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Entwicklung von Sport-Kitas in Hamm

Sehr geehrter Herr Heggemann,

die Wählergruppe Pro Hamm begrüßt die Entscheidung der SV Westfalia Ryhnern eine Sport-Kita in dem geplanten Vereinsneubau zu integrieren.

Eine Sport-Kita ist für den Stadtbezirk Ryhnern im Besonderen, aber auch für die Stadt im Ganzen ein Mehrwert. Wenn die Sport-Kita in Ryhnern in betrieb geht, wäre es die vierte Einrichtung dieser Form in unserer Stadt. Die Nachfrage der Elternschaft an der Angebotsform verdeutlicht, dass die Sport-Kitas sehr gut angenommen werden.

Sport-Kitas legen einen hohen Stellenwert in der Stärkung der frühkindlichen Erziehung und der Persönlichkeitsentwicklung. Sie stellen die Bewegungsförderung in den Mittelpunkt ihrer pädagogischen Arbeit und kommen so den kindlichen Bedürfnissen nach Bewegung und Spiel entgegen. Körperbildung, Bewegung und Spielen sind lebensbedeutsam für die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung der Kinder. Bewegungsmangel und Übergewicht sind hingegen zentrale Ursache für viele Krankheiten.

Wenn wir die Sport-Kitas, die bereits im Betrieb sind oder in Planung betrachten, so müssen wir leider feststellen, dass diese sich ausschließlich in den östlichen Stadtbezirken und Heessen befinden oder befinden werden. Die Sozialräume Bockum-Hövel, Norden, Westen, Herringen und Pelkum tauchen auf dieser Karte nicht auf.

Wir halten es für notwendig, dass das Angebot der Sport-Kita flächendeckend in Hamm angeboten wird, das bedeutet auch in den oben genannten Sozialräumen.  Signifikante sportwissenschaftliche Studien unterstreichen, dass es eine enge Relation zwischen Bewegungsarmut und sozialer Armut gibt. Das bedeutet, dass in den Wohnräumen, wo Kinder mit SGB-Bezug überdurchschnittlich vertreten sind, Bewegungsarmut und Übergewicht und die damit verbundenen negativen Folgewirkungen deutlich häufiger auftauchen. Dementsprechend halten wir es für notwendig, dass u.a. der Hammer Westen und der Hammer Norden Kitas mit einem eindeutigen Bewegungsschwerpunkt erhalten.

Natürlich sind wir in Kenntnis darüber, dass die Stadt Hamm nur als Partner auftritt und die Sportvereine die Träger der Sport-Kitas sind. Dennoch ist allen Beteiligten zugleich bewusst, dass eine Realisierung der Konzeption einer Sport-Kita nur in enger Absprache und Befürwortung durch die Stadt möglich ist. Hier erwarten wird, dass die Stadtverwaltung die Errichtung von Sport-Kitas zum Beispiel in den Sozialräumen des Westens und Nordens in Zusammenarbeit mit den lokalen Sportvereinen prüft und bei Machbarkeit zeitnah umsetzt

Die Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass der Sportausschuss die Stadtverwaltung beauftragt, in Gespräch mit den lokalen Sportvereinen in den westlichen Stadtbezirken und Bockum-Hövel die Machbarkeit der Realisierung einer Sport-Kita zu prüfen und die Mitglieder des Sportausschusses über die Ergebnisse der Gespräche zu informieren.

Mit freundlichen Grüßen,

Erol Gürle
Mitglied im Sportausschuss
Wählergruppe Pro Hamm

SV Westfalia Rhynern integriert Sport-Kita im geplanten Vereins-Neubau

Die Wählergruppe Pro Hamm begrüßt die Entscheidung der SV Westfalia Rhyhnern eine Sport-Kita in dem geplanten Vereinsneubau zu integrieren und fordert die Politik und Stadtverwaltung auf, in Kooperation mit den Sportvereinen weitere Sport-Kitas in den Stadtbezirken, die bisher ein solches Angebot nicht vorweisen können, zu ermöglichen.

