Beiträge

Stärkung des Angebots „Sport im Grünen“ – Schaffung von Outdoor-Fitnessgeräten und Überplanung der Spielplatzanlage am Bürgerpark Katzenkuhle

Ein Punkt der heutigen Tagesordnung ist die Beratung über die bezirksbezogenen Haushaltsansätze im Haushaltsplan 2021.

Leider müssen wir hier zu Kenntnis nehmen, dass im bezirksbezogenen Haushaltsplan für den Stadtbezirk Bockum-Hövel Investitionen im Bürgerpark Katzenkuhle nicht vorgesehen sind.

Der Hammer Norden muss stärker auf die politische Agenda gesetzt werden. Die Spielplatzanlage ist nicht zeitgemäß und wird der hohen Nutzung durch die Anwohner nicht mehr gerecht. Damit die Aufenthalts- und Lebensqualität im Ortsteil verbessert werden kann, brauchen wir neue Impulse für den Bürgerpark Katzenkuhle.

Die Wählergruppe Pro Hamm begrüßt die Entwicklung, dass immer mehr Menschen sportliche Aktivitäten im Außenbereich wahrnehmen. Die Stadt Hamm unterstützt wie andere Kommunen in Deutschland diese Veränderung des Sportverhaltens, die durch die Corona-Pandemie zusätzlich beschleunigt wurde, in dem z.B. sogenannte Outdoor-Fitnessgeräte in Parkanlagen installiert werden. Die Schaffung von Outdoor-Fitnessgeräten im Bürgerpark Katzenkuhle hätte eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität der Freizeitanlage zur Folge und würde das Angebot vor Ort deutlich ausweiten.

Deswegen beantragt die Wählergruppe Pro Hamm, dass die Bezirksvertretung Bockum-Hövel die Stadtverwaltung auffordert, investive Mittel für die Schaffung von Outdoor-Fitnessgeräten, verbunden mit einer generellen Überplanung der Freizeitanlage im Bürgerpark Katzenkuhle, in den Haushalt 2021 einzustellen.

Besucher des Hallenbads Lagune wünschen sich eine Aufwertung in Form einer Liegewiese

Ein Punkt der heutigen Tagesordnung ist die Beratung über die bezirksbezogenen Haushaltsansätze im Haushaltsplan 2021.

Besucher*innen des Hallenbads und hier im Besonderen Familien sind mit der Idee an uns herangetreten, ob es nicht möglich sei, dass die Grünfläche zwischen der Lagune und der Platzanlage an der Glück-Auf-Halle für Schwimmer*innen des Hallenbads als Liegefläche nutzbar gemacht werden kann. Die Investition halten wir für sinnvoll, da man so das Hallenbad insgesamt aufwertet und die Qualität am Standort steigern würde. Hallen- und Freibäder nehmen eine wichtige Funktion ein und sie spielen für die Aufenthalts- und Lebensqualität in einem Wohnquartier eine wichtige Rolle. So hätten z.B. Familien oder ältere Menschen, die weniger mobil sind, die Möglichkeit ortsnah nicht nur schwimmen zu gehen, sondern zugleich eine Liegefläche zur Verfügung.

Deswegen beantragt die Wählergruppe Pro Hamm, dass die Bezirksvertretung Herringen die Stadtverwaltung auffordert investive Mittel für die Schaffung zur Nutzung einer Außenfläche am Hallenbad Lagune in den Haushalt 2021 einzustellen.

Haushaltsplan 2021 bei vielen Themen vage oder lässt sie außen vor

,,Licht und Schatten halten sich die Waage“, so Nihat Altun, Bezirksvertreter der Wählergruppe Pro Hamm zum bezirksbezogenen Haushaltsplan 2021 für Bockum-Hövel.

Nihat Altun: ,,Es ist eine gute Nachricht, dass die Stadtwerke Hamm für die Attraktivierung der Außenfläche am Sport-Aquarium Gelder in den Wirtschaftsplan 2021 eingestellt haben. Das wird den Hallenbad-Standort nachhaltig stärken. Man sollte in dem Gesamtkontext überlegen, inwiefern es sinnvoll ist, die Spielplatzanlage, die derzeit noch außerhalb des Hallenbads ist, in die Fläche des Sport-Aquariums mit einzubinden und gleichzeitig neu zu gestalten.

