Beiträge

Zustand der Spielplätze im Lippepark

Tag der offenen Moschee

Am 03.10.22 luden die Moscheen am Tag der offenen Tür der islamischen Gemeinden Interessierte in ihre Räumlichkeiten ein.

Die Besucher hatten die Möglichkeit, mehr über die jeweilige Moscheegemeinde zu erfahren.

Die Pro Hammer Dr. Cevdet Gürle und Nihat Altun waren ebenfalls vor Ort.

Richtfest für den Neubau an der Arnold-Freymuth-Schule

Am gestrigen Montag feierte die Arnold-Freymuth-Schule das Richtfest für den Neubau, in dem ab 2024 die Sekundarstufe I der Schule untergebracht werden soll. Neben Klassenräumen und Lehrerzimmer wird es in dem Gebäude auch einen großen naturwissenschaftlichen Trakt geben. Für die Sekundarstufe II wird ebenfalls einen Neubau geben. Gleiches gilt für die Sporthalle.

Das gesamte Bauprojekt kostete 30 Millionen Euro. Ein Teil davon wird durch Mittel des Landes finanziert.

Die Pro Hammer Günay Yildirim und Nihat Altun ließen es sich nehmen, voller Stolz der Eröffnung des 1. Bauabschnitts der Herringer Gesamtschule beizuwohnen. Die Wählergruppe Pro Hamm hatte sich über viele Jahre vehement für die Realisierung der Gesamtschule eingesetzt und war, gerade in den ersten Jahren, auf viele Widerstände seitens der Politik und der Stadt gestoßen. Viel Überzeugungsarbeit war nötig und viele Unterschriften wurden gesammelt, bis auch andere Fraktionen die Idee unterstützten und der Wunsch nach einer Gesamtschule in Herringen endlich realisiert werden konnte.

Impressionen von der Stadtteilkonferenz Herringen

Am 15.09. fand im Gemeindesaal St. Viktor die diesjährige Stadtteilkonferenz statt, wo man in offenen Gesprächen Weichen für die Zukunft des Stadtbezirks Herringen stellen wollte.

Dr. Cevdet Gürle nahm für die Wählergruppe Pro Hamm an der Veranstaltung teil.

 

Sachstandsbericht zur Entwicklung der islamischen Begräbnisstätte auf dem Parkfriedhof

die Stadt Hamm hat bereits im Jahr 1994 auf dem städt. Parkfriedhof in Hamm-Herringen in einem besonderen Friedhofsbereich ein separates Grabfeld für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger islamischen Glaubens angelegt. Es wurde im Besonderen darauf geachtet, dass auf der ausgewählten Fläche noch niemals zuvor Bestattungen stattgefunden haben. Die Lage der Grabstätten stellt sicher, dass die Gesichter der Verstorbenen nach der Bestattung nach Mekka weisen.

Nach einer ersten Phase, wo die Begräbnisstätte kaum bis gar nicht genutzt wurde, sind die Zahl der Beerdigungen in den letzten zehn Jahren kontinuierlich gestiegen und es ist davon auszugehen, dass die Bürgerinnen und Bürger islamischen Glaubens in Zukunft die Begräbnisstätte noch verstärkter nutzen werden und somit sich bewusst dagegen entscheiden ihre Toten in die ursprünglichen Heimatländer zu bringen und dort zu beerdigen.

Die Bezirksvertretung Herringen hat sich auf unsere Initiative hin bereits mit der Thematik islamische Begräbnisstätte auseinandergesetzt und erste Verbesserungen vorgenommen. Dennoch werden uns immer wieder Missstände an der Pflege der Anlage, der Zuwegung und der Erreichbarkeit eines Wasserzugangs herangetragen. Da die islamische Begräbnisstätte zu Beginn des Jahres auf die ihr gegenüberliegende Grünfläche ausgedehnt wurde, stellt sich grundsätzlich die Fragestellung, wie die islamische Begräbnisstätte auch in Abstimmung mit den islamischen Gemeinden langfristig ertüchtigt werden kann. Hier vermissen wir einen konzeptionellen Leitfaden durch die Stadtverwaltung.

Damit eine Erörterung der Thematik im Integrationsrat der Stadt Hamm ermöglicht wird, beantragen wir als Wählergruppe Pro Hamm, dass die Stadtverwaltung einen mündlichen Sachstandsbericht zur aktuellen und möglicherweise geplanten Entwicklung der islamischen Begräbnisstätte vorstellt und auf eventuelle Fragen der Mitglieder des Integrationsrats eingehen kann.

