Beiträge

Sachstandsbericht zur Nachnutzung des Bergwerk Ost

Sehr geehrter Herr Bezirksvorsteher Schulte,

die Nachnutzung des Areals des Bergwerk Ost ist von zentraler Bedeutung für die Entwicklung der Stadtbezirke Herringen und Pelkum. Hier müssen die Weichen richtiggestellt werden, damit man einen höchstmöglichen positiven Mehrwert erzielen kann

Eine Sorge, die an uns herangetragen wurde und die wir teilen, ist, dass der Aspekt Gewerbenutzung auf dem Areal des früheren Bergwerks einen zu hohen Stellenwert einnehmen könnte.

Das Areal ist sehr attraktiv für eine Wohnbebauung und auf diese sollte die klare Schwerpunktsetzung liegen. So könnte mittelfristig die Vision einer Wohnsiedlung entstehen, die eingebettet ist in die Halden, verbunden mit einer Grünachse zum Lippepark und dem Friedrich-Ebert-Park, räumliche nahe dem Schul- und Einkaufszentrum West und der Arnold-Freymuth-Gesamtschule. Wenn die Priorität klar auf der Schaffung von neuem Wohnraum liegt, könnte man damit auch den angespannten städtischen Wohnungsmarkt dauerhaft entlasten. Eine parallele Mischnutzung auf der einen Seite Gewerbe mit einer eventuellen Ansiedlung von Logistikunternehmen, die starke Verkehre in die umliegenden Quartiere verursachen würden und auf der anderen Seite der partiellen Schaffung von Wohnraum stehen wir hingegen ablehnend gegenüber.

Da es in der Sachlage zur Nachnutzung des Bergwerk Ost noch Gesprächsbedarf gibt, beantragt die Wählergruppe Pro Hamm, dass die Bezirksvertretung Pelkum die Stadtverwaltung beauftragt, einen mündlichen Sachstandsbericht in der Bezirksvertretung abzugeben und zu möglichen Fragen Stellung zu beziehen.

Mit freundlichen Grüßen,

Farid Bhihi
Bezirksvertreter
Wählergruppe Pro Hamm

Nachnutzung auf dem Areal des ehemaligen Bergwerk Ost

,,Die Nachnutzung des Areals des Bergwerk Ost ist von zentraler Bedeutung für die Entwicklung der Stadtbezirke Herringen und Pelkum. Hier müssen die Weichen richtiggestellt werden, damit man einen höchstmöglichen positiven Mehrwert erzielen kann“, so Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Wählergruppe Pro Hamm in Herringen und Farid Bhihi, sein Kollege in der Bezirksvertretung Pelkum.

Ein Thema für die Teilnehmer des jüngsten Bürgerfrühstücks der Wählergruppe war die Nachnutzung des Bergwerkareals. Dr. Cevdet Gürle und Farid Bhihi erklären: ,,Im Gespräch mit den Herringer und Pelkumer Bürgern wurde schnell deutlich, dass das ein Thema ist, das den Menschen immens wichtig ist. Sie machten aber auch deutlich, dass die Politik und die Verwaltung ihre Anliegen und Anregungen ernst nehmen und sie stärker in die Entscheidungsprozesse einbinden müssen.

Eine Sorge, die an uns herangetragen wurde und die wir teilen, ist, dass der Aspekt Gewerbenutzung auf dem Areal des früheren Bergwerks einen zu hohen Stellenwert einnehmen könnte. Das Areal ist sehr attraktiv für eine Wohnbebauung und auf diese sollte aus unserer Sicht die klare Schwerpunktsetzung liegen. So könnte mittelfristig die Vision einer Wohnsiedlung entstehen, die eingebettet ist in die Halden, verbunden mit einer Grünachse zum Lippepark und dem Friedrich-Ebert-Park, zudem räumlich nah am Schul- und Einkaufszentrum West und der Arnold-Freymuth-Gesamtschule. Wenn die Priorität klar auf der Schaffung von neuem Wohnraum liegt, könnte man damit zugleich den angespannten städtischen Wohnungsmarkt dauerhaft entlasten.

