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h4 Kulturspektakel in Hamm

Am kommenden Wochenende (10.-12. September) findet in der gesamten Hammer Innenstadt das Kulturfest h4 statt.

Dargeboten werden neben #Tanz, #Schauspiel, #Musik, #Literatur und #Malerei auch eine Vielzahl kulinarischer Köstlichkeiten beim #Streetfood-Festival auf der Genuss-Meile.

Die Besucher können sich von dem spektakulären Angebot vorzüglich unterhalten lassen oder, sofern man möchte, bei vielen Veranstaltungen auch selbst mitgestalten.

Am 12.09. findet zudem ein verkaufsoffener Sonntag statt, so dass man direkt beim Einkaufsbummel auch am bunten Kulturreigen teilhaben kann.

Lassen Sie sich dieses einmalige Erlebnis nicht entgehen. Wir wünschen allen #Kulturschaffenden und Besuchern eine schöne Zeit.

Nähere #Infos findest Du hier …

 

 

 

 

 

 

 

 

Parkplatzmangel in der Innenstadt

Die Wählergruppe erreichen immer wieder Beschwerden aus der Bevölkerung, dass gefühlt ein eklatanter Mangel an Parkplätzen im Bezirk Mitte vorherrsche. Um die tatsächliche Situation besser erfassen zu können und um mögliche Lösungsansätze zu erarbeiten, bitten wir die Stadtverwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:

1. Wie ist die aktuelle Parkplatzsituation in Hamm? Sind zu manchen Zeiten tatsächlich keine freien Parkplätze in der Innenstadt vorhanden? Diesbezüglich bitten wir um eine Auflistung freier Parkplätze über einen Zeitraum von zwei Wochen, bei dem sowohl die einzelnen Tage und bestenfalls auch die Situation in den Einzelstunden zwischen 9 und 17 Uhr erfasst wird.
2. Wie ist die Parkplatzsituation im Zeitraum nach 17 Uhr oder an Wochenenden zu bewerten? Sind in den Abendstunden ebenfalls kaum freie Parkplätze vorhanden?
3. Welche Lösungsansätze gibt es aus Sicht der Stadtverwaltung, um einen möglichen, vorherrschenden Parkplatzmangel zu verringern?
4. Wäre es nicht sinnvoll, wenn die Stadtverwaltung für die Interessen der Bürger die städtischen Parkplätze (am Rathaus, das Parkhaus der Bundesagentur für Arbeit oder auch der Parkplatz des Oberlandesgerichts) zumindest für die Stunden nach 17 Uhr und an Wochenenden zur Verfügung stellt? Wieso wurde das bislang noch nie umgesetzt? Was spricht konkret dagegen?

Mit freundlichen Grüßen

Nihat Altun
Mitglied im ASEV
Wählergruppe Pro Hamm

Eröffnung des Stunikenmarkts

Die Pro Hammer Volker Sartor und Andreas Friebel nahmen für die Wählergruppe an der Eröffnung des Stunikenmarkts bei strahlenden Wetter teil.

Wir wünschen allen Besuchern noch viel Spaß.

