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Die Mannschaft für den Stadtbezirk Heessen

Die Mannschaft für den Stadtbezirk Heessen

Die Wählergruppe Pro Hamm hat in ihrer Wahlversammlung einstimmig ihre Mannschaft für die Bezirksvertretung Heessen aufgestellt. Als Spitzendkandidat geht Thomas Ahlke (41 Jahre, Soldat) ins Rennen, der bereits seit zwei Jahren als Sprecher der Wählergruppe für den Stadtbezirk tätig ist. Auf den weiteren Plätzen folgen Baris Cayir (36 Jahre, Mitarbeiter Deutsche Bahn), Amin Karabegovic (38 Jahre, Industriemeister) und Esma Nur Balci (18 Jahre, angehende Studentin).

,,Der Abbau sozialer Ungleichheiten und die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse ist die Kernbotschaft unseres kommunalpolitischen Programms für den Stadtbezirk“, so Thomas Ahlke. Thomas Ahlke weiter: ,,Der Stadtbezirk Heessen ist bezeichnend für die soziale Spaltung in unserer Stadt. Wir haben auf der einen Seite Wohnquartiere, die u.a. im Hammer Norden sich befinden und geprägt sind von einer überdurchschnittlich hohen Armutsquote und einer niedrigen Kaufkraft und auf der anderen Seite haben wir Sozialräume, die in diesen Bereichen deutlich über den städtischen Durchschnitt liegen. Wir brauchen ein differentes Maßnahmenpaket, um den Stadtbezirk fit zu machen für die Herausforderungen des neuen Jahrzehnts. Das fängt u.a. an über eine Stärkung der Schulen, geht über Investitionen in die Infrastruktur und endet bei einer familienfreundlichen Gestaltung der Wohnquartiere. So brauchen wir als einen Baustein endlich eine Sozialstation für die sogenannte „Suchtszene“ im Hammer Norden. Wir als Stadtgesellschaft, und das möchten wir als Wählergruppe betonen, sind in der Pflicht und Verantwortung, die Menschen, die in einer sozial äußerst schwierigen Lebenslage sind, bestmöglich zu unterstützen und sie nicht auszugrenzen. Der derzeitige Zustand, in welchem die „Szene“ gezwungen ist, je nach Situation auf die Orte Penny-Markt, Karlsplatz, das Lidl-Gelände (Münsterstraße) und noch einige weitere auszuweichen, kann für niemanden eine befriedigende Dauerlösung sein. Wir benötigen eine langfristige Lösung, die aus unserer Sicht nur mit der Schaffung eines Ruckzugsraumes und aufsuchender Sozialarbeit einhergehen kann. Ein möglicher Standort für eine Sozialstation wäre der leerstehende Kiosk an der Ecke Münsterstraße und Bockumer Weg. Dieser Standort trifft bei den Anwohnern des Quartiers auf Zustimmung. Die Stadtverwaltung ignoriert leider die Problematik und verweigert jegliche Unterstützung. Sie lässt damit die Suchtkranken und die Anwohner des Hammer Nordens in Stich.“

Sein Mitstreiter Baris Cayir ergänzt: ,,Im Stadtbezirk muss eine Gesamtschule errichtet werden, in der alle Kinder des Bezirks die Möglichkeit haben alle Schulabschlüsse bis zum Abitur an einer öffentlichen Schule abzulegen. Trotz der dritten Gesamtschule im Hammer Stadtgebiet und allgemein sinkenden Schülerzahlen ist die Gesamtschule bis heute die einzige Schulform, die Schüler in nennenswerter Zahl, da die Anmeldezahlen deutlich über der Aufnahmekapazität liegen, ablehnen muss. Die Errichtung einer Gesamtschule wäre ein wichtiger Baustein der Schul- und Bildungspolitik und ein zentrales Instrument die Bildungsteilhabe sozial benachteiligter Kinder in den Sozialräumen Norden und Heessen zu verbessern. Der Stadtbezirk Heessen trägt beim Bildungserfolg seiner Kinder im innerstädtischen Vergleich die rote Laterne und verliert zunehmend in der Bildungsteilhabe an Boden. Natürlich muss nicht jedes Kind Abitur machen, aber jedes Kind muss dieselben Ausgangschancen haben Abitur machen zu können und das ist derzeit im Stadtbezirk nicht gegeben. Diese soziale und bildungspolitische Ungerechtigkeit muss endlich ein Ende finden!“

Amin Karabegovic betont, dass die städtische Politik ausreichend sozial gebundenen Wohnungsbau anbieten müsse. Amin Karabegovic: ,,In den letzten Jahren sind mehr als 100 Wohnungen im Bezirk aus der sozialen Bindung gefallen. Die Folge ist, dass kaum noch günstiger Wohnraum für Familien zur Verfügung steht und diese zunehmend vor großen finanziellen Herausforderungen stellt. Hier muss die Stadt mit ihrer städtischen Tochtergesellschaft, der HGB verstärkt aktiv werden und den sozialen Wohnungsbau in allen Ortsteilen Heessens forcieren.“

Esma Nur Balci nimmt im Besonderen die Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt: ,,Viele Anwohner beschweren sich, und das zurecht über zunehmende Lärmstörungen und den Vandalismus. Sie ignorieren aber, dass in den letzten Jahren der Rückzugsraum für Jugendliche und junge Erwachsene immer stärker eingeschränkt wurde. Das ist keine Entschuldigung für Fehlverhalten, aber sollte als Ansatzpunkt dienen die Interessen von Kindern und Jugendlichen stärker auf die politische Agenda zu setzen. So fordern wir, dass das Stadtteilzentrum Bockelweg personell aufgestockt wird, damit auch Angebote an Wochenenden, also in den Zeiten, wo auch Kinder und Jugendliche echte Freizeit haben, betreut werden können. Eine andere Baustelle ist, dass wir zwar mit der Familienoase ein passables Hallenbad haben, aber ohne eine nennenswerte Außenanlage. Die Infrastruktur der Familienoase könnte genutzt werden, um das Außengelände zu erweitern und hier mindestens ein weiteres größeres Wasserbecken zu errichten. So hätte man zwar nicht, dasselbe Angebot wie z.B. im Freibad Süd, aber zu mindestens ein Bad, dass ortsnah ist und im Besondern von Familien, die weniger mobil sind, genutzt werden könnte. Das Areal um die Familienoase bietet ausreichend Reserveflächen, um das Projekt zur verwirklichen. Das wäre ein großer Schritt für den Stadtbezirk und würde die Lebens- und Aufenthaltsqualität vor Ort stark verbessern.“

Kandidaten der Wahlkreise: Thomas Ahlke (Wahlkreis 26), Esma Nur Balci (Wahlkreis 27), Baris Cayir (Wahlkreis 28) und Amin Karabegovic (Wahlkreis 29)

Fotos von links nach rechts: Esma Nur Balci, Thomas Ahlke, Baris Cayir und Amin Karabegovic

Bezirksteam Heessen
Wählergruppe Pro Hamm

Unsere Mannschaft für den Stadtbezirk Rhynern

Pro Hamm = Für Hamm
Pro Rhynern = Für Rhynern

Die Wählergruppe Pro Hamm hat ihre Mannschaft für die Bezirksvertretung Rhynern aufgestellt. Die Bezirksliste wird angeführt vom 51jährigen Thorsten Mächler. Es folgen auf den weiteren Plätzen Stefan Züll (32 Jahre, Dip. Ingenieur), Stefanie Janke-Heidemeier (44 Jahre, Eltern- und Schulbegleitung) und Martin Klaßen (71 Jahre, Rentner). Thorsten Mächler, der sich seit 25 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr in Westtünnen engagiert, umreißt die wichtigsten politischen Schwerpunkte.

Thorsten Mächler: ,,Die dörfliche Siedlungsstruktur ist charakteristisch für die Ortsteile im Stadtbezirk. Hier treffen Tradition und Brauchtum auf ein modernes Wohnumfeld. Leider wird die hohe Wohnqualität zunehmend durch ein stetig steigendes Verkehrsaufkommen und die damit einhergehenden Emissionen in Frage gestellt. Wir lehnen dementsprechend weitere Ausweisungen von großflächigen Gewerbeflächen ab. Die Problemlagen im Gewerbegebiet Rhynern mit seiner, u.a. stetig steigenden Vermüllung sind zurecht ein Ärgernis. So dürfen wertvolle Kulturlandschaften, die wichtige Lebensräume für die Tier- und Pflanzenwelt sind, nicht zugunsten von Logistikunternehmen zerstört und damit auch die dörfliche Siedlungsstruktur der Ortsteile untergraben werden. Der Stadtbezirk lebt und wirkt durch die Menschen und den engagierten Vereinen und so sollte die Politik die Arbeit der vielfältigen Vereinswelt, ob das die Freiwillige (Jugend)Feuerwehr oder der Sportverein ist, weiterhin unterstützen. Der Stadtbezirk hat viele Wald- und Naherholungsgebiete, u.a. den Pilsholz, der bei Spaziergängern, Walking-Sportlern und Joggern beliebt ist. Hier müssten auf dem Wegenetz die Sitzbänke teilweise erneuert und an den Parkplätzen um den Pilsholz zusätzliche Fahrradabstellplätze angelegt werden. Eine Anregung, die viele Besucher des Pilsholz an uns herangetragen habe, wäre auch einen Trimm-dich-Pfad anzulegen, um Natur und Mensch über den Faktor Sport näher zu bringen.“.

Stefanie Janke-Heidemeier ergänzt, in dem sie auf die Notwendigkeit eingeht den Verkehrsraum neu zu ordnen. Stefanie Janke-Heidemeier: ,,Der öffentliche Nahverkehr muss ausgebaut werden, so dass die ländlichen Wohnräume stärker mit den Ortskernen verbunden sind. Außerdem rächt sich nun, dass die Große Koalition in den letzten Jahren zu wenig in den Erhalt und den Ausbau des Fuß- und Radwegesystems investiert hat. Hier müssen in den nächsten Jahren deutlich mehr Gelder in den Haushalt eingeplant werden, damit eine nicht nur umweltschonende, sondern auch bei Menschen immer beliebtere Infrastruktur eine höhere politische Priorität genießt.“

Stefan Züll greift zwei weitere Themenfelder auf, die auf die Agenda in der nächsten Legislaturperiode gestellt werden sollten. Stefan Züll: ,,Rhynern muss attraktiver werden für „Neubürger“ und hier zeigt sich eine größere Baustelle im Stadtbezirk. Wir haben zu wenig Wohnraum, der den Bedürfnissen der verschiedenen sozialen Gruppen gerecht werden kann. Wir benötigen auf der einen Seite mehr sozial geförderten Wohnraum, aber auch zugleich seniorengerechte Wohnungen bis hin zu Mehrgenerationenhäusern. Eine Frage, die sich ebenfalls stellt: Wie geht es langfristig weiter mit dem Standort Lohschule, das derzeit als Außenstelle des Weiterbildungskollegs Hanse-Kollegs Lippstadt und als Fortbildungszentrum für die VHS dient? Es ist ein offenes Geheimnis, dass viel Studierende und Lehrkräfte zwar von der „Qualität“ des Schulgebäudes sehr zufrieden sind, aber weniger vom Standort. So kommen mehr als 90 Prozent der Studierenden am Standort der Lohschule nicht aus Rhynern oder Uentrop, sondern weitgehend aus den westlichen Stadtbezirken. Es wäre dementsprechend im Sinne der Studierenden das Weiterbildungskolleg und die VHS innenstadtnah anzusiedeln und den Standort der Lohschule einer anderen Nutzung zukommen zu lassen. Ein Vorschlag, der hier überlegenswert wäre, ist die Umwidmung zu einem sogenannten Bürgerhaus. Bürgerhäuser gibt es in vielen Gemeinden und Städten Deutschlands und sie dienen als Orte des geselligen Zusammenkommens. Ein Bürgerhaus am Standort der Lohschule wäre ein sozialer Treffpunkt, in der z.B. Vereine Räumlichkeiten nutzen können. Das wäre im Besonderen auch im Zusammenhang mit dem Neubau des Sportzentrums interessant. Ein Bürgerhaus wäre generationsübergreifend ein Ort, wo Rhynern zusammenkommen kann.“

Martin Klaßen ergänzt seine Mitstreiter und greift eine alte Forderung der Hammer Hundefreunde auf. Martin Klaßen: ,,Hamm braucht endlich einen Tierfriedhof und Rhynern hat genug Standorte, um den Wunsch vieler Tierliebhaber zur verwirklichen. Die nächstgelegenen Tierfriedhöfe in der Region sind in Dortmund und Münster. Das ist für Menschen, die weniger mobil oder älter sind Strecken, die nicht einfach so nebenbei zu meistern sind. Die Corona-Pandemie hat nochmal unterstrichen, wie wichtig Haustiere für uns Menschen sind. Haustiere spenden den Menschen Trost und vermitteln Zuversicht. Haustiere machen Menschen glücklicher und ausgeglichener und haben damit einen direkten positiven Effekt auf unser Wohlbefinden und unsere Psyche. Auf den Punkt gebracht: Haustiere fördern die Gesundheit der Menschen. So sollte es ein Muss sein, dass eine Großstadt wie Hamm einen Tierfriedhof unterhält und damit den Wunsch vieler Haustierbesitzer nachkommt den Körper ihres Lieblings angemessen beerdigen zu können.“

Dr. Cevdet Gürle schaut mit Zuversicht auf die Kommunalwahlen. Dr. Cevdet Gürle: ,,Wir haben eine starke Mannschaft für den Stadtbezirk auf die Beine gestellt. So sind wir zuversichtlich, dass, nachdem wir 2014 noch mit wenigen Stimmen an einem Sitz vorbeigeschrammt sind, erstmals als Wählergruppe in die Bezirksvertretung einziehen werden.“

Team Rhynern
Wählergruppe Pro Hamm

Unsere Mannschaft für Uentrop

Pro Hamm = Für Hamm
Pro Uentrop = Für Uentrop

Die Wählergruppe Pro Hamm hat ihre Kandidaten für die Bezirksvertretung Uentrop aufgestellt. Als Spitzenkandidatin tritt die 45jährige Katrin Schäfer an. Es folgen auf den weiteren Plätzen zwei bis fünf Volker Sartor, Zeynep Karadeniz, Zeliha Gürle und Guido Schäfer, die zugleich die Ratswahlkreise im Stadtbezirk besetzen. Katrin Schäfer, die u.a. Mitglied im Elternbeirat der Elternschule Hamm e.V. und Schulpflegschaftsvorsitzende der Friedensschule ist, bewirbt sich erstmals als Kandidatin um das Mandat einer Bezirksvertreterin und will ihr soziales Engagement auf den Bereich der Politik ausweiten.

Katrin Schäfer listet einige zentrale politische Forderungen der Wählergruppe auf: ,,Der Stadtbezirk mit seinen vielfältigen Ortsteilen weist eine hohe Aufenthalts- und Lebensqualität auf. So gilt es in den nächsten Jahren die Vorzüge unseres Bezirks zu stärken, indem man u.a. das Fuß- und Radwegesystem stetig ausbaut und Naherholungsgebiete wie die Geithe vor schädlichen Eingriffen in die Natur schützt. Der öffentliche Nahverkehr muss in seiner Taktung und der Linienführung im Besonderen in den ländlichen Raum weiter ausgebaut werden. Uentrop wird zurecht als die grüne Lunge der Stadt bezeichnet, wo Lebens- und Wohnqualität harmonisch zusammenfinden und bei Anwohnern eine große Wertschätzung genießt. Diese Wertschätzung gilt es zu erhalten, die leider zunehmend mehr und mehr infrage gestellt wird durch die stetig zunehmende Verkehrsdichte an Autofahrern und den damit verbundenen Lärmpegel. So stellen wir uns als Wählergruppe Pro Hamm vehement gegen die Ausweisung weiterer Industriegebiete, wie z.B. den K´Park Süd oder das anvisierte Industriegebiet Westfalen, wo wertvolle Kulturlandschaften zu Gunsten von Logistikunternehmen zerstört werden sollen. Eine Schlüsselfunktion, um den Stadtbezirk fit zu machen für die Herausforderungen des neuen Jahrzehnts nimmt der Rahmenplan Werries mit dem Zukunftsvorhaben „Neue Mitte Uentrop“ ein. Der Rahmenplan kann, wenn er richtig umgesetzt wird, positive Strahlkraft in alle Ortsteile entfalten. Eine eindeutige Position beziehen wir bei der Frage von Anliegerbeiträgen. Diese gehören abgeschafft. Sie sind ein Relikt aus dem 20. Jahrhundert!“

Volker Sartor (55 Jahre, Pädagogischer Betreuer), der kulturpolitischer Sprecher der Wählergruppe Pro Hamm ist und für diese auch als sachkundiger Bürger im Sozialausschuss sitzt, betont die Potenziale des Stadtbezirks: ,,Das Kurhaus und der Maxipark sind zwei Aushängeschilder, die weit über Bezirksgrenzen eine hohe Beliebtheit genießen. Der Eintritt in den Maxipark sollte mittelfristig auf einen symbolischen Beitrag reduziert werden, so dass jeder, auch finanzschwache Familien die Freizeitanlage nutzen können. Ein großer Vorteil wäre es, wenn die Stadtverwaltung unsere Forderung nach einer FreizeitCard endlich nachkommt und einen kombinierten Eintritt für z.B. Tierpark, Maximare und Maxipark mit gleichzeitiger Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs als Anfahrt zu diesen Orten stark vergünstigt anbietet. Eine Bereicherung für den Stadtbezirk wäre es, wenn Kultur im öffentlichen Raum sich nicht weitgehend auf den Kurpark konzentriert, sondern auch in die einzelnen Ortsteile hineingetragen wird. Eine größere Baustelle im Stadtbezirk ist der unzureichende Wohnraum, der den Bedürfnissen aller sozialen Gruppen gerecht werden muss. So brauchen wir sowohl ein Mehr an sozial geförderten Wohnraum über seniorengerechten Wohnungen bis hin zu Mehrgenerationenhäusern.“

Die 19jährige Zeynep Karadeniz, die in Werries beheimatet ist und derzeit eine Ausbildung als Mechatronikerin macht, ist Sprecherin der Pro Hamm Jugend, der Nachwuchsorganisation der Wählergruppe. Zeynep Karadeniz: ,,Die Interessen der Jugend und der jungen Erwachsenen müssen stärker Einklang finden auf der politischen Tagesordnung. So sollte das breite Sport- und Freizeitangebot erhalten und punktuell ausgebaut werden und die Vereine in ihrer Arbeit unterstützt werden. Die Arbeit, u.a. des Jugendcafé Werries und des Stadtteilzentrums Uentrops oder aber auch des DRK-Treffpunkts Lindenstraße sollten weiterhin uneingeschränkt unterstützt werden.“

Der 53jährige Verwaltungsangestellter und hier stellvertretender Amtsleiter des Sozialamts in Wuppertal Guido Schäfer, der zugleich seit 2006 Schiedsmann im Bezirk 8 (Werries/Uentrop) ist, ergänzt die Ausführungen seiner Mitstreiter und betont, dass die Infrastruktur im Bezirk sich stärker den Bedürfnissen einer immer älter werdenden Gesellschaft anpassen muss. Guido Schäfer: ,,Wir brauchen in Uentrop eine Verbesserung der Lebenslagen für ältere Mitbürger und für Menschen mit Behinderung. Die Inklusion, generationsübergreifend vom Kind bis zum Senior, ob es die Teilhabe in der Kita oder von Freizeitaktivitäten sind, müssen stärker in konkrete, lokale Politik umgesetzt werden.“