Eine parallele Mischnutzung auf der einen Seite Gewerbe mit einer eventuellen Ansiedlung von Logistikunternehmen, die eine starke Verkehrsbelastung in den umliegenden Quartieren verursachen würde und auf der anderen Seite einer partiellen Schaffung von Wohnraum, stehen wir hingegen ablehnend gegenüber. Bei der Entwicklung der Nachnutzung des Areals des Bergwerk Ost muss ausgeschlossen werden, dass eine abgespeckte Version eines Industriegebiets á la Inlogparc entsteht. Damit würde man alle Anstrengungen, das Areal nachhaltig positiv zu entwickeln, konterkarieren. Es gibt in der Sache Nachnutzung des Bergwerk Ost Gesprächsbedarf.“

Dementsprechend beantragt die Wählergruppe Pro Hamm, dass zur Sitzung der Bezirksvertretung Herringen und Pelkum jeweils ein Vertreter der Stadtverwaltung und der Tempelmann Hamm GmbH eingeladen werden, um einen mündlichen Bericht zum aktuellen Sachstand abzugeben und offene Fragen zu beantworten.

Dr. Cevdet Gürle                                                                               Farid Bhihi
Fraktionsvorsitzender Herringen                                                       Bezirksvertreter Pelkum

Wählergruppe Pro Hamm

 

 

Entwicklung des Kreativquartiers Bergwerk Ost

Die Planungsgruppe „Bergwerk Ost“ kam zu einer Sitzung im Bergwerk Ost zusammen und setzte sich mit Vertretern der Hammer Kunstszene mit dem Schwerpunkt Entwicklungspotenziale des Areals in Richtung „Kreatives“ auseinander.

Der Pro Hammer Nihat Altun, Mitglied im Ausschuss für Verkehr und Stadtentwicklung (ASEV) und der Planungsgruppe, nahm an der Arbeitssitzung teil.

Pressemitteilung bezüglich des Städtebaulichen Rahmenplans Bergwerk Ost Heinrich Robert

Der Rat hat in seiner jüngsten Sitzung die Beschlussvorlage der Verwaltung mit der Bezeichnung „Städtebaulicher Rahmenplan Bergwerk Ost Heinrich Robert + Entwicklungsperspektive Pelkum/Wiescherhöfen“ beschlossen. Die Beschlussvorlage wurde von der Wählergruppe Pro Hamm mitgetragen. Der Rahmenplan Bergwerk Heinrich Robert und die Entwicklungsperspektive Pelkum/Wiescherhöfen unterteilt sich in fünf übergeordnete Handlungsfelder, die einen strategischen Rahmen für die Gesamtentwicklung geben sollen. Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Wählergruppe in der Bezirksvertretung Herringen hält fest: ,,Die Nachnutzung des Bergwerk Ost wird auf Jahrzehnte das Stadtbild in den Bezirken Pelkum und Herringen maßgeblich prägen, aber auch starke Impulse in die Gesamtstadt haben. Die Beschlussvorlage der Verwaltung ist suboptimal und wirft zahlreiche Fragen auf, die zeitnah geklärt werden müssen. Die CDU/SPD-Stadtregierung hat ihre Hausaufgaben nur unbefriedigend erledigt.“ Da die Beschlussvorlage inklusiver der Anhänge Fragen offen lässt bittet die Wählergruppe Pro Hamm die Stadtverwaltung in dem Zusammenhang um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Das Handlungsfeld 1 „Ökonomische Impulse“ sieht explizit den Ausbau der Kooperation mit der Interessenvertretung der Unternehmen in Pelkum und der Wirtschaftsförderung vor. Ausgehend von der Feststellung werfen sich folgende Fragen auf:
  2. Ist ein Ausbau der Kooperation mit der Interessenvertretung der Unternehmen, hier sei exemplarisch die Herringer Interessensgemeinschaft (HIG) zu erwähnen, nicht geplant?
  3. Wurden Vertreter der Herringer Unternehmen und der Unternehmen des Hammer Westen in die Entwicklung der Gesamtstrategie und der Handlungsfelder eingebunden? Wenn nein, mit welcher Begründung nicht? Wenn ja, seit wann wirken diese mit?
  4. Warum wird der Ausbau der Interessenvertretung mit Unternehmen in Pelkum explizit im Handlungsfeld erwähnt, aber Interessenvertretungen der Unternehmen im Hammer Westen und Herringen mit keiner Silbe erwähnt?
  5. Wird eine Verzahnung der lokalen Wirtschaftszentren zwischen dem Bergwerk Ost, der Herringer Mitte und dem Hammer Westen angestrebt? Wenn ja, wie soll diese umgesetzt werden, um möglicherweise negative Folgewirkungen für das jeweils andere Zentrum zu unterbinden?
  6. Das Handlungsfeld 1 ,,Ökonomische Impulse“ setzen, sieht darüber hinaus vor, dass Kristallisationskerne für die Kreativwirtschaft geschaffen werden sollen. Ausgehend davon stellen sich folgende Fragen:
  7. Wie will die Stadtverwaltung einen Verdrängungswettbewerb zwischen den kreativen Zentren, z.B. dem Kulturrevier auf dem Radbodgelände oder den innerstädtischen Kultureinrichtungen und dem angestrebten „Kreativquartier“ auf dem Bergwerk Ost verhindern? Existiert in dem Zusammenhang ein städtisches „Kulturkonzept“ beziehungsweise ist ein solches in Planung?
  8. Ist der Stadtverwaltung bekannt, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft in Hamm 2008 nur 1,4 Prozent der Gesamtwirtschaftsleistung ausmachten? Der Anteil stagniert und ist gar leicht rückläufig. So betrug der Anteil der Kultur- und Kreativwirtschaft 2014 1,3 Prozent. Wie schätzt die Stadtverwaltung unter dem Gesichtspunkt die erfolgreiche Realisierung eines „Kreativquartiers“ ein?
  9. Strebt die Stadtverwaltung eine Erhöhung der städtischen Gesamtwirtschaftsleistung im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft an? Wenn ja, mit welchen konkreten Maßnahmen soll dies erreicht werden?
  10. Das Handlungsfeld 1 „Ökonomische Impulse“ sieht des Weiteren den Punkt „Wohnen“ auf dem Bergwerk Ost vor. In dem Zusammenhang bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen:
  11. Ist die Schaffung von studentischen Wohnraum auf dem Gelände des Bergwerk Ost noch eine Option?
  12. Ist die Schaffung von sozialen Wohnungsbau auf dem Gelände des Bergwerk Ost eine Option.

