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TeamHerringen20

Die Wählergruppe Pro Hamm hat ihre Kandidaten für die Bezirksvertretung Herringen aufgestellt.

,,Wir haben in den letzten sechs Jahren, – und das trotz Oppositionsstatus, vieles auf den Weg gebracht und mit konstruktiven Vorschlägen Herringen positiv mitentwickelt. So sehen wir heute, dass die Entscheidung die Arnold-Freymuth-Sekundarschule zur Gesamtschule umzuwandeln eine goldrichtige Entscheidung gewesen ist und schon vor zehn Jahren hätte getroffen werden müssen, aber an der damaligen Ablehnungsfront der CDU/FDP/Grünen noch gescheitert ist. Wir haben vieles in Herringen, einen lebens- und liebenswerten Stadtteil bewegt, aber es gibt noch viele Baustellen, die im neuen Jahrzehnt angepackt werden müssen“, so Dr. Cevdet Gürle (Lehrer, 42 Jahre), der die Bezirksliste der Wählergruppe Pro Hamm für die Bezirksvertretung Herringen erneut anführt. Es folgen auf den weiteren Plätzen Habib Kartal (Rechtsanwalt, 42 Jahre), Hatice Chaaouani (Lehrerin, 42 Jahre), André Hauke (Kaufmann im Einzelhandel, 26 Jahre) und Gülten Gürle (Sozialhelferin, 41 Jahre). Dr. Cevdet Gürle umreißt den politischen Schwerpunkt für die nächsten Jahre: ,,Wir brauchen neue Denkanstöße zum Erhalt und dem Ausbau der Aufenthalts- und Lebensqualität in den einzelnen Ortsteilen. Der Lippepark nimmt in dieser Frage eine Schlüsselfunktion ein und braucht eine neue Leitvision und konkrete Maßnahmen. So würden u.a. ein Café im Lippepark, ein Wasserspielplatz oder ein Outdoor-Fitnessparcours die Attraktivität der beliebten Freizeitanlage steigern. Die Große Koalition muss auch endlich ihre Blockadehaltung aufgeben, so dass ein Förderverein für den Lippepark gegründet werden kann. Neben dem Lippepark muss auch der Sundern und die Kissinger Höhe als Erholungs- und Wandergebiet stärker in die Öffentlichkeit gerückt werden. Hier wäre es überlegenswert, ob man am Spielplatz im Sundern einen Trimm-dich-Pfad errichtet und so Mensch und Natur stärker zusammenbringt. Wir müssen aber auch Bewährtes fortführen, wie z.B. die erfolgreiche Arbeit vom Haus der Jugend unterstützen oder die Interessen der vielfältigen Vereinswelt in den politischen Willensprozess weiterhin einbinden.“ Hatice Chaaouani ergänzt die Ausführungen und betont, dass der Bildungsstandort weitere Investitionen braucht: ,,Die Rathausspitze muss nach den Kommunalwahlen zu ihren Wort stehen und den Ausbau der Arnold-Freymuth-Gesamtschule weiterhin unterstützen. Aber auch die anderen Schulen im Bezirk brauchen unsere uneingeschränkte Unterstützung. Außerdem ist es ein Muss, dass der Hallenboden der Glück-Auf-Halle endlich erneuert wird. Herringen ist ein bunter Stadtbezirk, wo mehr als die Hälfte seiner Einwohner eine Migrationsgeschichte hat. So sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass man den Dialog unter den Kulturen fördert und Menschen mit einer Migrationsgeschichte stärker in die politischen Prozesse mit einbindet. Die Politik muss darüber hinaus mit weiteren zivilgesellschaftlichen Kräften klare Position gegen rechte Hetze und Rassismus beziehen und sich einsetzen für ein Herringen, dass Heimat für alle Menschen, unabhängig ihrer Herkunft, ist.“ Das Thema Mobilität nimmt Habib Kartal in den Mittelpunkt. Habib Kartal: ,,Der Zustand einiger Straßen in Herringen ist beschämend. Hier sei u.a. die Quellenstraße und Teile der Dortmunder Straße exemplarisch genannt. Das muss sich endlich ändern. Die Radwegestruktur muss deutlich ausgebaut werden und man sollte prüfen, welche Straßen in Herringen eventuell zu Fahrradstraßen umgewidmet werden könnten. Der öffentliche Nahverkehr muss in seiner Taktung verbessert und zugleich ausgebaut werden.“ André Hauke betont, dass der Ortsteil Westenheide stärker in den politischen Fokus genommen werden muss. André Hauke: ,,Die Situation in der Westenheide ist unbefriedigend. Hier wohnen nicht wenige der Herringer Bürgerinnen und Bürger, aber der Ortsteil kommt in der politischen Diskussion zu kurz und stagniert seit Jahren in seiner Entwicklung. Ein weiterer Punkt, der im Besonderen als Anregung von jungen Leuten vorgetragen wurde, ist ob man die Grünfläche an der Lagune in das Hallenbad einbinden kann, d.h., dass man diesen Außenbereich als Liegefläche mit nutzt. Diese Möglichkeit besteht bereits in den Hallenbädern in Bockum-Hövel und Heessen und wäre auch für Herringen wünschenswert.“ Dr. Cevdet Gürle komplettiert die Inhalte seiner Teamkollegen, in dem er die Bedeutung der Nachnutzung des Bergwerk Ost für die Zukunft Herringens hervorhebt. Dr. Cevdet Gürle: ,,Leider treten wir in der Frage der Nachnutzung des Bergwerk Ost seit zwei Jahren auf der Stelle. Hier muss die Politik die Taktzahl erhöhen und die Bürger stärker bei der Gestaltung der Anlage teilhaben lassen. So wäre ein Beirat für das Areal des früheren Bergwerk Ost wünschenswert. Wir haben in den letzten Jahren sehr viel Zuspruch aus der Herringer Bürgerschaft erlebt und blicken zuversichtlich auf die Kommunalwahlen. Unsere Zielsetzung ist klar definiert: Wir wollen unseren Fraktionsstatus nicht nur verteidigen, sondern ausbauen und so sind mindestens drei Sitze in der Bezirksvertretung unser Maßstab. Eine Fortsetzung der Großen Koalition nach den 13. September ist leider nicht unwahrscheinlich, aber genau diese schadet der politischen Kultur und ist einer ergebnisoffenen Diskussion nicht förderlich. So ist jede Stimme an Pro Hamm zugleich ein Nein zur Fortsetzung der CDU/SPD-Stadtregierung im Rathaus und in Herringen.“

