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TeamHerringen20

Die Wählergruppe Pro Hamm hat ihre Kandidaten für die Bezirksvertretung Herringen aufgestellt.

,,Wir haben in den letzten sechs Jahren, – und das trotz Oppositionsstatus, vieles auf den Weg gebracht und mit konstruktiven Vorschlägen Herringen positiv mitentwickelt. So sehen wir heute, dass die Entscheidung die Arnold-Freymuth-Sekundarschule zur Gesamtschule umzuwandeln eine goldrichtige Entscheidung gewesen ist und schon vor zehn Jahren hätte getroffen werden müssen, aber an der damaligen Ablehnungsfront der CDU/FDP/Grünen noch gescheitert ist. Wir haben vieles in Herringen, einen lebens- und liebenswerten Stadtteil bewegt, aber es gibt noch viele Baustellen, die im neuen Jahrzehnt angepackt werden müssen“, so Dr. Cevdet Gürle (Lehrer, 42 Jahre), der die Bezirksliste der Wählergruppe Pro Hamm für die Bezirksvertretung Herringen erneut anführt. Es folgen auf den weiteren Plätzen Habib Kartal (Rechtsanwalt, 42 Jahre), Hatice Chaaouani (Lehrerin, 42 Jahre), André Hauke (Kaufmann im Einzelhandel, 26 Jahre) und Gülten Gürle (Sozialhelferin, 41 Jahre). Dr. Cevdet Gürle umreißt den politischen Schwerpunkt für die nächsten Jahre: ,,Wir brauchen neue Denkanstöße zum Erhalt und dem Ausbau der Aufenthalts- und Lebensqualität in den einzelnen Ortsteilen. Der Lippepark nimmt in dieser Frage eine Schlüsselfunktion ein und braucht eine neue Leitvision und konkrete Maßnahmen. So würden u.a. ein Café im Lippepark, ein Wasserspielplatz oder ein Outdoor-Fitnessparcours die Attraktivität der beliebten Freizeitanlage steigern. Die Große Koalition muss auch endlich ihre Blockadehaltung aufgeben, so dass ein Förderverein für den Lippepark gegründet werden kann. Neben dem Lippepark muss auch der Sundern und die Kissinger Höhe als Erholungs- und Wandergebiet stärker in die Öffentlichkeit gerückt werden. Hier wäre es überlegenswert, ob man am Spielplatz im Sundern einen Trimm-dich-Pfad errichtet und so Mensch und Natur stärker zusammenbringt. Wir müssen aber auch Bewährtes fortführen, wie z.B. die erfolgreiche Arbeit vom Haus der Jugend unterstützen oder die Interessen der vielfältigen Vereinswelt in den politischen Willensprozess weiterhin einbinden.“ Hatice Chaaouani ergänzt die Ausführungen und betont, dass der Bildungsstandort weitere Investitionen braucht: ,,Die Rathausspitze muss nach den Kommunalwahlen zu ihren Wort stehen und den Ausbau der Arnold-Freymuth-Gesamtschule weiterhin unterstützen. Aber auch die anderen Schulen im Bezirk brauchen unsere uneingeschränkte Unterstützung. Außerdem ist es ein Muss, dass der Hallenboden der Glück-Auf-Halle endlich erneuert wird. Herringen ist ein bunter Stadtbezirk, wo mehr als die Hälfte seiner Einwohner eine Migrationsgeschichte hat. So sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass man den Dialog unter den Kulturen fördert und Menschen mit einer Migrationsgeschichte stärker in die politischen Prozesse mit einbindet. Die Politik muss darüber hinaus mit weiteren zivilgesellschaftlichen Kräften klare Position gegen rechte Hetze und Rassismus beziehen und sich einsetzen für ein Herringen, dass Heimat für alle Menschen, unabhängig ihrer Herkunft, ist.“ Das Thema Mobilität nimmt Habib Kartal in den Mittelpunkt. Habib Kartal: ,,Der Zustand einiger Straßen in Herringen ist beschämend. Hier sei u.a. die Quellenstraße und Teile der Dortmunder Straße exemplarisch genannt. Das muss sich endlich ändern. Die Radwegestruktur muss deutlich ausgebaut werden und man sollte prüfen, welche Straßen in Herringen eventuell zu Fahrradstraßen umgewidmet werden könnten. Der öffentliche Nahverkehr muss in seiner Taktung verbessert und zugleich ausgebaut werden.“ André Hauke betont, dass der Ortsteil Westenheide stärker in den politischen Fokus genommen werden muss. André Hauke: ,,Die Situation in der Westenheide ist unbefriedigend. Hier wohnen nicht wenige der Herringer Bürgerinnen und Bürger, aber der Ortsteil kommt in der politischen Diskussion zu kurz und stagniert seit Jahren in seiner Entwicklung. Ein weiterer Punkt, der im Besonderen als Anregung von jungen Leuten vorgetragen wurde, ist ob man die Grünfläche an der Lagune in das Hallenbad einbinden kann, d.h., dass man diesen Außenbereich als Liegefläche mit nutzt. Diese Möglichkeit besteht bereits in den Hallenbädern in Bockum-Hövel und Heessen und wäre auch für Herringen wünschenswert.“ Dr. Cevdet Gürle komplettiert die Inhalte seiner Teamkollegen, in dem er die Bedeutung der Nachnutzung des Bergwerk Ost für die Zukunft Herringens hervorhebt. Dr. Cevdet Gürle: ,,Leider treten wir in der Frage der Nachnutzung des Bergwerk Ost seit zwei Jahren auf der Stelle. Hier muss die Politik die Taktzahl erhöhen und die Bürger stärker bei der Gestaltung der Anlage teilhaben lassen. So wäre ein Beirat für das Areal des früheren Bergwerk Ost wünschenswert. Wir haben in den letzten Jahren sehr viel Zuspruch aus der Herringer Bürgerschaft erlebt und blicken zuversichtlich auf die Kommunalwahlen. Unsere Zielsetzung ist klar definiert: Wir wollen unseren Fraktionsstatus nicht nur verteidigen, sondern ausbauen und so sind mindestens drei Sitze in der Bezirksvertretung unser Maßstab. Eine Fortsetzung der Großen Koalition nach den 13. September ist leider nicht unwahrscheinlich, aber genau diese schadet der politischen Kultur und ist einer ergebnisoffenen Diskussion nicht förderlich. So ist jede Stimme an Pro Hamm zugleich ein Nein zur Fortsetzung der CDU/SPD-Stadtregierung im Rathaus und in Herringen.“