Dass die Sanierung der Freiligrathschule und des Schulhofes der Johannesschule in den Haushaltsplanentwurf aufgenommen wurde, war ebenfalls eine längst überfällige Entscheidung und ist zu begrüßen. Leider nimmt der bezirksbezogene Haushaltsplan die Verbesserung der Aufenthalt- und Lebensqualität in einigen Ortsteilen zu wenig in den Fokus. So spielt der Hammer Norden im Haushaltsentwurf nur eine untergeordnete Rolle.
Der Hammer Norden muss stärker auf die politische Agenda gesetzt werden. So müssen wir zu Kenntnis nehmen, dass z.B. Investitionen im Bürgerpark Katzenkuhle nicht vorgesehen sind. Die Spielplatzanlage ist nicht zeitgemäß und wird der hohen Nutzung durch die Anwohner nicht mehr gerecht und benötigt eine Überplanung. So müsste der Bolzplatz und die Basketballanlage, um eine Anregung der Jugendlichen und der Familien aufzugreifen, die den Park aufsuchen, umzäunt werden, damit eine sportgerechte Nutzung möglich wird. Die Politik und die Stadt sollten die Veränderung des Freizeitverhaltens unterstützen. Die Nachfrage der Bürger nach Sportmöglichkeiten im Grünen ist gerade corona-bedingt stark angestiegen. Sogenannte Outdoor-Fitnessgeräte im Bürgerpark zu installieren, würde diesem Wunsch nachkommen und somit auch das Angebot vor Ort deutlich ausweiten.“

Yusuf Kocabayraktar, Sprecher der Wählergruppe Pro Hamm für den Hammer Norden geht noch einen Schritt weiter: ,,Die Entscheidung der Ampel-Regierung, dass jeder Stadtbezirk 100.000 Euro zur Verfügung gestellt bekommt, um in eigener Verantwortung investive Maßnahmen durchzuführen, müsste um die Dimension der sozialen Lagen vor Ort erweitert werden und die Summe dementsprechend angepasst werden. Unser Vorschlag ist, dass nicht jeder Stadtbezirk, sondern jeder Sozialraum 100.000 Euro bereitgestellt bekommt. So hätte man für den Hammer Norden als Sozialraum gezielt Fördergelder, um die deutliche strukturelle Benachteiligung gegenüber anderen Sozialräumen entgegenzuwirken. Die zusätzliche Summe würde dann paritätisch auf die Bezirke Bockum-Hövel und Heessen aufgeteilt, aber mit der Zweckbindung, dass das Geld für den Norden investiert werden muss. Da es sich hierbei um einen überbezirklichen Haushaltsansatz handelt, werden wir das im Hauptausschuss auf die Tagesordnung setzen.“

Die Wählergruppe Pro Hamm bringt neben der Thematik Bürgerpark Katzenkuhle zwei weitere Anträge zum bezirksbezogenen Haushalt ein, die sich mit der Schaffung einer Aufenthaltsmöglichkeit an der Radrennstrecke/Hüserstraße und der Prüfung der Errichtung einer öffentlichen Grillplatzanlage im Hallohpark auseinandersetzen.

Nihat Altun abschließend: ,,Der bezirksbezogene Haushalt bleibt in vielen Punkten im Allgemeinen. So wird ein Einzelposten Radwege-Erneuerungsprogramm als Haushaltsansatz festgeschrieben, ohne dass man davon ableiten kann, welche Wege in Bockum-Hövel von dem Programm 2021 profitieren werden. Darüber müsste die Bezirksvertretung zeitnah durch die Stadtverwaltung mit einer Mitteilungsvorlage informiert werden. Der Haushaltsplan 2021 mit seiner mittelfristigen Planung bis 2024 umfasst ohne Anhänge rund 800 Seiten. Das Thema, das die Bockum-Höveler Bevölkerung mit am stärksten beschäftigt, nämlich ‚Der Erhalt des St. Josef-Krankenhauses und damit der allgemeinen Gesundheitsversorgung vor Ort‘, wird mit keiner Silbe erwähnt. Der Haushaltsplan schweigt sich hierzu komplett aus.“

Nihat Altun
Bezirksvertreter

Yusuf Kocabayraktar
Sprecher Hammer Norden

Wählergruppe Pro Hamm

Aufwertung des Titania-Jugendparks erforderlich

Ein Punkt der heutigen Tagesordnung ist die Beratung über die bezirksbezogenen Haushaltsansätze im Haushaltsplan 2021.

Leider müssen wir hier zu Kenntnis nehmen, dass im bezirksbezogenen Haushaltsplan für den Stadtbezirk Pelkum Investitionen in den Titania-Jugendpark nicht vorgesehen sind. Der Titania-Jugendpark befindet sich in einem Dornröschenschlaf. Das Gelände hat viel Potenzial, das aber bei Weitem nicht abgerufen wird.

Wenn man mit jungen Leuten, die den Jugendpark noch aufsuchen ins Gespräch kommt, so zeigt sich, dass die Anlage immer weniger angenommen wird. Man weicht zunehmend auf andere Plätze, wie z.B. den Lippepark aus. Der Titania-Park, obwohl er sich in direkter Nachbarschaft zum Schulzentrum West befindet und praktisch ein Teil der Friedrich-Ebert-Parkanlage ist, droht mehr und mehr zu verweisen. Wir sehen den Bedarf für eine solche Anlage, der an den Hammer Westen angrenzt und damit ein Einzugsgebiet hat mit einer sehr jungen Wohnbevölkerung.
Der Titania-Park bietet mit seiner großen Fläche viel Potenzial. Hier sollte man mit den Jugendlichen zusammen überlegen, ob und wie weitere Sportmöglichkeiten errichtet werden können.

Außerdem ist es zwingend notwendig weitere Bäume als Sonnenschutz um die Sportanlage zu pflanzen und die Beleuchtung im Sportbereich zu verbessern. Denn im Besonderen im Winter, wenn es früh dunkel wird, ist am frühen Abend kein Sporttreiben mehr möglich.

Der Haushaltplan 2021 sieht mit dem Posten „Nord-Süd Grünverbindung (Friedrich-Ebert-Park-Dortmunder Straße)“ zwar begrüßenswerte Investitionen im Sozialraum Westen mit einer Einbindung des Friedrich-Ebert-Parks vor, welches aber das Areal des Titania-Parks als Einzugsgebiet nicht mit einbezieht.

Deswegen beantragt die Wählergruppe Pro Hamm, dass die Bezirksvertretung Pelkum die Stadtverwaltung auffordert investive Mittel für eine Überplanung und Aufwertung des Titania-Jugendparks in den Haushalt 2021 einzustellen.

Haushaltsplan für Pelkum steht auf sehr wackligen Füßen?

,,Der bezirksbezogene Haushalt für den Stadtbezirk Pelkum steht auf sehr wackligen Füßen“, so Farid Bhihi. Der Bezirksvertreter der Wählergruppe Pro Hamm reflektiert die Chancen und die Problemlagen der Haushaltsplanung für den Stadtbezirk:

,,Die Planvorgaben der Stadtverwaltung, die u.a. eine Sanierung der Sporthalle der Selmigerheideschule oder die Dorfentwicklung von Wiescherhöfen und Pelkum vorsehen, sind zu begrüßen und hätten einen großen Mehrwert für den Stadtbezirk, wenn eine Realisierung der Großprojekte stattfinden sollte. Leider beruhen viele Maßnahmen, die im Haushalt festgeschrieben wurden auf sogenannten Verpflichtungserklärungen und eine Umsetzung ist nur dann möglich, wenn Fördermittel akquiriert werden können.

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Pelkum-Wiescherhöfen (ISEK) ist ein gutes Beispiel deren Umsetzung zwar über Parteigrenzen hinweg begrüßt wird, aber aufgrund eines fehlenden Förderbescheids bisher nicht begonnen werden konnte. Hier müsste die Stadt und die Ampel-Regierung notfalls in Eigenregie erste Maßnahmen durchführen und dafür Steuergelder, die in die Stadtentwicklungsgesellschaft fließen, verwenden. Ein weiteres Aufschieben des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts hieße eine langfristige Stagnation der Entwicklung in den betroffenen Ortsteilen hinzunehmen.

