Beiträge

Welche Zukunft hat das Glück-auf-Stadion?

Die Wählergruppe Pro Hamm beurteilt die Stellungnahme der Verwaltung zur Anfrage „Ist-Zustand und Entwicklungspotenzial des Glück-Auf-Stadions“ differenter als die Stadt.

,,Für das historische Gedächtnis und das Bewusstseins des Stadtbezirks ist es eine gute Entscheidung, dass für die Statuen an den Eingangstoren der Anlage ein Denkmalswert festgestellt wurde und eine Restaurierung der Statuen nach 2022 vorgesehen ist“, so Habib Kartal, Bezirksvertreter der Wählergruppe Pro Hamm.

Habib Kartal begrüßt des Weiteren die Feststellung der Stadtverwaltung, dass auf der Grundlage des weiterhin rechtskräftigen Bebauungsplans eine sportliche Weiternutzung des Glück-Auf-Stadion grundsätzlich möglich wäre. Habib Kartal weiter: ,,Die Beurteilung der Stadt, dass eine Integration der Fläche des Glück-Auf-Stadions in eine ,,Sportlandschaft Lippepark“ keinen Mehrwert für das Quartier hätte, widersprechen wir hingegen klar.

Das Glück-Auf-Stadion wurde über viele Jahrzehnte als Sportanlage genutzt und bei einer Ertüchtigung des Areals wäre es erneut möglich. Einen Bedarf sehen wir, da bis heute z.B. Prüfungen zum Sportabzeichen im Stadion durchgeführt werden und es keine alternativen Ausweichstandorte im Bezirk gibt. Die Ersatzsportplätze, die im Kontext des Lippeparks entstanden sind, können bei Weitem nicht den Bedarf an Spiel- und Sportraum decken, der in Herringen defizitär ist. So konnten wir allein in den letzten Tagen und im Besonderen an den Wochenenden, wo wir spätsommerliche Temperaturen hatten, sehen, dass u.a. der Bolzplatz am Lippepark, in dem zugleich auch eine Basketballanlage eingebunden ist, bei Weitem nicht die Kapazität hat, um den Sportbedarf im Bezirk abzudecken.

Hier benötigen wir mittelfristig eine Lösung, die aus unserer Sicht idealerweise in der Integration des Glück-Auf-Stadions in ein Sportkomplex Lippepark aussehen könnte. So könnte im Glück-Auf-Stadion u.a. die Laufstrecke, das Weitsprungfeld oder das Fußballfeld wieder ertüchtigt und eventuell mit z.B. Outdoor-Fitnessgeräten erweitert und zugleich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Einbindung des Glück-Auf-Stadions in den Lippepark wäre für diesen ein starker positiver Impuls der Weiterentwicklung und würde den Lippepark im neuen Jahrzehnt einen massiven Attraktivitätsschub geben. Des Weiteren würden wir zugleich den Dornröschenschlaf des Glück-Auf-Stadions beenden.“

Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzende der Bezirksfraktion Herringen ergänzt die Äußerungen seines Kollegen: ,,Der Bebauungsplan von 2005 mit der Zielsetzung das Areal einer Wohnbebauung zukommen zu lassen, hat sich überlebt. Die Entwässerungsproblematik ist bis heute nicht gelöst und es ist höchst unwahrscheinlich, dass in den nächsten fünf Jahren eine Lösung erzielt werden wird. Außerdem stellt sich die grundsätzliche Frage, ob das Gebiet versiegelt und dafür Natur zerstört werden muss.

Wir haben in direkter Nachbarschaft mit dem Bebauungsplan am Wiesenteich bereits ein groß angelegtes Projekt zur Schaffung von Wohnraum. Wenn man bedenkt, dass die Einwohnerzahl Herringens, trotz Zuwanderung in den letzten 20 Jahren rückläufig war und der demografische Wandel sich nach 2025 noch stärker auswirken wird, muss die Frage gestellt werden, ob ein Bebauungsgebiet „Glück-Auf-Stadion“, deren Realisierung frühestens in den 2030er Jahren überhaupt umsetzbar sein wird, dann noch notwendig ist.“

Die Wählergruppe Pro Hamm plant die Thematik „Entwicklungspotenziale des Glück-Auf-Stadions“ in die Haushaltsplanungen für 2022/23 in die Bezirksvertretung einzubringen.