Wahlkreiskandidaten: André Hauke (Wahlkreis 17), Dr. Cevdet Gürle (Wahlkreis 18) und Hatice Chaaouani (Wahlkreis 19)

 

TeamHerringen20

Bezirksteam Herringen der Wählergruppe Pro Hamm (von links nach rechts): Dr. Cevdet Gürle, Hatice Chaaouani und Habib Kartal

 

 

 

Herringen-Sandbochum – ein bunter Ortsteil mit vielen Familien und vielen Herausforderungen

Hatice Chaaouani geht für die Wählergruppe Pro Hamm im Wahlkreis 19 (Herringen-Sandbochum) ins Rennen. Die Kandidatin der Wählergruppe Pro Hamm ist Lehrerin und verheiratet. Sie unterrichtet die Fächerkombination Französisch, Geschichte und Islamische Religionslehre.

Hatice Chaaouani ist in Herringen aufgewachsen und blieb dem Stadtbezirk und den Menschen vor Ort, trotz eines mehrjährigen Wohnaufenthalts in Dortmund, stets verbunden. Nachdem sie mit ihrem Ehemann 2019 wieder nach Herringen umgezogen war und nunmehr in der Herringer Heide wohnt, fasste sie den Beschluss sich politisch in der Gemeinde zu engagieren.

Die Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit sind neben der Verbesserung der Bildungschancen und der Bildungsteilhabe für Kinder unabhängig ihrer Herkunft, die stärkere Einbindung von Frauen in kommunalpolitische Entscheidungen.

Der Wahlkreis, der die Ortsteile Herringen („Neue Heimat“, Herringer Heide, Westerheide) und Sandbochum umfasst, ist geprägt, auf der einen Seite von der ländlichen Struktur in Sandbochum und auf der anderen Seite von einer engen Bebauung in der „Neuen Heimat“. So muss im Besonderen für Kinder und ihre Familien die Aufenthalts- und Wohnqualität in der „Neuen Heimat“ verbessert werden. Die Spielplätze befinden sich teilweise in schlechten Zustand und lokale Angebote für Kinder und Jugendliche sind in dem Ortsteil kaum vorhanden. Der öffentliche Nahverkehr und das Radwegesystem sind darüber hinaus noch stark ausbaufähig.

Für Hamm wählen, heißt Pro Hamm wählen!

Ostfeld-Nordherringen: Neue Wege, neue Chancen – Vision 2030

Dr. Cevdet Gürle tritt für die Wählergruppe Pro Hamm im Wahlkreis 18 (Ostfeld-Nordherringen) an. Der 42jährige Kandidat der Wählergruppe Pro Hamm ist Lehrer, verheiratet und hat zwei Kinder. Dr. Cevdet Gürle ist Vorsitzender und Sprecher der Wählergruppe Pro Hamm, die er 2013 mit Gleichgesinnten gegründet hat, um eine Politik von Hammer Bürgern für Hammer Bürger mitgestalten zu können. Er sitzt seit 2014 für die Wählergruppe Pro Hamm als Bezirksvertreter in der Bezirksvertretung Herringen und leitet hier die Fraktion. Er ist darüber hinaus Mitglied des Stadtrats. Der Bezirksvertretung Herringen gehört er als Mandatsträger bereits seit 2009 an, wo er erstmals den Einzug (damals noch als Kandidat der Wählergemeinschaft Herringen) schaffte.

Dr. Cevdet Gürle kann auf elf erfolgreiche Jahre in der kommunalen Politik zurückblicken. So ist die Errichtung der dritten Gesamtschule in Hamm, der Arnold-Freymuth-Gesamtschule am Standort der früheren Falkschule ein Ergebnis des Engagements der Wählergruppe und zugleich zahlreicher Bürgerinnen und Bürger in Herringen und über den Stadtbezirk hinweg. Ein Steckenpferd seiner politischen Arbeit ist die Bildungspolitik. Als Kind einer Bergarbeiterfamilie, die bildungsbenachteiligt war, ist ihm bewusst, dass Bildung die zentrale Ressource in einer Wissensgesellschaft ist, um soziale Ungleichheiten abzubauen. Faire Bildungsteilhabe muss für jeden gelten!

Der Kandidat der Wählergruppe Pro Hamm ist tief im Stadtbezirk verwurzelt, wo er sich auch gesellschaftlich engagiert. So ist er langjähriger Vorsitzender des Sportvereins Taekwondo Herringen e.V., wo rund 250 Kinder und Jugendliche täglich Sport treiben. Er ist seit zwanzig Jahren Mitglied bei Amnesty International und gehört zu den Mitgründern des Vereins „Ich & Du“, die sich für das interkulturelle Zusammenleben in Hamm stark machen. Es ist auch für ihn eine Selbstverständlichkeit, dass er den Heimatverein Herringen als Mitglied angehört.

Die Ortsteile Ostfeld und Nordherringen stehen im neuen Jahrzehnt vor neuen Herausforderungen. Die Wohnsiedlungen in den Quartieren sind bis heute durch den Bergbau geprägt. So gilt es das Alte zu bewahren und neue Impulse für das Neue zu setzen, in dem man z.B. den Lippepark weiterentwickelt, die Schulen im Ort stärkt oder die Infrastruktur optimiert.

Für Hamm wählen, heißt Pro Hamm wählen!

Westenheide-Isenbeck: Die multikulturelle Herzkammer Herringens

André Hauke geht für die Wählergruppe Pro Hamm im Wahlkreis 17 (Westenheide-Isenbeck) ins Rennen. Der 26jährige Kandidat der Wählergruppe Pro Hamm ist Angestellter im Einzelhandel.

André Hauke ist ein Kind des Herringer und Hammer Westens und seit seiner Kindheit in dem Ortsteil tief verwurzelt. Er war über viele Jahre Mitglied im Spielmannszug Herringen und ist seit mehr als 15 Jahren Sportler des Taekwondo Herringen e.V. und dem Verein bis heute eng verbunden. Der Kandidat der Wählergruppe ist zugleich mit Aufbau der Pro Hamm Jugend 2014 einer der Gründungsmitglieder. Er setzt sich als früherer Leistungssportler im Besonderen für eine stärkere Interessensvertretung des organisierten Sports in Hamm ein. Der Sport kann in seiner integrativen und sinnstiftenden Bedeutung nicht hoch genug eingeschätzt werden und muss in der kommunalen Politik der Stadt Hamm eine höhere Gewichtung annehmen. Wir brauchen einen Neustart in der Hammer Politik, das einhergeht mit unverbrauchten Gesichtern und die jungen Frauen und Männer der Pro Hamm Jugend stehen für diese.

Die Ortsteile Westenheide und der Isenbeck Hof sind die multikulturelle Herzkammer Herringens. Hier spiegelt sich im Besonderen die Herringer Geschichte der letzten hundert Jahre wider, wo im Zuge der Industrialisierung Arbeitsmigranten aus aller Welt kamen, um auf dem Pütt zu arbeiten. So ist das Wegbrechen des Bergbaus bis heute ein schmerzhafter Einschnitt für den Stadtbezirk und die Folgewirkungen des Strukturwandels noch lange nicht bewältigt. Die Westenheide gehört zum Stadtbezirk wird aber seit vielen Jahren stiefmütterlich behandelt und spielt trotz seiner Bevölkerungsstärke kaum eine Rolle in der Herringer Politik. Das muss sich ändern. Die Westenheide-Isenbeck braucht endlich eine hörbare Stimme.

Für Hamm wählen, heißt Pro Hamm wählen!

Weiterhin ungezügelte Raserei auf der Schachtstraße und Stadt schaut weg

,,Die Stellungnahme der Verwaltung ist eine Ohrfeige für alle Anwohner der Schachtstraße und Besucher der beliebten Freizeitanlage“, so Dr. Cevdet Gürle. Der Fraktionsvorsitzender der Wählergruppe Pro Hamm weiter: ,,Ich lade den Verfasser der Stellungnahme ein, morgens auf die Schachtstraße zu kommen. Dann kann er gerne mit mir zusammen den Verpackungsmüll vor den Einfahrten der Anwohner wegräumen. Er kann sich auch gerne Proan einem Wochenende an die Straße hinstellen und zählen, wie oft in einer Stunde die Geschwindigkeit an der Schachtstraße durch Raser überschritten wird. Diese Stellungnahme ist nicht das Papier wert auf dem es geschrieben wurde.“

Die Wählergruppe Pro Hamm greift das Thema auf und wird es mit zwei Anträgen auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung setzen. So fordert die Wählergruppe Pro Hamm, dass die Bezirksvertretung die Stadtverwaltung auffordert verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen. Ein weiterer Antrag setzt sich mit der Möglichkeit auseinander, die Schachtstraße in eine Fahrradstraße, wo das Fahrrad vor anderen Verkehrsteilnehmern Vorrang hat, umzuwidmen.

