Beiträge

Schaffung eines „Wald-Natur-Spielplatzes“ im Sundern

Ein Punkt auf der Tagesordnung der kommenden Sitzung der Bezirksvertretung Herringen ist die Beratung über die bezirksbezogenen Haushaltsansätze im Haushaltsplan 2022/23.
Der Sundern ist ein wichtiges Naherholungsgebiet für viele Herringer Bürger*innen, wo man spazieren geht oder seine Runden läuft. Familien haben die Möglichkeit den Spielplatz am Eingang des Sundern zu nutzen. Leider haben die Stadtverwaltung und die Politik in den letzten Jahren es verpasst das Areal mit gezielten Investitionen weiterzuentwickeln. So müsste der Charakter als Erholungs- und Wandergebiet deutlich gestärkt werden. Der Sundern schlägt eine ideale Brücke zwischen Herringen und Pelkum.
Der Spielplatz im Eingangsbereich ist in die Jahre gekommen und hier bringen wir den Vorschlag ein, dass dieser neu gestaltet wird. Eine Anregung aus der Bürgerschaft, die wir teilen, ist die Schaffung eines sogenannten „Wald-Natur-Spielplatzes“. Immer mehr Kommunen schaffen solche Erlebniswelten, in der das Entdecken der Natur als Spielraum und die kreativen Anregungen, die aus dieser Umgebung erwachsen, neue Erfahrungswerte für sowohl Kinder, wie auch Erwachsene ermöglichen. So sollen die Besucher eines solchen Spielplatzes mit der Natur in Kontakt kommen, mit gesammelten Stöcken Fantasie-Konstruktionen bauen, Nester aus Moos basteln, Pflanzen und Tiere am Boden entdecken. Wippen, Schaukeln, Klettergestelle sind mit dem natürlichen Material Holz gebaut und passen sich daher auch perfekt in die Umgebung ein.
Waldspielplätze sind in der Regel mit einer Spiel- und Liegewiese ausgestattet. Der Spielplatz kann verknüpft werden mit einem Trimm-Dich-Pfad, um den sportlichen Aspekt stärker in die Anlage mit einzubringen und Kinder anzuregen, auch über die Dimension des Sports den Naturraum Wald zu erforschen. Es wäre auch sinnvoll, z.B. Informationstafeln aufzustellen, die über die Flora und Fauna des Sundern Auskunft geben. Hier wäre eine Zusammenarbeit mit den Naturverbänden sinnvoll. Die Zielsetzung des Vorhabens muss es sein, dass man den Sundern aufwertet und Mensch und Natur stärker zusammenbringt.
Deswegen wird die Wählergruppe Pro Hamm die Forderung nach einem „Wald-Natur-Spielplatz“ im Sundern bei den Debatten zum Haushalt 2022/23 zur Sprache bringen.

Welche Zukunft hat das Glück-Auf-Stadion?

Die Pläne der Stadt auf dem Gelände des Glück-auf-Stadions neue Wohnungen zu errichten, existieren bereits seit mindestens 15 Jahren und dennoch gab es Hindernisse, die dem Vorhaben bis heute im Wege stehen. Obwohl die Stadtverwaltung keinen Mehrwert in weiteren Sportflächen in und am Lippepark sieht, verhält es sich aus uns Sicht der Wählergruppe eher konträr.
Eine Restaurierung des Glück-auf-Stadions und eine spätere Einbindung in ein Gesamtkonzept „Sportlandschaft Lippepark“ sehen wir als große Bereicherung für den Stadtbezirk Herringen an.
Das auch tatsächlich Bedarf besteht, zeigt sich schon allein an dem Umstand, dass beispielsweise sowohl Schulen wie Vereine den Standort nach wie vor für die Prüfungen zum Sportabzeichen nutzen, da es keine alternativen Ausweichstandort gibt. Die vorhandenen Sportflächen im Lippepark reichen bei Weitem nicht aus, um den Bedarf in Herringen zu decken, was sich gerade in den Frühling- und Sommermonaten zeigt. Sobald sich die Sonne zeigt und die Temperaturen etwas steigen, sind alle bestehenden Sportflächen schnell überlaufen.
Daher beantragen wir, dass investive Mittel im Haushalt 2022/23 bereitgestellt werden, um damit das Glück-auf-Stadion zu ertüchtigen und in einem zweiten Schritt zu prüfen, wie sich das Stadion am besten ergänzend in eine Sportlandschaft Lippepark eingliedern könnte.
Es freut uns, dass die Herringer SPD unsere Anregung übernommen hat und nunmehr ebenfalls für den Erhalt des Stadions ist.