Erol Gürle, sportpolitischer Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm und Mitglied im Sportausschuss macht deutlich: ,,Eine Sport-Kita ist für den Stadtbezirk Ryhnern im Besonderen, aber auch für die Stadt im Ganzen ein Mehrwert. Wenn die Sport-Kita in Ryhnern in Betrieb geht, wäre es die vierte Einrichtung dieser Form in unserer Stadt. Die Nachfrage der Elternschaft an der Angebotsform verdeutlicht, dass die Sport-Kitas sehr gut angenommen werden. Sie haben einen hohen Stellenwert in der Stärkung der frühkindlichen Erziehung und der Persönlichkeitsentwicklung. Die Bewegungsförderung wird in den Sport-Kitas in den Mittelpunkt ihrer pädagogischen Arbeit gestellt. Damit kommen sie den kindlichen Bedürfnissen nach Bewegung und Spiel entgegen. Körperbildung, Bewegung und Spielen sind lebensbedeutsam für die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung der Kinder. Bewegungsmangel und Übergewicht sind hingegen zentrale Ursache für viele Krankheiten.

Wenn wir die Sport-Kitas, die bereits im Betrieb sind oder in Planung betrachten, so müssen wir leider feststellen, dass diese sich ausschließlich in den östlichen Stadtbezirken und Heessen befinden oder befinden werden. Die Sozialräume Bockum-Hövel, Norden, Westen, Herringen und Pelkum tauchen auf dieser Karte nicht auf. Wir halten es für notwendig, dass das Angebot der Sport-Kita flächendeckend in Hamm angeboten wird, das bedeutet auch in den oben genannten Sozialräumen. Signifikante sportwissenschaftliche Studien unterstreichen, dass es eine enge Relation zwischen Bewegungsarmut und sozialer Armut gibt. Daraus folgt, dass in den Wohnräumen, wo Kinder mit SGB-Bezug überdurchschnittlich vertreten sind, Bewegungsarmut und Übergewicht und die damit verbundenen negativen Folgewirkungen deutlich häufiger auftauchen. Dementsprechend halten wir es für notwendig, dass u.a. der Hammer Westen und der Hammer Norden Kitas mit einem eindeutigen Bewegungsschwerpunkt erhalten.

Natürlich ist uns völlig klar, dass die Stadt Hamm nur als Partner auftritt und die Sportvereine die Träger der Sport-Kitas sind. Dennoch ist allen Beteiligten zugleich bewusst, dass eine Realisierung der Konzeption einer Sport-Kita nur in enger Absprache und Befürwortung durch die Stadt möglich ist. Hier erwarten wir, dass die Stadtverwaltung die Errichtung von Sport-Kitas zum Beispiel in den Sozialräumen des Westens und Nordens in Zusammenarbeit mit den lokalen Sportvereinen prüft und bei Machbarkeit zeitnah umsetzt.“

Die Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass der Sportausschuss die Stadtverwaltung beauftragt, in Gespräch mit den lokalen Sportvereinen in den westlichen Stadtbezirken und Bockum-Hövel die Machbarkeit der Realisierung einer Sport-Kita zu prüfen und die Mitglieder des Sportausschusses über die Ergebnisse der Gespräche zu informieren.

Erol Gürle
Sportpolitischer Sprecher
Mitglied im Sportausschuss
Wählergruppe Pro Hamm

Versorgungsquote der Hausärzte in Hamm ist unzureichend

Erol Gürle, gesundheitspolitischer Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm und selbst niedergelassener Allgemeinmediziner widerspricht der Statistik der Kassenärztlichen Vereinigung, die von einer positiven Entwicklung spricht und den Ist-Zustand für gut bewertet.