Sanierungsfall Innenstadt seit Jahren bekannt und ignoriert

Die Wählergruppe Pro Hamm sieht die Entwicklung der Innenstadt, insbesondere die Situation an der Oststraße kritisch. Adrian Brosterhues-Niedziolka, wirtschaftspolitischer Sprecher der Wählergruppe Pro Hamm, sieht in der verfehlten Wirtschaftspolitik der Großen Koalition eine Mitverantwortung an der prekären Lage der Innenstadt. Adrian Brosterhues-Niedziolka: ,,Die Stadt Hamm hat vor gut zwei Jahren ein Gutachten zum Zustand der City vorgestellt, in der man ablesen konnte, dass die Innenstadt ein Sanierungsfall ist. Heute zwei Jahre später müssen wir uns die Frage stellen, welche Rückschlüsse hat die Große Koalition aus dem Innenstadtgutachten gezogen und welche Maßnahmen wurden umgesetzt. Die Bilanz auf diese Frage ist ernüchternd. Die Entwicklung der Oststraße, in der die Zahl der inhaberbetriebenen Geschäfte drastisch zurückgegangen und zugleich ein deutlicher Anstieg an Leerständen zu verzeichnen ist, unterstreicht, dass die CDU/SPD-Stadtregierung kein Konzept zur Reaktivierung der Innenstadt hat. Wenn man die Eröffnung des städtischen Büros zur Innenstadterneuerung an der Oststraße, das ganze zwei Tage in der Woche für je fünf Stunden offen hat, als großen Erfolg feiert, zeigt das die ganze Hilflosigkeit der Rathausspitze. Eine Stärkung der Innenstadt wird man nur erreichen, wenn man die richtigen Weichenstellungen legt. So ist es ein großes Problem, dass sich die Kaufkraft im Einzelhandel stark auf das Allee-Center fokussiert und die Geschäfte an der Weststraße und der Oststraße dadurch das Nachsehen haben. Deswegen empfehlen wir, dass man eine oberirdische Anbindung zwischen dem Allee-Center und der Ritterpassage ermöglicht. Der Brückenschlag wäre sowohl eine deutliche Aufwertung der Ritterpassage und würde zugleich die Besucherströme aus dem Einkaufszentrum verstärkt in die Weststraße weiterleiten. Wenn man darüber hinaus die Aufenthaltsqualität der Weststraße und der Oststraße zum Beispiel durch mehr grün und Sitzmöglichkeiten erhöht, könnte man die Kundschaft in diesem Bereich weiter steigern. Ein strukturelles Problem, dass alle Maßnahmen konterkariert, ist die relativ niedrige Kaufkraft in Hamm. Wenn man die Kaufkraft mittelfristig nicht steigern kann und das gehört auch zur Wahrheit, dann werden alle Maßnahmen nicht fruchten. Man kann den Euro schließlich nur einmal ausgeben. Deswegen benötigen wir eine Neuausrichtung der Wirtschaftsförderung, in der wir endlich eine Industriepolitik haben, die für einen Ausbau gut bezahlter Arbeitsplätze sorgt, statt weiterhin nur den Niedriglohnbereich auszubauen.“ Nihat Altun, Mitglied der Bezirksvertretung Mitte für die Wählergruppe, ergänzt die Ausführungen und betont die Bedeutung der Südstraße für eine Gesamtkonzeption der Reaktivierung der Innenstadt. Nihat Altun: ,,Die Attraktivität der Südstraße hat in den letzten Jahren gelitten. Wenn wir die Südstraße als Gastronomiemeile erhalten und stärken wollen, dann sollte man sich als Instrument über eine Erweiterung der Fußgängerzone an der Südstraße Gedanken machen. Wir befürworten eine partielle, das heißt eine zeitlich begrenzte Erweiterung der Fußgängerzone. Im Konkreten bedeutet das, dass die bisher an den Wochenenden gültige Regelung der Sperrung der Südstraße zwischen Ostenwall und Martin-Luther-Straße für den Autoverkehr auf alle Wochentage übertragen werden soll. Diese Regelung soll Gültigkeit haben im Zeitraum vom 01.04. bis zum 30.09. von jeweils 18:00 Uhr bis 06:00 Uhr. So hätte man aus unserer Sicht eine Win-win-Situation, indem man den Durchgangsverkehr nicht gänzlich ausgesperrt und so eine Anlieferung an die Geschäfte ermöglicht. Dies würde zeitgleich die abendliche Außengastronomie stärken und damit die Aufenthaltsqualität an der Südstraße zwischen Ostenwall und Martin-Luther-Straße erhöhen. Wenn wir die niedrige Aufenthaltsqualität in der Innenstadt beklagen, aber nichts tun, um neue Wege zu gehen, dann brauchen wir uns auch nicht wundern, dass viele Hammer Bürgerinnen und Bürger es vorziehen, zum Feiern nach Münster oder Dortmund zu fahren“

Adrian Brosterhues-Niedziolka
Wirtschaftspolitischer Sprecher
Wählergruppe Pro Hamm

Nihat Altun
Bezirksvertreter Mitte
Wählergruppe Pro Hamm