Habib Kartal
Bezirksvertreter

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Herringen

Wählergruppe Pro Hamm

Anschluss der Stadt Hamm an das Netzwerk „Biostädte“

Der Klimawandel ist die größte politische Herausforderung, der wir uns als Gesellschaft stellen müssen. Ein Umdenken in den letzten Jahren hat der Bedeutung der Klimaveränderung und der mit ihr einhergehenden massiven negativen Folgewirkungen für Mensch und Natur stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung gerückt. Themen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit stehen heute, wie sie vor zwanzig Jahren noch nicht der Fall gewesen sind mit einer Selbstverständlichkeit auf der politischen Agenda der demokratischen Parteien.

Bundesweit ist die Politik bemüht, die Wichtigkeit ökologischer Themen zu erkennen und mit aller Kraft zu fördern. Im Jahr 2010 haben sich einige deutsche Städte zusammengeschlossen und gründeten das Netzwerk Biostädte mit dem Ziel ökologischen Anbau und Bio-Lebensmittel zu fördern. So sollen auch bei öffentlichen Einrichtungen, Veranstaltungen und Märkten es einen Vorrang für Bio-Lebensmittel geben. Insbesondere soll bei der Essensversorgung von Kindern und Jugendlichen auf gesunde Bio-Lebensmittel gesetzt werden. Der Zusammenschluss der Städte soll der Bemühung stärkeres politisches Gewicht verleihen. Die Wählergruppe Pro Hamm erkennt den wirtschaftlichen und ökologischen Sinn des Netzwerks.

Das Mitwirken am Netzwerk Biostädte wäre eine starke Ergänzung zum Programm „Essbare Stadt“. Der Rat der Stadt hat ja diesbezüglich die Stadtverwaltung im Rahmen der Haushaltsverabschiedung 2021 mit einer Konzepterstellung beauftragt.

Die Ratsgruppe Pro Hamm beantragt daher, dass der Rat die Stadtverwaltung beauftragt zeitnah eine Beschlussvorlage zu erarbeiten, die einen Eintritt der Stadt Hamm in das Netzwerk „Biostädte“ vorsieht.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Cevdet Gürle
Ratsherr / Gruppensprecher

Erol Gürle
Ratsherr

Wählergruppe Pro Hamm

Installation von Luftfilteranlagen in Hammer Schulen

In ganz NRW steigen in den letzten Wochen die Corona-Zahlen massiv an. Die hohe Zahl der Infizierten unter Kindern und Jugendlichen ist hier im Besonderen besorgniserregend und sollte der Politik Kopfschmerzen bereiten und ein proaktives Handeln erzwingen. Ein Grund für den massiven Anstieg der Inzidenz bei jungen Leuten ist mit Sicherheit in der Öffnung der Schulen mit Beginn des neuen Schuljahres zu sehen.

Es ist mittlerweile wissenschaftlicher Konsens, dass Luftfilteranlagen in Schulen dazu beitragen können, die Infektionsgefahr für Schüler*innen und Lehrer*innen zu senken. Die NRW-Landesregierung hat daher ein Förderprogramm gestartet, um die Kommunen bei der Anschaffung und Installation der Luftfilteranlagen finanziell zu unterstützen.