Der Sprecher und Oberbürgermeisterkandidat der Wählergruppe Pro Hamm Dr. Cevdet Gürle blickt zuversichtlich auf die Kommunalwahlen. Dr. Cevdet Gürle: ,,Wir treten mit einer starken Mannschaft, die fest in der Stadtgesellschaft des Bezirks verankert ist, an und die ein hohes Vertrauen bei vielen Bürgerinnen und Bürgern vor Ort genießt. Wir sind fest davon überzeugt, dass Personen und Inhalte passen und wir erstmals als Wählergruppe nach dem 13. September in die Bezirksvertretung einziehen werden.“

Team Uentrop
Wählergruppe Pro Hamm

TeamHerringen20

Die Wählergruppe Pro Hamm hat ihre Kandidaten für die Bezirksvertretung Herringen aufgestellt.

,,Wir haben in den letzten sechs Jahren, – und das trotz Oppositionsstatus, vieles auf den Weg gebracht und mit konstruktiven Vorschlägen Herringen positiv mitentwickelt. So sehen wir heute, dass die Entscheidung die Arnold-Freymuth-Sekundarschule zur Gesamtschule umzuwandeln eine goldrichtige Entscheidung gewesen ist und schon vor zehn Jahren hätte getroffen werden müssen, aber an der damaligen Ablehnungsfront der CDU/FDP/Grünen noch gescheitert ist. Wir haben vieles in Herringen, einen lebens- und liebenswerten Stadtteil bewegt, aber es gibt noch viele Baustellen, die im neuen Jahrzehnt angepackt werden müssen“, so Dr. Cevdet Gürle (Lehrer, 42 Jahre), der die Bezirksliste der Wählergruppe Pro Hamm für die Bezirksvertretung Herringen erneut anführt. Es folgen auf den weiteren Plätzen Habib Kartal (Rechtsanwalt, 42 Jahre), Hatice Chaaouani (Lehrerin, 42 Jahre), André Hauke (Kaufmann im Einzelhandel, 26 Jahre) und Gülten Gürle (Sozialhelferin, 41 Jahre). Dr. Cevdet Gürle umreißt den politischen Schwerpunkt für die nächsten Jahre: ,,Wir brauchen neue Denkanstöße zum Erhalt und dem Ausbau der Aufenthalts- und Lebensqualität in den einzelnen Ortsteilen. Der Lippepark nimmt in dieser Frage eine Schlüsselfunktion ein und braucht eine neue Leitvision und konkrete Maßnahmen. So würden u.a. ein Café im Lippepark, ein Wasserspielplatz oder ein Outdoor-Fitnessparcours die Attraktivität der beliebten Freizeitanlage steigern. Die Große Koalition muss auch endlich ihre Blockadehaltung aufgeben, so dass ein Förderverein für den Lippepark gegründet werden kann. Neben dem Lippepark muss auch der Sundern und die Kissinger Höhe als Erholungs- und Wandergebiet stärker in die Öffentlichkeit gerückt werden. Hier wäre es überlegenswert, ob man am Spielplatz im Sundern einen Trimm-dich-Pfad errichtet und so Mensch und Natur stärker zusammenbringt. Wir müssen aber auch Bewährtes fortführen, wie z.B. die erfolgreiche Arbeit vom Haus der Jugend unterstützen oder die Interessen der vielfältigen Vereinswelt in den politischen Willensprozess weiterhin einbinden.“ Hatice Chaaouani ergänzt die Ausführungen und betont, dass der Bildungsstandort weitere Investitionen braucht: ,,Die Rathausspitze muss nach den Kommunalwahlen zu ihren Wort stehen und den Ausbau der Arnold-Freymuth-Gesamtschule weiterhin unterstützen. Aber auch die anderen Schulen im Bezirk brauchen unsere uneingeschränkte Unterstützung. Außerdem ist es ein Muss, dass der Hallenboden der Glück-Auf-Halle endlich erneuert wird. Herringen ist ein bunter Stadtbezirk, wo mehr als die Hälfte seiner Einwohner eine Migrationsgeschichte hat. So sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass man den Dialog unter den Kulturen fördert und Menschen mit einer Migrationsgeschichte stärker in die politischen Prozesse mit einbindet. Die Politik muss darüber hinaus mit weiteren zivilgesellschaftlichen Kräften klare Position gegen rechte Hetze und Rassismus beziehen und sich einsetzen für ein Herringen, dass Heimat für alle Menschen, unabhängig ihrer Herkunft, ist.“ Das Thema Mobilität nimmt Habib Kartal in den Mittelpunkt. Habib Kartal: ,,Der Zustand einiger Straßen in Herringen ist beschämend. Hier sei u.a. die Quellenstraße und Teile der Dortmunder Straße exemplarisch genannt. Das muss sich endlich ändern. Die Radwegestruktur muss deutlich ausgebaut werden und man sollte prüfen, welche Straßen in Herringen eventuell zu Fahrradstraßen umgewidmet werden könnten. Der öffentliche Nahverkehr muss in seiner Taktung verbessert und zugleich ausgebaut werden.“ André Hauke betont, dass der Ortsteil Westenheide stärker in den politischen Fokus genommen werden muss. André Hauke: ,,Die Situation in der Westenheide ist unbefriedigend. Hier wohnen nicht wenige der Herringer Bürgerinnen und Bürger, aber der Ortsteil kommt in der politischen Diskussion zu kurz und stagniert seit Jahren in seiner Entwicklung. Ein weiterer Punkt, der im Besonderen als Anregung von jungen Leuten vorgetragen wurde, ist ob man die Grünfläche an der Lagune in das Hallenbad einbinden kann, d.h., dass man diesen Außenbereich als Liegefläche mit nutzt. Diese Möglichkeit besteht bereits in den Hallenbädern in Bockum-Hövel und Heessen und wäre auch für Herringen wünschenswert.“ Dr. Cevdet Gürle komplettiert die Inhalte seiner Teamkollegen, in dem er die Bedeutung der Nachnutzung des Bergwerk Ost für die Zukunft Herringens hervorhebt. Dr. Cevdet Gürle: ,,Leider treten wir in der Frage der Nachnutzung des Bergwerk Ost seit zwei Jahren auf der Stelle. Hier muss die Politik die Taktzahl erhöhen und die Bürger stärker bei der Gestaltung der Anlage teilhaben lassen. So wäre ein Beirat für das Areal des früheren Bergwerk Ost wünschenswert. Wir haben in den letzten Jahren sehr viel Zuspruch aus der Herringer Bürgerschaft erlebt und blicken zuversichtlich auf die Kommunalwahlen. Unsere Zielsetzung ist klar definiert: Wir wollen unseren Fraktionsstatus nicht nur verteidigen, sondern ausbauen und so sind mindestens drei Sitze in der Bezirksvertretung unser Maßstab. Eine Fortsetzung der Großen Koalition nach den 13. September ist leider nicht unwahrscheinlich, aber genau diese schadet der politischen Kultur und ist einer ergebnisoffenen Diskussion nicht förderlich. So ist jede Stimme an Pro Hamm zugleich ein Nein zur Fortsetzung der CDU/SPD-Stadtregierung im Rathaus und in Herringen.“

Wahlkreiskandidaten: André Hauke (Wahlkreis 17), Dr. Cevdet Gürle (Wahlkreis 18) und Hatice Chaaouani (Wahlkreis 19)

 

TeamHerringen20

Bezirksteam Herringen der Wählergruppe Pro Hamm (von links nach rechts): Dr. Cevdet Gürle, Hatice Chaaouani und Habib Kartal