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Lage für Kulturschaffende und -einrichtungen in Hamm prekär

Die Wählergruppe Pro Hamm fordert einen Aktionsplan seitens der Stadt, um auf die prekäre Lage für Kulturschaffende und Kultureinrichtungen in der Corona-Krise einzugehen. Der Antrag, der auf der Tagesordnung des Rats steht, wird flankiert von einer Anfrage zur Thematik.

Volker Sartor, kulturpolitischer Sprecher der Wählergruppe Pro Hamm und Mitglied im Kulturausschuss erläutert die Hintergründe: ,,In den Medien wird seit Beginn der Corona-Pandemie darüber berichtet, dass bestimmte Branchen schwerer als andere unter finanziellen Einbußen leiden. Gerade eine Vielzahl von Kultureinrichtungen hat es mitunter am schwersten getroffen und ein Großteil dieser Einrichtungen stehen vor dem finanziellen Ruin. Einen Großteil dieser Menschen droht durch die Pandemie der finanzielle Ruin.

Die Wählergruppe Pro Hamm möchte, dass zumindest die Stadt Hamm als ein Akteur neben dem Land und dem Bund alles Menschenmögliche unternimmt, um das drohende Sterben der Kulturszene zu verhindern. Es wundert daher nicht, dass der Bund diesen Einrichtungen finanzielle Hilfen in Aussicht gestellt hat, aber reichen diese tatsächlich aus, um gerade die heimische Kulturszene in Hamm auch zukünftig zu bewahren?“ Die Wählergruppe Pro Hamm bittet die Stadtverwaltung in dem Zusammenhang, um die Beantwortung folgender Fragen:

1. Wie viele kulturelle Einrichtungen und wie viele Kulturschaffende sind in Hamm konkret abhängig von den Einnahmen aus Veranstaltungen und befinden sich in einer massiven finanziellen Bredouille? Welche Einrichtungen wären das konkret?
2. Werden mögliche Fördergelder von Bund und Ländern bereits abgerufen? Wenn ja, welche und in welcher Höhe?
3. Werden kulturelle Einrichtungen und Kulturschaffende dazu ermutigt, Fördergelder zu beantragen? Gibt es Hilfestellung von Seiten der Stadt, um das Prozedere der Beantragung zu erleichtern? Wie sieht diese Hilfestellung im Detail aus?
4. An wem wurden bisher Fördergelder und in welcher Höhe ausgezahlt?
5. Sind der Stadtverwaltung Kultureinrichtungen bekannt, die von Insolvenz bedroht sind und ihren Betrieb eventuell einstellen müssen?
6. Aus welchen Haushaltsposten speist die Stadtverwaltung die finanziellen Defizite bei den Kultureinrichtungen? Wie hoch ist das städtische Budget zum „Rettungsschirm“ für Kulturschaffende und Kultureinrichtungen?
7. Wurden Lösungsansätze erarbeitet, wie man den betroffenen Einrichtungen und Personen anderweitig (neben dem finanziellen Zuschuss) in einer Nach-Corona-Zeit wieder auf die Beine helfen kann? Wenn ja, wie sehen diese konkret aus?

Die Ratsgruppe Pro Hamm fordert darüber hinaus in ihrem Antrag, dass der Rat der Stadt Hamm die Stadtverwaltung auffordert, in Zusammenarbeit mit den Kulturschaffenden und unter Einbeziehung weiterer Partner, z.B. dem Land und dem Bund einen lokalen Aktionsplan Kultur zu erstellen.

Hier sollen u.a. Maßnahmen aufgelistet werden, die ein akutes Sterben der Kulturszene verhindern können und dazuein Leitfaden entworfen werden für eine „Nach-Corona-Zeit“. Der Aktionsplan wird nach seiner Erarbeitung zur weiteren Abstimmung dem Stadtrat bzw. dem betreffenden Ausschuss vorgelegt.

