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Warum wird allein das Hallenbad in Herringen geschlossen?

,,Warum ist allein die Lagune von einer vierwöchigen Schließung des öffentlichen Badebetriebs betroffen?“, fragt sich Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Wählergruppe Pro Hamm in der Bezirksvertretung Herringen.

Dr. Cevdet Gürle weiter: ,,Ist Herringen weniger wichtig als die Nachbarn in Bockum-Hövel und Heessen? Es bleibt der bittere Beigeschmack, dass die Hallenbäder in anderen Stadtbezirken eine höhere Priorität genießen als die Lagune in Herringen. Herringen mag anders sein, aber die Menschen vor Ort sind nicht weniger wichtig.

Hallen- und Freibäder nehmen eine bedeutende Funktion ein und spielen für die Aufenthalts- und Lebensqualität in einem Wohnquartier eine wichtige Rolle. So haben z.B. Familien oder ältere Menschen, die weniger mobil sind, die Möglichkeit, ortsnah schwimmen zu gehen. Diese Option nimmt man ihnen nunmehr weg.

Wenn man bedenkt, dass das Herringer Bad auch bezirksübergreifend von etlichen Menschen, auch aus Pelkum und dem Hammer Westen, besucht wird, ist eine Komplettschließung für einen solch langen Zeitraum nicht vertretbar. Dass die Stadtwerke es scheinbar nicht mal für nötig halten, die Schließung des Herringer Hallenbads zu begründen, ist eine Ohrfeige für alle Besucher der Anlage.

Als Wählergruppe Pro Hamm werden wir das Thema auch im Nachgang auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung setzen und in einer Anfrage die Stadtwerke auffordern, ihre Entscheidung zu begründen. Denn eine zentrale Frage scheint, aus welchen Gründen auch immer, nicht ernsthaft diskutiert worden zu sein: Hätte man die Personalengpässe nicht gleichmäßig auf alle drei Hallenbäder verteilen können, so dass z.B. die Lagune maximal zwei statt vier Wochen ihre Türen für den öffentlichen Betrieb hätte verschließen müssen? Dann müssten nicht allein die Besucher der Lagune als Sündenbock für eine verfehlte Personalpolitik der Stadt in den letzten zwanzig Jahre herhalten.“

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm

Entwicklung des Quartiers am Sport-Aquarium

Die Attraktivierung der Außenfläche am Sport-Aquarium mit dem Bau eines Außenbeckens ist eine gute Nachricht für den Stadtbezirk. Das war eine Entscheidung, die längst überfällig gewesen ist. Nichtsdestotrotz wünschen sich viele Eltern einen noch größeren Außenbereich, der das Areal des angrenzenden Spielplatzes miteinschließt. Die Wählergruppe teilt diese Ansicht und sieht hier eine gute Möglichkeit, die Aufenthaltsqualität im Quartier und in Bockum-Hövel erheblich weiter aufzuwerten.

In diesem Sinne beantragt die Wählergruppe Pro Hamm, dass die Stadtverwaltung die Pläne zur Umgestaltung des Sport-Aquariums derart erweitert werden, dass auch die Fläche des angrenzenden Spielplatzes mit einbezogen wird. Der eigentliche Spielplatz könnte dann im nahen benachbarten Wäldchen als Waldspielplatz neu errichtet werden.

Nihat Altun
Bezirksvertreter Bockum-Hövel
Wählergruppe Pro Hamm

Ausbau des Sport-Aquariums in Bockum-Hövel ein erster guter Schritt

„Die Attraktivierung der Außenfläche am Sport-Aquarium mit dem Bau eines Außenbeckens ist eine gute Nachricht für den Stadtbezirk. Das war eine Entscheidung, die längst überfällig gewesen ist. Damit wird zwar kein Ersatz für den Verlust des früheren Freibads geschaffen, dennoch ist es grundsätzlich ein Schritt in die richtige Richtung“, so Nihat Altun.