Wahlkreiskandidaten: André Hauke (Wahlkreis 17), Dr. Cevdet Gürle (Wahlkreis 18) und Hatice Chaaouani (Wahlkreis 19)

 

TeamHerringen20

Bezirksteam Herringen der Wählergruppe Pro Hamm (von links nach rechts): Dr. Cevdet Gürle, Hatice Chaaouani und Habib Kartal

 

 

 

Manchmal mahlen die Mühlen der Bürokratie schnell …

Der Wählergruppe Pro Hamm wurden von Anwohnern der Wernerstraße massive Beschwerden vorgebracht, dass an dem Kleidercontainer und den Glascontainern an der Wernerstraße seit Wochen unsachgemäß Kleidung auf dem Boden verstreut liegt und die Menge in den letzten Tagen deutlich zugenommen habe.

Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm, hält fest: ,,Wir konnten auf einer Ortsbesichtigung mit den Anwohnern den Sachstand bestätigen. Da die Kleidung teilweise stark verschmutzt und mit Essensresten verschmiert ist, verweisen die Anwohner zurecht auf die Gefahr eines vermehrten Auftretens durch Ratten und Ungeziefer hin. Einige Anwohner berichteten, dass dies bereits zutreffend sei und in den Grünflächen vermehrt Ratten gesichtet wurden.