Resolution gegen die alleinige Schließung der Lagune

Die Mitteilung, dass die Lagune über Monate den öffentlichen Badebetrieb schließen muss, ist eine Hiobsbotschaft für alle Besucher*innen des Hallenbads. Es ist nicht hinnehmbar, dass allein die Bürger*innen in Herringen, Pelkum und dem Westen für die fehlgeleitete Personalpolitik der Stadtwerke büßen sollen. Das lehnen wir konsequent ab!

Deswegen beantragt die Bezirksfraktion der Wählergruppe Pro Hamm, dass die Bezirksvertretung Herringen folgende Resolution verabschiedet und an die Stadtwerke weiterleitet:
Hallen- und Freibäder nehmen eine bedeutende Funktion ein und sie spielen für die Aufenthalts- und Lebensqualität in einem Wohnquartier eine wichtige Rolle. So haben z.B. Familien oder ältere Menschen, die weniger mobil sind, die Möglichkeit ortsnah schwimmen zu gehen. Diese Option nimmt man ihnen mit der Schließung der Lagune für den öffentlichen Badebetrieb nunmehr weg. Wenn man bedenkt, dass das Herringer Bad von nicht wenigen Menschen auch aus Pelkum und dem Hammer Westen besucht wird, ist eine Komplettschließung für einen Zeitraum möglicherweise bis in den Herbst hinein nicht vertretbar.

Dementsprechend fordern wir als Bezirksvertretung Herringen, dass die Stadtwerke Hamm ihre Entscheidung zurücknehmen und die Personalknappheit im Bäderbereich nicht allein auf das Hallenbad Lagune schultern, sondern alle Hammer Hallenbäder in die Verantwortung genommen werden. Die Folge einer solchen Vorgehensweise wäre, dass es keine reine Schließung des Hallenbads Lagune gibt und die Schließungszeit deutlich reduziert werden würde. Wir sind davon überzeugt, dass wir in einer Solidargemeinschaft leben und als solcher muss jeder seine Lasten tragen und Verantwortung übernehmen. Ein Bruch der Solidargemeinschaft und eine Abwälzung allein auf den Stadtbezirk Herringen ist nicht akzeptabel.

Warum wird allein das Hallenbad in Herringen geschlossen?

,,Warum ist allein die Lagune von einer vierwöchigen Schließung des öffentlichen Badebetriebs betroffen?“, fragt sich Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Wählergruppe Pro Hamm in der Bezirksvertretung Herringen.

Dr. Cevdet Gürle weiter: ,,Ist Herringen weniger wichtig als die Nachbarn in Bockum-Hövel und Heessen? Es bleibt der bittere Beigeschmack, dass die Hallenbäder in anderen Stadtbezirken eine höhere Priorität genießen als die Lagune in Herringen. Herringen mag anders sein, aber die Menschen vor Ort sind nicht weniger wichtig.

Hallen- und Freibäder nehmen eine bedeutende Funktion ein und spielen für die Aufenthalts- und Lebensqualität in einem Wohnquartier eine wichtige Rolle. So haben z.B. Familien oder ältere Menschen, die weniger mobil sind, die Möglichkeit, ortsnah schwimmen zu gehen. Diese Option nimmt man ihnen nunmehr weg.

Wenn man bedenkt, dass das Herringer Bad auch bezirksübergreifend von etlichen Menschen, auch aus Pelkum und dem Hammer Westen, besucht wird, ist eine Komplettschließung für einen solch langen Zeitraum nicht vertretbar. Dass die Stadtwerke es scheinbar nicht mal für nötig halten, die Schließung des Herringer Hallenbads zu begründen, ist eine Ohrfeige für alle Besucher der Anlage.

Als Wählergruppe Pro Hamm werden wir das Thema auch im Nachgang auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung setzen und in einer Anfrage die Stadtwerke auffordern, ihre Entscheidung zu begründen. Denn eine zentrale Frage scheint, aus welchen Gründen auch immer, nicht ernsthaft diskutiert worden zu sein: Hätte man die Personalengpässe nicht gleichmäßig auf alle drei Hallenbäder verteilen können, so dass z.B. die Lagune maximal zwei statt vier Wochen ihre Türen für den öffentlichen Betrieb hätte verschließen müssen? Dann müssten nicht allein die Besucher der Lagune als Sündenbock für eine verfehlte Personalpolitik der Stadt in den letzten zwanzig Jahre herhalten.“

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm

Rat sieht Zuständigkeit des Lippeparks weiterhin als überbezirklich an

In der vergangenen Ratssitzung hatte Pro Hamm einen Antrag gestellt, um die Zuständigkeit des Lippeparks wieder den Bezirken zu übergeben.