Volker Sartor
Kulturpolitischer Sprecher
Mitglied im Kulturausschuss
Wählergruppe Pro Hamm

Impressionen vom Lippeparkfest …

Es war eine sehr schöne Veranstaltung. Wir sagen als Pro Hamm Danke an alle Akteure, die viel Elan dabei waren und Großes auf die Beine gestellt haben.

Zahlreiche Pro Hammer nahmen als Mitwirkende und/oder Besucher des Fests teil.

Wir sagen bis zum nächsten Jahr …

Impressionen vom Kunstspektakel „La Fête“

Am 30./31. August fand die Großparty „La Fête“, das „ultimative Fest“ im Lutherviertel statt. Anlässlich ihres 20.-jährigen Bestehens haben sich die Veranstalter nicht lumpen lassen und ein schillerndes Spektakel auf die Beine gestellt.

In gewisser Weise wurde die Kunst selbst gefeiert. Neben eher klassisch dargebotener Kunst wurden Filmpremieren und Lichtkunst dargeboten. Begleitet wurde das Treiben von abwechslungsreicher Musik. Die Aktionen an den vielen Ständen luden zum Bewundern und Verweilen ein, was so manche Kinderaugen zum Leuchten brachte.

Die Pro Hammer Volker Sartor, Daniel Waleczek und Andreas Friebel nahmen begeistert an den Feierlichkeiten teil und bedanken sich bei den Veranstaltern für dieses großartige Ereignis.

Berichterstattung zur Optimierung des Kunst-Düngers

Volker Sartor, der für die Wählergruppe Pro Hamm im Kulturausschuss sitzt, hatte den Stein ins Rollen gebracht und kritisiert, dass der Kunst-Dünger nicht mehr in Innenstadt stattfindet und in Gänze in den Kurpark verlagert wurde.

Die Wählergruppe hatte einen Antrag auf die Tagesordnung des Kulturausschusses gestellt, der die Verwaltung aufforderte, den Kunst-Dünger wieder verstärkt in der Innenstadt anzubieten.

Dem wird man 2019 wieder Folge leisten und damit dem Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger.

 

 

Veranstaltungstipp: Fest der Kulturen im Lippepark

Ein Besuch auf dem Fest der Kulturen, das morgen am Samstag (05.05) im Lippepark stattfindet ist lohnenswert.

Hammer Kulturnacht 2018

Ein kulturelles Highlight stand von Freitag auf Samstag auf dem Terminplan – die Hammer Kulturnacht 2018. Mehr als zwei Dutzend freie Künstler, Vereine, Institutionen und viele mehr beteiligten sich an der sogenannten Hammer Kulturnacht.

Es wurde Großartiges auf die Beine gestellt, ob nun im Kleist-Forum, dem Martin-Luther-Viertel, der Pauluskirche und an vielen weiteren Orten der Innenstadt.

Zahlreiche Pro Hammer nutzten die Möglichkeit, um ein Blick in die Welt der „Hammer Kultur“ zu werfen. Ein Pro Hammer war nicht nur „passiv“ am Geschehen beteiligt, sondern stellte aktiv seine Werke in der Pauluskirche aus: Volker Sartor.

Ein Dankeschön an Volker Sartor, aber natürlich auch an alle Kunstschaffenden in unserer Stadt für diese Nacht der Kultur.

Wir sagen bis zum nächsten Jahr.

Impressionen von der „Werkstatt der Kulturen“

Am heutigen Samstag fand erstmalig die sogenannte „Werkstatt der Kulturen“ im Bürgersaal an der Sachsenhalle statt.

Es war eine gut besuchte Veranstaltung, in der rund ein Dutzend „Nationen“ ihre kulturellen Eigenheiten präsentierten. Die Bandbreite war groß: Bosnien, Polen, Türkei, Bulgarien, Syrien und viele mehr. Natürlich war auch der Heimatverein Heessen mit von der Partie.

