entwässerungsproblematik ist bis heute nicht gelöst und es ist höchst unwahrscheinlich, dass in den nächsten fünf Jahren eine Lösung erzielt werden wird. Außerdem stellt sich die grundsätzliche Frage, ob das Gebiet versiegelt und dafür Natur zerstört werden muss.

Wir haben in direkter Nachbarschaft mit dem Bebauungsplan am Wiesenteich bereits ein groß angelegtes Projekt zur Schaffung von Wohnraum. Wenn man bedenkt, dass die Einwohnerzahl Herringens, trotz Zuwanderung in den letzten 20 Jahren rückläufig war und der demografische Wandel sich nach 2025 noch stärker auswirken wird, muss die Frage gestellt werden, ob ein Bebauungsgebiet „Glück-Auf-Stadion“, deren Realisierung frühestens in den 2030er Jahren überhaupt umsetzbar sein wird, dann noch notwendig ist.“

Die Wählergruppe Pro Hamm plant die Thematik „Entwicklungspotenziale des Glück-Auf-Stadions“ in die Haushaltsplanungen für 2022/23 in die Bezirksvertretung einzubringen.

Habib Kartal
Bezirksvertreter

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Herringen

Wählergruppe Pro Hamm

Baumpflanzung am Spielplatz im Lippepark

Der Lippepark hat sich in den letzten Jahren bezüglich der Besucherfrequenz sehr positiv entwickelt. Ein Kritikpunkt, der von den Besuchern des Lippeparks, insbesondere von Familien mit Kleinkindern immer wieder angebracht wird, ist der unzureichende „Sonnenschutz“ am Spielplatz an der Schachtstraße.

Da die angrenzende Baumpflanzung, aufgrund der räumlichen Entfernung keine oder kaum Schatten auf die Spielplatzanlage wirft und am Standort kein Sonnensegel vorhanden ist, sind die Kinder und Kleinkinder an Sommertagen der direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt. Da der Sand die Sonnenstrahlung zusätzlich reflektiert, verschärft dies die Problematik.

Dementsprechend halten wir es für zwingend notwendig, dass, schon allein aus gesundheitlichen Gründen, eine Beschattung am Spielplatz ermöglicht werden muss. Da die Verwaltung ein Sonnensegel als wirksames Instrument ablehnt, schlagen wir als alternative Möglichkeit eine ausreichende Baumpflanzung an der Spielplatzanlage vor. Die zu anzupflanzenden Bäume sollten schnellwachend und großblättrig sein, damit sie als Schattenspender fungieren können. Die Platzierung der Bäume müsste des Weiteren so gestaltet sein, dass diese in der Mittags- und Nachmittagszeit einen Schatten auf den Spielplatz werfen.

Die Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass die Bezirksvertretung Herringen die Stadtverwaltung auffordert, eine Baumpflanzung im Sinne des Antrags am Spielplatz an der Schachtstraße im Lippepark durchzuführen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender

Habib Kartal
Bezirksvertreter

Wählergruppe Pro Hamm

Stärkung des Angebots „Sport im Grünen“ – Schaffung von Outdoor-Fitnessgeräten

Ein Punkt der heutigen Tagesordnung ist die Beratung über die bezirksbezogenen Haushaltsansätze im Haushaltsplan 2021.

Leider müssen wir hier zu Kenntnis nehmen, dass im bezirksbezogenen Haushaltsplan für den Stadtbezirk Herringen Investitionen zur Schaffung von Outdoor-Fitnessgeräten im Lippepark nicht geplant sind.

Der Lippepark hat sich in den letzten Jahren bezüglich der Besucherfrequenz positiv entwickelt und ist über die Stadtbezirksgrenzen hinweg ein Besuchermagnet. Der Lippepark wird zunehmend häufig von Bürger*innen beziehungsweise Gruppen aufgesucht, die an diesem Standort sportliche Aktivitäten durchführen. Die Aufenthaltsqualität einer Freizeitanlage ist in der Regel abhängig von den Möglichkeiten die diese bietet.

Die Wählergruppe Pro Hamm begrüßt die Entwicklung, dass der Lippepark verstärkt unter dem Aspekt „Sport im Grünen“ genutzt wird und sieht darin eine Chance die Attraktivität der Anlage dauerhaft zu steigern. Der Lippepark verfügt über einige Möglichkeiten, um den Gedanken des ,,Sport im Grünen“ auszuleben, so zum Beispiel ist ein Bolzplatz und eine Skateranlage vorhanden. Leider wird das Potenzial Sport im Park zu betreiben bei Weitem nicht ausgeschöpft.

So vermissen viele Sporttreibende die Möglichkeit Outdoor-Fitnessgeräte, die Standard in vielen städtischen Grünanlagen sind, im Lippepark nutzen zu können.

Deswegen beantragt die Wählergruppe Pro Hamm, dass die Bezirksvertretung Herringen die Stadtverwaltung auffordert investive Mittel für die Schaffung von Outdoor-Fitnessgeräten im Lippepark in den Haushalt 2021 einzustellen.