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Anwohner am Kötterberg werden zur Kasse gebeten

Die Anwohner im Wohnquartier am Kötterberg in Heessen erhielten in den letzten Wochen eine Mitteilung der Stadt Hamm, in der sie über die geplante Erneuerung der Beleuchtung, u.a. an der Mansfelder Straße und der Rosa-Luxemburg-Straße informiert wurden. Da die Maßnahme nach §8 des Kommunalabgabengesetzes NRW in Verbindung mit Straßenausbaubeitragssatzung der Stadt Hamm Beitragspflichten auslöst und viele Anwohner durch Kurzarbeit oder drohende Arbeitslosigkeit als Folge der Corona-Pandemie, um ihre Existenz bangen, haben sie sich hilfesuchend an die Wählergruppe Pro Hamm gewendet.

Die Wählergruppe Pro Hamm greift das Thema auf und setzt es auf die Tagesordnung des Verkehrsausschusses. Hier fordert die Wählergruppe eine Stellungnahme zu einer Anfrage und bringt einen Antrag ein über den abzustimmen ist. In der Anfrage bittet die Wählergruppe Pro Hamm die Stadtverwaltung, um die Beantwortung folgender Fragen:

1. Anwohner berichteten, dass vor einigen Jahren bei Straßenausbaubeiträge die Anwohner 60 % der Kosten schultern mussten. Mittlerweile sei der Anteil auf 80 % gestiegen. Kann die Stadtverwaltung dieser Behauptung zustimmen und falls ja, wie ist dieser Anstieg dann zu rechtfertigen?
2. Sind alle Straßenausbaupläne, wie die Umstellung der Beleuchtung, im Hinblick auf die aktuelle Pandemie tatsächlich notwendig? Falls ja, wieso konkret?
3. Wieso wird mit den Straßenausbaubeiträgen nicht abgewartet, bis zumindest die neue Förderrichtlinie des MHKBG vorliegt?
4. Für viele Menschen ist der geforderte Beitrag zum Straßenausbau teilweise existenzbedrohend und selbst auf Raten nur schwer zu schultern. Weshalb müssen betroffene Anwohner nach Eingang eines Beitragsbescheids den fälligen Betrag also innerhalb von nur einem Monat begleichen?
5. Die Stadt Hamm hat bereits zuvor Straßenausbaumaßnahmen über die Nationale Klimaschutzinitiative finanziert. Wird sich die Stadt erneut um Fördergeld aus der Initiative bemühen? Vielleicht dieses Mal mit dem Schwerpunkt des Ausbaus der LED-Beleuchtung, um hohe Kosten für die Anwohner zu senken oder gar gänzlich zu streichen? Falls nicht, was steht dem im Wege?

Der Antrag, der zur Abstimmung gebracht werden soll, sieht vor, dass die Einziehung von Straßenausbaubeiträgen aufgrund der finanziellen Note vieler Haushalte in Folge der Corona-Pandemie ausgesetzt werden soll. Thomas Ahlke, Sprecher im Stadtbezirk Heessen für die Wählergruppe Pro Hamm, begründet den Antrag wie folgt:

,,Bereits vor der Corona-Pandemie fiel es vielen Menschen in Hamm schwer, geforderte Straßenausbeiträge zu zahlen. Durch die Pandemie ist die Situation in vielen Haushalten nur umso prekärer und die Forderungen werden gleichsam existenzbedrohender wahrgenommen. Da zudem die ‚Förderrichtlinie Straßenausbaubeiträge‘ des MHKBG noch nicht vorliegt, beantragt die Wählergruppe Pro Hamm eine Aussetzung der Straßenausbaubeiträge für die Zeit der Pandemie bzw. bis Ende 2021. Die Zeit soll ebenso genutzt werden, um mögliche Förderungskonzepte zu erarbeiten und jeweils zeitnah im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr vorzustellen. Es wäre ein positives Zeichen an die Bevölkerung, wenn der Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr diesem Antrag folgt und somit beschließt.“

Die Wählergruppe Pro Hamm flankiert den Antrag und die Anfrage, in dem sie eine Unterschriftenaktion am Kötterberg startet und hofft, dass mit dem nötigen öffentlichen Druck auf die Stadtverwaltung ein Entgegenkommen erreicht werden kann. Thomas Ahlke: ,,Wir haben bereits erste Gespräche mit den Anwohnern am Kötterberg geführt und die Resonanz auf die Anfrage und den Antrag ist positiv und so gehen wir davon aus, dass wir bei der Sitzung des Verkehrsausschusses nächste Woche dem Vorsitzenden mehr als 100 Unterschriften der Anwohner überreichen können.“