Dr. Cevdet Gürle zu den Überlegungen: ,,Das könnte zwar nicht das Müllproblem beheben, aber der Raserei einen Riegel vorschieben. Eine ausgewiesene Fahrradstraße ist dem Radverkehr vorbehalten beziehungsweise Radfahrer dürfen auf diesen Straßen auch nebeneinander fahren und haben gegenüber anderem Verkehr Vorrang. Der Vorrang des Radverkehrs soll mehr Sicherheit für die Radfahrer bringen, denn in der Regel dürfen Kfz diese besondere Straßen nur befahren oder am Seitenstreifen parken, wenn dies durch zusätzliche Verkehrsschilder erlaubt ist. Da sich an der Schachtstraße Anwohner, aber auch das Haus der Jugend und Sportvereine bzw. die Glück-Auf-Halle befinden, sollte das Befahren durch den Anlieger- und dem Lieferverkehr gestattet sein und auch eine Zufahrt z.B. für die Sportvereine weiterhin erlaubt werden. Die Straßenverkehrsordnung erlaubt durch das Anbringen zusätzlicher Verkehrszeichen, dass andere Verkehrsteilnehmer zweckbestimmt die Straße nutzen oder am Seitenstreifen parken können. Die Zielsetzung der Fahrradstraße bleibt aber, dass das Fahrrad die vorherrschende Verkehrsart ist und die Kraftfahrer sich dem Radverkehr unterordnen müssen. Eine Behinderung oder gar eine Gefährdung kann so verhindert werden.

Eigentlich sollte es im Sinne der Stadtverwaltung und der Großen Koalition sein, um z.B. die festgesetzten Klimaziele erreichen zu können, den emissionsfreien Radverkehr stärker als bisher zu fördern. Dieser spielt in der städtischen Infrastruktur leider immer noch eine untergeordnete Rolle. Die Umwidmung der Schachtstraße zur einer Fahrradstraße wäre dementsprechend eine mögliche Lösung für die Raserei vor Ort und würde zugleich den Stellenwert und die Wertschätzung gegenüber den immer beliebteren Radverkehr gerecht werden.“ Die Bezirksfraktion der Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass die Bezirksvertretung die Verwaltung auffordert zu prüfen, ob und in welcher Form die Schachtstraße zu einer Fahrradstraße umgewidmet werden kann. Die Bezirksvertretung wird zeitnah über die Ergebnisse in Form einer Mitteilungsvorlage informiert.

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm

Sachstandsbericht zum Herringer Wochenmarkt gefordert

Die Entwicklung und die Zukunftsaussichten des Herringer Wochenmarkts bereiten uns Sorge. Mit der Schließung des Fleischereibetriebes Skrobek zum Jahresende brach eine weitere wichtige Stütze des Wochenmarkts weg. Die Zahl der Händler beträgt derzeit drei und an nicht wenigen Wochenmarkttagen sind auch nur zwei Händler auf dem Platz. Da stellt sich die Frage, ob man hier überhaupt noch von einem Markt sprechen kann.

Das Stadtmarketing hat sich scheinbar der Thematik angenommen und plant bzw. hat eine Werbeaktion für den Herringer Wochenmarkt gestartet. Das ist auch dringend notwendig. Wenn keine positiven Impulse gesetzt werden, sehen wir für die Zukunft des Herringer Wochenmarkts schwarz. Ein Instrument, um Händler wieder anzulocken, wäre aus unserer Sicht die Standgebühren für die Wochenmärkte in den Stadtbezirken auszusetzen, um dementsprechend die finanziellen Belastungen für die Standbetreiber zu reduzieren. Ein Wochenmarkt, der über ein breites Angebot verfügt, ist für die Bürgerschaft attraktiv und wird angenommen. Ein Wochenmarkt hingegen, der über zwei der drei Stände verfügt, ist mittelfristig zum Scheitern verurteilt. Die Bezirksvertretung Herringen muss sich zeitnah mit der Frage, wie und ob es überhaupt mit dem Herringer Wochenmarkt weitergehen soll, auseinandersetzen.

Die Bezirksfraktion Herringen der Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass die Bezirksvertretung die Stadtverwaltung (Stadtmarketing) auffordert einen Sachstandsbericht zum Herringer Wochenmarkt abzugeben und die langfristigen Zukunftsaussichten des Markts zu bewerten.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender

Habib Kartal
Bezirksvertreter

Wählergruppe Pro Hamm

Sachstandsbericht zum Parkraumkonzept der Herringer Mitte gefordert

Die Umsetzung des Parkraumkonzepts in der Herringer Mitte zum 01.01.2019, das einherging mit einer Parkzeitbegrenzung im Lippe-Carée, führt weiterhin zu überhitzten Debatten in der Öffentlichkeit. Die Aufwertung des Parkplatzes am Bürgeramt und die Ausweisung zusätzlicher Stellplätze auf dem Wiesenparkplatz hat die Parkraumsituation nur bedingt entschärft.

Wir sehen im Besonderen zwei Entwicklungen problematisch. So traten vermehrt Anwohner der benachbarten Straßenzüge (z.B. Funkelandstraße und an der Straße zur Falkschule) an uns und beschwerten sich, dass vor „ihrer Tür“ vermehrt Dauerparker ihre Fahrzeuge abstellen. Des Weiteren berichteten Patienten und Mitarbeiter der Arztpraxen, dass es scheinbar massive Probleme mit dem Parkbetreiber Safeplace gebe. Diese zeigen sich darin, dass nicht ausreichend Patientenkarten zur verlängerten Parkberechtigung den Praxen vorliegen und somit nicht an die Patienten weitergegeben werden können. Kopien, die von den Patientenkarten angefertigt werden, werden teilweise von Safeplace nicht anerkannt. Des Weiteren ist wohl zum 01.01.2020 eine Änderung der Geschäftsbedingungen eingetreten. So war es bisher möglich, dass Patienten, die einen Strafzettel an der Scheibe hatten, da sie länger als die erlaubten zwei Stunden ihr Fahrzeug auf dem Parkplatz am Lippe-Carée hielten, die Patientenkarte mit der verlängerten Parkberechtigung von der Praxis ausfüllen und an Safeplace schicken konnten und somit die Strafzahlung nicht entrichten mussten. Diese Praxis wurde geändert und obwohl Patienten eine Patientenkarte mit einer verlängerten Parkberechtigung an Safeplace schicken, müssen sie die Strafzettel bezahlen. Falls dies zutreffen sollte, ist die Vorgehensweise von Safeplace nicht hinnehmbar und widerspreche der Regelung des Parkraumkonzepts.

Es ist den Patienten nicht zumutbar, dass sie innerhalb von zwei Stunden ihr Fahrzeug umparken, um einen Strafzettel zu entgehen. Aufgrund der hohen Frequentierung der Arztpraxen sind Wartezeiten von drei und mehr Stunden eher die Regel und nicht die Ausnahme. Patienten, die weniger mobil sind, würden von dieser Neuregelung bestraft werden.

Die Bezirksfraktion Herringen der Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass die Bezirksvertretung die Stadtverwaltung auffordert einen Sachstandsbericht zum Parkraumkonzept Herringer Mitte abgeben. Wir halten es hier für vorteilhaft einen Verantwortlichen von Safeplace ebenfalls in die Bezirksvertretung einzuladen.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender

Habib Kartal
Bezirksvertreter

Wählergruppe Pro Hamm

Gründung eines Fördervereins Lippepark beantragt

Die zeitnahe Gründung eines Fördervereins für den Lippepark sehen wir als zwingend notwendig an. Die Gründung eines Fördervereines für die beliebte Freizeitanlage wäre ein zentrales Element, um die existierenden Probleme des Lippeparks aufzugreifen und mit den Akteuren im Förderverein, die u.a. die Herringer Zivilgesellschaft wiederspiegeln sollten, kritisch zu reflektieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Die Mitglieder des Fördervereins wären im Idealfall erster Ansprechpartner bei Konfliktthemen.

Die Bezirksfraktion Herringen der Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass die Bezirksvertretung die Stadtverwaltung auffordert, ein Konzept zu entwickeln und dem politischen Gremium spätestens zur ersten Sitzung 2020 zur weiteren Abstimmung vorzulegen.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender

Habib Kartal
Bezirksvertreter

Wählergruppe Pro Hamm

Neuregelung der Anliegerbeiträge – Folgen für Herringen

Die schwarz-gelbe Landesregierung hat nach starken Protesten aus der Zivilgesellschaft einer Neuregelung der Anliegerbeiträge zugestimmt. Hier wurden die Kosten für die Anlieger bei Straßenbaumaßnahmen rückwirkend zum 01.01.2018 reduziert.