Der Bezirksvertreter der Wählergruppe Pro Hamm betont aber zugleich, dass die Ampel-Regierung das Areal am Hallenbad mit dem anliegenden Wäldchen und dem daneben befindlichen Spielplatz in ein Gesamtkonzept zur langfristen Aufwertung des Hallenbadgeländes integrieren sollte. Nihat Altun weiter: ,, Die Umgestaltung des Hallenbadgeländes sollte konsequent weitergeführt werden. So sollte die Politik und die Stadtverwaltung eine häufig vorgetragene Anregung aus der Bürgerschaft aufgreifen, laut der viele Familien bemängeln, dass die Liegefläche im Hallenbad zu klein und für Kinder kaum Sportmöglichkeiten biete. Hier schlagen wir vor, das Gelände zu erweitern und den benachbarten Spielplatz in das Hallenbad einzubinden und gleichzeitig neu zu gestalten.

Parallel dazu sollte als Ausgleich im Wäldchen, wo derzeit die Fußballtore stehen, die de facto nie benutzt werden, ein neuer Spielplatz angelegt werden. Hier wäre es wünschenswert, die Spielplatzanlage von ihrer Konzeption inklusiv zu gestalten und sie in den Naturraum des Waldes zu integrieren.

Die Ampel-Regierung wäre gut beraten, wenn sie die Chance einer ganzheitlichen Neuordnung des Quartiers aufgreift und diese in die politischen Entscheidungsgremien mit hineinträgt. Wenn die Stadtregierung im Bezirk und im Rathaus sich allein auf das Anlegen eines Außenbeckens beschränkt, lässt sie eine einmalige Möglichkeit verstreichen, die Aufenthaltsqualität im Quartier und im Bockum-Hövel langfristig zu steigern.“

Die Wählergruppe Pro Hamm plant das Thema „Entwicklung des Quartiers am Sport-Aquarium“ mit einem Antrag auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung zu setzen und somit stärker in die politische Diskussion einzubringen.

Anschluss der nahen Spielplätze an das Hallenbad „Sport-Aquarium“

Der Spielplatz am Hallenbad „Sport-Aquarium“ bleibt leider hinter seinen Möglichkeiten zurück. Gerade in einem Gesamtkonzept, welches das Hallenbad mit einbezieht, sieht die Wählergruppe Pro Hamm eine hervorragende Möglichkeit das Hallenbad aufzuwerten und in seiner Attraktivität zu steigern.

In diesem Sinne beantragen wir, dass investive Mittel im Haushaltsplan 2022/23 bereitgestellt werden, damit die Fläche des Spielplatzes dem Außenbereich des Hallenbades „Sport-Aquarium“ hinzugefügt wird. Auf dieser erweiterten Fläche könnte dann neben der neuen Wasserfläche z.B. auch ein neuer, aufgewerteter und in den Wald integrierter Spielplatz entstehen.

Etliche Vereine von möglicher Schließung des St. Josef Krankenhauses betroffen

Die Wählergruppe Pro Hamm setzt mit einer Anfrage das Thema St. Josef-Krankenhaus auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung Bockum-Hövel.

Der Fragenkatalog setzt jedoch nicht die ärztliche Gesundheitsversorgung in den Fokus, sondern das Hallenbad, welches sich im Keller am Krankenhausstandort befindet und von vielen Vereinen täglich von morgens bis abends genutzt wird.
Was passiert mit den Vereinen und den Menschen, die das Schwimmbad nutzen? Diese Frage wirft Nihat Altun, Bezirksvertreter der Wählergruppe Pro Hamm in der Bezirksvertretung Bockum-Hövel auf.

Nihat Altun weiter: ,,Die Schließung des St. Josef Krankenhaus wurde, trotz aller Widerstände, von den politischen Mehrheitsfraktionen in Hamm beschlossen bzw. bereitwillig hingenommen. Neben den eigentlichen Patienten des Krankenhauses sind auch etliche regionale und überregionale Wassersportvereine von der möglichen Schließung betroffen, da diese täglich intensiv im krankenhauseigenen Schwimmbad trainieren. Selbst bei einer Verlegung auf ein anderes Schwimmbad, wäre das für viele Nutzer kaum eine wirkliche Alternative, da viele Nutzer aufgrund von Alter oder Krankheit körperlich eingeschränkt sind und ein Schwimmbad am anderen Standort nicht werden nutzen können, wenn es nicht fußläufig erreichbar ist, wodurch längerfristig auch negative Folgewirkungen auf die Gesundheit der Betroffenen entstehen könnten.
Das Bad war bereits zuvor von einer möglichen Schließung aus Kostengründen bedroht, woraufhin sich die Vereine bis dato mit einer nicht unerheblichen Geldsumme an der Renovierung und Finanzierung des Bades beteiligten und noch immer beteiligen.