Ein Themenfeld, dass im Haushalt leider keine Erwähnung findet, ist der Titania-Jugendpark. Die Anlage befindet sich in einem Dornröschenschlaf. Das Gelände hat viel Potenzial, das aber bei Weitem nicht abgerufen wird. Wenn man mit jungen Leuten, die den Jugendpark noch aufsuchen ins Gespräch kommt, so zeigt sich, dass die Anlage immer weniger angenommen wird. Man weicht zunehmend auf andere Plätze, wie z.B. den Lippepark aus. Der Titania-Park, obwohl er sich in direkter Nachbarschaft zum Schulzentrum West befindet und praktisch ein Teil der Friedrich-Ebert-Parkanlage ist, droht mehr und mehr zu verweisen. Wir sehen den Bedarf für eine solche Anlage, die an den Hammer Westen angrenzt und damit ein Einzugsgebiet mit sehr junger Wohnbevölkerung besitzt. Der Titania-Park bietet mit seiner großen Fläche viel Potenzial. Hier sollte man mit den Jugendlichen zusammen überlegen, ob und wie weitere Sportmöglichkeiten errichtet werden können. Außerdem ist es zwingend notwendig weitere Bäume als Sonnenschutz um die Sportanlage zu pflanzen und die Beleuchtung im Sportbereich zu verbessern. Denn insbesondere im Winter, wenn es früh dunkel wird, ist am frühen Abend kein Sporttreiben mehr möglich. Der Haushaltplan 2021 sieht mit dem Posten „Nord-Süd Grünverbindung (Friedrich-Ebert-Park-Dortmunder Straße)“ zwar begrüßenswerte Investitionen im Sozialraum Westen mit einer Einbindung des Friedrich-Ebert-Parks vor, welches aber das Areal des Titania-Parks als Einzugsgebiet nicht mit einbezieht. Deswegen beantragen wir, dass investive Mittel für eine Überplanung und Aufwertung des Titania-Jugendparks in den Haushalt 2021 eingestellt werden.

Im gesamtstädtischen Haushalt befindet sich auch der Einzelposten Radwege-Erneuerungsprogramm mit einem Haushaltsansatz von 250 000 Euro für 2021, das aber ab 2022 unverständlicherweise auf 150 000 Euro zurückgeschraubt wird. Wenn man eine ernsthafte Neuausrichtung in der städtischen Verkehrspolitik schaffen will, in der umweltfreundliche Verkehrsmittel eine höhere Priorität genießen, dann müsste die Summe nach 2021 mindestens gleichbleiben, wenn nicht gar noch höher angesetzt werden. Außerdem müsste man konsequenterweise, wenn umweltschonende Fortbewegungsmittel zukünftig eine höhere Relevanz in der städtischen Verkehrspolitik spielen sollen, einen Schritt weitergehen gehen und für jeden einzelnen Stadtbezirk ein Fuß- und Radwege-Erneuerungsprogramm auflegen.“

Farid Bhihi
Bezirksvertreter Pelkum
Wählergruppe Pro Hamm

Besucher des Lippeparks äußern seit Jahren Wunsch nach Wasserspendern

Ein Punkt der heutigen Tagesordnung ist die Beratung über die bezirksbezogenen Haushaltsansätze im Haushaltsplan 2021.

Leider müssen wir hier zu Kenntnis nehmen, dass im bezirksbezogenen Haushaltsplan für den Stadtbezirk Herringen die Installierung von Wasserspendern im Lippe Park nicht geplant sind.
Der Lippe Park verfügte über einen Wasserspender, der sich auf Höhe der Skateranlage befand. Dieser Wasserspender war aufgrund der intensiven Nutzung häufig defekt und wurde, nachdem er monatelang den Besuchern des Lippe Parks nicht mehr zur Verfügung stand, abmontiert.

Es sollte eine Selbstverständlichkeit, das den Besuchern der Parkanlage in den Sommermonaten die Möglichkeit eines Wasserzugangs angeboten wird. Da ein einzelner Wasserspender aufgrund der relativ hohen Nutzfrequenz nicht den Bedarf decken konnte, fordern wir die Installierung von mindestens vier Wasserspendern auf der Südfläche des Lippe Parks.

Deswegen beantragt die Wählergruppe Pro Hamm, dass die Bezirksvertretung Herringen die Stadtverwaltung auffordert investive Mittel für die Installierung von Wasserspendern in den Haushalt 2021 einzustellen.