Um die Situation für Hamm zu klären, bitten wir die Stadtverwaltung, folgende Fragen zu beantworten:
1. Werden die besagten Fördermittel bereits in Hamm in Anspruch genommen? Falls nicht, weshalb? Besteht zumindest die Absicht, die Fördermittel zu beantragen?
2. Wurden bereits erste Luftfilteranlagen in Hammer Schulen installiert? Falls ja, in welchen Schulen? Falls nicht, wann ist mit den ersten Installationen zu rechnen?
3. Wurden/werden die Luftfilteranlagen „nur“ in bestimmten Klassenräumen installiert oder in den gesamten Räumen der Schule, einschließlich des Lehrerzimmers? Wird es auch Luftfilteranlagen in den Sporthallen geben?
4. Was kostet eine flächendeckende Installation an einer Schule im Durchschnitt? Können die Kosten durch die in Aussicht gestellten Fördermittel gedeckt werden?

Mit freundlichen Grüßen

Hatice Chaaouani
Mitglied im Schulausschuss
Wählergruppe Pro Hamm

Anschluss der Stadt Hamm an das Netzwerk „Biostädte“

Die Wählergruppe Pro Hamm regt an, dass die Stadt Hamm dem Netzwerk „Biostädte“ beitritt und setzt einen entsprechenden Antrag auf die Tagesordnung des Rates. Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm, hält fest:

,,Der Klimawandel ist die größte politische Herausforderung, der wir uns als Gesellschaft stellen müssen. Ein Umdenken in den letzten Jahren hat der Bedeutung der Klimaveränderung und der mit ihr einhergehenden massiven negativen Folgewirkungen für Mensch und Natur stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung gerückt. Themen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit stehen heute, wie sie vor zwanzig Jahren noch nicht der Fall gewesen sind mit einer Selbstverständlichkeit auf der politischen Agenda der demokratischen Parteien. Bundesweit ist die Politik bemüht, die Wichtigkeit ökologischer Themen zu erkennen und mit aller Kraft zu fördern.

Im Jahr 2010 haben sich einige deutsche Städte zusammengeschlossen und gründeten das Netzwerk Biostädte mit dem Ziel ökologischen Anbau und Bio-Lebensmittel zu fördern. So soll es auch bei öffentlichen Einrichtungen, Veranstaltungen und Märkten einen Vorrang für Bio-Lebensmittel geben. Insbesondere soll bei der Essensversorgung von Kindern und Jugendlichen auf gesunde Bio-Lebensmittel gesetzt werden.

Der Zusammenschluss der Städte soll der Bemühung stärkeres politisches Gewicht verleihen. Wir erkennen einen wirtschaftlichen und ökologischen Sinn im Zusammenschluss des Netzwerks. Das Mitwirken der Stadt Hamm am Netzwerk Biostädte wäre eine starke Ergänzung zum Programm „Essbare Stadt“. Der Rat der Stadt hat ja diesbezüglich die Stadtverwaltung im Rahmen der Haushaltsverabschiedung 2021 bereits mit einer Konzepterstellung beauftragt.“

Die Ratsgruppe Pro Hamm beantragt daher, dass der Rat die Stadtverwaltung beauftragt zeitnah eine Beschlussvorlage zu erarbeiten, die einen Eintritt der Stadt Hamm in das Netzwerk „Biostädte“ vorsieht.

Dr. Cevdet Gürle
Sprecher / Ratsherr
Ratsgruppe Pro Hamm

Etliche Vereine von möglicher Schließung des St. Josef Krankenhauses betroffen

Die Wählergruppe Pro Hamm setzt mit einer Anfrage das Thema St. Josef-Krankenhaus auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung Bockum-Hövel.

Der Fragenkatalog setzt jedoch nicht die ärztliche Gesundheitsversorgung in den Fokus, sondern das Hallenbad, welches sich im Keller am Krankenhausstandort befindet und von vielen Vereinen täglich von morgens bis abends genutzt wird.
Was passiert mit den Vereinen und den Menschen, die das Schwimmbad nutzen? Diese Frage wirft Nihat Altun, Bezirksvertreter der Wählergruppe Pro Hamm in der Bezirksvertretung Bockum-Hövel auf.