Diese Beteiligung kam jedoch nur zustande, da von der Politik in Hamm suggeriert wurde, dass das Krankenhaus auch längerfristig bestehen bliebe. Die Vereine blicken somit in eine ungewisse Zukunft, die sie nicht selbst verschuldet haben.“ Die Wählergruppe bittet daher die Stadtverwaltung, folgende Fragen zur Klärung des Sachverhalts zu beantworten:

1. Wie viele Vereine nutzen aktuell das besagte Schwimmbad? Wie viele Vereinsmitglieder wären in etwa von einer Schließung des Bades betroffen?
2. Die Schließung des Krankenhauses scheint gewollt und beabsichtigt zu sein. Gibt es daher bereits Pläne, wie mit den regionalen und überregionalen Wassersportvereinen verfahren wird? Hat die Stadt den Vereinen bereits mögliche Lösungen bzw. Alternativen in Aussicht gestellt?
3. Wie könnten solche Lösungen, gerade mit Blick auf die bis dato sehr intensive Frequentierung bzw. Nutzung des Bades, letztlich aussehen?
4. Ein weiterer nicht unwichtiger Punkt betrifft die bereits geleistete Investitionssumme der Vereine. Bekommen die Vereine das Geld ganz oder zum Teil erstattet?

Nihat Altun
Bezirksvertreter Bockum-Hövel
Bezirksvertretung Bockum-Hövel
Wählergruppe Pro Hamm

Besucher des Hallenbads Lagune wünschen sich eine Aufwertung in Form einer Liegewiese

Ein Punkt der heutigen Tagesordnung ist die Beratung über die bezirksbezogenen Haushaltsansätze im Haushaltsplan 2021.

Besucher*innen des Hallenbads und hier im Besonderen Familien sind mit der Idee an uns herangetreten, ob es nicht möglich sei, dass die Grünfläche zwischen der Lagune und der Platzanlage an der Glück-Auf-Halle für Schwimmer*innen des Hallenbads als Liegefläche nutzbar gemacht werden kann. Die Investition halten wir für sinnvoll, da man so das Hallenbad insgesamt aufwertet und die Qualität am Standort steigern würde. Hallen- und Freibäder nehmen eine wichtige Funktion ein und sie spielen für die Aufenthalts- und Lebensqualität in einem Wohnquartier eine wichtige Rolle. So hätten z.B. Familien oder ältere Menschen, die weniger mobil sind, die Möglichkeit ortsnah nicht nur schwimmen zu gehen, sondern zugleich eine Liegefläche zur Verfügung.

Deswegen beantragt die Wählergruppe Pro Hamm, dass die Bezirksvertretung Herringen die Stadtverwaltung auffordert investive Mittel für die Schaffung zur Nutzung einer Außenfläche am Hallenbad Lagune in den Haushalt 2021 einzustellen.

Berichterstattung im WA zur Aufwertung des Hallenbads Sportaquariums in Bockum-Hövel

Es freut uns, dass die CDU und die SPD ebenfalls eine Notwendigkeit darin sehen, dass das das Außengelände des Hallenbads neu gestaltet wird und u.a. ein Außenbecken bekommen soll.
Nun, wir würden uns noch mehr freuen, wenn die Hammer CDU und SPD auch nach dem 13.09 das fordern. Die Sorge vieler Bürger ist berechtigt, dass es nur eine Phrase im kommunalen Wahlkampf ist.
Wenn wir eine echte Aufwertung haben wollen, dann muss man Gelder dafür in den Doppelhaushalt 2021/22 einplanen. Hier wird sich zeigen, wie viel das Wort der Großen Koalition wert ist.
Euer Pro Hamm Team