Die Wählergruppe Pro Hamm hält diesen Schritt für halbherzig und bleibt bei ihrer Forderung nach einer vollständigen Abschaffung der Anliegerbeiträge.

Anwohner der Isenbecker Hofsiedlung erhielten im 2. Quartal 2019 einen Mitteilungsbescheid, aus der hervorgeht, dass sie bei Austausch der Leuchtmittel in Straßenlaternen zur Kasse gebeten werden. Des Weiteren sind Straßenausbaumaßnahmen geplant, bei denen Kosten für die Anlieger entstehen.

Die Bezirksfraktion Herringen der Wählergruppe Pro Hamm bittet die Stadtverwaltung in dem Zusammenhang um die Beantwortung folgender Fragen:

1. Welche Straßenbaumaßnahmen im Stadtbezirk Herringen sind von der Neuregelung der Anliegerbeiträge betroffen? Wie hoch ist die jeweilige finanzielle Entlastung für die Anlieger an diesen Straßenbaumaßnahmen?
2. Die Mitteilung der Stadt die Anlieger in der Isenbecker Hofsiedlung beim Austausch der Leuchtmittel in den Straßenlaternen an den Kosten zu beteiligen, hat für viel Unverständnis gesorgt. Hat die Neuregelung der Anliegerbeiträge auf NRW-Ebene Auswirkungen auf die geplante Maßnahme in der Isenbecker Hofsiedlung? Kann davon ausgegangen werden, dass der Eigenanteil der Anlieger gesenkt wird?

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender

Habib Kartal
Bezirksvertreter

Wählergruppe Pro Hamm

Warteschlangen an der Kreuzung zur Dortmunder Straße

An der Straßenkreuzung Dortmunder Straße und Ludwig-Isenbeck-Straße beschweren sich immer wieder Mitbürger über das seit langem vorherrschende Problem, dass Autofahrer, die von der Ludwig-Isenbeck-Straße kommend als Linksabbieger auf die Dortmunder Straße auffahren wollen, einen enormen Geduldsfaden besitzen müssen, da aufgrund des starken Verkehrs ein gefahrloses Abbiegen kaum möglich ist, so dass Autofahrer fünf Minuten und länger an besagter Stelle auf eine sich bietende Gelegenheit warten müssen, in der Hoffnung dann schnell abbiegen zu können.

Einzige Rettung ist häufig die Fußgängerampel, denn sobald diese auf rot für die Autofahrer auf der Dortmunder Straße schaltet, können auch die wartenden Autofahrer auf die Dortmunder Straße wechseln, doch wenn kein Fußgänger kommt, heißt es weiter hoffen.

Ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung, dem wir dieses Problem nach der letzten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr schilderten, erklärte, dass die Möglichkeit bestehe, die Schaltung der Fußgängerampel dahingehend anzupassen, dass sie bei wartenden Linksabbiegern automatisch auf rot schaltet. An anderen Kreuzungen innerhalb der Stadt hätte sich dies bereits bewährt.

Da wir bislang noch keine Rückmeldung erhalten haben, beantragt die Bezirksfraktion Herringen der Wählergruppe Pro Hamm, dass die Bezirksvertretung die Stadtverwaltung beauftragt, die besagte Kreuzung prüfen zu lassen, ob die Ampelschaltung wie beschrieben verändert werden kann, um den Autofahrern, die von der Ludwig-Isenbeck-Straße kommend auf die Dortmunder Straße auffahren wollen, ein leichteres Linksabbiegen zu ermöglichen. Sollte die Untersuchung zu dem Ergebnis kommen, dass eine Veränderung der Ampelschaltung Abhilfe schaffen könnte, beantragen wir zudem, dass die Ampelanlage zeitnah umgestellt wird.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender

Habib Kartal
Bezirksvertreter

Wählergruppe Pro Hamm