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CDU-Hamm zerstritten? Mehrgenerationenwohnen – Kentroper Weg –

Die Wählergruppe Pro Hamm kritisiert die Haltung und die Vorgehensweise der schwarz-gelben Stadtregierung zum Projekt Mehrgenerationenwohnen am Kentroper Weg. Der OB-Kandidat Dr. Cevdet Gürle stellt fest: ,,Die Hammer CDU gibt in der Frage Mehrgenerationenwohnen am Kentroper Weg ein zerstrittenes Bild ab. Während der Vorsitzende der Ratsfraktion Dr. Salomon eine Realisierung des Projektes an dem Standort unmissverständlich ablehnt, macht sein Parteifreund Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann deutlich, dass das Projekt steht und umgesetzt werden wird. Die CDU-Bezirksvertreter scheinen keine eigene Position zu haben, da sie durch betretenes Schweigen glänzen.“. Gürle weiter: ,,Es wäre ratsam, wenn sich endlich die Entscheidungsträger innerhalb der Hammer CDU zusammensetzen würden, eine gemeinsame Position entwickeln und mit dieser den Bürgerinnen und Bürgern am Wohnquartier Kentroper Weg gegenübertreten. Die betroffenen Anwohner, wie auch die Schaustellerfamilie wünschen sich nicht eine solche Kakophonie, sondern eine konstruktive Lösungsfindung, die auf Zustimmung aller Beteiligten trifft.“ Das Beispiel Mehrgenerationenwohnen am Kentroper Weg ist bezeichnend, so die Wählergruppe Pro Hamm, für die Handlungsweise der schwarz-gelben Stadtregierung. Gürle: ,,Ein Gespräch mit den Bürgern wird nicht gesucht. Man schafft Fakten und will diese dann den Menschen aufzwingen und rudert dann zurück, nachdem Bürger sich organisieren und ihren Protest in die Öffentlichkeit tragen. Die Hammer CDU schwenkt teilweise zurück, nicht weil sie von den Argumenten der Bürgerinitiative ,,Kentroper Weg und Kälberweg“ überzeugt wäre, sondern aus Angst bei den anstehenden Kommunalwahlen abgestraft zu werden. Die Hammer CDU wütet hier wie ein Elefant im Porzellanladen. Es wäre ratsam, wenn die Entscheidungsträger bei den Schwarzgelben erst Denken und dann Handeln würden und nicht umgekehrt“. Die Wählergruppe Pro Hamm empfiehlt einen runden Tisch, in der alle Beteiligten zusammen kommen, verschiedene Alternativen dargelegt und erörtert werden, um in Konsens eine bestmögliche Lösung zu finden.

Dr. Cevdet Gürle
Vorsitzender Pro Hamm