Thomas Ahlke
Sprecher Heessen
Wählergruppe Pro Hamm

Anwohner melden weitere Raser-Hotspots in Heessen

Jeder kennt den Moment der neuen Freiheit mit dem Bestehen der Führerscheinprüfung. Man muss nicht mehr die Eltern fragen oder das Fahrrad benutzen um von A nach B zu kommen. Das erste Auto wird gerne modifiziert und man möchte das Ergebnis stolz seinen Freunden vorführen und auch ausprobieren, was das Auto und man selbst kann. Jahre vergehen und man wird ein routinierter Autofahrer. Bei vielen sinkt aber auch die Geduld und ständig steht man unter Zeitdruck. Erst kürzlich zeigte die Wählergruppe Pro Hamm in einem Zeitungsartikel die Problematik am Frielicker Weg bezüglich zu hohen Tempos, quietschender Reifen und der entsprechenden Gefährdung und Belästigung der Anwohner durch dieses Verhalten auf.

Kurz darauf erreichten Thomas Ahlke, dem Sprecher der Wählergruppe Pro Hamm für den Stadtbezirk Heessen, weitere Meldungen von Bürgern. Thomas Ahlke: ,,Es wurde mir von einem Tuning-Treff am Real berichtet, bei dem die Teilnehmer gerne die Zufahrtsstraße zur Waschstraße, eine 30er-Zone, nutzen um dort Rennen zu veranstalten. Des Weiteren fühlen sich Anwohner durch Geschwindigkeitsüberschreitungen im Landwehrwinkel gefährdet und LKWs scheinen die Anliegereigenschaft dort großzügig auszulegen.“

Weitere Vorkommnisse, die der Wählergruppe herangetragen wurden, waren u.a. die Gefährdung einer Anwohnerin im Landwehrwinkel durch einen Müllwagenfahrer, dem 30 km/h in einer 30er-Zone einfach zu langsam waren und er nah auffuhr und mehrmals die Lichthupe tätigte.

Thomas Ahlke weiter: ,,Am Frielicker Weg kommen zu der zuvor erwähnten Tunerszene noch LKWs hinzu, die im eingeschränkten Halteverbot fahren und ihren Müll dort hinterlassen. Am Bahnhof Heessen treffen sich ebenfalls junge Menschen mit und ohne Auto, drehen unter Missachtung jeglicher Straßenverkehrsordnung ihre Runden auf dem Parkplatz und vermüllen diesen. Anwohner fühlen sich belästigt und Bürger, die die Bahn nutzen wohlen auf dem Bahnhofsgelände nicht mehr sicher.“

Der Heessener Sprecher der Wählergruppe resümiert: ,,Ich möchte den jungen Leuten nicht verbieten sich zu treffen und Spaß zu haben oder andere Mitbürger mit erhobenen Zeigefinger ermahnen und scheinbar Freiheiten einschränken. Allerdings sollte jeden bewusst sein, dass seine eigene Freiheit dort aufhört, wo die Freiheit und Gesundheit anderer eingeschränkt und gefährdet wird.“ Die Wählergruppe Pro Hamm wird die Beschwerden und die Meldungen der Anwohner und der Bürger aufgreifen und sie mit einer Anfrage auf die Tagesordnung des Verkehrsausschusses setzen. „Nach der Stellungnahme der Verwaltung kann man die nächsten Schritte in die Wege leiten“, so Thomas Ahlke.

Thomas Ahlke
Sprecher Heessen
Wählergruppe Pro Hamm

Gesamtschule im Hammer Norden der nächste logische Schritt

Die Wählergruppe Pro Hamm nimmt die Schulstatistik 2019/20 als Anlass die Schul- und Bildungspolitik der Stadt kritisch zu hinterfragen und sich die Frage zu stellen, welche Weichenstellungen die Stadtspitze stellen sollte. Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm hält fest: ,,Die Schul- und Bildungspolitik muss sich den neuen Rahmenbedingungen anpassen, um alle Kinder in allen Sozialräumen zielgenau fördern zu können. Das Zahlenwerk unterstreicht die Entwicklung der letzten 20 Jahre. So beobachten wir, erstens – trotz einer verstärkten Zuwanderung in den letzten Schuljahren, einen insgesamte Rückgang der Gesamtschülerzahl und das obwohl wir zum neuen Schuljahr in den Eingangsklassen der weiterführenden Schulen einen nennenswerten Anstieg haben werden und zweitens, dass dieser Rückgang die weiterführenden Schulformen unterschiedlich stark trifft. Während eine Schulform, wie die Hauptschule zum Auslaufmodell wird, nehmen die Anmeldezahlen an den Gesamtschulen kontinuierlich zu.