 

Dr. Cevdet Gürle
Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm

Anfrage an den Rat der Stadt Hamm bezüglich des Städtebaulichen Rahmenplans Bergwerk Heinrich Robert + Entwicklungsperspektive Pelkum/Wiescherhöfen

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

der Rat hat in seiner Sitzung am 14.02.2017 die Beschlussvorlage der Verwaltung (Nr. 1018/16) mit der Bezeichnung „Städtebaulicher Rahmenplan Bergwerk Ost Heinrich Robert + Entwicklungsperspektive Pelkum/Wiescherhöfen“ beschlossen.
Die Beschlussvorlage wurde von der Wählergruppe Pro Hamm mitgetragen. Der Rahmenplan Bergwerk Heinrich Robert und die Entwicklungsperspektive Pelkum/Wiescherhöfen unterteilt sich in fünf übergeordnete Handlungsfelder, die einen strategischen Rahmen für die Gesamtentwicklung geben sollen.
Da die Beschlussvorlage inklusive der Anhänge Fragen offen lässt, bittet die Wählergruppe Pro Hamm die Stadtverwaltung in dem Zusammenhang um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Das Handlungsfeld 1 „Ökonomische Impulse“ sieht explizit den Ausbau der Kooperation mit der Interessenvertretung der Unternehmen in Pelkum und der Wirtschaftsförderung vor. Ausgehend von der Feststellung werfen sich folgende Fragen auf:
  2. Ist ein Ausbau der Kooperation mit der Interessenvertretung der Unternehmen, hier sei exemplarisch die Herringer Interessensgemeinschaft (HIG) zu erwähnen, nicht geplant?
  3. Wurden Vertreter der Herringer Unternehmen und der Unternehmen des Hammer Westen in die Entwicklung der Gesamtstrategie und der Handlungsfelder eingebunden? Falls nicht, welche Begründung gibt es dafür? Wenn ja, seit wann wirken diese mit?
  4. Warum wird der Ausbau der Interessenvertretung mit Unternehmen in Pelkum explizit im Handlungsfeld erwähnt, aber Interessenvertretungen der Unternehmen im Hammer Westen und Herringen mit keiner Silbe erwähnt?
  5. Wird eine Verzahnung der lokalen Wirtschaftszentren zwischen dem Bergwerk Ost, der Herringer Mitte und dem Hammer Westen angestrebt? Wenn ja, wie soll diese umgesetzt werden, um möglicherweise negative Folgewirkungen für das jeweils andere Zentrum zu unterbinden?
  6. Das Handlungsfeld 1 ,,Ökonomische Impulse“ setzen, sieht darüber hinaus vor, dass Kristallisationskerne für die Kreativwirtschaft geschaffen werden sollen. Ausgehend davon stellen sich folgende Fragen:
  7. Wie will die Stadtverwaltung einen Verdrängungswettbewerb zwischen den kreativen Zentren, z.B. dem Kulturrevier auf dem Radbodgelände oder den innerstädtischen Kultureinrichtungen und dem angestrebten „Kreativquartier“ auf dem Bergwerk Ost verhindern? Existiert in dem Zusammenhang ein städtisches „Kulturkonzept“ beziehungsweise ist ein solches in Planung?
  8. Ist der Stadtverwaltung bekannt, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft in Hamm 2008 nur 1,4 Prozent der Gesamtwirtschaftsleistung ausmachten? Der Anteil stagniert und ist gar leicht rückläufig. So betrug der Anteil der Kultur- und Kreativwirtschaft 2014 1,3 Prozent. Wie schätzt die Stadtverwaltung unter dem Gesichtspunkt die erfolgreiche Realisierung eines „Kreativquartiers“ ein?
  9. Strebt die Stadtverwaltung eine Erhöhung der städtischen Gesamtwirtschaftsleistung im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft an? Wenn ja, mit welchen konkreten Maßnahmen soll dies erreicht werden?
  10. Das Handlungsfeld 1 „Ökonomische Impulse“ sieht des Weiteren den Punkt „Wohnen“ auf dem Bergwerk Ost vor. In dem Zusammenhang bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen:
  11. Ist die Schaffung von studentischen Wohnraum auf dem Gelände des Bergwerk Ost noch eine Option?
  12. Ist die Schaffung von sozialen Wohnungsbau auf dem Gelände des Bergwerk Ost eine Option.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Cevdet Gürle                                                                              Nurcan Varol
Gruppensprecher                                                                             Ratsfrau

gez. f.d.R. Denni May
Gruppenmitarbeiter                                                                          Wählergruppe Pro Hamm

 

Pressemitteilung bezüglich Bergwerk Ost

Die Wählergruppe Pro Hamm fordert, dass die Große Koalition endlich ein Konzept vorlegt, aus der hervorgeht, wie ein mögliches Kreativquartier auf dem Gelände des Bergwerk Ost in die bestehenden Strukturen der Kultur- und Kreativszene in Hamm integriert werden kann. Farid Bhihi, Vertreter der Wählergruppe im Bezirk Pelkum, hält fest: ,,Die Nachnutzung des Bergwerk Ost wird auf Jahrzehnte das Stadtbild in den Bezirken Pelkum und Herringen maßgeblich prägen, aber auch starke Impulse in die Gesamtstadt haben. Die Option, das Gelände zu einem Kreativquartier zu entwickeln, hat seinen Reiz, wirft aber auch zugleich zahlreiche Fragen auf, die es zu klären gilt, bevor weitergehende Schritte getätigt werden. Die Nachnutzung des Bergwerk Ost als Kreativquartier wurde bisher in keiner Weise konkretisiert. Was soll ,,kreativ“ auf dem Bergwerksgelände werden? Welche Akteure möchte man für das Projekt gewinnen? Wie soll der neue Standort in die bestehenden Strukturen und Kulturangebote der Stadt, wie z.B. dem Kulturrevier Radbod oder Einrichtungen wie dem Helios-Theater oder dem Kubus eingebunden werden? Das sind nur einige offene Fragen, die auf eine Beantwortung warten. Letztlich kann das Projekt „Kreativquartier“ nur dann ein Erfolg werden, wenn sich für alle Beteiligten eine win-win-Situation daraus ergibt und dafür müssen die Weichen möglichst früh gestellt werden. Hier muss stärker als bisher der sogenannte Frequenzbringer in den Mittelpunkt gerückt werden. Denn nur, wenn Menschen den Weg zum Bergwerksgelände finden, kann ein Kreativquartier entstehen und bestehen. Hier sollten wir davon abrücken, dass man einen Discounter als Frequenzbringer einsetzt. Wir haben mit der Nahversorgung an der Kamener Straße, dem Einkaufszentrum im Hammer Westen und dem Lippe Karree ein solides Angebot, so dass ein weiterer Discounter auf dem Bergwerksgelände nur zu einer Übersättigung des Marktes führen und letztendlich den Einzelhandel insgesamt Schaden zufügen würde. Wenn die Große Koalition die Idee des Kreativquartiers mit Leben füllen will, dann liegen zwei Vorschläge auf der Hand, die zu mindestens eine Überlegung wert sind. Erstens, man müsste einen Bildungspark in das Kreativquartier einfügen. Das bedeutet, dass zum Beispiel ,,kreative“ Studiengänge wie Grafikdesign vor Ort ermöglicht werden. Hier könnte man sich der Fachhochschule Hamm-Lippstadt bedienen und das Studienangebot um ,,kreative“ Studiengänge erweitern und diese gezielt auf dem Areal des Bergwerk Osts ansiedeln. Zweitens, wenn man solche Studiengänge im Kreativquartier anbietet, dann liegt es auf der Hand, dass ein Teil der Wohnbebauung für Studenten vorbehalten sein sollte. Wenn wir eine Zweigstelle der Fachhochschule auf dem Bergwerksgelände und Studentenwohnungen haben, eröffnen sich neue Horizonte. So wäre es denkbar, dass ein Teil des Geländes für Start-up Jung-Unternehmer reserviert wird. Ein Kreativquartier muss mit Leben gefüllt werden und dazu brauchen wir kreative Köpfe und wer könnte das besser als junge Frauen und Männer, die dort studieren, wohnen und möglicherweise Unternehmen gründen?“

Farid Bhihi
Bezirksvertretung Pelkum
Wählergruppe Pro Hamm

 

Neues aus dem Königreich Hunsteger-Petermann – Thema: Bürger

Was gibt es Neues aus dem Köngreich Hunsteger-Petermann?:

Thema Bürgerbeteiligung

Bürgerbeteiligung und Königreich? Ein Widerspruch = JA. Wenn eine Bürgerbeteiligung, dann eine Pseudobeteiligung. Die CDU und SPD sind keine Freunde von ,,unkontrollierten Bürgerengagement“. Der Streit um die Nachnutzung des Bergwerk Ost macht es deutlich oder wie Kaya Yanar es vielleicht sagen würden: Alles Politiker oder was?

Lesen Sie die ganze Pressemitteilung unte zum Thema:

,,Wir brauchen keine Planungsgruppe bestehend aus Politikern, sondern einen Bürgerbeirat, der in die Entwicklung zur Nachnutzung des Bergwerk Ost konstruktiv eingebunden wird“, so kommentiert Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Pro Hamm Gruppe in der Bezirksvertretung Herringen die Beschlussvorlage der schwarz-roten Stadtregierung eine Planungsgruppe „Nachnutzung Bergwerk Ost“ einzusetzen. Dr. Cevdet Gürle weiter: ,,Die Planungsgruppe unter Leitung des Landtagsabgeordneten Marc Herter (SPD) wird mehrheitlich mit Politikern besetzt. Es ist von den Regierungsparteien nicht erwünscht, dass zum Beispiel Vertreter der lokalen Vereinswelt oder der Geschäftswelt der Planungsgruppe angehören. Es ist ein Unding, dass die Bürger nicht eingebunden sind, sondern ihnen eine Steuerungsgruppe aufgestülpt wird. So ist es bezeichnend für die bürgerferne Politik der Großen Koalition, dass die Beschlussvorlage „Einsetzung einer Planungsgruppe“ ohne eine Beratungsfolge in den Bezirksvertretungen Herringen und Pelkum im Haupt- und Finanzausschuss als Beschlussorgan gefasst werden soll. Die Bezirksvertretungen und damit die Bürgervertreter der Herringer und Pelkumer Bürgerschaft bleiben außen vor. Selbst der Rat als oberstes politisches Gremium ist in die Entscheidungsfindung nicht integriert. Das ist eine Politik nicht mit, sondern gegen die Bürger vor Ort, dass wir als Pro Hamm nicht mittragen. Die Nachnutzung des Bergwerk Ost wird auf Jahrzehnte das Stadtbild in den Bezirken Herringen und Pelkum maßgeblich prägen und allein deswegen ist es von zentraler Bedeutung die Bürger in die Entscheidungsfindung zu integrieren und keine Entscheidungen über ihre Köpfe hinweg zu treffen. Die Hammer Bürger und insbesondere die Menschen in den betroffenen Bezirken müssen sich mit dem Projekt Nachnutzung des Bergwerk Ost identifizieren und das werden sie nur tun, wenn man sie in den Entwicklungsprozess einbindet und sie nicht ausschließt. Das kategorische Nein der Hammer SPD und CDU zur Gründung eines Beirates und das Verfolgen der Idee der Installierung einer Planungsgruppe aus Politikern widerspricht zu mindestens unserer Vorstellung einer aktiven bürgernahen Politik.“

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Herringen

CDU und SPD müssen bald Farbe bekennen

Die Wählergruppe Pro Hamm reagiert verwundert, dass im Haushalt ab 2017 insgesamt 2,7 Millionen Euro für die Erschließung des Bergwerk Ost eingeplant sind. Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender von Pro Hamm in der Bezirksvertretung Herringen nimmt wie folgt Stellung: ,,Die Vertreter der großen Koalition haben in ihren Ausführungen stets betont, dass Gelder aus der öffentlichen Hand nicht in die Nachnutzung des Bergwerk Ost fließen werden. Die Kosten für die Erschließung des Bergwerks werden über Steuergelder finanziert und nicht der Privatwirtschaft auferlegt. Die politisch Verantwortlichen bei der Hammer SPD und der CDU haben sich mit den Argumenten, dass man private Investoren mit einer Bürgerbeteiligung nicht abschrecken möchte und das keinerlei kommunalen Gelder in die Nachnutzung des Areals Bergwerk Ost fließen werden, die Gründung eines Beirates abgelehnt. Die Feststellung, dass nun 2,7 Millionen Euro an Steuergeldern für das Bergwerksgelände vorgesehen sind, steht demnach im Widerspruch zu den Aussagen der Vertreter der Hammer SPD und der CDU. Hierbei ist es irrelevant, dass das Geld nur für die Erschließung verwendet werden soll. Das Geld bleibt nichtdestotrotz weiterhin Steuergeld der Bürgerinnen und Bürger.“ Der Pelkumer Bezirksvertreter Farid Bhihi ergänzt die Ausführung: ,,Als ich die Worte des Bezirksvorstehers Herrn Schulte beim Pelkumer Neujahrsempfang, dass man die Bürger bei der Entwicklung des Bergwerk Ost mitnehmen müsse, hörte, konnte ich nur den Kopf schütteln. Herrn Schulte sollte bekannt sein, dass die Hammer SPD und die CDU mit ihrem kategorischen Nein zur Gründung eines Beirates sich bewusst gegen eine aktive Bürgerbeteiligung ausgesprochen haben. Wir als Wählergruppe werden den Punkt „Gründung eines Beirates“ nach Einhaltung der sechsmonatigen Frist erneut auf die Tagesordnung in den politischen Gremien setzen. Dann können die Hammer Sozial- und Christdemokraten Farbe bekennen, ob sie ernsthaft Interesse an einer Bürgerbeteiligung haben oder bloß leere Phrasen von sich geben. Die Nachnutzung des Bergwerk Ost wird auf Jahrzehnte das Stadtbild in den Bezirken Herringen und Pelkum maßgeblich prägen und allein deswegen ist es von zentraler Bedeutung die Bürger in die Entscheidungsfindung zu integrieren und keine Entscheidungen über ihre Köpfe hinweg zu treffen. Die Hammer Bürger und insbesondere die Menschen in den betroffenen Bezirken, müssen sich mit dem Projekt Nachnutzung des Bergwerk Ost identifizieren und das werden sie nur tun, wenn man sie in den Entwicklungsprozess einbindet und sie nicht ausschließt.“

 

Dr. Cevdet Gürle

Farid Bhihi

Wählergruppe Pro Hamm

 

Cevdet

FaridBhihi

Bergwerk-Ost: Anträge in der Bezirksvertretung Pelkum und Herringen – Beirat soll gegründet werden!

Antrag Bergwerk-OstBergwerk-Ost Herringen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

CevdetGünayYildirimFaridBhihi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bergwerk-Ost / Bürger sollen mit entscheiden! Beirat soll gegründet werden

Pressemitteilung der Wählergruppe Pro Hamm zum Thema Nutzung Bergwerk-Ost und Beirat-Gründung

Die Wählergruppe Pro Hamm kritisiert die Vorgehensweise und die Informationspolitik der schwarz-roten Stadtregierung in der Frage der Nachnutzung des Bergwerk Ost. Der Fraktionsvorsitzende der Wählergruppe Pro Hamm Dr. Cevdet Gürle stellt fest, dass die Stadtregierung sich nicht bemüht das Gespräch mit den Bürgern zu suchen, sondern es vorzieht eine Politik von Oben herab zu betreiben. ,,Jede Konzeption, die letztendlich auf dem ehemaligen Zechengelände realisiert wird, wird nur dann von den Hammer Bürgern und insbesondere von den Menschen in den betroffenen Bezirken angenommen, wenn sie direkt in die Willens- und Entscheidungsprozesse mit eingebunden werden“, so der Herringer Bezirksvertreter. Dr. Cevdet Gürle weiter: ,,Die Eingrenzung der Nachnutzung der Fläche des Bergwerks auf die Szenarien Kreativquartier oder Energiepark ist politisch gewollt und verdeutlicht, dass die politischen Verantwortungsträger bei der SPD und der CDU einem ergebnissoffenen Dialog auf Augenhöne mit den Bürgern scheuen.“ Der Pelkumer Bezirksvertreter Farid Bhihi ergänzt: ,,Wir als Pro Hamm fordern, dass nach dem Vorbild des Projekts ,,Im Westen was Neues“ ein Beirat gebildet wird. Der Beirat sollte aus Vertretern der vielfältigen Vereinswelt, der lokalen Unternehmer, der Religionsgemeinschaften, der Bildungseinrichtungen und weiteren ortsgebundenen Multiplikatoren sich zusammensetzen. Der Beirat muss gleichberechtigt mit den politischen Entscheidungsträgern und der Stadtverwaltung ergebnissoffen und unter dem Gesichtspunkt der Realisierbarkeit die jeweiligen Nachnutzungsentwürfe diskutieren und eine Empfehlung an die politischen Gremien abgeben. ,,Denn für Pro Hamm ist ohne Wenn und Aber der Bürger der Experte! Deswegen und weil die Nachnutzung des Bergwerk Ost auf Jahrzehnte das Stadtbild in den Bezirken Herringen und Pelkum maßgeblich prägen wird, ist es von zentraler Bedeutung die Bürger in die Entscheidungsfindung zu integrieren“, so Dr. Gürle. Die Wählergruppe hat den Vorschlag eines Bildungsparks in den öffentlichen Raum gebracht, nachdem die Idee von vielen Bürgern aus Pelkum und Herringen an Pro Hamm herangetragen wurde. ,,Die Nachnutzung des Bergwerk Ost als Bildungspark ist nur eine Option. Sie wird von uns politisch favorisiert, da sie eine einmalige Chance bietet den Hammer Westen, Pelkum und Herringen nachhaltig aufzuwerten, aber letztendlich müssen die Bürger das Recht haben zu entscheiden, welcher Option Bildungspark, Kreativquartier, Energiepark, eine Kombination aus verschiedenen Elementen oder einem völlig alternativem Modell sie den Vorzug geben“, so Gürle. Die Wählergruppe Pro Hamm wird in die Sitzungen der Bezirksvertretungen Herringen und Pelkum den Antrag stellen, in der die Forderung aufgestellt wird, einen Beirat zu gründen.

Dr. Cevdet Gürle
Farid Bhihi
Wählergruppe Pro Hamm

Cevdet&Farid