Erol Gürle: ,,Die Kassenärztliche Vereinigung weigert sich ihre Hausaufgaben zu machen. Die Messzahlen beruhen auf der Annahme, dass die Menschen im Ruhrgebiet und dazu zählt die Stadt Hamm gesünder seien und somit insgesamt eine geringere Dichte an Hausärzten benötigen. Aktuelle Studien widerlegen diese Annahme und zeigen das genaue Gegenteil, dass das Landleben gesünder sei, als das Leben in den Großstädten. Das gilt im Besonderen für urbane Zentren, die industriell geprägt sind und wo bis heute die Industriearbeit einen hohen Stellenwert einnimmt. Das trifft u.a. auf die Stadt Hamm zu. Die Messzahl, dass ein Hausarzt für 2000 Einwohner ausreichend ist, wird in keiner Weise der Wirklichkeit gerecht. Hier müsste die Relation ein Hausarzt auf maximal 1600 Einwohner gelten. Davon sind wir in Hamm leider noch weit entfernt.

Ein weiteres Problem bringt die Statistik der Kassenärztlichen Vereinigung erst gar nicht zum Vorschein. Hamm ist eine relativ große Flächenstadt, das bedeutet aber nicht, dass die Summe der Hausärzte gleichmäßig auf die einzelnen Stadtbezirke verteilt ist. Wir haben eine starke Konzentration in der Innenstadt, aber teilweise eklatante Versorgungslücken in den einzelnen Sozialräumen, wie z.B. dem Hammer Westen, aber auch in Heessen. So musste im vergangenen Jahr ein Hausarzt in Heessen seine Praxis schließen, da er trotz jahrelanger Suche keinen Nachfolger finden konnte. Das freigewordene Patent kann zwar von einem Neumediziner erworben werden. Das bedeutet aber nicht, dass der neue Hausarzt sich zwangsläufig in Heessen niederlassen muss. So kann er sich auch für die Innenstadt oder beispielsweise Uentrop entscheiden. Die mangelhafte gleichmäßige Verteilung der Hausärzte stellt im Besonderen für ältere Menschen und Familien, die häufig nur eingeschränkt mobil sind, ein zunehmendes Problem dar.

Die Problematik wird sich, wenn das St. Josef-Krankenhaus mit seiner gut-frequentierten Notfall-Ambulanz schließt, massiv für die nördlichen Stadtbezirke verschärfen und eine umfassende medizinische Versorgung im Sinne der Patienten wird ausgehöhlt.“

Erol Gürle
Gesundheitspolitischer Sprecher
Wählergruppe Pro Hamm

Immer mehr Übergewichtige in Hamm, höchste Zeit die Reißleine zu ziehen.