So weisen die Hammer Gesamtschulen zum Schuljahr 2019/20 gut 2900 Schüler auf. Wenn man die gut 300 Schüler, der auslaufenden Sekundarschule hinzurechnet, sind wir bei mehr als 3200 Schülern, die eine integrative Schule besuchen. Im Schuljahr 2008/09 waren es „nur“ 2305. Das ergibt ein Plus von mehr als 900 in absoluten Zahlen und eine prozentuelle Steigerung von fast 40 Prozent. Wenn man noch bedenkt, dass in den letzten 20 Jahren aufgrund nicht vorhandener räumlicher Kapazitäten mehr als 1100 Schüler an den Gesamtschulen abgelehnt wurden, dann kann man von einem „Run“ auf das integrative Schulsystem sprechen und dass die integrative Schule unangefochten die Wunschschule Nummer 1 in der Hammer Elternschaft darstellt. Wir haben in keiner Schulform einen größeren Zuwachs als bei den integrativen Schulen. Die Errichtung einer dritten Gesamtschule am Standort der Arnold-Freymuth-Schule war goldrichtig. Die Anmeldezahlen, die über dem Soll liegen, unterstreichen, dass trotz aller Unkenrufe und des langjährigen politischen Widerstands eine integrative Schule mit einer Oberstufe in Herringen überfällig gewesen ist. Das war ein wichtiger Schritt, darf nicht aber der letzte sein. Daher sollte man sich mittelfristig mit einer weiteren Stärkung des integrativen Schulsystems, z.B. mit der Errichtung einer Schule des gemeinsamen, längeren Lernens im Hammer Norden/Heessen auseinandersetzen.

Wir müssen insgesamt und das unterstreichen die Zahlen, Schulen, die die Möglichkeit des Abiturerwerbs bieten, verstärkt unterstützen. Das würde auch zugleich das Bildungsgefälle unter den Stadtbezirken abbauen. So verwundert es nicht, dass der Stadtbezirk Heessen mit Abstand die rote Laterne beim Übergang von Kindern zu Gymnasien/Gesamtschulen trägt, aber die meisten Kinder unter allen Bezirken zu einer Hauptschule schickt. Die Botschaft der Schulstatistik ist eindeutig: Der Stadtbezirk Heessen braucht eine Gesamtschule!“

Dr. Cevdet Gürle
Sprecher Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm

Neueröffnung des Stadtteilzentrums Bockelweg

Die Pro Hammer Dr. Cevdet Gürle und Daniel Walezcek, Sprecher für den Stadtbezirk Heessen, nahmen an der Neueröffnung des Stadtteilzentrums Bockelweg teil.

Es wurde ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt. Wir wünschen allen Akteuren weiterhin viel Erfolg bei ihrer wichtigen Arbeit in Heessen, aber auch über den Stadtbezirk Heessen hinaus.

Ablehnungen an den Gesamtschulen

Sehr geehrter Herr Lindemann,

trotz der dritten Gesamtschule im Hammer Stadtgebiet und den allgemein sinkenden Schülerzahlen ist die Gesamtschule die einzige Schulform, die Schüler in nennenswerter Zahl, da die Anmeldezahlen deutlich über der Aufnahmekapazität liegen, ablehnen muss. Die Zahl der Ablehnungen an den Gesamtschulen ist unverändert hoch und wird im Schuljahr 2019/20 erneut bei über 40 liegen. Hierbei ist die bedenkliche Entwicklung zu beobachten, dass im Besonderen die Sophie-Scholl-Gesamtschule in Bockum-Hövel vermehrt Schüler ablehnen muss.

Die Bockum-Höveler Schule musste bereits im Vorjahr die meisten Ablehnungen verzeichnen und der negative Trend hat sich zum Schuljahr 2019/20 deutlich verstärkt. Ein Dutzend Eltern, die ein Ablehnungsbescheid für ihr Kind von den Gesamtschulen erhielten, traten an uns mit der Bitte um Beratung und Betreuung heran, um zu erfahren, welche Optionen man habe. Hierbei war auffällig, dass der Gros der Eltern, die eine Ablehnung erhielten, im Stadtbezirk Heessen wohnen. Falls diese subjektive Wahrnehmung durch Datenmaterial bestätigt würde, wäre es eine klare Diskriminierung der Elternschaft im Stadtbezirk Heessen, die im Vergleich zu Eltern z.B. in Herringen, Bockum-Hövel oder Mitte schlechtere Rahmenbedingungen hätten, einen Platz an einer Gesamtschule zu erhalten.

