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Krieger Handels GmbH kriegt den Hals nicht voll und stellt weitere Forderungen

Die Wählergruppe Pro Hamm findet deutliche Worte auf die „Erwartungshaltung“ der Krieger Handel SE. Diese möchte am derzeitigen Finke-Standort ein Hochregallager bauen, welches u.a. mit massiven Eingriffen in die Natur verbunden wäre.

Thorsten Mächler, Sprecher für die Wählergruppe Pro Hamm im Stadtbezirk Rhynern, konstatiert: ,,Das was die Krieger Handel SE versucht zu betreiben, ist eine Industriepolitik in bester Wildwest-Manier getreu dem Motto: „Friss oder stirb!“ Wenn die Krieger-Leitung die Botschaft vermittelt, entweder stimmt die Politik vorbehaltlos unseren Plänen zu oder wir machen den Laden dicht, dann ist das eine glatte Erpressung. Die Politik und die Stadt Hamm sind gut bedient, sich nicht auf solche Spielereien einzulassen. Die Große Koalition darf sich nicht als Erfüllungsgehilfen einer neoliberalen Wirtschaftspolitik disqualifizieren.

Die Krieger Handel SE hat u.a., indem sie der Belegschaft neue Arbeitsverträge mit deutlich schlechteren Konditionen aufgedruckt hat, bewiesen, dass sie als Arbeitgeber ihrer sozialen Verantwortung nicht nachkommt. Umweltpolitische Belange oder eine Minderung der Lebensqualität für die angrenzenden Wohnquartiere durch ein höheres Verkehrsaufkommen und damit einhergehend mit einem Mehr an Emission und Lärmwerte mögen bei den Expansionsplänen der Krieger Handel SE keine Rolle spielen, müssen aber von Relevanz für die Politik sein.

Wir erwarten, dass die Rathausspitze klare Kante zeigt und der Krieger-Leitung deutlich macht, dass eine ungleiche Partnerschaft nicht im Interesse der Stadt ist. Die CDU, SPD und FDP haben viel Vertrauen in Finke gesetzt und die Umsetzungspläne trotz aller Widerstände in Rhynern unterstützt und stehen jetzt vor einem Scherbenhaufen ihrer Wirtschaftspolitik. Sie haben, wie bei einer Einbahnstraße den Einzelinteressen eines Unternehmens gegenüber dem öffentlichen Interesse den Vorzug gegeben. Dass das auf Dauer nicht gut gehen konnte, sollte niemanden überraschen.“

Der Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm, Dr. Cevdet Gürle ergänzt die Ausführungen seines Kollegen: ,,Wir werden nach der heutigen Sitzung des Wirtschaftsausschusses, in der die Stadtverwaltung einen aktuellen Sachstand zur möglichen Erweiterung des Möbelhauses in Rhynern abgeben wird, entscheiden ob wir das Thema auf die Tagesordnung des Stadtrats setzen. Die Intention eines möglichen Antrags wäre dementsprechend, dass der Rat der Stadt der Verwaltung die Empfehlung ausspricht, der Errichtung eines Hochregallagers nicht zuzustimmen.“

Thorsten Mächler
Sprecher Stadtbezirk Rhynern
Wählergruppe Pro Hamm

Arbeitsplätze sicher? Zeit alle Fakten bezüglich Finke auf den Tisch zu legen

,,Die städtische Wirtschaftsförderung hat keinen Kompass und ist, das macht der Fall Finke deutlich, vollkommen überfordert einen geordneten Übergang am Standort in Rhynern zu begleiten“, so Thorsten Mächler, Sprecher für die Wählergruppe Pro Hamm in Rhynern. Thorsten Mächler konstatiert: ,,Das die Öffentlichkeit und Teile der Finke-Belegschaft über die Medien über die jüngsten Entwicklungen in Kenntnis gesetzt wurden, ist eine Bankrotterklärung für die Stadtspitze. Die Krieger Handel SE trifft in ihrer Zentrale in Berlin Entscheidungen mit hoher Tragweite, ohne es für notwendig zu erachten, u.a. die Verantwortlichen in der Wirtschaftsförderung zu informieren.

Das ist ein Schlag ins Gesicht all derjenigen in der Großen Koalition und der FDP, die das Projekt Finke, trotz aller Widerstände und massiver Kritik, politisch unterstützt haben. Umweltpolitische Belange oder eine Minderung der Lebensqualität für die angrenzenden Wohnquartiere durch ein höheres Verkehrsaufkommen und damit einhergehend mit einem Mehr an Emissionen und Lärm wurden stets als unproblematisch bewertet. Man hat sich als Erfüllungsgehilfe einer neoliberalen Wirtschaftspolitik disqualifiziert und bekommt als Dank von der Finke-Leitung und dem neuen Berliner Inhaber die kalte Schulter gezeigt. Die Wirtschaft diktiert ungeniert der Politik ihre Forderungen und konfrontiert sie mit vollendeten Tatsachen.

Sieht so die konstruktive Partnerschaft auf Augenhöhe aus, in der es nur Gewinner gebe, von der einst der Oberbürgermeister bei der Ansiedlung von Finke in Rhynern gesprochen hat? Die Krieger Handel SE hat als Unternehmen eine sozialgesellschaftliche Verantwortung und eben dieser muss sie sich auch stellen und hier ist natürlich auch die Rathaus-Spitze gefragt, klare Kante zu zeigen. Es darf nicht sein, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Fehler der Finke-Leitung ausbaden müssen und die Politik dem tatenlos zusieht. So ist das Mindeste, das die Entwicklung am Standort von Finke in Rhynern auf die Tagesordnung des Wirtschaftsausschusses gesetzt wird, um das Thema im politisch-öffentlichen Raum zu diskutieren und hier Stellungnahmen der Wirtschaftsförderung und der Krieger Handel SE einzuholen, um endlich zu erfahren, wie es zum Beispiel mit der Sicherheit der Arbeitsplätze steht.“

Thorsten Mächler
Sprecher Stadtbezirk Rhynern
Wählergruppe Pro Hamm

Finke-Inhaber führt CDU, SPD und FDP am Nasenring durch die Manege

Die Wählergruppe Pro Hamm kritisiert die intransparente Geschäftspolitik des Möbelhauses Finke. ,,Die Wirtschaftsförderung und die Verantwortlichen im Rathaus wurden von der Entscheidung der Finke-Leitung die Möbelhauskette an die Berliner Krieger Gruppe abzutreten auf dem falschen Fuß erwischt“, so Thorsten Mächler, Sprecher der Wählergruppe Pro Hamm für den Stadtbezirk Rhynern. Thorsten Mächler weiter: ,,Möbel Finke drückt der Stadt Hamm immer wieder ihren Stempel auf und setzt konsequent ihre Interessen durch. So hatte die Große Koalition in der Märzsitzung des Rates noch eine Beschlussvorlage durchgewunken, in der Möbel Finke gestattet wurde, den Möbeldiskounter „,Preisrebell“ am Standort zu errichten. Die Kritik der Wählergruppe, dass mit der Erweiterung am Standort Finke eine weitere Konzentration auf der grünen Wiese stattfindet, die eine Reaktivierung der Innenstadt untergräbt und auch keinen Mehrwert für den Stadtbezirk Rhynern hat, wurden von den Mehrheitsfraktionen als „Unfug“ abgetan. Umweltpolitische Belange oder eine Minderung der Lebensqualität für die angrenzenden Wohnquartiere durch ein höheres Verkehrsaufkommen und damit einhergehend mit einem Mehr an Emission und Lärmwerte wurden als unproblematisch bewertet. Die Hammer CDU, SPD und FDP haben viel Vertrauen in Finke gesetzt, wurden aber letztendlich vom Eigentümer Wilfried Finke am Nasenring durch die Manege geführt. Dass das Rathaus und die Wirtschaftsförderung scheinbar über die Medien über den Verkauf von Möbel Finke erfahren haben, unterstreicht die ungleiche Partnerschaft. Hier stehen sich Politik und Wirtschaft nicht auf Augenhöhe gegenüber. Die Wirtschaft diktiert der Politik ihre Forderungen. Wir erwarten, dass die Rathausspitze klare Kante zeigt und einen Finke-Vertreter zur nächsten Sitzung des Wirtschaftsausschusses einlädt, so dass die Politik und die Öffentlichkeit die vielen offenen Fragen, wie es z.B. mit dem Erhalt der Arbeitsplätze steht, klären kann. Die CDU/SPD-Stadtregierung setzt, und das verdeutlicht das Beispiel Möbel Finke unbeirrt, die Wirtschaftspolitik der schwarzgelben Vorgängerregierung fort, in der wie bei einer Einbahnstraße die Einzelinteressen eines Unternehmens gegenüber dem öffentlichen Interesse immer den Vorzug erhalten. Jetzt ist man mit einem drohenden Scherbenhaufen dieser Politik konfrontiert.“

Thorsten Mächler
Sprecher Stadtbezirk Rhynern
Wählergruppe Pro Hamm