,,In Deutschland leben mittlerweile mehr übergewichtige als normalgewichtige Menschen. Die Stadt Hamm nimmt dabei einen traurigen negativen Spitzenplatz im Städtevergleich ein“, so Erol Gürle, Mitglied im Sportausschuss. Der Bürgervertreter und Allgemeinmediziner verweist u.a. auf aktuelle Zahlen des Landesbetriebs IT.NRW und fordert einen energischen kommunalpolitischen Ansatz, um sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Erol Gürle: ,,Die Entwicklung zu einer zunehmend adipösen Gesellschaft hat dramatische Folgen. Wer adipös ist, hat ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und eine deutlich verminderte Lebenserwartung. Übergewichtigkeit betrifft alle Altersgrenzen. Sowohl Männer wie Frauen sind davon betroffen, wobei Männer deutlich früher an Gewicht ansetzen als Frauen. Wir haben einen dringenden Handlungsbedarf und müssen konsequent Präventionsmaßnahmen stärken. Das muss im vorschulischen Alter starten und sich bis ins Seniorenalter durchziehen. So ist es zwar begrüßenswert, dass knapp ein Dutzend Kindertageseinrichtungen in der Stadt zertifizierte „Anerkannte Bewegungskindergärten des Landessportbunds“ sind und somit das „Recht auf Bewegung“ von Kindern unterstützen oder Sport-Kitas geschaffen wurden. Diese Maßnahmen sind aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wenn wir eine Kehrtwende erreichen wollen, müssen wir eine deutlich größere Zielgruppe erreichen. Es sollte nicht die Ausnahme, sondern die Regel sein, dass alle Kindertagesstätten in Hamm am Programm des Landessportbunds teilnehmen und ein tägliches Sportangebot anbieten. Das ist organisatorisch aber nur umsetzbar, wenn es von der kommunalen Politik flankiert wird, indem geeignete Bewegungs- und Mehrzweckräume und ein großes Außengelände den Kindergärten zur Verfügung gestellt werden. Die hohe Beliebtheit der Sportkitas des HSC Hamm und des Tus59 Hamm unterstreichen, dass Eltern ein solches Angebot zu schätzen wissen. Hier müsste man den nächsten Schritt machen und mindestens in jedem Stadtbezirk eine Kindertagesstätte in enger Partnerschaft mit einem Sportverein auf die Beine stellen, um so ein flächendeckendes Angebot zu ermöglichen. Es gilt aber auch zu beachten, dass Bewegung und Spielen immer weniger im organisierten Sport stattfindet, umso wichtiger ist der Aspekt, dass man den Sport im öffentlichen Raum stärkt. So wäre es erforderlich, dass die CDU/SPD-Stadtregierung die Parkanlagen als Chance sieht und diese verstärkt mit Fitnessparkour-Geräten ausstattet.“

Erol Gürle
Mitglied im Sportausschuss
Wählergruppe Pro Hamm

Grüne Welle für Radfahrer

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

in Oberhausen startete am 06.06.2018 das Projekt „Grüne Welle“, wodurch die Stadtplaner das Radfahren für die Bevölkerung attraktiver machen möchten. Dabei werden wichtige Ampeln im Verkehrsnetz derart umgerüstet, dass diese nahende Radfahrer erkennen können und dann automatisch auf „Grün“ schalten, damit die Wartezeiten für Radfahrer so kurz wie nur möglich ausfallen.

Da das Radfahren auch in Hamm weiter gefördert werden könnte, sieht die Wählergruppe Pro Hamm ebenfalls Einsatzmöglichkeiten und ungenutztes Potential für Hamm, um das Wohlbefinden und die Gesundheit der Bürger zu steigern.

In diesem Zusammenhang möchten wir die Stadtverwaltung, um die Beantwortung folgender Fragen bitten:

  1. Ist der Stadtverwaltung das Projekt „Grüne Welle“ bekannt? Falls ja, gibt es bereits Überlegungen, wie ein solches Projekt auch in Hamm umgesetzt werden könnte?
  2. Was würde die Umrüstung einer Ampelanlage kosten?
  3. Wie hoch würden die Kosten ausfallen, wenn wie in Oberhausen zehn Ampeln umgerüstet und der Verkehr dementsprechend verändert werden müsste?
  4. Gibt es Straßen/Strecken in Hamm, wo eine solche „Grüne Welle“ aus Sicht der Stadtverwaltung Sinn machen würde? Wenn ja, wo konkret?
  5. Wie lang würde es in etwa dauern, um ein solches Projekt umzusetzen?
  6. Wäre es möglich, vor konkreter Festlegung einer Strecke, zuvor Teststrecken einzurichten, um zu schauen, wo eine solche Strecke am meisten von den Bürgern angenommen wird?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Cevdet Gürle                                                                              Nurcan Varol
Ratsherr                                                                                            Ratsfrau

Wählergruppe Pro Hamm

Multiresistente Keime in Hammer Gewässern

Bei den Fotos sind auch unsere ursprünglichen Fragen und die Antworten der Stadtverwaltung enthalten.

Wir möchten Sie bitten, sich einen Moment Zeit zu nehmen, um die beiden Seiten zu lesen.