Nihat Altun weiter: ,,Die Schließung des St. Josef Krankenhaus wurde, trotz aller Widerstände, von den politischen Mehrheitsfraktionen in Hamm beschlossen bzw. bereitwillig hingenommen. Neben den eigentlichen Patienten des Krankenhauses sind auch etliche regionale und überregionale Wassersportvereine von der möglichen Schließung betroffen, da diese täglich intensiv im krankenhauseigenen Schwimmbad trainieren. Selbst bei einer Verlegung auf ein anderes Schwimmbad, wäre das für viele Nutzer kaum eine wirkliche Alternative, da viele Nutzer aufgrund von Alter oder Krankheit körperlich eingeschränkt sind und ein Schwimmbad am anderen Standort nicht werden nutzen können, wenn es nicht fußläufig erreichbar ist, wodurch längerfristig auch negative Folgewirkungen auf die Gesundheit der Betroffenen entstehen könnten.
Das Bad war bereits zuvor von einer möglichen Schließung aus Kostengründen bedroht, woraufhin sich die Vereine bis dato mit einer nicht unerheblichen Geldsumme an der Renovierung und Finanzierung des Bades beteiligten und noch immer beteiligen.

Diese Beteiligung kam jedoch nur zustande, da von der Politik in Hamm suggeriert wurde, dass das Krankenhaus auch längerfristig bestehen bliebe. Die Vereine blicken somit in eine ungewisse Zukunft, die sie nicht selbst verschuldet haben.“ Die Wählergruppe bittet daher die Stadtverwaltung, folgende Fragen zur Klärung des Sachverhalts zu beantworten:

1. Wie viele Vereine nutzen aktuell das besagte Schwimmbad? Wie viele Vereinsmitglieder wären in etwa von einer Schließung des Bades betroffen?
2. Die Schließung des Krankenhauses scheint gewollt und beabsichtigt zu sein. Gibt es daher bereits Pläne, wie mit den regionalen und überregionalen Wassersportvereinen verfahren wird? Hat die Stadt den Vereinen bereits mögliche Lösungen bzw. Alternativen in Aussicht gestellt?
3. Wie könnten solche Lösungen, gerade mit Blick auf die bis dato sehr intensive Frequentierung bzw. Nutzung des Bades, letztlich aussehen?
4. Ein weiterer nicht unwichtiger Punkt betrifft die bereits geleistete Investitionssumme der Vereine. Bekommen die Vereine das Geld ganz oder zum Teil erstattet?

Nihat Altun
Bezirksvertreter Bockum-Hövel
Bezirksvertretung Bockum-Hövel
Wählergruppe Pro Hamm

Instandsetzung der Schaukel am Spielplatz an der Grünanlage an der Adenauerallee

Besucher der Grünanlage an der Adenauerallee und hier im Besonderen Familien mit Kleinkindern, die den dortigen Spielplatz aufsuchen, berichteten, dass seit Längerem am dortigen Spielplatz an einem Gerüst die Schaukelmöglichkeit nicht mehr vorhanden ist. Zwar befindet sich ein Gerüst, aber dieser enthält keine Schaukeln. Wir konnten den Missstand nach Aufsuchen des Spielplatzes bestätigen.

Die Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass die Bezirksvertretung Mitte die Stadtverwaltung auffordert zeitnah das Gerüst wieder mit einer Schaukel zu versehen und somit für Kinder nutzbar zu machen.

Mit freundlichen Grüßen

Erol Gürle
Bezirksvertreter
Wählergruppe Pro Hamm

Installation von festen und mobilen Trinkwasserspendern auf öffentlichen Sportanlagen

Die Stadt Hamm muss sich wegen des Klimawandels künftig insbesondere auf längere Trockenzeiten mit intensiven Hitzeperioden einstellen. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die hohen Temperaturen in den Sommermonaten Teile unserer Stadt extrem aufheizen und diese Hitze vielen Menschen zu schaffen macht. Dies gilt vor allem für sehr hitzesensible Personen wie Kinder und Jugendliche und ältere Menschen. Auch Sporttreibende sind von extremen Temperaturen besonders betroffen, da zahlreiche Veranstaltungen, Wettkämpfe und Trainingseinheiten auch bei extremer Hitze auf Außenanlagen ohne Beschattung durchgeführt werden. So haben in Hitzeperioden Kinder, Jugendliche und auch erwachsene Sportler*innen bereits mehrfach einen Kollaps erlitten.

Die Wählergruppe Pro Hamm setzt sich deshalb dafür ein, dass mehr feste bzw. mobile Trinkwasserspender auf öffentlichen Sportanlagen in Hamm eingerichtet werden. Dafür ist zu untersuchen, welche entsprechenden Rahmenbedingungen jeweils einzuhalten und welche Kosten damit verbunden sind.

Deswegen beantragt die Ratsgruppe Pro Hamm, dass der Stadtrat die Stadtverwaltung beauftragt, zu prüfen, in welcher Form feste bzw. mobile Trinkwasserspender auf Hammer Sportanlagen eingerichtet werden können und welche Kosten damit jeweils verbunden sind. Die Ergebnisse sind dem Sportausschuss in seiner nächsten Sitzung vorzustellen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Cevdet Gürle
Gruppensprecher / Ratsherr

Erol Gürle
Ratsherr

Wählergruppe Pro Hamm

Baumpflanzung am Spielplatz im Lippepark

Der Lippepark hat sich in den letzten Jahren bezüglich der Besucherfrequenz sehr positiv entwickelt. Ein Kritikpunkt, der von den Besuchern des Lippeparks, insbesondere von Familien mit Kleinkindern immer wieder angebracht wird, ist der unzureichende „Sonnenschutz“ am Spielplatz an der Schachtstraße.

Da die angrenzende Baumpflanzung, aufgrund der räumlichen Entfernung keine oder kaum Schatten auf die Spielplatzanlage wirft und am Standort kein Sonnensegel vorhanden ist, sind die Kinder und Kleinkinder an Sommertagen der direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt. Da der Sand die Sonnenstrahlung zusätzlich reflektiert, verschärft dies die Problematik.

Dementsprechend halten wir es für zwingend notwendig, dass, schon allein aus gesundheitlichen Gründen, eine Beschattung am Spielplatz ermöglicht werden muss. Da die Verwaltung ein Sonnensegel als wirksames Instrument ablehnt, schlagen wir als alternative Möglichkeit eine ausreichende Baumpflanzung an der Spielplatzanlage vor. Die zu anzupflanzenden Bäume sollten schnellwachend und großblättrig sein, damit sie als Schattenspender fungieren können. Die Platzierung der Bäume müsste des Weiteren so gestaltet sein, dass diese in der Mittags- und Nachmittagszeit einen Schatten auf den Spielplatz werfen.

Die Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass die Bezirksvertretung Herringen die Stadtverwaltung auffordert, eine Baumpflanzung im Sinne des Antrags am Spielplatz an der Schachtstraße im Lippepark durchzuführen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender

Habib Kartal
Bezirksvertreter

Wählergruppe Pro Hamm

Zukünftige Gesundheitsversorgung in Bockum-Hövel wirklich sicher?

,,Die Zahlen sprechen für sich“, so Nihat Altun. Bezirksvertreter der Wählergruppe Pro Hamm in der Bezirksvertretung Bockum-Hövel zur medizinischen Versorgung im Stadtbezirk.

Nihat Altun weiter: ,,Wenn man bedenkt, dass rund ein Drittel der Hausärzte in Bockum-Hövel in den letzten zehn Jahren ohne einen Nachfolger ihre Praxen geschlossen haben, zeigt sich der dramatische Negativtrend der Gesundheitsversorgung vor Ort. Die Versorgungsquote der Haus- und Fachärzte in Hamm und im Besonderen in Bockum-Hövel ist unzureichend. Wir haben jetzt schon einen Ärztemangel, der sich bis zum Ende des Jahrzehnts deutlich zu verschärfen droht. Etliche der Haus- und Fachärzte im Stadtbezirk sind deutlich über 60 Jahre alt und hier stellt sich die Frage, ob hier Nachfolger gefunden werden können. Die Problematik wird sich, wenn das St. Josef-Krankenhaus mit seiner gut-frequentierten Notfall-Ambulanz schließt, massiv für Bockum-Hövel verschärfen. Es müsste die kommunale Politik und die Stadtverwaltung auf die Barrikaden bringen, dass die St. Franziskus-Stiftung bis heute keine klare Aussage gegeben hat, ob und wie ein Medizinisches Notfallzentrum für den Bereich der Chirurgie vor Ort sichergestellt werden kann. Wir brauchen hier eine zeitnahe Klarstellung, um eine weitere Erosion der ärztlichen Nahversorgung zu verhindern.“

Erol Gürle, gesundheitspolitischer Sprecher der Wählergruppe und praktizierender Hausarzt im Nachbarbezirk Herringen ergänzt: ,,Wir haben jetzt schon relativ viele Patienten aus Bockum-Hövel, die wir in Herringen mitversorgen. Wenn weitere Praxen ohne Nachfolge schließen sollten, wird die fehlende Versorgung in den Nachbarbezirken nicht ohne Weiteres aufgefangen werden können. Viele Hausarztpraxen haben aktuell bereits einen Patientenstopp und nehmen keine Neupatienten mehr auf. Die Corona-Pandemie hat diesbezüglich nochmal deutlich gemacht, dass der Markt für Ärzte weitgehend leergefegt ist. Viele Kommunen, auch die Stadt Hamm, suchen für ihre Gesundheitsämter vergeblich nach medizinischem Personal.“

Nihat Altun resümiert: ,,Die zukünftige Sicherstellung der Ärzteversorgung in den Bezirken und das gilt im Besonderen für Bockum-Hövel, ist unbestreitbar eine Herkulesaufgabe. Da die Ampel-Regierung im Rathaus die Schließung des St. Josef-Krankenhauses politisch akzeptiert hat, ist sie hier nun in der Pflicht zu liefern.“

Nihat Altun
Bezirksvertreter
Bockum-Hövel

Erol Gürle
Gesundheitspolitischer Sprecher

Wählergruppe Pro Hamm

 

Investive Mittel für den Bau einer Dreifach-Sporthalle an der Arnold-Freymuth-Gesamtschule

Ein Punkt der heutigen Tagesordnung ist die Beratung über die Haushaltsansätze im Haushaltsplan 2021.

Die Errichtung der Arnold-Freymuth-Gesamtschule ist für den Bildungsstandort Hamm ein großer Mehrwert und ein wichtiges Instrument, um Bildungsbenachteiligungen im Besonderen in den westlichen Stadtbezirken abzubauen.

Leider müssen wir zu Kenntnis nehmen, dass an der Arnold-Freymuth-Gesamtschule die Planungen im 2. bzw. 3. Bauabschnitt den Bau einer Zwei-Fach-Halle vorsehen. Wenn man sich die Situation an den Gesamtschulen in Bockum-Hövel und Mitte betrachtet, so kann man erkennen, dass der Bau einer Dreifach-Halle empfehlenswert ist. Eine Gesamtschule, die in der Sekundarstufe 1 vierzügig und in der Oberstufe eine 2-3 Zügigkeit aufweist, braucht langfristig eine Dreifach-Sporthalle, wenn es den Sportunterricht am Schulstandort selbst gewährleisten möchte ohne auf andere Hallen ausweichen zu müssen.

Deswegen beantragt die Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm, dass ergänzende, investive Mittel für den Bau einer Dreifach-Halle an der Arnold-Freymuth-Gesamtschule in den Haushalt gestellt werden.