Wir begrüßen grundsätzlich die Möglichkeit der Abgabe von Kleidung in Kleidercontainern und verurteilen die unsachgemäße Nutzung dieser als „Abfalldeponie“. Nichtsdestotrotz muss es im allgemeinen Interesse sein, einen Mindeststandard an Sauberkeit an dem Standort und dem Wohngebiet zu gewährleisten.“

Deswegen forderte die Wählergruppe Pro Hamm, dass die Stadtverwaltung den Standort an dem Kleidercontainer und den angrenzenden Glascontainern reinigt und dem Besitzer des Kleidercontainers in Kenntnis setzt, dass hier Kontrollen und Leerungen in einem kürzeren Takt notwendig sind.

Kaum hatte Pro Hamm diese Zustände öffentlich gemacht, hat man sich der Problematik angenommen und der Müll wurde umgehend beseitigt.

Dr. Cevdet Gürle
Sprecher Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm

Probleme an der islamischen Begräbnisstätte auf dem Parkfriedhof

Besucher der islamischen Begräbnisstätte auf dem städtischen Parkfriedhof sind an die Wählergruppe Pro Hamm herangetreten und haben von teils erheblichen Missständen berichtet. Die Wählergruppe Pro Hamm greift das Thema auf und setzt es mit einem Antrag auf die Tagesordnung der anstehenden Bezirksvertretung. Die Stadt Hamm hat bereits im Jahr 1994 auf dem städt. Parkfriedhof in Hamm-Herringen in einem besonderen Friedhofsbereich ein separates Grabfeld für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger islamischen Glaubens angelegt. Es wurde im Besonderen darauf geachtet, dass auf der ausgewählten Fläche noch niemals zuvor Bestattungen stattgefunden haben. Die Lage der Grabstätten stellt sicher, dass die Gesichter der Verstorbenen nach der Bestattung nach Mekka weisen.

Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Wählergruppe Pro Hamm, erläutert die Notwendigkeit des Antrags: ,,Nach einer ersten Phase, wo die Begräbnisstätte kaum bis gar nicht genutzt wurde, sind die Zahl der Beerdigungen in den letzten zehn Jahren kontinuierlich gestiegen und es ist davon auszugehen, dass die Bürgerinnen und Bürger islamischen Glaubens in Zukunft die Begräbnisstätte noch stärkter nutzen werden und somit sich bewusst dagegen entscheiden ihre Toten in die ursprünglichen Heimatländer zu bringen und dort zu beerdigen.

Die Besucher der islamischen Begräbnisstätte haben uns teils erhebliche Missstände herangetragen, die wir mit diesem Antrag auf die Tagesordnung setzen. Erstens, gibt es keinen Wasserzugang auf dem separaten Grabfeld des islamischen Friedhofs. So müssen die Besucher den Wasserzugang, der sich auf den christlichen Teil des Friedhofs befindet, nutzen. Wenn man die zunehmende Größe der Grabfläche bedenkt, halten wir es für notwendig, dass ein weiterer Wasserzugang am Eingang der muslimischen Grabstelle geschaffen wird. Zweitens, beklagen Besucher des Friedhofs, dass die Zuwegung zur islamischen Begräbnisstätte nicht gepflastert ist. Die Pflasterung hört im christlichen Teil des Friedhofs leider auf. Hier wurden in den letzten Jahren keinerlei Maßnahmen getroffen, um die Zuwegung durch z.B. eine Pflasterung, die das Begehen im Besonderen für ältere Menschen mit einer Gehhilfe erleichtern oder überhaupt erst ein selbstständiges Aufsuchen der muslimischen Grabstelle ermöglichen würde. Drittens, halten wir es im Sinne der Pietät als Dauerzustand nicht vertretbar, dass im direkten Umfeld der muslimischen Grabstelle Stein- und Erdhügel aufgeworfen sind.

Die Bezirksfraktion der Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass die Bezirksvertretung die Verwaltung auffordert, zeitnah die oben genannten Missstände zu beseitigen.“

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm

Plötzlicher Sinneswandel – Die Herringer CDU erkennt die Probleme an der Schachtstraße

,,Man ist ja einiges in der ehrenamtlichen, kommunalen Politik gewöhnt, aber der jüngste Vorstoß der Herringer CDU, dass es doch an der Schachtstraße am Lippepark Probleme mit Rasern, Lärmstörung und Vermüllung gebe und dementsprechend ein Dialog zwischen Anwohnern und der Stadtverwaltung angestrebt werden sollte, ist an Dreistigkeit und Doppelmoral nicht zu überbieten“, so Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Wählergruppe Pro Hamm in der Bezirksvertretung Herringen.