Unsere Fragen haben wir am 23.02.18 in Form einer Anfrage an die Stadt weitergeleitet und die Antworten folgten in einer Stellungnahme am 29.05.18. Man hat sich bei der Stadtverwaltung also rund drei Monate Zeit gelassen, um die Anfrage zu beantworten und das ist auch gut, da die Fragen für uns sehr wichtig sind und wir uns aussagekräftige Antworten gewünscht haben.

Wenn Sie, lieber Bürger, die Fragen und Antworten nun gelesen haben, werden Sie feststellen, dass die Antworten der Stadtverwaltung nach drei Monaten völlig daneben waren. In der Schule würde man wohl sagen, am Thema vorbeigeschrieben. Die Stadt hätte sich lieber noch drei Monate gönnen sollen, um dann richtige Antworten zu liefern.

Mit dem, was die Stadtverwaltung abgeliefert hat, ist wohl niemandem geholfen. Die ersten 7 von 9 Fragen wurden ÜBERHAUPT NICHT beantwortet. Man verweist stattdessen auf ein Dokument im Anhang, das wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

Den Inhalt des besagten Anhangs finden Sie hier:
https://www.umweltbundesamt.de/…/faq-antibiotikaresistente-…
Dieses Dokument gibt grundsätzliche Antworten zu multiresistenten Erregern, aber beantwortet KEINE unserer Fragen, die sich explizit auf Hamm bezogen.

Wir haben möglichst konkrete Fragen formuliert und erhielten als Antwort nur Ausflüchte. Will man diesbezüglich vielleicht gar nicht konkret werden?

Gerade zu Zeiten von Hamm ans Wasser wird die Thematik aus unserer Sicht aber zunehmend wichtiger.

Beurteilen Sie selbst unsere Fragen und die Antworten der Stadtverwaltung. Wir sind wirklich auf Ihre Meinung gespannt und möchten auch wissen, ob wir das Thema für Sie weiterverfolgen sollen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Wählergruppe Pro Hamm

Gefahr durch Einsatz von LED-Licht an Hammer Schulen?

Sehr geehrter Herr Lindemann,

im Sinne einer möglichst Nutzens orientierten Umweltpolitik wurde der Beschluss 1417/18 einstimmig im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr, im Schulausschuss und im Sportausschuss beschlossen. Dabei ging es unter anderem darum, CO²-Emissionen und Wartungskosten durch den Austausch bestehender Beleuchtungssysteme durch LED-Technik einzusparen beziehungsweise zu senken. Dieses Vorhaben soll sowohl in Turnhallen wie auch in Klassenräumen etlicher Hammer Schulen umgesetzt werden. Auf den ersten Blick scheint es zu schön um wahr zu sein, man tut etwas für die Umwelt und spart auf der anderen Seite auch noch Kosten ein.

Da in der Zwischenzeit jedoch vermehrt über die Gefahren von LED-Technik gewarnt wird. So zum Beispiel in der ARD-Sendung plusminus vom 02.05.2018, in der darüber berichtet wird, dass LED-Licht das Sterben von Sehzellen befördern kann und dabei auf aktuelle Studien verweist.

Gerade junge Menschen werden häufig bereits in ihrem gesamten Lebensalltag vom ungehemmten LED-Einsatz unter anderem in modernen Displays malträtiert. Die Schulen sollten sich jedoch nicht (wissentlich) an einer möglichen Schädigung ihrer Schützlinge beteiligen und im Gegenteil mit gutem Beispiel vorangehen.