Wir bitten daher, dass die Stadtverwaltung in dem Zusammenhang folgende Fragen beantwortet:

  1. Nach welchen Kriterien werden die Schüler an den Gesamtschulen ausgesucht? Hier bitten wir um eine differenzierte Auflistung, in der alle Kategorien (Geschlecht, Leistungsstärke, Wohnortnähe, Geschwisterregelung, Losverfahren etc.) genannt werden?
  2. Haben die Gesamtschulen Datenmaterial aus der hervorgeht, aus welchen Sozialräumen ihre Schülerschaft kommt? Wenn ja, dann bitten wir um eine Auflistung der Schülerzahlen in den einzelnen Gesamtschulen nach Postleitzahl beziehungsweise nach Sozialräumen/Stadtbezirken.
  3. Um Frage 2 zu spezifizieren, sollen die Schulverwaltungen auflisten, wo die abgelehnten Schüler zum Jahrgang 2019/20 der Gesamtschulen wohnhaft sind. Hier genügt die Nennung der Postleitzahl beziehungsweise des Sozialraums/Stadtbezirks.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Waleczek
Schulpolitischer Sprecher
Ratsgruppe Pro Hamm

Weitere Gesamtschule für Heessen ist eine bildungspolitische Notwendigkeit

,,Es freut uns, dass die Linke in Hamm sich als lernfähig erweist. Nachdem sie noch einen Antrag der Wählergruppe im Schulausschuss im Dezember des vergangenen Jahres, mit dem wir die Verwaltung auffordern wollten, den Bedarf nach einer weiteren Gesamtschule auf Hammer Stadtgebiet zu prüfen, abgelehnt hat, scheint sie keine Hemmungen zu haben den Inhalt und die Intention unseres Antrags wort- und sinngemäß zu übernehmen“, so Daniel Waleczek, der schulpolitische Sprecher der Wählergruppe Pro Hamm und Mitglied im Schulausschuss.

Der Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm Dr. Cevdet Gürle macht keinen Hehl daraus, dass die Gründung einer dritten Gesamtschule in Herringen ein längs überfälliger Schritt in der Stärkung des integrativen Schulsystems war, aber nicht der Endpunkt in dieser Entwicklung sein darf. Dr. Cevdet Gürle: ,,Die jüngsten Anmeldezahlen an den weiterführenden Schulen, die sich u.a. daran ausmachen, dass trotz einer dritten Gesamtschule das integrative Schulsystem in Hamm immer noch die einzige Schulform bleibt, die Kinder aufgrund fehlender Kapazitäten ablehnen muss. Der Nachfrageboom an den Gesamtschulen hält an und setzt die Politik permanent unter Druck, dem integrativen Schulsystem eine stärkere Priorität auch in Hamm zukommen zu lassen. Wir brauchen ein Mehr von einer Schule des gemeinsamen, längeren Lernens statt eines anachronistischen, hierarchisch-gegliederten Schulsystems.

So verdeutlichen die Übergangsquoten der Schülerinnen und Schüler, im Besonderen in den Sozialräumen Norden und Heessen, von der Grundschule bis hin zu den weiterführenden Schulen, dass wir ein bildungspolitisches Defizit in diesen Raum haben. Die Heessener und Nordener Schülerschaft ist im städtischen Gesamtvergleich repräsentativ kaum an Schulen vertreten, an denen das Abitur erreicht werden kann. Wir halten es daher für dringend notwendig, sofern man den Bildungsstandort Heessen und Norden nachhaltig aufwerten möchte, dass mittelfristig eine öffentliche Schule des längeren, gemeinsamen Lernens mit einer Oberstufe im besagten Stadtbezirk geschaffen wird.

