Beiträge

Sanierung der Quellenstraße

Die Quellenstraße stellt eine direkte Verbindung zwischen der Fritz-Husemann-Straße und der Straße Zum Torksfeld dar. Die Straße befindet sich in einen sehr schlechten Zustand. Das betrifft sowohl die
Straßenoberfläche, wie aber auch den unzureichenden Fußweg und einen nicht vorhandenen Radweg.
Die Quellenstraße ist stark frequentiert und dient als Anfahrtsweg für angrenzenden REWE-Markt und den Alten Bauhof. Es ist für viele Herringer Bürgerinnen und Bürger nicht nachvollziehbar, dass diese Straße seit Jahren weder saniert noch ausgebaut wurde.
Die Satzung über die Erhebung von Beiträgen nach § 8 KAG für straßenbauliche Maßnahmen der Stadt Hamm (Straßenbaubeitragssatzung) verhindert eine Sanierung und den Ausbau der Quellenstraße, da der Alte Bauhof als Anlieger Beitragspflichtiger wäre und als Trägerverein diese Summe nicht tragen kann.
Dementsprechend fordert die Wählergruppe Pro Hamm, dass die Bezirksvertretung Herringen die Stadtverwaltung auffordert, ausnahmsweise, abweichend von der aktuellen Straßenbeitragssatzung, eine Sanierung und den Ausbau der Quellenstraße durchzuführen, dabei jedoch von einer finanziellen Belastung für den Alten Bauhof absieht.
Damit eine Durchführung der längst überfälligen Maßnahme endlich realisiert werden kann, sollen ausreichend finanzielle Mittel in den städtischen Doppelhaushalt 2022/23 eingeplant werden.

Wasserspielplatz für den Lippepark

Der Lippepark wird seit Jahren gut von den Besuchern angenommen, die sowohl aus der Umgebung, aber auch aus anderen Städten stammen. Der Lippepark bietet der Stadt Hamm also eine vortreffliche Möglichkeit, sich von seiner schönsten Seite zu zeigen und vielleicht den einen oder anderen neuen Bürger für die Stadt zu gewinnen. Dafür benötigen wir jedoch eine konzeptionelle Weiterentwicklung des Lippeparks, denn nur kann die Attraktivität des Lippeparks erhalten und ausgebaut werden.
Dafür ist es jedoch erforderlich, Geld in die Hand zu nehmen und in die beliebte Freizeitanlage zu investieren. Wenn die Stadtregierung und die Verwaltung in der Lage war Millionengelder mit dem „Abenteuer Gasbohren“ zu versenken, dann sollten zusätzliche Gelder für den Lippepark im Doppelhaushalt 2022/23 verankert werden können. Pro Hamm wird diese Thematik auch in die Haushaltsdebatten der Bezirksvertretung einbringen und zur Abstimmung stellen.
Der Lippepark nimmt eine Schlüsselfunktion in der Aufenthalts- und Lebensqualität im Stadtbezirk ein und muss eine höhere Priorität im Rathaus genießen. Der Spielplatz an der Schachtstraße ist sehr beliebt und wird von zahlreichen Kindern und Eltern täglich besucht. Die Konzentration an dem Standort ist mitunter derart hoch, dass es immer wieder zu einer gewissen Überlastung kommt. Deswegen wäre es folgerichtig, wenn man die Spielplatzanlage zur gegenüberliegenden Wiese hin erweitert. Ein Wunsch, der uns zugetragen wurde, war die Idee, dass man auf einer neu zu schaffenden Fläche einen Wasserspielplatz entstehen lässt.
Wasserspiele sind oft herausragende Orte städtischer Identifikation. Entspannung und Faszination, Belebung und Ruhepunkt, ein gekonnt gestaltetes Wasserspielplatz ist eine eindrucksvolle Bereicherung und Aufwertung von öffentlichen Freiflächen. Fontänenfelder und Wasserspiele werden als angenehm für Auge und Ohr empfunden, sie verbessern die Umgebungsluft durch Staubbindung und dämpfen den Umgebungslärm. Wasser in jeglicher Form ist im Besonderen für Kinder natürlich eine Attraktion. Eine solche Anlage wäre eine Augenweide für den Lippepark und eine deutliche Aufwertung des Areals.
Die Stadtplanung in Hamm ist häufig mutlos und leider eher monoton. Hier brauchen wir mehr innovative Energie, die sich u.a. durch die Schaffung von mehr Wasserarchitekturen in den Stadtteilzentren zeigt. Hierbei könnte der Lippepark eine Vorreiterrolle einnehmen.

Schaffung eines „Wald-Natur-Spielplatzes“ im Sundern

Ein Punkt auf der Tagesordnung der kommenden Sitzung der Bezirksvertretung Herringen ist die Beratung über die bezirksbezogenen Haushaltsansätze im Haushaltsplan 2022/23.
Der Sundern ist ein wichtiges Naherholungsgebiet für viele Herringer Bürger*innen, wo man spazieren geht oder seine Runden läuft. Familien haben die Möglichkeit den Spielplatz am Eingang des Sundern zu nutzen. Leider haben die Stadtverwaltung und die Politik in den letzten Jahren es verpasst das Areal mit gezielten Investitionen weiterzuentwickeln. So müsste der Charakter als Erholungs- und Wandergebiet deutlich gestärkt werden. Der Sundern schlägt eine ideale Brücke zwischen Herringen und Pelkum.
Der Spielplatz im Eingangsbereich ist in die Jahre gekommen und hier bringen wir den Vorschlag ein, dass dieser neu gestaltet wird. Eine Anregung aus der Bürgerschaft, die wir teilen, ist die Schaffung eines sogenannten „Wald-Natur-Spielplatzes“. Immer mehr Kommunen schaffen solche Erlebniswelten, in der das Entdecken der Natur als Spielraum und die kreativen Anregungen, die aus dieser Umgebung erwachsen, neue Erfahrungswerte für sowohl Kinder, wie auch Erwachsene ermöglichen. So sollen die Besucher eines solchen Spielplatzes mit der Natur in Kontakt kommen, mit gesammelten Stöcken Fantasie-Konstruktionen bauen, Nester aus Moos basteln, Pflanzen und Tiere am Boden entdecken. Wippen, Schaukeln, Klettergestelle sind mit dem natürlichen Material Holz gebaut und passen sich daher auch perfekt in die Umgebung ein.
Waldspielplätze sind in der Regel mit einer Spiel- und Liegewiese ausgestattet. Der Spielplatz kann verknüpft werden mit einem Trimm-Dich-Pfad, um den sportlichen Aspekt stärker in die Anlage mit einzubringen und Kinder anzuregen, auch über die Dimension des Sports den Naturraum Wald zu erforschen. Es wäre auch sinnvoll, z.B. Informationstafeln aufzustellen, die über die Flora und Fauna des Sundern Auskunft geben. Hier wäre eine Zusammenarbeit mit den Naturverbänden sinnvoll. Die Zielsetzung des Vorhabens muss es sein, dass man den Sundern aufwertet und Mensch und Natur stärker zusammenbringt.
Deswegen wird die Wählergruppe Pro Hamm die Forderung nach einem „Wald-Natur-Spielplatz“ im Sundern bei den Debatten zum Haushalt 2022/23 zur Sprache bringen.

Welche Zukunft hat das Glück-Auf-Stadion?

Die Pläne der Stadt auf dem Gelände des Glück-auf-Stadions neue Wohnungen zu errichten, existieren bereits seit mindestens 15 Jahren und dennoch gab es Hindernisse, die dem Vorhaben bis heute im Wege stehen. Obwohl die Stadtverwaltung keinen Mehrwert in weiteren Sportflächen in und am Lippepark sieht, verhält es sich aus uns Sicht der Wählergruppe eher konträr.
Eine Restaurierung des Glück-auf-Stadions und eine spätere Einbindung in ein Gesamtkonzept „Sportlandschaft Lippepark“ sehen wir als große Bereicherung für den Stadtbezirk Herringen an.
Das auch tatsächlich Bedarf besteht, zeigt sich schon allein an dem Umstand, dass beispielsweise sowohl Schulen wie Vereine den Standort nach wie vor für die Prüfungen zum Sportabzeichen nutzen, da es keine alternativen Ausweichstandort gibt. Die vorhandenen Sportflächen im Lippepark reichen bei Weitem nicht aus, um den Bedarf in Herringen zu decken, was sich gerade in den Frühling- und Sommermonaten zeigt. Sobald sich die Sonne zeigt und die Temperaturen etwas steigen, sind alle bestehenden Sportflächen schnell überlaufen.
Daher beantragen wir, dass investive Mittel im Haushalt 2022/23 bereitgestellt werden, um damit das Glück-auf-Stadion zu ertüchtigen und in einem zweiten Schritt zu prüfen, wie sich das Stadion am besten ergänzend in eine Sportlandschaft Lippepark eingliedern könnte.
Es freut uns, dass die Herringer SPD unsere Anregung übernommen hat und nunmehr ebenfalls für den Erhalt des Stadions ist.

Pflege von Fuß- und Radwegen in der Isenbecker Hofsiedlung

Die Fuß- und Radverbindung zwischen der Seelhofstraße und der Juffernbuschstraße befindet sich in einem ungenügenden Zustand. Hier scheint die Stadt Hamm seit Jahren nicht mehr aktiv geworden zu sein, um zumindest eine Grundpflege sicherzustellen. So sind z.B. die Pflastersteine teilweise stark überwuchert und benötigen dringend eine Reinigung.
Leider ist das keine Ausnahme und an weiteren Stellen in der Isenbecker Hofsiedlung wird deutlich, dass die Grünpflege durch die Stadt sehr zu wünschen übrig lässt.
Die Bezirksfraktion der Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass die Bezirksvertretung die Stadtverwaltung auffordert, in Zusammenarbeit mit dem verantwortlichen Stadtamt zeitnah eine Pflege der Fuß- und Radwege und ein Zurückschneiden des Wildwuchses in der Isenbecker Hofsiedlung durchzuführen.

Pro Hamm wirkt …

Der Bezirk Herringen hinkte bezüglich der Realisierung historischer Stelen den übrigen Bezirken hinterher.
Umso erfreulicher ist es, dass wir in der Bezirksvertretung mit einem Antrag erfolgreich die Prüfung einer möglichen Realisierung einer weiteren Stele in Herringen anstoßen konnten.
Jetzt heißt es Daumen drücken und das Ergebnis abwarten.

Pro Hamm wirkt …

Die Wählergruppe hat das Anliegen vieler muslimischer Bürger, nämlich die Bitte, eine Sitzbank auf dem islamischen Teil des Parkfriedhofs zu installieren, als Antrag auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung Herringen gesetzt.
Der Antrag wurde mehrheitlich angenommen und die Bank sollte zeitnah aufgestellt werden.

PRO HAMM WIRKT …

Bürger haben sich bei der Wählergruppe immer wieder über die verwilderte Wiese neben dem Spielplatz am Lippepark beklagt. Wir haben diese Beschwerden zum Thema der Bezirksvertretung gemacht und siehe da … schon hat sich die Stadtverwaltung der Sache angenommen.

Islamische Mitbürger wünschen sich mehr Pflege für ihre Begräbnisstelle auf dem Parkfriedhof in Herringen

Die Wählergruppe Pro Hamm setzt die Thematik „Islamische Begräbnisstelle auf dem Parkfriedhof“ mit zwei Anträgen auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung. Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Bezirksfraktion Herringen, geht auf den Inhalt der Anträge ein:

,,Die islamische Begräbnisstelle auf den Parkfriedhof hat sich in den letzten zehn Jahren stark ausgeweitet. Aufgrund der offenen Fläche und der fehlenden Beschattung, z.B. durch Bäume ist die Sonneneinstrahlung relativ hoch. Ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger haben uns auf den Missstand hingewiesen, dass die Sitzbank, die vor einigen Jahren an der islamischen Begräbnisstelle aufgestellt wurde häufig, da sie nicht in den Boden befestigt ist, entfernt und woanders platziert wird z.B. nahe des Barfußpfades. So fehlt den Besucherinnen und Besuchern der islamischen Grabstelle eine Sitzbank zum Ruhen.

Wir beantragen daher, dass die Bezirksvertretung die Stadtverwaltung auffordert entweder eine weitere Sitzbank an der islamischen Begräbnisstelle aufzustellen, die idealerweise im Boden verankert und somit nicht fortbewegt werden kann oder die bestehende Bank zu befestigen. Als ideal erscheint uns hier ein Platz im Schatten des dortigen Baumes, der den hinteren Bereich der Grabstelle begrenzt.

Des Weiteren, da es in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung bezüglich unseres Antrages, welcher sich ebenfalls mit dem Zustand am und im Umfeld der islamischen Begräbnisstelle auseinandersetzte, Irritationen gab, konkretisieren wir diesen und fordern, dass die Verwaltung den Stein- und Erdhügel, der total überwuchert ist und bei starken Regenfällen die Zuwegung total vermatscht, nach hinten verlagert. Somit könnte das direkte Umfeld auch im Sinne der Pietät zugleich neugestaltet werden.“

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm

Aufstellen einer historischen Stele im Stadtbezirk

Die Verwaltung hat in einer Mitteilungsvorlage, die auf der Tagesordnung des Ausschusses für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft zum 08.09.2021 steht, das Thema „Stelen zur Stadtgeschichte“ aufgegriffen.

In der Mitteilungsvorlage heißt es: Das Projekt ,,Stelen zur Stadtgeschichte“ besteht seit 2014 und hat das Ziel, mittels eines modernen Informationssystems mit einheitlichem Erscheinungsbild bedeutende Ereignisse und Entwicklungen in der Vergangenheit der Stadt Hamm für Bürgerinnen und Bürger im öffentlichen Raum sichtbar zu machen. Im bisherigen Projektzeitraum konnten 25 Stelen im gesamten Stadtgebiet aufgestellt werden.

Für die Jahre 2021-2023 ist die Erarbeitung und Aufstellung weiterer Stelen geplant. Wir begrüßen das Projekt ausdrücklich, da es dabei hilft, das Geschichtsbewusstsein in der Gesellschaft lebendig zu halten und zu stärken. In der Auflistung sind alle Stadtbezirke vertreten, die meisten unter ihnen sogar mehrfach. Ein einziger Stadtbezirk fehlt in der Auflistung leider komplett: Herringen!

Im letzten Projektzeitraum wurde historische Stelen für Herringen berücksichtigt, u.a. befinden sich heute eine historische Stelle in den Isenbecker Hofsiedlung und dem Herringer Marktplatz. Der Stadtbezirk Herringen kann auf einen reichen Fundus an historischen Stätten und Orten der Geschichtskultur zurückgreifen. Dementsprechend sollte der Stadtbezirk bei der Aufstellung von historischen Stelen im Zeitraum 2021-2023 berücksichtigt werden.

Die Bezirksfraktion der Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass die Bezirksvertretung die Stadtverwaltung auffordert, in Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Stadtämtern und den Hammer Geschichtsverein e.V. zu prüfen, ob es doch eventuell einen Standort in Herringen für eine historische Stele gibt und dieser damit in die Maßnahmenliste aufgenommen werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender

Habib Kartal
Bezirksvertreter

Wählergruppe Pro Hamm