Die Wählergruppe Pro Hamm möchte an dieser Stelle einige Sachverhalte geklärt wissen und bittet die Stadtverwaltung daher, um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Waren der Stadtverwaltung aktuelle Studien bekannt, die vor den gesundheitlichen Gefahren durch Einsatz von LED-Licht warnen?
  2. Falls ja, warum wurden Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr, des Schulausschusses und des Sportausschusses vor deren Abstimmung nicht darüber in Kenntnis gesetzt. Zumindest über das Bestehen jener Studien?
  3. Werden/wurden beim Einsatz von LED-Technik in Schulen, Maßnahmen ergriffen, um schädliches blaues Licht aus den LED’s herauszufiltern, um gesundheitliche Risiken zu senken?
  4. Wenn die möglichen gesundheitlichen Gefahren der LED-Technik der Stadtverwaltung bislang noch nicht bekannt waren, möchten wir wissen, ob sich „schlechte“ LED’s nachträglich nachbessern lassen und welche Kosten durch ein solches Nachbessern entstehen würden.
  5. Ist es möglich, dass die Gefahren durch den Einsatz der LED-Technik in den betreffenden Gremien vielleicht in Form eines Vortrags vorgestellt werden? Denkbar wäre hier auch das Aufzeigen von Lösungsansätzen zum Schutz vor möglichen gesundheitlichen Schäden.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Waleczek
Mitglied im Schulausschuss
Wählergruppe Pro Hamm

 

Metropolradruhr

Sehr geehrter Herr Dr. Scholz,

in vielen Städten NRWs erfreuen sich Leihfahrräder größter Beliebtheit. Gerade in Zeiten des Dieselskandals, von PKWs verstopften Innenstädten und dem alltäglichen Stress verwundert dies kaum. Mit dem Rad bestimmt jeder sein ganz eigenes individuelles Tempo und tut obendrein noch etwas für sein Wohlbefinden, seine Gesundheit und für die Umwelt.

Die Firma NEXTBIKE GmbH setzt diese Entwicklung mit ihrem Projekt „Metropolradruhr“ seit Jahren auch in Hamm um. Das anfangs breitgefächerte Angebot an Leihstationen wurde leider bereits 2014 aus finanziellen Gründen von zwölf auf fünf reduziert. Die aktuellen Leihstationen befinden sich am Bahnhof, am Heinrich-von-Kleist-Forum, am Maximare, am Oberlandesgericht und an der Örtlichkeit Schloss Heessen.

Als Wählergruppe stehen wir dem Thema der Leihfahrräder sehr wohlwollend gegenüber und halten das Projekt „Metropolradruhr“ daher für ausbaufähig. Die Wählergruppe Pro Hamm vertritt zudem die Meinung, dass dieses oder ähnliche Projekte stärker von der Stadt unterstützt werden sollten. In diesem Zusammenhang bitten wir die Stadtverwaltung, um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. In der Stellungnahme 0483 von 2016 verweist die Stadtverwaltung darauf, dass es noch immer Verhandlungen zwischen der RVR und NEXTBIKE laufen würden. Sind diese Verhandlungen mittlerweile als gescheitert anzusehen?
  2. Was ist aus Projekten wie dem Campus-Rad geworden? Wird die HSHL zukünftig auch günstige Fahrradausleihen anbieten können, wie es auch in anderen Städten des Ruhrgebiets der Fall ist?
  3. In der erwähnten Stellungnahme wurde auch darauf hingewiesen, dass weitere Betreiber wie „Call a Bike“ der DB auch für Hamm infrage kommen könnten. Wie ist hier der Stand der Dinge?
  4. Ist die Stadt Hamm daran interessiert, ein möglichst flächendeckendes Fahrradverleihnetz anzubieten? Falls ja, was steht einem Ausbau des Netzes seit Jahren im Wege?
  5. Wird an Konzepten gearbeitet, wie ein möglicher Ausbau des Netzes erreicht und finanziert werden kann?
  6. Wie hoch sind die Anschaffungs- und Wartungskosten einer Ausleihstation?
  7. Hat die Stadt in irgendeiner Form Einfluss auf die Entscheidungen der NEXTBIKE, was deren Ausbau in Hamm betrifft?
  8. Interessierte Bürger fragten konkret nach möglichen Ausleihstationen z.B. am Schillerplatz, EVK, Freibad Berge, Lippe- und Ebertpark. Gibt es in irgendeiner Form Pläne ein Fahrradausleihnetz in diesen Gebieten umzusetzen?
  9. Ist es nicht möglich die NEXTBIKE bei ihrem Projekt „Metropolradruhr“ finanziell unter die Arme zu greifen?
  10. Wäre es möglich Vertreter der NEXTBIKE in eine kommende Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr einzuladen, um aus erster Hand über den aktuellen Stand des Projekts „Metropolradruhr“ zu informieren?