Bezirksbezogener Haushaltsansatz für Herringen lässt viele Wünsche offen

Die Herringer Bezirksfraktion der Wählergruppe Pro Hamm hat sich in einer digitalen Klausurtagung mit den bezirksbezogenen Haushaltsansätzen im Haushaltsplan 2021 auseinandergesetzt. Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Wählergruppe Pro Hamm in der Bezirksvertretung fasst die Ergebnisse wie folgt zusammen:

,,Der Haushaltsplan für Herringen enthält exakt 151 Seiten und wenn man das Gesamtwerk bilanziert, stellen wir ernüchternd fest, dass der Stadtbezirk im gesamtstädtischen Haushalt eine eher untergeordnete Rolle spielt. Wenn man von den Investitionen an der Arnold-Freymuth-Gesamtschule absieht, die eine positive Ausnahme sind, aber bereits im Doppelhaushalt 2019/2020 langfristig festgelegt wurden und der anvisierten Sanierung des Schulhofes der Lessingschule, ist der Haushaltentwurf der Ampel-Regierung für den Stadtbezirk kein großer Sprung nach vorne. So greift der bezirksbezogene, aber auch der gesamtstädtische Haushalt mit keinem Wort den Lippepark auf. Investitionen zur Weiterentwicklung des Lippeparks, die im Haushalt fest verankert sind, finden sich an keiner Stelle wieder. Die Stadtregierung brüstet sich zwar mit dem Lippepark, schaut aber tatenlos zu wie die Aufenthaltsqualität mangels fehlender Investitionen zusehends in Frage gestellt wird. Der Lippepark nimmt als Spiel- und Freizeitanlage für die Lebensqualität im Stadtbezirk eine herausragende Bedeutung und muss sich dementsprechend auch im städtischen Haushalt widerspiegeln.“

Der Bezirksvertreter ergänzt die Ausführungen seines Kollegen: ,,Es ist eine gute Nachricht, dass entgegen der bisherigen Planung doch Geld für die Sanierung des Hallenbodens und der Tribüne der Glück-Auf-Halle in den Haushalt eingestellt werden soll. Die Ampel-Regierung muss aber sicherstellen, dass das Projekt nicht auf die lange Bank geschoben wird und ausreichend investive Mittel zur Verfügung stehen. Die Zwangsschließung der Sporthalle der Arnold-Freymuth-Schule und die bisherige Nicht-Berücksichtigung der Glück-Auf-Halle im städtischen Haushalt der letzten Jahre war für den Schul- und Sportstandort in Herringen schädlich.

Wir sollten in dem Zusammenhang auch die Planung der Zwei-Fach-Halle an der Arnold-Freymuth-Schule auf den Prüfstand nehmen. Wenn man die Standorte der Gesamtschulen in Bockum-Hövel und Mitte betrachtet, so ist der Bau einer Zwei-Fach-Halle nichts Halbes und nichts Ganzes. Eine Gesamtschule, die in der Sekundarstufe 1 vierzügig und in der Oberstufe eine 2-3 Zügigkeit aufweist, braucht langfristig eine Dreifach-Sporthalle, wenn es den Sportunterricht am Schulstandort selbst gewährleisten möchte ohne auf andere Hallen ausweichen zu müssen. Die Diskussion an der Sophie-Scholl-Gesamtschule, die seit Jahren über zu wenig Hallenkapazitäten klagt, sollte uns ein Anstoß sein, um eine Dreifach-Halle an der Arnold-Freymuth-Gesamtschule anzuregen. Das wäre für die Gesamtschule, aber auch für die Sportvereine in Herringen ein Quantensprung nach vorne. Während die Ampel-Regierung bei der Glück-Auf-Halle eine Korrektur durchführt, ist es für uns unverständlich, dass selbst in der langfristigen Planung bis 2024 eine Umgestaltung des Schulhofes der Anne-Frank-Schule nicht festgeschrieben ist oder eine Steigerung der Aufenthaltsqualität im Sundern nicht angestrebt wird.“

Dr. Cevdet Gürle greift in einem letzten Punkt die mangelnde Transparenz und Verständlichkeit des Haushaltsplanes auf. Dr. Cevdet Gürle: ,,Ich hatte die Erwartungshaltung, dass mit einer neuen Stadtregierung der Haushaltsplan bürgernaher und transparenter wird. Dem ist leider nicht so. Ein Beispiel von Vielen ist das sogenannte Radwege-Erneuerungsprogramm, welches bereits im Doppelhaushalt 2019/2020 verankert war und 2021 fortgesetzt wird. Der Haushaltsansatz gibt keinerlei Informationen, ob und welche Radwege in Herringen saniert bzw. angelegt werden sollen. Hier brauchen wir eine klare Aussage von der Stadtverwaltung und der Ampel-Regierung.“

Die Wählergruppe Pro Hamm wird im Rahmen der Haushaltsberatungen ergänzend Haushaltsanträge einbringen, die die Schwachstellen des bezirksbezogenen Haushalts ausbügeln sollen und einen Mehrwert für Herringen haben.