Dr. Cevdet Gürle weiter: ,,Die Wählergruppe Pro Hamm hat in den letzten sechs Jahren mehr als 20 Anträge oder Anfragen zur Thematik Schachtstraße/Lippepark auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung gesetzt und jedes Mal hieß es von Seiten der Herringer CDU, dass die Lage vor Ort nicht problematisch sei und man keinen Handlungsdruck sehe. Die Herringer CDU hat noch in einer den letzten Sitzungen der Bezirksvertretung eine Ortsbegehung zwischen Anwohnern und der Stadtverwaltung abgelehnt und ihre Zustimmung zu einer Geschwindigkeitskontrolle verweigert. Wenn sie sich jetzt an die Speerspitze der Kritiker der Zustände stellt, macht sie sich lächerlich. Sie hat beim Thema Schachtstraße/Lippepark jegliche Glaubwürdigkeit in den Augen vieler Bürgerinnen und Bürger verloren. So sind die derzeitigen Pseudohandlungen allein den aufziehenden, kommunalen Wahlkampf verschuldet, aber eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Problemfeld Schachtstraße/Lippepark hat die Herringer CDU in der laufenden Legislaturperiode nie aktiv gesucht.

Wenn man jetzt Missstände beklagt, die über Jahre schön- und kleingeredet wurden und glaubt, dass der Bürger in Herringen dies nicht merkt, hält man die Menschen vor Ort für dumm. Die Note, die die CDU für ihr Handeln bekommt, ist eindeutig: Ungenügend!“

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm

Weiterhin ungezügelte Raserei auf der Schachtstraße und Stadt schaut weg

,,Die Stellungnahme der Verwaltung ist eine Ohrfeige für alle Anwohner der Schachtstraße und Besucher der beliebten Freizeitanlage“, so Dr. Cevdet Gürle. Der Fraktionsvorsitzender der Wählergruppe Pro Hamm weiter: ,,Ich lade den Verfasser der Stellungnahme ein, morgens auf die Schachtstraße zu kommen. Dann kann er gerne mit mir zusammen den Verpackungsmüll vor den Einfahrten der Anwohner wegräumen. Er kann sich auch gerne Proan einem Wochenende an die Straße hinstellen und zählen, wie oft in einer Stunde die Geschwindigkeit an der Schachtstraße durch Raser überschritten wird. Diese Stellungnahme ist nicht das Papier wert auf dem es geschrieben wurde.“

Die Wählergruppe Pro Hamm greift das Thema auf und wird es mit zwei Anträgen auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung setzen. So fordert die Wählergruppe Pro Hamm, dass die Bezirksvertretung die Stadtverwaltung auffordert verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen. Ein weiterer Antrag setzt sich mit der Möglichkeit auseinander, die Schachtstraße in eine Fahrradstraße, wo das Fahrrad vor anderen Verkehrsteilnehmern Vorrang hat, umzuwidmen.

Dr. Cevdet Gürle zu den Überlegungen: ,,Das könnte zwar nicht das Müllproblem beheben, aber der Raserei einen Riegel vorschieben. Eine ausgewiesene Fahrradstraße ist dem Radverkehr vorbehalten beziehungsweise Radfahrer dürfen auf diesen Straßen auch nebeneinander fahren und haben gegenüber anderem Verkehr Vorrang. Der Vorrang des Radverkehrs soll mehr Sicherheit für die Radfahrer bringen, denn in der Regel dürfen Kfz diese besondere Straßen nur befahren oder am Seitenstreifen parken, wenn dies durch zusätzliche Verkehrsschilder erlaubt ist. Da sich an der Schachtstraße Anwohner, aber auch das Haus der Jugend und Sportvereine bzw. die Glück-Auf-Halle befinden, sollte das Befahren durch den Anlieger- und dem Lieferverkehr gestattet sein und auch eine Zufahrt z.B. für die Sportvereine weiterhin erlaubt werden. Die Straßenverkehrsordnung erlaubt durch das Anbringen zusätzlicher Verkehrszeichen, dass andere Verkehrsteilnehmer zweckbestimmt die Straße nutzen oder am Seitenstreifen parken können. Die Zielsetzung der Fahrradstraße bleibt aber, dass das Fahrrad die vorherrschende Verkehrsart ist und die Kraftfahrer sich dem Radverkehr unterordnen müssen. Eine Behinderung oder gar eine Gefährdung kann so verhindert werden.

Eigentlich sollte es im Sinne der Stadtverwaltung und der Großen Koalition sein, um z.B. die festgesetzten Klimaziele erreichen zu können, den emissionsfreien Radverkehr stärker als bisher zu fördern. Dieser spielt in der städtischen Infrastruktur leider immer noch eine untergeordnete Rolle. Die Umwidmung der Schachtstraße zur einer Fahrradstraße wäre dementsprechend eine mögliche Lösung für die Raserei vor Ort und würde zugleich den Stellenwert und die Wertschätzung gegenüber den immer beliebteren Radverkehr gerecht werden.“ Die Bezirksfraktion der Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass die Bezirksvertretung die Verwaltung auffordert zu prüfen, ob und in welcher Form die Schachtstraße zu einer Fahrradstraße umgewidmet werden kann. Die Bezirksvertretung wird zeitnah über die Ergebnisse in Form einer Mitteilungsvorlage informiert.

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm

Natur statt Beton

Nachrichten aus der Hammer Politik …

Natur statt Beton

Die Stadt Hamm plant am Wiesenteich an der Schachtstraße (am Lippepark) ein Neubaugebiet. Das Projekt wird von der CDU/SPD-Stadtregierung unterstützt.

Wir haben der Beschlussvorlage nicht zugestimmt. Derzeit stehen auf dem Gelände mehrere alte Mietskasernen aus Zechenzeiten. Diese sollen, wenn es nach der Großen Koalition geht, abgerissen und einen Neubauquartier weichen.

Wir sehen das Vorhaben kritisch. Im Stadtbezirk Heringen haben wir jetzt schon ein Dutzend Neubaugebiete, ob dies nun an der Waldendorfer Straße, der Holzstraße oder auf der früheren Sportgelände des Fortuna Herringen ist. Andere stehen in der Planung, z.B. das ehemalige Fußballgelände des Herringer SV. Wir brauchen auf der einen Seite natürlich günstigen Wohnraum, der mit den oben genannten Projekten entstehen wir, wir müssen aber andererseits darauf achten, dass wir nicht alles zubetonieren und ein Überangebot schaffen. Die Alterstruktur auch in Herringen wird sich in den nächsten 20 Jahren massiv verändern. Alle Prognosen gehen davon aus, dass wir bei einer geringeren Einwohnerzahl deutlich weniger Wohnraum benötigen werden.

Die Anlage am Wiesenteich sollte dementsprechend als „Grünanlage“, als sogenannte Frischluftschneise für Nordherringen erhalten bleiben. Das Wohnquartier in Nordherringen ist schon massiv zugebaut. Außerdem bietet der Wiesenteich die Möglichkeit den Lippepark auszuweiten und hier das vorhandene Wäldchen aufzuforsten und zu erweitern.

Das ist eine einmalige Chance für mehr Umwelt- und Naturschutz, die wir nicht ungenutzt verstreichen lassen sollten.

Euer Pro Hamm Team

Sachstandsbericht zum Herringer Wochenmarkt gefordert

Die Entwicklung und die Zukunftsaussichten des Herringer Wochenmarkts bereiten uns Sorge. Mit der Schließung des Fleischereibetriebes Skrobek zum Jahresende brach eine weitere wichtige Stütze des Wochenmarkts weg. Die Zahl der Händler beträgt derzeit drei und an nicht wenigen Wochenmarkttagen sind auch nur zwei Händler auf dem Platz. Da stellt sich die Frage, ob man hier überhaupt noch von einem Markt sprechen kann.