Wir werden das Thema Errichtung einer weiteren Gesamtschule daher auf die Tagesordnung des Rats setzen. Der Rat wird in dem Antrag aufgefordert der Stadtverwaltung einen Prüfauftrag zu erteilen, um den Bedarf und die mögliche Standortfestlegung für eine weitere Gesamtschule im Hammer Stadtgebiet zu prüfen.“

Dr. Cevdet Gürle                                                                               Daniel Waleczek
Sprecher / Ratsherr                                                                            Mitglied im Schulausschuss

Wählergruppe Pro Hamm

Wütende Eltern aus Heessen beklagen Absagen an den Gesamtschulen

,,Die Eltern sind wütend und das zurecht“, so kommentiert Daniel Waleczek, schulpolitischer Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm das Unverständnis von Eltern aus Heessen, die einen Ablehnungsbescheid für ihre Kinder von den Hammer Gesamtschulen erhielten. Hierbei scheinen Kinder aus Heessen, die einen Wunschplatz an der Sophie-Scholl-Gesamtschule anstrebten und eine Absage erhielten im stärkeren Maße betroffen zu sein als Kinder aus den anderen Stadtbezirken.

Daniel Waleczek weiter: ,,Trotz der dritten Gesamtschule im Hammer Stadtgebiet und allgemein sinkenden Schülerzahlen ist die Gesamtschule die einzige Schulform, die Schüler in nennenswerter Zahl, da die Anmeldezahlen deutlich über der Aufnahmekapazität liegen, ablehnen muss. Die Zahl der Ablehnungen an den Gesamtschulen ist unverändert hoch und wird im Schuljahr 2019/20 erneut bei über 40 liegen. Hierbei ist die bedenkliche Entwicklung zu beobachten, dass im Besonderen die Sophie-Scholl-Gesamtschule in Bockum-Hövel vermehrt Schüler ablehnen muss. Die Bockum-Höveler Schule musste bereits im Vorjahr die meisten Ablehnungen verzeichnen und der negative Trend hat sich zum Schuljahr 2019/20 deutlich verstärkt.

Ein Dutzend Eltern, die ein Ablehnungsbescheid für ihr Kind von den Gesamtschulen erhielten, traten an uns mit der Bitte um Beratung und Betreuung heran, ihnen ihre möglichen Optionen zu erklären. Hierbei war auffällig, dass das Gros der Eltern, die eine Ablehnung erhielten im Stadtbezirk Heessen wohnt. Falls diese subjektive Wahrnehmung durch Datenmaterial bestätigt würde, wäre es eine klare Diskriminierung der Elternschaft im Stadtbezirk Heessen, die im Vergleich zu Eltern z.B. in Herringen, Bockum-Hövel oder Mitte schlechtere Rahmenbedingungen hätten einen Platz an einer Gesamtschule zu erhalten.“

Die Wählergruppe Pro Hamm setzt das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Schulausschusses und fordert die Stadtverwaltung auf eine Stellungnahme zu folgenden Fragen abzugeben:

  1. Nach welchen Kriterien werden die Schüler an den Gesamtschulen ausgesucht? Hier bitten wir um eine differenzierte Auflistung, in der alle Kategorien (Geschlecht, Notenbild, Wohnortnähe, Geschwisterregelung, Losverfahren etc.) genannt werden?
  2. Haben die Gesamtschulen Datenmaterial aus der hervorgeht, aus welchen Sozialräumen ihre Schülerschaft kommt? Wenn ja, dann bitten wir um eine Auflistung der Schülerzahlen in den einzelnen Gesamtschulen nach Postleitzahl beziehungsweise nach Sozialräumen/Stadtbezirken.
  3. Um Frage 2 zu spezifizieren, sollen die Schulverwaltungen auflisten, wo die abgelehnten Schüler zum Jahrgang 2019/20 der Gesamtschulen wohnhaft sind. Hier genügt die Nennung der Postleitzahl beziehungsweise des Sozialraums/Stadtbezirks.

Die Wählergruppe Pro Hamm macht keinen Hehl daraus, dass der Stadtbezirk Heessen eine Gesamtschule benötigt. Daniel Waleczek ergänzt: ,,Das was Heessen braucht, ist ein Masterplan Bildung mit einer klaren Zielsetzung: Bildungsungleichheiten müssen nachhaltig abgebaut werden. Im Gespräch mit den Eltern wird rasch deutlich, dass viele die fehlende Möglichkeit einer gymnasialen Oberstufe im Stadtbezirk kritisieren und hier einen Nachholbedarf sehen. Wenn wir den Elternwillen ernst nehmen und die Bildungsteilhabe im Stadtbezirk verbessern wollen, dann kommen wir nicht drumherum eine Gesamtschule in Heessen zu errichten.

Die Errichtung einer Gesamtschule wäre ein wichtiger Baustein der Schul- und Bildungspolitik und ein zentrales Instrument die Bildungsteilhabe sozial benachteiligter Kinder in den Sozialräumen Norden und Heessen abzubauen.“

Daniel Waleczek
Schulpolitischer Sprecher
Ratsgruppe Pro Hamm

Planungskosten für eine Gesamtschule im Stadtbezirk Heessen

Sehr geehrter Herr Lindemann,

ein Punkt der heutigen Tagesordnung ist die Beratung über die Haushaltsansätze im Haushaltsplan 2019/2020.

Der Schulentwicklungsplan 2.0 hat unterstrichen, dass es einen hohen Bedarf an einem längeren, gemeinsamen Lernen in Hamm gibt. Das integrative Schulsystem hat unter Beweis gestellt, dass es Chancenungleichheiten in der Bildung abbaut und im Besonderen Kindern aus bildungsbenachteiligten Familien den Zugang zu höheren Abschlüssen ermöglicht. Das integrative Schulsystem ist in Deutschland, wie auch in Hamm und das unterstreichen die stetig steigenden Schülerzahlen eine Erfolgsgeschichte. Nachdem die Stadt nach jahrerlange Verweigerung der Gründung einer dritten Gesamtschule in Herringen zugestimmt hat, wurde ein wichtiger Schritt in der Stärkung des integrativen Schulsystems umgesetzt. Die Gründung der Gesamtschule in Herringen darf aber nicht der Endpunkt in dieser Entwicklung sein.

Die Übergangsquoten der Schüler im Stadtbezirk Heessen von der Grundschule zu den weiterführenden Schulen verdeutlichen, dass wir ein bildungspolitisches Defizit haben. Die Heessener Schülerschaft ist an Schulen, wo das Abitur als Abschluss erreichbar ist, im städtischen Gesamtvergleich deutlich unterrepräsentiert.

Wir halten es für notwendig, um den Bildungsstandort Heessen nachhaltig aufzuwerten, dass mittelfristig im Stadtbezirk eine öffentliche Schule des längeren, gemeinsamen Lernens mit einer Oberstufe geschaffen wird.

Deswegen beantragt die Wählergruppe Pro Hamm, dass der Schulausschuss die Stadtverwaltung auffordert investive Mittel bezüglich Planungskosten für eine optionale Gesamtschule für den Stadtbezirk Heessen in den Haushalt 2019/2020 einzustellen.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Waleczek
Mitglied im Schulausschuss
Wählergruppe Pro Hamm

Impressionen vom Bürgerfrühstück im Gartencenter Bintig

Auf eine positive Resonanz stieß das Bürgerfrühstück der Wählergruppe Pro Hamm, das dieses Mal in den Räumlichkeiten des Gartencenter Bintig in Heessen stattfand.

So kamen rund 30 Bürgerinnen und Bürger zusammen, um in lockerer Atmosphähre sich über aktuelle Themen in Hamm auszutauschen und Anregungen für die politische Arbeit mitzunehmen.

Wir sagen Danke für das Vertrauen und sagen bis zum nächsten Mal.

Euer Team

Wählergruppe Pro Hamm

Offenes Bürgerfrühstück: Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern

Der ständige Kontakt und Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Arbeit der Wählergruppe Pro Hamm.

Alle, die Interesse haben, sind dementsprechend zum offenen Bürgerfrühstück am 10.02.2019 (Sonntag) um 10:00 Uhr im Café Bintig (im Gartencenter) am Sachsenring 11 in Heessen eingeladen.

Hier hat man bei einem gemeinsamen Frühstück die Möglichkeit mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen. Man kann aktuelle Problemlagen in der Stadt diskutieren und der Wählergruppe Anregungen und Wünsche für die politische Arbeit mit auf den Weg geben.
Die Wählergruppe Pro Hamm führt das offene Bürgerfrühstück ein Mal pro Quartal durch. Dabei findet und das ist uns sehr wichtig das Bürgerfrühstück in Rotation in allen Stadtbezirken statt.

Mitglieder der Wählergruppe können kostenfrei am Frühstück teilnehmen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger zahlen einen symbolischen Beitrag von 1 Euro.

Wir bitten, damit wir eine bessere Planung durchführen können, um eine zeitnahe Anmeldung. Das kann erfolgen über die Mailadresse info@prohamm.de oder über eine telefonische Anmeldung 02381 / 173184 (alternativ: 0176 / 81166315).

Wir freuen uns Sie kennen zu lernen.

Das Team der Wählergruppe Pro Hamm