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Herringen

Habib Kartal
Bezirksvertreter
Bezirksfraktion Herringen

Wählergruppe Pro Hamm

Ergebnisse der Studie zur Entwicklung der Sportvereine in der Corona-Pandemie

,,Die Zahlen sind besorgniserregend“, so der sportpolitische Sprecher der Wählergruppe Pro Hamm Andreas Kämper und Mitglied für Pro Hamm im Sportausschuss zu den Ergebnissen der Studie zur Entwicklung der Sportvereine in der Corona-Pandemie.

Andreas Kämper: ,,Wenn jeder zweite Sportverein von einer existenzbedrohenden Lage in den nächsten zwölf Monaten spricht, dann ist die Politik verpflichtet tätig zu werden. Den Sportvereinen geht zunehmend die Luft aus – auch in Hamm. Der organisierte Vereinssport leidet massiv unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie. Der Lockdown schließt seit dem November letzten Jahres einen normalen Vereinssport aus und das wird bis mindestens zum Frühjahr der Fall sein. Das betrifft alle Sportvereine in ihrer Lebensader, ob das nun ein Verein mit bezahlten Amateurfußball ist oder ein reiner Breitensportverein.

Die Sportvereine geraten in eine massive finanzielle Schieflage und wenn der Sportbetrieb über Monate stillgelegt ist, drohen mit dem Austritt ohne aber den üblichen Neugewinn von Mitgliedern weitere Einnahmenverluste, die manch einen Verein in seiner Existenz bedroht. Die kommunale Politik muss zeitnah ein Programm zur Stärkung der Sportvereine auf den Weg bringen. Das kann beginnen mit der Unterstützung beim Aufbau einer digitalen Infrastruktur in den Sportvereinen und muss aufhören mit einer finanziellen Sonderförderung, um die Corona-Schäden abzufedern.

Eine Option wäre es die Jugendförderung anzuheben. Mitglieder unter 18 Jahren erhalten einen jährlichen, allgemeinen Zuschuss von 16 Euro pro Mitglied als Grundbeitrag. Die Grundförderung sollte 2021 einmalig ergänzt werden mit mindestens weiteren 5 Euro, besser sogar 10 Euro. Wenn man in dem Kontext bedenkt, dass die Hammer Sportvereine einen Mitgliederschwund von durchschnittlich 5 bis 10 Prozent 2021 im Vergleich zu 2020 haben, wären die Mehrkosten für die Stadt überschaubar. Es wäre aber ein wichtiges Signal an die Sportvereine. Damit würde man den Erhalt des Jugendsports, der zugleich in den meisten Vereinen auch gleichzusetzen ist mit dem Breitensport unterstützen und ein Hochfahren des normalen Sportbetriebs nach der Corona-Pandemie gewährleisten.“

Die Wählergruppe Pro Hamm wird das Thema auch in die Haushaltsberatungen einbringen. Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Wählergruppe Pro Hamm, ergänzt: ,,Der organsierte Vereinssport wird im städtischen Haushalt stiefmütterlich behandelt und wird seiner Bedeutung in keiner Weise gerecht. Die Bedeutung der Sportvereine für das gesellschaftliche Zusammenleben kann man nicht hoch genug einschätzen und dementsprechend sollte die Politik alle Instrumente einsetzen, um ein drohendes Vereinssterben zu verhindern. Wir werden dementsprechend im Rahmen der Haushaltsberatungen, wenn die Ampel-Regierung nicht von sich aus aktiv werden sollte ein Sonderprogramm für die Sportvereine beantragen.“

Andreas Kämper
Sportpolitischer Sprecher
Mitglied im Sportausschuss

Dr. Cevdet Gürle
Sprecher / Ratsgruppe Pro Hamm

Wählergruppe Pro Hamm

Haushaltsentwurf 2021

Liebe Hammer Bürgerinnen und Bürger,

wie Sie sicherlich aus den lokalen Medien entnommen haben werden, wurde ein Entwurf der Stadtregierung zum Haushalt 2021 vorgestellt. Im kommenden Monat soll der Haushalt im Rat der Stadt Hamm beschlossen werden und somit auch eine Zuteilung von Investitionen stattfinden.