Das Stadtmarketing hat sich scheinbar der Thematik angenommen und plant bzw. hat eine Werbeaktion für den Herringer Wochenmarkt gestartet. Das ist auch dringend notwendig. Wenn keine positiven Impulse gesetzt werden, sehen wir für die Zukunft des Herringer Wochenmarkts schwarz. Ein Instrument, um Händler wieder anzulocken, wäre aus unserer Sicht die Standgebühren für die Wochenmärkte in den Stadtbezirken auszusetzen, um dementsprechend die finanziellen Belastungen für die Standbetreiber zu reduzieren. Ein Wochenmarkt, der über ein breites Angebot verfügt, ist für die Bürgerschaft attraktiv und wird angenommen. Ein Wochenmarkt hingegen, der über zwei der drei Stände verfügt, ist mittelfristig zum Scheitern verurteilt. Die Bezirksvertretung Herringen muss sich zeitnah mit der Frage, wie und ob es überhaupt mit dem Herringer Wochenmarkt weitergehen soll, auseinandersetzen.

Die Bezirksfraktion Herringen der Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass die Bezirksvertretung die Stadtverwaltung (Stadtmarketing) auffordert einen Sachstandsbericht zum Herringer Wochenmarkt abzugeben und die langfristigen Zukunftsaussichten des Markts zu bewerten.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender

Habib Kartal
Bezirksvertreter

Wählergruppe Pro Hamm

Sachstandsbericht zum Parkraumkonzept der Herringer Mitte gefordert

Die Umsetzung des Parkraumkonzepts in der Herringer Mitte zum 01.01.2019, das einherging mit einer Parkzeitbegrenzung im Lippe-Carée, führt weiterhin zu überhitzten Debatten in der Öffentlichkeit. Die Aufwertung des Parkplatzes am Bürgeramt und die Ausweisung zusätzlicher Stellplätze auf dem Wiesenparkplatz hat die Parkraumsituation nur bedingt entschärft.

Wir sehen im Besonderen zwei Entwicklungen problematisch. So traten vermehrt Anwohner der benachbarten Straßenzüge (z.B. Funkelandstraße und an der Straße zur Falkschule) an uns und beschwerten sich, dass vor „ihrer Tür“ vermehrt Dauerparker ihre Fahrzeuge abstellen. Des Weiteren berichteten Patienten und Mitarbeiter der Arztpraxen, dass es scheinbar massive Probleme mit dem Parkbetreiber Safeplace gebe. Diese zeigen sich darin, dass nicht ausreichend Patientenkarten zur verlängerten Parkberechtigung den Praxen vorliegen und somit nicht an die Patienten weitergegeben werden können. Kopien, die von den Patientenkarten angefertigt werden, werden teilweise von Safeplace nicht anerkannt. Des Weiteren ist wohl zum 01.01.2020 eine Änderung der Geschäftsbedingungen eingetreten. So war es bisher möglich, dass Patienten, die einen Strafzettel an der Scheibe hatten, da sie länger als die erlaubten zwei Stunden ihr Fahrzeug auf dem Parkplatz am Lippe-Carée hielten, die Patientenkarte mit der verlängerten Parkberechtigung von der Praxis ausfüllen und an Safeplace schicken konnten und somit die Strafzahlung nicht entrichten mussten. Diese Praxis wurde geändert und obwohl Patienten eine Patientenkarte mit einer verlängerten Parkberechtigung an Safeplace schicken, müssen sie die Strafzettel bezahlen. Falls dies zutreffen sollte, ist die Vorgehensweise von Safeplace nicht hinnehmbar und widerspreche der Regelung des Parkraumkonzepts.

Es ist den Patienten nicht zumutbar, dass sie innerhalb von zwei Stunden ihr Fahrzeug umparken, um einen Strafzettel zu entgehen. Aufgrund der hohen Frequentierung der Arztpraxen sind Wartezeiten von drei und mehr Stunden eher die Regel und nicht die Ausnahme. Patienten, die weniger mobil sind, würden von dieser Neuregelung bestraft werden.