Mit freundlichen Grüßen

Nihat Altun
Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr (ASEV)
Wählergruppe Pro Hamm

Gefährdet die neue LED-Technik in den Schulen die Augen der Hammer Schulkinder?

Die Stadtverwaltung hatte im Sinne einer möglichst Nutzens orientierten Umweltpolitik die Beschlussvorlage 1417/18 in die Ausschüsse Stadtentwicklung und Verkehr, im Schulausschuss und im Sportausschuss eingebracht, der in diesen auch einstimmig über Parteigrenzen hinweg beschlossen wurde. Dabei ging es unter anderem darum, CO²-Emissionen und Wartungskosten durch den Austausch bestehender Beleuchtungssysteme durch LED-Technik einzusparen beziehungsweise zu senken. Dieses Vorhaben soll sowohl in Turnhallen wie auch in Klassenräumen etlicher Hammer Schulen umgesetzt werden. Daniel Walezcek, schulpolitischer Sprecher der Wählergruppe und für diese im Schulausschuss, verweist in dem Zusammenhang auf neue Studienergebnisse, die negative Folgewirkungen des LED-Lichts für Sehzellen in dem Blickfeld nehmen. Daniel Waleczek: ,,Auf den ersten Blick scheint es zu schön um wahr zu sein, man tut etwas für die Umwelt und spart auf der anderen Seite auch noch Kosten ein. Da in der Zwischenzeit jedoch vermehrt über die Gefahren von LED-Technik gewarnt wird. So zum Beispiel in der ARD-Sendung plusminus vom 02.05.2018, in der darüber berichtet wird, dass LED-Licht das Sterben von Sehzellen befördern kann und dabei auf aktuelle Studien verweist. Gerade junge Menschen werden häufig bereits in ihrem gesamten Lebensalltag vom ungehemmten LED-Einsatz unter anderem in modernen Displays malträtiert. Die Schulen sollten sich jedoch nicht (wissentlich) an einer möglichen Schädigung ihrer Schützlinge beteiligen und im Gegenteil mit gutem Beispiel vorangehen.“

Die Wählergruppe Pro Hamm möchte an dieser Stelle einige Sachverhalte geklärt wissen und bittet die Stadtverwaltung daher, um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Waren der Stadtverwaltung aktuelle Studien bekannt, die vor den gesundheitlichen Gefahren durch Einsatz von LED-Licht warnen?
  2. Falls ja, warum wurden Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr, des Schulausschusses und des Sportausschusses vor deren Abstimmung nicht darüber in Kenntnis gesetzt. Zumindest über das Bestehen jener Studien?
  3. Werden/wurden beim Einsatz von LED-Technik in Schulen, Maßnahmen ergriffen, um schädliches blaues Licht aus den LED’s herauszufiltern, um gesundheitliche Risiken zu senken?
  4. Wenn die möglichen gesundheitlichen Gefahren der LED-Technik der Stadtverwaltung bislang noch nicht bekannt waren, möchten wir wissen, ob sich „schlechte“ LED’s nachträglich nachbessern lassen und welche Kosten durch ein solches Nachbessern entstehen würden.
  5. Ist es möglich, dass die Gefahren durch den Einsatz der LED-Technik in den betreffenden Gremien vielleicht in Form eines Vortrags vorgestellt werden? Denkbar wäre hier auch das Aufzeigen von Lösungsansätzen zum Schutz vor möglichen gesundheitlichen Schäden.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Waleczek
Mitglied im Schulausschuss
Wählergruppe Pro Hamm

Multiresistente Keime in Hammer Gewässern?