Die Wählergruppe Pro Hamm möchte die Bürgerinnen und Bürger auffordern, sich mit ihren Ideen und Vorstellungen einzubringen. Selbstverständlich sind auch Anregungen zum Sparen sehr erwünscht! Ineffiziente Projekte oder Vorhaben könnten gestrichen und unser Geld in wichtigere Projekte investiert werden. Trauen Sie sich und bringen Sie sich hier mit einer Idee ein. Wir werden diese Ideen aufgreifen und sie in den politischen Gremien zur Sprache bringen.
Denn für uns gilt: Der Bürger ist der Experte und wir alle sind Hamm. Deswegen sollte jede Bürgerin und jeder Bürger mitentscheiden, welche finanziellen Prioritäten in unserer Stadt gesetzt werden. Das entspricht unserem Verständnis von einer bürgernahen und bürgerfreundlichen Politik.
Wir hoffen auf zahlreiche Ideen für die Zukunft unserer Stadt Hamm. Sie können uns u.a. über die sozialen Netzwerke oder die Mailadresse: info@prohamm.de erreichen.
Ihre Wählergruppe Pro Hamm

Spielplätze in Bockum-Hövel brauchen Investitionen

Die Wählergruppe Pro Hamm kritisiert die schlechten baulichen Zustände und die geringe Attraktivität von Spielplätzen in Bockum-Hövel. So wurde die Wählergruppe Pro Hamm auf Missstände von Anwohnern, u.a. bei den Spielplätzen am Bürgerwald Katzenkuhle, am Spielplatz beim Bürgeramt und an der Anlage zwischen Freiherr-vom-Stein-Straße und der Blücherstraße angesprochen.
Aufenthalts- und Wohnqualität steigern

Ercan Bakir, Wahlkreiskandidat und Kandidat für die Bezirksliste der Wählergruppe Pro Hamm und selbst wohnhaft im Wohnquartier Am Dahlhof greift exemplarisch den Zustand der Anlage an der Freiherr-vom-Stein-Straße/Blücherstraße auf: ,,Die Stadt und die Große Koalition hat in den letzten Jahren nur wenig Geld in die Hand genommen, um in die Spielplätze in Bockum-Hövel zu investieren. Die wenigsten sind familienfreundlich gestaltet und sie bräuchten eine zeitnahe Instandsetzung bzw. eine gänzliche Überplanung. Allein im Ortsteil, der u.a. die Straßen Freiligrathstraße, Freiherr-vom-Stein-Straße, Am Dahlhoff und Blücherstraße umfasst, leben mehrere Hundert Familien. Es ist ein kinderstarkes Wohnquartier und der Bedarf nach einem Spielplatz, der auch diesen Namen verdient, ist da und würde dementsprechend auch von den Kindern, Jugendlichen und ihren Familien angenommen werden.

Leider ist die einzige ortsnahe Anlage kein Anziehungspunkt. So sind hier zwei Fußballtore in den Boden verankert, die nicht mal über ein Tornetz verfügen bzw. die Netze sind seit gut einem Jahr nicht mehr da. Es kommt hinzu, dass die scheinbare Bolzanlage auf einer Wiese angelegt ist, die mit Löchern übersät ist. Ein Fußballacker bietet hier bessere Spielbedingungen. Da die Anlage nicht mal eine Umzäunung hat, ist an ein normales Spiel nicht zu denken, da der Ball ständig droht nach jedem Schuss in die benachbarten Gärten zu landen. Des Weiteren haben wir auf der Anlage zwei lieblos gestaltete Sandkästen, wo sich nicht mal eine Rutsche oder geschweige denn eine Schaukel befinden. Die Anlage ist ihrem Gesamtbild und ihrer Nutzungsmöglichkeit leider kläglich, im Besonderen, wenn man bedenkt, dass wir es hier mit einem sehr kinderstarken Wohnquartier zu tun haben, wo mehr als 1000 Menschen wohnen und ein besseres Freizeitangebot für Familien ein Muss sein sollte.“

Ercan Bakir
Bezirksliste Bockum-Hövel
Wählergruppe Pro Hamm