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Service-Stationen für Radfahrer

Im Rahmen des sich verändernden Mobilitätsverständnisses im Zuge des Klimawandels wird das Fahrrad von immer mehr Menschen als eine gute Möglichkeit zur Bekämpfung des Klimawandels gefeiert. Die Stadt weist selbst in ihrem Städtebaulichen Rahmenplan bis 2030 darauf hin, einen wesentlich stärkeren Fokus auf den Ausbau des Fahrradverkehrs legen zu wollen.

Um das Fahrradfahren zukünftig für die Bürger noch attraktiver zu machen, werden im besagten Rahmenplan einige Vorschläge gemacht. Einige dieser Vorschläge werden dabei ausführlich und andere wiederum so gut wie gar nicht erläutert.

Größter Wehrmutstropfen ist jedoch der unklare Zeitpunkt einer möglichen Realisierung der einen einzelnen möglichen Maßnahmen.

Wir bitten daher die Stadtverwaltung, um die Beantwortung folgender Fragen:

1. Sind für die nächsten zwei Jahre Erneuerungen für Radfahrer im gesamten innerstädtischen Raum geplant? Falls ja, welche konkret?
2. Werden u.a. auch Service-Stationen für Radfahrer eingeplant und in den nächsten zwei Jahren realisiert?
3. Würde eine solche Station, sofern sie denn eingeplant ist, auch die Möglichkeit zum Aufpumpen von Fahrrädern beinhalten?
4. Gibt es Vorbehalte gegen derartige Service-Stationen, falls ja, welche?
5. Was würde die Umsetzung einer solchen Station kosten, insbesondere wenn man sie auch überdachen wollte?
6. Als Gegenargument bezüglich Service-Stationen werden zumeist zu hohe Vandalismusschäden angeführt. Welche Möglichkeiten sieht die Stadt, um derartigen Vandalismus zu verhindern oder zumindest zu erschweren?

Mit freundlichen Grüßen

Nihat Altun
Mitglied im ASEV
Wählergruppe Pro Hamm

Parkplatzmangel in der Innenstadt

Die Wählergruppe erreichen immer wieder Beschwerden aus der Bevölkerung, dass gefühlt ein eklatanter Mangel an Parkplätzen im Bezirk Mitte vorherrsche. Um die tatsächliche Situation besser erfassen zu können und um mögliche Lösungsansätze zu erarbeiten, bitten wir die Stadtverwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:

1. Wie ist die aktuelle Parkplatzsituation in Hamm? Sind zu manchen Zeiten tatsächlich keine freien Parkplätze in der Innenstadt vorhanden? Diesbezüglich bitten wir um eine Auflistung freier Parkplätze über einen Zeitraum von zwei Wochen, bei dem sowohl die einzelnen Tage und bestenfalls auch die Situation in den Einzelstunden zwischen 9 und 17 Uhr erfasst wird.
2. Wie ist die Parkplatzsituation im Zeitraum nach 17 Uhr oder an Wochenenden zu bewerten? Sind in den Abendstunden ebenfalls kaum freie Parkplätze vorhanden?
3. Welche Lösungsansätze gibt es aus Sicht der Stadtverwaltung, um einen möglichen, vorherrschenden Parkplatzmangel zu verringern?
4. Wäre es nicht sinnvoll, wenn die Stadtverwaltung für die Interessen der Bürger die städtischen Parkplätze (am Rathaus, das Parkhaus der Bundesagentur für Arbeit oder auch der Parkplatz des Oberlandesgerichts) zumindest für die Stunden nach 17 Uhr und an Wochenenden zur Verfügung stellt? Wieso wurde das bislang noch nie umgesetzt? Was spricht konkret dagegen?

Mit freundlichen Grüßen

Nihat Altun
Mitglied im ASEV
Wählergruppe Pro Hamm

Welche Zukunft wünschen wir uns für die Geithe

In der Lokalpresse wurde über die geplanten Industrieflächen an der Geithe berichtet. Im Zuge der Baumaßnahmen und durch die beabsichtigte Versiegelung von ca. 48 Hektar Freiraumfläche sei der bestehende Lebensraum etlicher Tierarten bedroht.

Um diesen Umstand besser beurteilen zu können, bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen:

1. Wie bewertet die Stadtverwaltung den Vorwurf, dass der geplante zehn Meter breite Schutzstreifen an den Ufern der Geithe nicht ausreiche, um tatsächlich den angestrebten Schutz zu gewährleisten? Aus aktueller Sicht wäre dafür mindestens ein Schutzstreifen von 30 Meter Breite erforderlich und frühere Verfahrensweisen und Ansichten diesbezüglich gelten in Fachkreisen als überholt. Besteht die Möglichkeit oder das Interesse diesbezüglich eine Zweitmeinung von unabhängigen Experten einzuholen und die Ergebnisse in den weiteren Planungen zu berücksichtigen?
2. Stimmt es, dass sich Gewässerschleifen und Kolke im Plangebiet realisieren ließen?
3. In den bisherigen Plänen war von einer Renaturierung der Geithe die Rede. In der Stellungnahme 1669/19 heißt es:
„Für die Geitheaue ist ein Korridor mit wechselnden Breiten von ca. 30 – 80 m Breiten vorgesehen. Innerhalb dieses Korridors wird die Geithe mäandrierend umgestaltet und Feuchtflächen geschaffen. Dabei werden auch Steilufer geschaffen.“
Hält man an diesen Plänen fest? Wie lang werden die einzelnen Teilgebiete in den verschiedenen Breiten werden? Beispielsweise in der Breite von 30 m. Welche Breite wird der Schutzstreifen mitsamt Geithe im Durchschnitt haben?
4. Wie wertet die Stadtverwaltung den Vorschlag, „die Fläche südlich der Geithe bis zum Kanal vollständig von der Bebauung durch Industrie“ freizuhalten, um den Lebensraum für viele ansässige Arten dauerhaft zu schützen, da die Artenvielfalt in dem Areal überdurchschnittlich hoch sei?
5. Gibt es bereits Feststellungen, welche Tier- und Pflanzenarten in dem gesamten Areal leben und ob einige dieser Tierarten evtl. als bereits bedroht eingestuft werden? Falls es Feststellungen dazu gibt, wäre es sehr hilfreich, wenn diese angehangen werden könnten.
6. Schon allein die Beleuchtung auf dem späteren Industriegelände würde für viele Tiere eine ständige Dauerbelastung bedeuten. Gibt es irgendwelche Ideen seitens der Stadtverwaltung, wie dies verhindert oder zumindest gemindert werden könnte? Falls nicht, wird man dies nachholen und im Umweltausschuss vorstellen?
7. Wird man neue Industrien in dem Gebiet dazu verpflichten, im Sinne des Klimaaktionsplanes Dach- und Fassadenbegrünungen zeitnah zu realisieren? Falls nicht, welche Gründe sprechen dagegen?
8. Die zukünftigen Gewerbe sollen lt. Aussage der Stadtverwaltung in eigener Verantwortung ihre Abwässer prüfen, bevor sie in die Geithe eingeleitet werden. Ist dieses Vorgehen wirklich im Sinne der Bürger? Wäre es nicht zielführender, wenn man zumindest in unregelmäßigen Abständen die Abwässer sowohl auf dem Gelände in den Auffangbecken als auch an den betreffenden Stellen der Geithe von unabhängiger Stelle prüfen lässt, um getreu dem Motto „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ die Gewissheit zu haben, dass nicht doch in naher oder ferner Zukunft die Gesundheit von Mensch und Tier durch Fahrlässigkeit oder Absicht in Mitleidenschaft gezogen wird?

Zusammensetzung der Eingangsklassen an Grundschulen mit besonderen Lernbedingungen

Der im Frühjahr beschlossene Schulentwicklungsplan sieht vor, dass die Klassenstärke von Eingangsklassen an Schulstandorten mit zusätzlichen Förderbedarf begrenzt wird. Der qualitative Schulentwicklungsplan schreibt als Empfehlung für Eingangsklassen an Schulstandorten mit besonderen Lernbedingungen die Obergrenze von 24 Schülerinnen und Schülern vor.