Der Lippepark ist über die letzten Jahre zu einem regelrechten Besuchermagnet geworden und dies wäre wohl sicher nicht der Fall, wenn die Zuständigkeit ausschließlich beim Rat gelegen hätte. Ganz im Gegenteil, als die Bezirke noch selbst über die Zukunft des Lippeparks entscheiden konnten, wurden viele Entscheidungen getroffen, die heute zum maßgeblichen Erfolg des Parks beitragen.

Der Grund dafür liegt auf der Hand. Die Bezirke wissen naturgemäß am besten, was in ihrem Bezirk gut bzw. schlecht läuft und können daher auch wesentlich besser einschätzen, welche Maßnahme erforderlich ist, als das beispielsweise ein Ratspolitiker aus Rhynern könnte, der womöglich noch nie selbst einen Fuß in den Park gesetzt hat.

Da nun jedoch der Rat die Zuständigkeit übernommen hat, sind keine neuen Impulse mehr zu beobachten und auch vorherrschende Missstände können nur noch verzögert thematisiert werden. Hier seien die seit Monaten fehlenden Mülleimer oder auch die fehlende Schaukel genannt. Beides hätte man früher kurzerhand in der Bezirksvertretung thematisiert und eine Entscheidung getroffen.

Man kann den Lippepark nicht auf eine Ebene mit dem Maxipark oder dem Kurpark stellen, die beide tatsächlich eher als überbezirklich zu betrachten sind. Der Lippepark steht viel eher mit dem Hallohpark auf einer Stufe.

Die gesamte Diskussion ist für den Bürger letztlich völlig irrelevant, denn unter dem Strich zählt am Ende nur, ob diese Zuständigkeitsentscheidungen das Leben der Anwohner und Besucher verbessert oder verschlechtert haben und hier ist bereits eine tendenzielle Entwicklung erkennbar, die sich nur negativ deuten lässt.

Pro Hamm hält die veränderte Zuständkeit beim Lippepark und die damit verbundene Engstirnigkeit des Rates nach wie vor für einen Fehler. Wir werden die Situation daher weiterhin kritisch beobachten und auch zukünftig darum kämpfen, dass der Lippepark nicht ins politische Abseits gedrängt wird.

Zukunft des Herringer Wochenmarkts

Zukunft des Herringer Wochenmarkts

Die Bezirksfraktion Herringen der Wählergruppe Pro Hamm hatte in der Anfrage „Zukunft des Herringer Wochenmarkts“ (Nr. 0023/20) vom 26.11.2020 zum Sitzungstermin 03.12.2020 der Bezirksvertretung Herringen die Entwicklung und die Zukunftsaussichten des Herringer Wochenmarkts auf die Tagesordnung gesetzt.

Im Rahmen der Anfrage haben wir die Stadtverwaltung, um die Beantwortung folgender Fragen gebeten:
1. Wurde das Thema Zukunft des Herringer Marktplatzes vom Stadtmarketing bzw. der Stadtverwaltung aufgegriffen? Wenn ja, in welcher Form und welche Maßnahmen zur Stärkung des Herringer Wochenmarkts wurden 2020 umgesetzt bzw. zu mindestens in die Wege geleitet?
2. Welche Maßnahmen sind unter der Ampel-Regierung für 2021 und den Folgejahren zur Entwicklung des Wochenmarkts geplant?
Eine Beantwortung der Anfrage lässt nach 14 Monaten immer noch auf sich warten. Dennoch scheint die Stadtverwaltung nicht untätig geblieben zu sein. So ist im Internetauftritt der Stadt Hamm der Herringer Wochenmarkt bei der Auflistung der Wochenmärkte nicht mehr zu finden. (siehe folgenden Link: https://www.hamm.de/tour…/freizeit/einkaufen/wochenmaerkte)
Wir bitten in dem Zusammenhang die Stadtverwaltung auf, neben den oben bereits genannten Fragen zu unserer alten Anfrage, folgende Fragen zu beantworten:
1. Wann ist mit einer Beantwortung der Anfrage zu rechnen? Müssen wir davon ausgehen, dass eine Beantwortung noch weitere 14 Monaten oder gar noch länger auf sich warten lassen wird?
2. Warum wurde der Herringer Wochenmarkt bei der Auflistung der Wochenmärkte in den Stadtteilen von der Internetpräsenz der Stadt Hamm entfernt? Wann ist das erfolgt und warum wurde die Bezirksvertretung nicht über diese Maßnahme informiert?