Pflege von Fuß- und Radwegen in der Isenbecker Hofsiedlung

Die Fuß- und Radverbindung zwischen der Seelhofstraße und der Juffernbuschstraße befindet sich in einem ungenügenden Zustand. Hier scheint die Stadt Hamm seit Jahren nicht mehr aktiv geworden zu sein, um zumindest eine Grundpflege sicherzustellen. So sind z.B. die Pflastersteine teilweise stark überwuchert und benötigen dringend eine Reinigung.
Leider ist das keine Ausnahme und an weiteren Stellen in der Isenbecker Hofsiedlung wird deutlich, dass die Grünpflege durch die Stadt sehr zu wünschen übrig lässt.
Die Bezirksfraktion der Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass die Bezirksvertretung die Stadtverwaltung auffordert, in Zusammenarbeit mit dem verantwortlichen Stadtamt zeitnah eine Pflege der Fuß- und Radwege und ein Zurückschneiden des Wildwuchses in der Isenbecker Hofsiedlung durchzuführen.

Pro Hamm wirkt …

Der Bezirk Herringen hinkte bezüglich der Realisierung historischer Stelen den übrigen Bezirken hinterher.
Umso erfreulicher ist es, dass wir in der Bezirksvertretung mit einem Antrag erfolgreich die Prüfung einer möglichen Realisierung einer weiteren Stele in Herringen anstoßen konnten.
Jetzt heißt es Daumen drücken und das Ergebnis abwarten.

Pro Hamm wirkt …

Die Wählergruppe hat das Anliegen vieler muslimischer Bürger, nämlich die Bitte, eine Sitzbank auf dem islamischen Teil des Parkfriedhofs zu installieren, als Antrag auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung Herringen gesetzt.
Der Antrag wurde mehrheitlich angenommen und die Bank sollte zeitnah aufgestellt werden.

PRO HAMM WIRKT …

Bürger haben sich bei der Wählergruppe immer wieder über die verwilderte Wiese neben dem Spielplatz am Lippepark beklagt. Wir haben diese Beschwerden zum Thema der Bezirksvertretung gemacht und siehe da … schon hat sich die Stadtverwaltung der Sache angenommen.

Welche Zukunft hat das Glück-auf-Stadion?

Die Wählergruppe Pro Hamm beurteilt die Stellungnahme der Verwaltung zur Anfrage „Ist-Zustand und Entwicklungspotenzial des Glück-Auf-Stadions“ differenter als die Stadt.

,,Für das historische Gedächtnis und das Bewusstseins des Stadtbezirks ist es eine gute Entscheidung, dass für die Statuen an den Eingangstoren der Anlage ein Denkmalswert festgestellt wurde und eine Restaurierung der Statuen nach 2022 vorgesehen ist“, so Habib Kartal, Bezirksvertreter der Wählergruppe Pro Hamm.

Habib Kartal begrüßt des Weiteren die Feststellung der Stadtverwaltung, dass auf der Grundlage des weiterhin rechtskräftigen Bebauungsplans eine sportliche Weiternutzung des Glück-Auf-Stadion grundsätzlich möglich wäre. Habib Kartal weiter: ,,Die Beurteilung der Stadt, dass eine Integration der Fläche des Glück-Auf-Stadions in eine ,,Sportlandschaft Lippepark“ keinen Mehrwert für das Quartier hätte, widersprechen wir hingegen klar.

Das Glück-Auf-Stadion wurde über viele Jahrzehnte als Sportanlage genutzt und bei einer Ertüchtigung des Areals wäre es erneut möglich. Einen Bedarf sehen wir, da bis heute z.B. Prüfungen zum Sportabzeichen im Stadion durchgeführt werden und es keine alternativen Ausweichstandorte im Bezirk gibt. Die Ersatzsportplätze, die im Kontext des Lippeparks entstanden sind, können bei Weitem nicht den Bedarf an Spiel- und Sportraum decken, der in Herringen defizitär ist. So konnten wir allein in den letzten Tagen und im Besonderen an den Wochenenden, wo wir spätsommerliche Temperaturen hatten, sehen, dass u.a. der Bolzplatz am Lippepark, in dem zugleich auch eine Basketballanlage eingebunden ist, bei Weitem nicht die Kapazität hat, um den Sportbedarf im Bezirk abzudecken.

Hier benötigen wir mittelfristig eine Lösung, die aus unserer Sicht idealerweise in der Integration des Glück-Auf-Stadions in ein Sportkomplex Lippepark aussehen könnte. So könnte im Glück-Auf-Stadion u.a. die Laufstrecke, das Weitsprungfeld oder das Fußballfeld wieder ertüchtigt und eventuell mit z.B. Outdoor-Fitnessgeräten erweitert und zugleich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Einbindung des Glück-Auf-Stadions in den Lippepark wäre für diesen ein starker positiver Impuls der Weiterentwicklung und würde den Lippepark im neuen Jahrzehnt einen massiven Attraktivitätsschub geben. Des Weiteren würden wir zugleich den Dornröschenschlaf des Glück-Auf-Stadions beenden.“

Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzende der Bezirksfraktion Herringen ergänzt die Äußerungen seines Kollegen: ,,Der Bebauungsplan von 2005 mit der Zielsetzung das Areal einer Wohnbebauung zukommen zu lassen, hat sich überlebt. Die Entwässerungsproblematik ist bis heute nicht gelöst und es ist höchst unwahrscheinlich, dass in den nächsten fünf Jahren eine Lösung erzielt werden wird. Außerdem stellt sich die grundsätzliche Frage, ob das Gebiet versiegelt und dafür Natur zerstört werden muss.

Wir haben in direkter Nachbarschaft mit dem Bebauungsplan am Wiesenteich bereits ein groß angelegtes Projekt zur Schaffung von Wohnraum. Wenn man bedenkt, dass die Einwohnerzahl Herringens, trotz Zuwanderung in den letzten 20 Jahren rückläufig war und der demografische Wandel sich nach 2025 noch stärker auswirken wird, muss die Frage gestellt werden, ob ein Bebauungsgebiet „Glück-Auf-Stadion“, deren Realisierung frühestens in den 2030er Jahren überhaupt umsetzbar sein wird, dann noch notwendig ist.“

Die Wählergruppe Pro Hamm plant die Thematik „Entwicklungspotenziale des Glück-Auf-Stadions“ in die Haushaltsplanungen für 2022/23 in die Bezirksvertretung einzubringen.

Habib Kartal
Bezirksvertreter

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Herringen

Wählergruppe Pro Hamm

Impressionen vom Marktfest der Herringer Interessensgemeinschaft (HIG) auf dem Herringer Marktplatz

Es war eine schöne Veranstaltung bei herrlichem Wetter, wo nach einer kleinen Ewigkeit das „Dorf“ Herringen zusammen kam. So standen viele Gespräche mit den Bürger*innen im Mittelpunkt.
Wir sagen Danke an das Orga-Team und an alle Mitwirkenden.

Islamische Mitbürger wünschen sich mehr Pflege für ihre Begräbnisstelle auf dem Parkfriedhof in Herringen

Die Wählergruppe Pro Hamm setzt die Thematik „Islamische Begräbnisstelle auf dem Parkfriedhof“ mit zwei Anträgen auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung. Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Bezirksfraktion Herringen, geht auf den Inhalt der Anträge ein:

,,Die islamische Begräbnisstelle auf den Parkfriedhof hat sich in den letzten zehn Jahren stark ausgeweitet. Aufgrund der offenen Fläche und der fehlenden Beschattung, z.B. durch Bäume ist die Sonneneinstrahlung relativ hoch. Ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger haben uns auf den Missstand hingewiesen, dass die Sitzbank, die vor einigen Jahren an der islamischen Begräbnisstelle aufgestellt wurde häufig, da sie nicht in den Boden befestigt ist, entfernt und woanders platziert wird z.B. nahe des Barfußpfades. So fehlt den Besucherinnen und Besuchern der islamischen Grabstelle eine Sitzbank zum Ruhen.

Wir beantragen daher, dass die Bezirksvertretung die Stadtverwaltung auffordert entweder eine weitere Sitzbank an der islamischen Begräbnisstelle aufzustellen, die idealerweise im Boden verankert und somit nicht fortbewegt werden kann oder die bestehende Bank zu befestigen. Als ideal erscheint uns hier ein Platz im Schatten des dortigen Baumes, der den hinteren Bereich der Grabstelle begrenzt.

Des Weiteren, da es in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung bezüglich unseres Antrages, welcher sich ebenfalls mit dem Zustand am und im Umfeld der islamischen Begräbnisstelle auseinandersetzte, Irritationen gab, konkretisieren wir diesen und fordern, dass die Verwaltung den Stein- und Erdhügel, der total überwuchert ist und bei starken Regenfällen die Zuwegung total vermatscht, nach hinten verlagert. Somit könnte das direkte Umfeld auch im Sinne der Pietät zugleich neugestaltet werden.“

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm

Sommer- und Kinderfest des Festkomitee Hammer Karnival

Während im letzten Jahr die Veranstaltung coronabedingt ausfallen musste, konnte das Festkomitee Hammer Karneval dieses Jahr sein beliebtes Sommer- und Kinderfest durchführen. Die Veranstaltung fand bei schönen Wetter hinter dem Bürgeramt Herringen statt.

Der Pro Hammer Dr. Cevdet Gürle besuchte das Fest und konnte so mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.

Wir sagen als Pro Hamm Danke für alle Mitwirkenden, die das Fest ermöglicht haben.