Die Bezirksfraktion Herringen der Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass die Bezirksvertretung die Stadtverwaltung auffordert einen Sachstandsbericht zum Parkraumkonzept Herringer Mitte abgeben. Wir halten es hier für vorteilhaft einen Verantwortlichen von Safeplace ebenfalls in die Bezirksvertretung einzuladen.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender

Habib Kartal
Bezirksvertreter

Wählergruppe Pro Hamm

Der Gedenkstein Bismark-Eiche in Herringen bedarf einer Generalüberholung

Die sogenannte „Bismarck-Eiche“ mit dem Gedenkstein als Ehrenzeichen des Reichskanzlers Otto von Bismarck setzt die Wählergruppe Pro Hamm auf die Tagesordnung der nächsten Bezirksvertretung Herringen. Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Wählergruppe in Herringen, erläutert die Beweggründe: ,,Die „Bismarck-Eiche“ ist ein Bestandteil der Herringer Geschichte und Identität und aus dem Ortskern nicht wegzudenken. Die Zeit hat am Schriftzug des Gedenksteins ihre Spuren hinterlassen, so dass diese kaum noch lesbar ist und einer dringenden Restaurierung bedarf. Die Wiederherstellung des Gedenksteins ist aber nur eine Zielsetzung des Antrags, die auch nur zweitrangig zu betrachten ist. Wenn wir die ,,Bismarck-Eiche“ in das öffentliche Interesse zurückrücken, dann muss das einhergehen mit einer kritischen Aufarbeitung der Kanzlerschaft Bismarcks. Der Reichskanzler, der aus „Blut und Eisen“ einen Nationalstaat gründete, war eine höchst umstrittene Persönlichkeit. Die Verklärung des „eisernen Kanzlers“, die bis in die 1970er die Diskurse in der Geschichtswissenschaft beherrschte, ist einer kritischen Sichtweise auf das Lebenswerk und die Politik Bismarcks gewichen. Während eine friedenssichernde und auf dem Erhalt des Status quo die Leitmaxime in der Außenpolitik nach 1871 war, ging der Reichskanzler Bismarck in der Innenpolitik restriktiv gegen von ihm deklarierte „innere Reichsfeinde“, wie z.B. Sozialdemokraten, Katholiken oder nationale Minderheiten vor und spaltete somit die Gesellschaft in „gute“ und „schlechte“ Deutsche. Die Ambivalenz seiner Politik sollte in Form einer historischen Stele am Standort der Bismarck-Eiche kritisch reflektiert werden. Die demokratischen Parteien müssen es als ihre Verpflichtung ansehen, ein kritisches Geschichtsbewusstsein in der Stadtgesellschaft, ganz besonders in einer Zeit, in der zunehmend extremistische Parteien versuchen, der öffentlichen Diskussion ihren Stempel aufzudrücken, zu fördern. Dementsprechend beantragen wir, dass die Bezirksvertretung die Stadtverwaltung auffordert, eine historische Stele an der „Bismarck-Eiche“ zu errichten. Eine Finanzierung kann über das Förderprogramm des Heimatministeriums erfolgen und sollte in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Herringen durchgeführt werden.“

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm

Impressionen vom Bürgerfrühstück bei Jahns

Die Wählergruppe Pro Hamm lud zum heutigen Bürgerfrühtstück in das Restaurant bei Jahns ein. So nutzten rund 50 Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit in einer lockeren Atmosphäre zusammenzukommen und ihre Ideen und Vorstellungen auszutauschen.

So entstanden viele interessante Gespräche. „Unsere Reihe Bürgerfrühstück unterstreicht, dass den Menschen ihre Stadt und was hier passiert nicht unwichtig ist. Man will mitmachen und mitgestalten. Pro Hamm bietet ihnen diese Möglichkeit“, so Dr. Cevdet Gürle, Sprecher und Oberbürgermeister-Kandidat der Wählergruppe.

Die Wählergruppe Pro Hamm lädt an dieser Stelle auch zum 1. Bürgerforum, dass am Sonntag den 08. März im Alten Bauhof von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr stattfinden wird, ein. Hier können die Bürgerinnen und Bürger basisdemokratisch ihre Anregungen für das kommunalpolitische Programm der Wählergruppe mitteilen.