Die Wählergruppe Pro Hamm teilt die Position des BUND NRW, dass nach dem Fund antibiotika-resistenter Keime in niedersächsischen Gewässern entsprechende Untersuchungen in Nordrhein-Westfalen fordert. Es liegt bereits seit längerem die Vermutung nahe, dass auch im Rhein und anderen Gewässern von Nordrhein-Westfalen antibiotika-resistente Keime existieren. In der ARD-Sendung Panorama vom 06.02.2018 wurde erstmals in einem größeren Medium auf die immense Gefahr multiresistenter Keime hingewiesen. Khalid Bhihi, umweltpolitischer Sprecher der Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm, betont: ,,Natürlich ist seit Jahren bekannt, dass multiresistente Keime immer öfter vorkommen. Neu ist jedoch, dass sich diese auch in unserer Umwelt rasant vermehren. Die Gründe hierfür sind hausgemacht, zum Teil durch die Abwässer aus Krankenhäusern und zum anderen durch den ungehemmten Einsatz von Antibiotika in der Tiermast. Das NDR-Team führte einen Test durch und nahm dafür in ca. einem Duzend Gewässern in Niedersachsen, unter anderem auch Badegewässern, Wasserproben. Erschreckend ist hierbei, dass im Ergebnis in allen Proben multiresistente Keime nachgewiesen wurden. Da dieses Thema für alle Hammer Bürger, gerade zu Zeiten des Projekts „Hamm ans Wasser“ von größtem Eigeninteresse sein dürfte, muss die Problematik auf lokaler Ebene zur öffentlichen Diskussion gestellt werden.“

Die Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm bittet die Stadtverwaltung in dem Zusammenhang um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Wurden schon einmal alle Gewässer in Hamm, sprich Datteln-Hamm-Kanal, die Flüsse, Bäche, Teiche und Baggerseen bezüglich ihrer Wasserqualität überprüft? Falls ja, wurden dabei auch Untersuchungen bezüglich multiresistenter Keime durchgeführt?
  2. Falls dies bereits durchgeführt wurde, hat man bei den Untersuchungen auch die Abwässer von Krankenhäusern, Tierbetrieben und Schlachtereien untersucht? Zu welchem Ergebnis sind die Untersuchungen gekommen?
  3. Welche Antibiotika kommen konkret in Hammer-Tierbetrieben zum Einsatz? Werden auch sogenannte Reserve-Antibiotika verabreicht?
  4. Falls eine derartige Untersuchung bislang nicht durchgeführt wurde, würden wir gern wissen, wer explizit für eine solche Untersuchung der Hammer Gewässer verantwortlich wäre?
  5. Plant die Stadtverwaltung vielleicht bereits in möglichst naher Zukunft eine derartige Untersuchung durchführen zu lassen?
  6. Wo werden die Hammer Abwässer geklärt? Gibt es dafür nur eine Kläranlage oder sind mehrere dafür verantwortlich? Verfügen diese Kläranlagen über eine sogenannte „Vierte Stufe“, die nach neuesten Erkenntnissen notwendig ist, um die multiresistenten Keime aus dem geklärten Wasser zu filtern?
  7. Falls es in Hamm noch keine Vierte Stufe bei den Kläranlagen gibt, möchten wir wissen, was dem im Wege steht? Was würde die Installation einer Vierten Stufe kosten und wie schnell ließe sie sich in Hamm realisieren?
  8. Woher stammt das Trinkwasser der Stadt Hamm? Wird unser Trinkwasser bezüglich einer Kontaminierung durch multiresistente Keime getestet? Falls ja, gibt es Bescheinigungen, die dies schwarz auf weiß belegen?
  9. Falls nicht, wer ist dafür zuständig, eine derartige Trinkwasser-Untersuchung durchzuführen? Warum wurde dies bislang versäumt?

    Mit freundlichen Grüßen

Khalid Bhihi
Mitglied im Umweltausschuss
Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm