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Endlich eine dritte Gesamtschule

Die Wählergruppe Pro Hamm reagiert verwundert auf die Äußerungen der CDU Herringen, die die Errichtung einer dritten Gesamtschule im Stadtbezirk begrüßt. Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Wählergruppe in der Bezirksvertretung kommentiert die Stellungnahme der Herringer CDU wie folgt: ,,Es freut mich, dass die Herringer CDU, die über viele Jahre die Errichtung einer weiteren Gesamtschule strikt abgelehnt hat nun diesen Schritt begrüßt. Ich nehme es zugleich mit einem Schmunzeln auf, dass die Herringer CDU die Errichtung einer Gesamtschule mit Verweis auf den Elternwillen begründet. Nun, der Elternwille ist seit 15 Jahren bekannt und es ist auch bekannt, dass seitdem Jahr für Jahr viele Herringer Kinder keinen Platz an einer der zwei Hammer Gesamtschulen bekamen und sich alternativ für eine andere Schulform entscheiden mussten und dennoch schien die CDU in Herringen und in Hamm kein Problem damit zu haben alle politischen Initiativen der Wählergruppe Pro Hamm zur Installierung einer integrativen Schule mit gymnasialer Oberstufe am Standort Herringen zu torpedieren. Die 180-Grad-Kehrtwende der CDU unterstreicht, dass die „Schwarzen“ sich nicht bewegt haben, sondern vom jahrelangen Druck der politischen Öffentlichkeit bewegt wurden. Die Entscheidung der Stadt die Arnold-Freymuth-Sekundarschule zu einer Gesamtschule auszubauen, zeigt, dass sich Beharrlichkeit in der Politik auszahlt. Die Wählergruppe Pro Hamm, die maßgeblich mit dem Sammeln von rund 5000 Unterschriften als damalige Wählergemeinschaft Pro Herringen die Installierung der Sekundarschule am Standort der Falkschule ermöglichte, hatte sich seit 2010 konsequent für eine dritte integrative Schule mit Oberstufe in Hamm stark gemacht. Die Entscheidung zugunsten der Errichtung einer dritten Gesamtschule im Stadtgebiet war seit Monaten ein offenes Geheimnis. Die CDU/SPD-Stadtregierung konnte sich langfristig dem Elternwillen und dem Bedarf nach einer zusätzlichen integrativen Schule mit gymnasialer Oberstufe nicht verweigern. Diese Entscheidung war längst überfällig und hätte schon vor zehn Jahren gefällt werden müssen. Hätte man damals die Weitsicht gehabt, dann hätte man die über 1000 Kinder nicht von einer Gesamtschule abweisen müssen. Die Errichtung einer dritten Gesamtschule ist ein wichtiger Baustein der Schul- und Bildungspolitik und ein zentrales Instrument die Bildungsteilhabe sozial benachteiligter Kinder in der Stadt, aber insbesondere im Stadtbezirk Herringen, zu verbessern. Der Kampf für eine dritte Gesamtschule war ein zäher und oft auch ein demotivierender Wettstreit. Jetzt wo man am Ziel ist, weiß man, warum man Kommunalpolitik betreibt. Die Installierung einer dritten Gesamtschule ist für mich und meine Mitstreiter eine Bestätigung des politischen Engagements der Wählergruppe Pro Hamm Es ist zugleich eine Bestätigung und Motivation die politische Arbeit fortzuführen. So werden wir kritisch und konstruktiv die Umsetzung einer dritten Gesamtschule am Standort der Arnold-Freymuth-Schule begleiten“.

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm

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Pressemitteilung bezüglich der aktuellen Schulanmeldezahlen

,,Die Anmeldezahlen an den weiterführenden Schulen unterstreichen das, was wir seit Jahren fordern: Eine dritte Gesamtschule in Hamm. Die Schülerschaft ist an den integrativen Schulen, den zwei Gesamtschulen und der Sekundarschule in den letzten fünf Jahren stetig gestiegen. Wir haben in keiner Schulform einen größeren Zuwachs, als bei den integrativen Schulen.  Die Gesamtschule wäre, wenn sie in der Vergangenheit keine Schüler hätte abweisen müssen, neben den Gymnasien die anmeldestärkste Schulform in Hamm. Der Rat der Stadt ist in der Bring-Pflicht und muss endlich auf die Nachfrage nach einer dritten integrativen Schulform mit einer gymnasialen Oberstufe reagieren. Die schwarzrote Stadtregierung sollte aufgrund der hohen Zahl der Ablehnungen an den Gesamtschulen und den Meldezahlen an der Sekundarschule ihre bisherige Schul- und Bildungspolitik kritisch hinterfragen und sich für neue Optionen offen zeigen. Wir haben mit der Arnold-Freymuth-Schule in Herringen eine integrative Schulform, die dafür prädestiniert ist, zu einer Gesamtschule weiterentwickelt zu werden. Die Sekundarschule, die derzeit drei- bis vierzügig läuft, wäre das Fundament einer zukünftigen dritten Gesamtschule in Hamm. Hier ist der Rat der Stadt in der Verantwortung diese Option ernsthaft zu prüfen und in der Realität umzusetzen.“

Dr. Cevdet Gürle
Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm

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Weiterentwicklung zur Gesamtschule ein MUSS!

 

 

 

 

Antrag Gesamtschule 1