Der Lokalpresse konnte man leider entnehmen, dass an einer Reihe von Grundschulstandorten, die die Kriterien der besonderen Förderung erfüllen, die Klassenfrequenz bei den Erstklässlern deutlich über die anvisierte Marke von 24 liegt.

Es betrifft im Besonderen die Gutenbergschule im Stadtbezirk Heessen und die Wilhelm-Busch-Schule und die Mathias-Claudius-Schule im Stadtbezirk Mitte. Diese Schulen sind im Schulentwicklungsplan als Schulen mit besonderen Lernbedingungen ausgewiesen in denen eine Höchstgrenze von 24 Kinder je Klasse gelten soll, aber nicht gilt.

In diesem Zusammenhang möchten wir die Stadtverwaltung daher bitten, uns folgende
Fragen zu beantworten:

1. Warum greift der Schulentwicklungsplan bei der Klassenstärke der
Eingangsklassen bei den Schulen mit besonderen Lernbedingungen nicht?
2. Sind durch die Stadtverwaltung Maßnahmen geplant, die die die Klassenstärke an Schulen mit besonderen Lernbedingungen zum Schuljahr 2020/21 begrenzen soll?
3. Sind darüber hinaus kommunale Unterstützungsmaßnahmen für die Schulen mit besonderen Lernbedingungen vorgesehen? Wenn ja, welche wären das konkret?
4. Wie sind diese Unterschiede bei den Begrenzungen der Klassenstärke an den
Hammer Schulen zu erklären?
5. Nach welchen Kriterien werden die Begrenzungen vorgenommen?
6. Spielt die qualitative Schulentwicklung bei der Begrenzung der Klassenstärke an den Hammer Schulen überhaupt noch eine Rolle? Wenn ja, inwiefern?

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Waleczek
Mitglied im Schulausschuss
Wählergruppe Pro Hamm

Neuregelung der Anliegerbeiträge – Folgen für Herringen

Die schwarz-gelbe Landesregierung hat nach starken Protesten aus der Zivilgesellschaft einer Neuregelung der Anliegerbeiträge zugestimmt. Hier wurden die Kosten für die Anlieger bei Straßenbaumaßnahmen rückwirkend zum 01.01.2018 reduziert.

Die Wählergruppe Pro Hamm hält diesen Schritt für halbherzig und bleibt bei ihrer Forderung nach einer vollständigen Abschaffung der Anliegerbeiträge.

Anwohner der Isenbecker Hofsiedlung erhielten im 2. Quartal 2019 einen Mitteilungsbescheid, aus der hervorgeht, dass sie bei Austausch der Leuchtmittel in Straßenlaternen zur Kasse gebeten werden. Des Weiteren sind Straßenausbaumaßnahmen geplant, bei denen Kosten für die Anlieger entstehen.

Die Bezirksfraktion Herringen der Wählergruppe Pro Hamm bittet die Stadtverwaltung in dem Zusammenhang um die Beantwortung folgender Fragen:

1. Welche Straßenbaumaßnahmen im Stadtbezirk Herringen sind von der Neuregelung der Anliegerbeiträge betroffen? Wie hoch ist die jeweilige finanzielle Entlastung für die Anlieger an diesen Straßenbaumaßnahmen?
2. Die Mitteilung der Stadt die Anlieger in der Isenbecker Hofsiedlung beim Austausch der Leuchtmittel in den Straßenlaternen an den Kosten zu beteiligen, hat für viel Unverständnis gesorgt. Hat die Neuregelung der Anliegerbeiträge auf NRW-Ebene Auswirkungen auf die geplante Maßnahme in der Isenbecker Hofsiedlung? Kann davon ausgegangen werden, dass der Eigenanteil der Anlieger gesenkt wird?

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender

Habib Kartal
Bezirksvertreter

Wählergruppe Pro Hamm

Brandgefahr bei Leuchtmittelaustausch?

Bei einem Vororttermin an der Albert-Funk-Straße konnte demonstriert werden, dass der bloße Austausch von defekten Energiesparleuchten durch LED-Leuchten problemlos möglich war. Dadurch wurde ersichtlich, dass ein Austausch des gesamten Kopfes völlig überflüssig ist.

Wichtiger ist jedoch der daraus resultierende Fakt, dass der bloße Glühbirnenaustausch, um den es sich ja nun handelte, eine Instandsetzungsmaßnahme ist, auf die keine Anliegerbeiträge zu erheben sind.

Ein Vertreter der Stadtwerke behauptete jedoch, dass die LED-Leuchten nicht für den Dauereinsatz bei Horizontaleinbau vorgesehen seien, da diese aufgrund ihres Eigengewichts abknicken oder gar reißen könnten. Dies könne im schlimmsten Fall einen Brand auslösen und jegliche Brandgefahr sei nicht hinnehmbar, weshalb sie weiterhin an den Plänen für den teureren Austausch der Leuchtköpfe festhalten.

Da uns diese Argumentation bislang eher vorgeschoben erscheint, bitten wir die Stadtverwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:

1. Bei wie vielen Straßenlaternen im Stadtbezirk Herringen soll in den nächsten fünf Jahren ein Austausch der Leuchtköpfe erfolgen? Wie hoch sind die Gesamtkosten für dieses Vorhaben?
2. Wie hoch wären die Gesamtkosten, wenn man nur die Energiesparleuchten durch LED-Leuchten ersetzen würden?
3. Gibt es etwaige Gutachten darüber, dass der Austausch der Leuchten bei Horizontaleinbau tatsächlich die Brandgefahr erhöht?
4. Stimmt die Stadtverwaltung der Aussage zu, dass es im Sinne der Bürger ist, wenn man ein solches Gutachten in Auftrag gibt, um ihnen evtl. unnötige Kosten zu ersparen?
5. Ist die Stadtverwaltung willens ein solches Gutachten einzuholen, sollte es nicht bereits vorliegen? Falls nicht, welche Gründe sprechen dagegen?

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender

Habib Kartal
Bezirksvertreter

Wählergruppe Pro Hamm

Einzäunung schulischer Spiel- und Sportflächen

Sehr geehrter Herr Vorsitzender Lindemann,

schulische Spiel- und Sportflächen werden von Kindern und Jugendlichen häufig auch nach der regulären Schulzeit genutzt. Sie sind zum Teil sogar wichtiger Dreh und Angelpunkt in der Freizeitgestaltung mancher Jugendlicher.

In den Kommunen ist zu beobachten, dass diese Flächen über die letzten zehn Jahre jedoch zunehmend eingezäunt werden und somit eine Nutzung außerschulische Nutzung unmöglich machen. Um zu klären, ob und in welcher Form dies auch ein Problem in Hamm ist oder evtl. werden könnte, bitten wir die Stadtverwaltung, uns folgende Fragen zu beantworten:

  1. Bei welchen Hammer Schulen sind die Spiel- und Sportflächen auf dem jeweiligen Schulhof eingezäunt bzw. umfriedet?
  2. Bei welchen dieser Schulen erfolgte die Umzäunung innerhalb der letzten zehn Jahre?
  3. Sind darüber hinaus weitere Einzäunungen von Schulhofsflächen in der Zukunft geplant?
  4. Falls es Einzäunungen gegeben hat und oder welche geplant sind, möchten wir gern wissen, welche Gründe für die jeweilige Einzäunung sprachen/sprechen?
  5. Wie hoch waren die Kosten der jeweiligen Umzäunung?
  6. Wurden die Pläne für die Einzäunungen zuvor im Schulausschuss thematisiert?

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Waleczek
Mitglied im Schulausschuss
Wählergruppe Pro Hamm

Verkehrssicherheit auf dem Prüfstand

Im Zuge etlicher besorgniserregender Studien zum Fortschreiten des Klimawandels, aber auch durch die FridaysForFuture-Demos von Schülern in unzähligen Ländern werden viele Mitmenschen wachgerüttelt und beginnen umweltbewusster zu leben. Dies führt in vielen deutschen Städten zu einem enormen Zuwachs der Fahrradnutzung und dem Ausbau jeglicher Elektromobilität. Projekte, die auch in Hamm am seidenen Faden hingen, wie beispielsweise die Nutzung von Leihfahrrädern, erfreuen sich mittlerweile größter Beliebtheit.

Damit einhergehend sinkt in einer Vielzahl deutscher Städte jedoch auch die Verkehrssicherheit und es kommt vermehrt zu tödlichen Unfällen im Straßenverkehr. Gerade im Hinblick auf die Erlaubnis des Bundes, dass fortan auch E-Scooter Fuß- und Radwege und mitunter auch die Fahrbahn mitbenutzen dürfen, scheint es nur allzu logisch zu sein, das zukünftige Gefahrenpotential möglichst frühzeitig zu erkennen, damit die veränderte Situation auf den Straßen gemeistert und letztlich auch wirklich als Chance für die Umwelt verstanden werden kann.

In diesem Zusammenhang bitten wir die Stadtverwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Ist die PKW-Nutzung in Hamm in den letzten zwei Jahren signifikant zurückgegangen? Gibt es evtl. Statistiken, die Aufschluss darüber geben?
  2. Ist im gleichen Zeitraum auch die Anzahl der Fahrradfahrer deutlich angewachsen? Ist dies ebenfalls an Zahlen auszumachen?
  3. Falls die PKW-Nutzung wirklich zurückging, ist dies in Korrelation zur Fahrradnutzung zu sehen? Und ist das potentielle Mehr an Fahrradnutzung tatsächlich auf ein größeres Umweltbewusstsein in der Bevölkerung zurückzuführen?
  4. Laut der ADFC sei die Zufriedenheit der Radfahrer in Hamm jedoch rückläufig. Gleiches gilt lt. Verkehrsbericht auch für die Nutzung der Hammer Rad- und Fußwege. Kann die Stadtverwaltung dies bestätigen? Worauf ist dieser Umstand zurückzuführen?
  5. So sei gerade das Sicherheitsgefühl auf den Straßen und Radwegen ein großes Manko aus Sicht der Radfahrer. Wie ist dies zu erklären und wie kann die Sicherheit verbessert werden?
  6. Wenn in absehbarer Zeit die E-Scooter nun auch offiziell auf deutschen Fuß-, Radwegen und Straßen Zugang erhalten, wird die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer noch weiter in den Fokus gerückt werden müssen. Existieren diesbezüglich vielleicht bereits Pläne, wie dies gewährleistet werden kann? Falls ja, wie sehen diese Pläne im Detail aus?
  7. In einer früheren Anfrage (0830/18) versuchten wir zu erfahren, ob das Hammer Radwegenetz optimiert werden könnte, bzw. ob überhaupt ein Interesse von Seiten der Stadt an einer Optimierung besteht. In der dazugehörigen Stellungnahme (1333/18) heißt es sinngemäß, dass bereits für den Radverkehr optimierte Strecken gut angenommen würden und man bei Einzelanlagen (Ampelanlagen) testen könnte, ob eine Optimierung tatsächlich sinnvoll wäre. Da diese Stellungnahme nun fast ein Jahr her ist, würden wir gern erfahren, welche Ampelanlagen diesbezüglich getestet wurden und zu welchem Ergebnis man kam? Hat man infolgedessen einige dieser Ampelanlagen optimiert?
  8. Falls nicht, plant man dies nun im Zuge der sich verändernden Verkehrslage nachzuholen?
  9. Gibt es anderweitig Bestrebungen das Hammer Radnetz sicherer zu machen? Wo sieht die Stadtverwaltung dringenden Handlungsbedarf?
  10. Gibt es Hammer Straßen mitsamt Kreuzungen an denen es statistisch gesehen häufiger zu Unfällen mit Radfahrern kommt? Welche wären das und aus welchen Gründen kommt es zu den Unfällen? Wird hier an Lösungskonzepten gearbeitet? Falls ja, wie sehen diese im Detail aus und bis wann sollen sie in die Tat umgesetzt werden?
  11. Wie hat sich die Zahl an Fahrraddiebstählen in den letzten fünf Jahren entwickelt. Wie viele Fahrräder wurden konkret in den einzelnen Jahren gestohlen und wie hoch ist die Aufklärungsrate bei diesen Delikten? Gibt es Orte in Hamm, wo derartige Diebstähle vermehrt passieren und wie versuchen die Stadtverwaltung und die Polizei die Zahl dieser Delikte zu senken?
  12. Welche konkreten Bestrebungen gibt es von Seiten der Stadt, um …
    a) Elektroautos
    b) Fahrräder
    c) E-Scooter
    für die Hammer Bevölkerung attraktiver zu machen? Und wieviel Geld investiert die Stadt konkret in die Realisierung der jeweiligen Bestrebungen/Projekte? Bis wann wird die jeweilige Realisierung fertiggestellt sein?
  1. Andere europäische Städte sind diesbezüglich Vorreiter und Trendsetter. So gibt es ehemalige U-Bahn-Schächte, die in das Fahrradnetz integriert werden. Ebenso werden zunehmend Fahrradautobahnen in die Stadtplanungen mit aufgenommen, auf denen Fahrradfahrer ungehindert und ohne einen einzigen Stopp die ganze Stadt durchqueren können. In London plant man bereits eine Fahrradtrasse auf dem Fluss, die sich automatisch den einzelnen Pegelständen anpassen kann. Gerade im Hinblick auf das Thema „Hamm ans Wasser“ wäre dies doch geradezu ein naheliegender Gedanke, den man sich zumindest durch den Kopf gehen lassen könnte. Gibt es derartig visionäre Ideen bezüglich des Fahrradverkehrs für die Zukunft in Hamm? Falls nicht, plant man derartige Zukunftsprojekte vielleicht auszuschreiben?
  2. Wie sehen die aktuellen Pläne für den Ausbau des Leihfahrradnetzes aus? Gibt es konkrete Pläne für die Realisierung neuer Standorte und bis wann ist mit diesen zu rechnen?

Mit freundlichen Grüßen,

Nihat Altun
Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr
Wählergruppe Pro Hamm

„Europa bei uns zuhause“

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

der Wettbewerb „Europa bei uns zuhause“ wird seit etlichen Jahren erfolgreich durchgeführt. Hierbei werden „Projekte von bestehenden oder sich anbahnenden europäischen Städtepartnerschaften in Nordrhein-Westfalen und Projekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Partnern in den Niederlanden und Belgien“ mit einer Prämie bis zu 5.000 Euro unterstützt. Erklärtes Ziel ist es unter anderem das ehrenamtliche Engagement für Europa zu fördern. Die Stadt Hamm zählte bereits im Jahr 2018 zu den erfolgreichsten Bewerbern. Es verwundert daher umso mehr, dass die Stadt Hamm für das Jahr 2019 offenbar noch keine Bewerbung eingereicht hat. In diesem Zusammenhang bitten wir die Stadtverwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Stimmt es, dass weder die Stadt Hamm noch zivilgesellschaftliche Organisationen in diesem Jahr Bewerbungen für den Wettbewerb „Europa bei uns zuhause“ eingereicht haben?
  2. Falls dem so ist, sind evtl. noch Bewerbungen bis zum Ende der Bewerbungsfrist (01.06.2019) geplant?
  3. Falls nicht, weshalb wird man dieses Jahr nicht an dem Wettbewerb teilnehmen? Gab es keine Projekte, die infrage gekommen wären?
  4. Oder gibt es andere Gründe, die gegen die diesjährige Teilnahme an dem Projekt sprachen? Welche wären das?

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Cevdet Gürle
Sprecher / Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm

Trampolin am Spielplatz an der Schachtstraße

Sehr geehrter Herr Bezirksvorsteher Alewelt,

die Bezirksvertretung Herringen hat in ihrer Sitzung vom 21.03.2019 mehrheitlich beschlossen, dass die Stadtverwaltung das Minitrampolin am Spielplatz an der Schachtstraße instand setzt.

Das ist leider bis heute nicht geschehen. Der Bereich wurde hingegen mit Sand zugeschüttet. Die Bezirksfraktion der Wählergruppe Pro Hamm bittet in dem Zusammenhang die Stadtverwaltung, die Fragen, ob eine Instandsetzung des Trampolins geplant ist und wann mit einer Umsetzung gerechnet werden kann, zu beantworten.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Cevdet Gürle                                                                                        Günay Yildirim
Fraktionsvorsitzender                                                                               Bezirksvertreterin

Wählergruppe Pro Hamm