Die Wählergruppe Pro Hamm war mit Dr. Cevdet Gürle und Volker Sartor bei der Veranstaltung vertreten. So nutzte man die schöne Atmosphäre um im Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern über das konstruktive Zusammenleben der Kulturen in der Stadt Hamm zu diskutieren und Anregungen für die politische Arbeit mit auf den Weg zu nehmen.

Wir sagen als Wählergruppe Danke an alle Mitwirkenden, die diesen Tag der Kulturen in Hamm-Heessen ermöglicht haben.

Werkstatt der Kulturen

Wer am Samstag noch Zeit haben sollte: Veranstaltungstipp – Werkstatt der Kulturen im Bürgersaal der Sachsenhalle.

Mit Hölschers Augen

Am 25.02.2018 fand im Gustav-Lübcke-Museum die Eröffnungsveranstaltung „Mit Hölschers Augen sehen und mit dem Fotoobjektiv von Jürgen Post“ statt.

In der Ausstellung werden zum einen Kunstwerke Theo Hölschers gezeigt, auf denen die Industriestadt Hamm portraitiert wird. Jürgen und Heike Post sind gemeinsam in den Fußstapfen Hölschers gewandert und haben ihrerseits versucht, Hölschers Werke mit ihren Kameras auf ihre ganz eigene Art und Weise einzufangen.

Die Wählergruppe Pro Hamm war mit Volker Sartor bei der Eröffnungsveranstaltung vertreten. Die Ausstellung läuft noch bis zum 02.09.2018.

Alltagsmenschen für Herringen

Die Wählergruppe Pro Hamm greift die Idee der sogenannten Alltagsmenschen auf, die sich im Stadtbezirk Pelkum, z.B. verkörpert durch die Fußballer Horst Hrubesch und Mike Hanke an markanten Stellen befinden und will diese auf den Herringer Raum übertragen. Die Künstlerin Christel Lechner, auf die die Kreation der Alltagsmenschen zurückgeht, schreibt über ihre Kunstwerke, dass diese liebenswerte Figuren sind, denen man täglich begegnen könnte, die allerdings selten gängigen Modetrends oder Schönheitsidealen hinterherlaufen. Figuren in alltäglichen Situationen, eben Alltagsmenschen, obwohl nicht aus Fleisch und Blut, sondern aus Beton. Modelmaße und faltenfreie Gesichter haben die wenigsten ihrer Alltagsmenschen. Die Alltagsmenschen sind zwischen 1,70 m und 2,50 m groß und treten hauptsächlich in Gruppen auf. Einzelne Figuren findet man eher selten und wenn man eine findet, geschieht dies eher überraschend und man muss unter Umständen zweimal hinschauen um festzustellen, ist das nun ein realer Mensch oder ein Alltagsmensch. Die Künstlerin möchte mit ihren vielschichtigen Inszenierungen einerseits nachdenklich machen, andererseits laden sie aber auch zum Schmunzeln ein, da die Figuren uns eine Art Spiegel sind, der uns mit einem Augenzwinkern unser eigenes Bild zurückwirft. Die Arbeiten haben nicht nur großen Zuspruch in Deutschland, selbst in Griechenland, Israel und Amerika sind die Figuren von Christel Lechner zu finden. Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Wählergruppe in der Bezirksvertretung, kann der Idee, Alltagsmenschen in Herringen aufzustellen, viel abgewinnen. Dr. Cevdet Gürle: ,,Wir werden dementsprechend einen Antrag in die Bezirksvertretung einbringen, in der die Verwaltung prüfen soll, inwiefern Kunst in Form der Alltagsmenschen im öffentlichen Raum zu realisieren ist. Hierbei sollen auch mögliche Standorte für Alltagsmenschen genannt werden. Das Aufstellen von Alltagsmenschen im Stadtbezirk wäre analog zur Kunst auf Stromkästen eine gezielte Verschönerungsaktion für Herringen.“

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm