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Finazielle Mittel zur Einführung einer Eherenamtskarte gefordert

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

ein Punkt der heutigen Tagesordnung ist die Beratung über die Haushaltsansätze im Haushaltsplan
2019/2020.

Leider müssen wir hier zu Kenntnis nehmen, dass im Haushaltsplan investive Mittel für die Einführung
einer Ehrenamtskarte nicht eingeplant sind.

Eine Ehrenamtskarte ist ein Zeichen des Dankes und der Würdigung für ehrenamtliches Engagement.
Die Ehrenamtskarte verbindet diese Würdigung mit einem praktischen Nutzen. Ehrenamtliche Vereine
und Verbände, die sich für das Wohl der Menschen unserer Stadt einsetzen, finden bei der
Ehrenamtskarte Berücksichtigung. Ein Beispiel von vielen ist, dass Bürger sich in ihrer Freizeit
engagieren, um bedürftigen Menschen mit der Verteilung von Lebensmitteln und Kleidung zur Seite
stehen.

Deswegen beantragt die Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm, dass Mittel für die Einführung einer
Ehrenamtskarte in den Haushalt 2019/2020 eingestellt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Cevdet Gürle                                                                                Nurcan Varol
Gruppensprecher / Ratsherr                                                              Ratsfrau

Wählergruppe Pro Hamm

Hamm braucht Ehrenamtskarte als Zeichen der Anerkennung

Die Wählergruppe Pro Hamm kritisiert die Haltung der Stadt Hamm eine sogenannte Ehrenamtskarte auf kommunaler Ebene einzuführen. ,,Das Nein der Stadt stößt auf Kopfschütteln“, so Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm. Dr. Cevdet Gürle: ,,Die Stärkung und die Würdigung des Ehrenamtes muss eine zivilgesellschaftliche Aufgabe sein. Unzählige Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt engagieren sich ehrenamtlich, z.B. bei sozialen und karitativen Einrichtungen. Die Ehrenamtskarte ist seit Jahren ein fester Bestandteil in zahlreichen umliegenden Städten, wie zum Beispiel in Ahlen, Werl oder Beckum. Insgesamt gibt es sie bereits in mehr als 160 Kreisen Nordrhein-Westfalens. Wir haben kein Verständnis dafür, dass die CDU/SPD-Stadtregierung die Einführung einer Ehrenamtskarte aus politischen und finanziellen Beweggründen ablehnen.“ Die Inhaber einer solchen Karte bekommen durch diese diverse Vergünstigungen, wie zum Beispiel verminderte Eintrittspreise oder eine kostenlose Jahreskarte für die Stadtbücherei. Die Möglichkeiten sind breit gefächert. „Bürgerschaftliches Engagement verdient Anerkennung und Würdigung“, so Dr. Cevdet Gürle. Dr. Gürle weiter: „Eine Ehrenamtskarte ist ein Zeichen des Dankes und der Würdigung für ehrenamtliches Engagement. Die Ehrenamtskarte verbindet diese Würdigung mit einem praktischen Nutzen. Menschen, die sich in besonderem zeitlichen Umfang für das Gemeinwohl engagieren, können mit der Karte die Angebote öffentlicher, gemeinnütziger und privater Einrichtungen vergünstigt nutzen. Wir sollten in Hamm die unbezahlbare Arbeit der Ehrenamtlichen, die unsere Stadt lebens- und liebenswert machen, nicht allein an einem Tag wie dem Ehrenamtsfest zu würdigen wissen, sondern mit der Einführung der Ehrenamtskarte ein klares Zeichen der Anerkennung setzen. Es ist der Stärkung des Ehrenamts nicht dienlich, wenn die GroKo das Ehrenamtsfest gegen die Ehrenamtskarte auszuspielen versucht. Wir wollen kein entweder oder, sondern ein sowohl als auch. Denn das Ehrenamt hat es verdient!“ Die Wählergruppe Pro Hamm wird die Einführung einer Ehrenamtskarte im Kontext der Haushaltsberatungen und der Haushaltsverabschiedung zum Ende des Jahres beantragen.

Dr. Cevdet Gürle
Sprecher Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm