Pro hamm Stadtentwicklung

Stadtentwicklung

Wahlprogramm der Wählergruppe Pro Hamm zum Thema:

Stadtentwicklung

Stadtentwicklung befasst sich mit der Verteilung und Zuordnung der Nutzungen im städtischen Raum. Sie schafft die Voraussetzungen für die Daseinsvorsorge der Bevölkerung und sorgt im Idealfall dafür, dass Wohngebiete, Einkaufszentren, Gewerbe-, Industrie- und Verkehrsflächen sowie Erholungs- bzw. Freizeiträume und sonstige infrastrukturelle Einrichtungen im richtigen Verhältnis und am rechten Platz ausgewiesen werden. Auch sorgt sie mit gestalterischen und ästhetischen Maßnahmen für eine Identifikation der Bewohner mit seiner Stadt (Stichwort: Stadtbildgestaltung).

Bei diesen Aufgaben spielt die Fläche, der Boden, eine große Rolle. Da die Gesamtfläche einer Stadt begrenzt ist, kommt es immer wieder zu räumlichen Nutzungskonflikten über die Priorisierung bestimmter Maßnahmen, die im Sinne des Gemeinwohlziels der Stadtentwicklung gelöst werden müssen. Als Instrumente der Bauleitplanung stehen der Flächennutzungsplan (FNP) und der Bebauungsplan (BP) zur Verfügung. Sie werden planerisch von der Verwaltung nach den relevanten Fachgesetzen erarbeitet und politisch vom Stadtrat nach einer Gesamtabwägung verabschiedet. Die Qualität von FNP und BP hängt davon ab,

a) wie sie entstanden sind und wie die Bürger daran beteiligt wurden und
b) nach welchen Konzepten und Planungsideen vorgegangen und welche Inhalte festgeschrieben wurden.

Die Praxis in Hamm zeigt, dass beide Punkte defizitär sind und Anlass zur Kritik geben. Die Stadtentwicklung in Hamm arbeitet konzeptlos, unsystematisch und interessengeleitet. Hier muss ein Umdenken in Richtung einer bürgerorientierten, nachhaltigen Stadtentwicklung erfolgen. Neue Siedlungskonzepte sind notwendig, um vor allem den Landschaftsverbrauch einzudämmen. Vor jedem Eingriff in die Landschaft sollte eine verbindliche Umwelt und Raumverträglichkeitsprüfung auf der Basis eines ehrlichen Standort und Flächenkatasters durchgeführt werden. Nur durch ein solches Flächenmanagement mit einer Revitalisierung von Brachflächen kann ein Beitrag dazu geleistet werden, dass der Flächenverbrauch von derzeit 80 ha pro Tag in der Bundesrepublik auf 30 ha pro Tag (nach dem „30HektarZiel“ der Bundesregierung bis 2020) realisiert werden kann.

Auf keinen Fall darf so weitergemacht werden, wie beim Ingloparc in Weetfeld zu beobachten ist. Das mit der Stadt Bönen vereinbarte interkommunale Logistikzentrum „Ingloparc“ versiegelt wertvolle landwirtschaftliche Betriebsflächen, zerstört einen städtebaulich interessanten Erholungsraum und wirkt sich negativ auf die Biodiversität aus. Alternativen wären hier möglich gewesen, wenn Planung und Politik sensibler vorgegangen wären und Vorschläge aus der Bürgerschaft ernster genommen hätten.

Da „Naturflächen“ endlich sind, muss die Erschließung großer Industrieflächen auf der „grünen Wiese“ ein Ende haben!

Aus aktuellem Anlass fordern wir:

Eine geplante Ansiedlung des FinkeBaus in Rhynern wird abgelehnt. Die Ansiedlung auf der grünen Wiese ist weder unter ökologischen Gesichtspunkten, noch unter ökonomischen vertretbar. Der FinkeBau wird massiv Kaufkraft aus der Innenstadt abziehen und damit eine Wiederbelebung der City unmöglich machen.

Wir brauchen ein Umdenken in der Flächennutzung. Insofern wendet sich Pro Hamm auch gegen den Ingloparc in Weetfeld.

Zum Thema „Wohngebiete“ fordern wir:

Die schwarzgelbe Ratsfraktion hätte einen Masterplan Stadtentwicklung aufstellen müssen, um den negativen Entwicklungen der letzten Jahre in den einzelnen Wohnquartieren entgegenzuwirken. Das hat sie als unwichtig erachtet mit dem Ergebnis, dass im Hammer Westen, aber auch im Hammer Norden sich die sozialen Probleme erheblich verschärft haben. So ist durch den massiven Zuzug bulgarisch- und rumänischstämmiger Migranten und dem gleichzeitigen Auszug alteingesessener deutsch- und türkischstämmiger Familien das soziale Gefüge im Hammer Westen aus der Balance geraten. Die schwarzgelbe Stadtregierung hätte auf die sich abzeichnende Entwicklung reagieren und mit einer aktiven Stadtentwicklungspolitik antworten müssen. Das geschah nicht und man hat eine Ghettoisierung billigend in Kauf genommen.

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Antidiskriminierungsstelle des Bundes reagiert alarmiert!

Bewerber werden diskriminiert

Türkischer Name bringt Nachteile

Fünf Bewerbungen muss ein Kandidat mit deutschem Namen im Durchschnitt schreiben, um zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden – ein Mitbewerber mit türkischem Namen dagegen sieben, wie ein großangelegter Test zeigt. Schon bei ihrem ersten Schritt auf den deutschen Arbeitsmarkt werden Schüler mit türkischen Namen einer Studie zufolge diskriminiert. Bis sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden müssen sie mehr Bewerbungen verschicken als ihre Mitbewerber mit deutschen Namen und gleich gutem Schulabschluss, wie aus einer Studie des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hervorgeht.

Für einen sogenannten Korrespondenztest wurden jeweils zwei Bewerbungen von Schülern deutscher Staatsangehörigkeit an insgesamt knapp 1800 Unternehmen geschickt, die Ausbildungsplätze als Kfz-Mechatroniker und als Bürokaufmann zu besetzen hatten. Die Bewerber waren beide überdurchschnittlich qualifiziert, einziger Unterschied: Einer der Bewerber hatte einen türkischen Namen, der andere einen deutschen.

Die Rückmeldungen fielen unterschiedlich aus und lassen auf eine Ungleichbehandlung schließen: Die Bewerber mit einem deutschen Namen erhielten demnach häufiger eine Antwort auf ihr Bewerbungsschreiben als diejenigen mit einem türkischen Namen. Jugendliche mit einem türkischen Namen wurden seltener zum Vorstellungsgespräch eingeladen und erhielten häufiger eine direkte Absage.

Wertvolles Potenzial geht verloren

Während Unternehmen beklagten, dass es nicht genug qualifizierte Bewerber gebe, bekämen jedes Jahr mehrere zehntausend Schulabgänger keinen Ausbildungsplatz, kritisierten die Wissenschaftler. Darunter seien überdurchschnittlich viele Jugendliche mit ausländischen Wurzeln, was nicht nur daran liege, dass sie schlechtere Noten als ihre Mitschüler mit deutschen Namen hätten, sondern auch an ihrer Benachteiligung an der „ersten Schwelle“ eines Bewerbungsprozesses. „Wenn qualifizierte Kandidaten nur deshalb nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden, weil ihr Name ausländisch klingt, geht dem angespannten Ausbildungsmarkt wertvolles Potenzial verloren“, warnt die Studie.

Die Gründe für die Diskriminierung auf Seiten der Unternehmen seien vielfältig, erklärten die Forscher. Es gebe unbewusste Assoziationen, persönliche Vorurteile und oftmals darauf fußende Vorbehalte gegen die Einstellung eines Lehrlings mit ausländischen Wurzeln. Mancher Personalverantwortliche befürchte, dass Auszubildende mit türkischem Namen von Belegschaft oder Kunden nicht akzeptiert würden. Dabei komme Diskriminierung bei kleineren Unternehmen öfter vor als bei mittleren und großen Unternehmen.

Um Diskriminierung zu verhindern, sollten Ausbilder sensibilisiert und mehr Betriebsangehörige mit ausländischen Wurzeln in die Auswahl und Betreuung von Azubis eingebunden werden, empfiehlt die Studie. Wichtig sei zudem eine stärkere Anonymisierung von Bewerbungsverfahren. So könne eine kostenlose Software entwickelt werden, mit der auch kleinere Unternehmen Bewerbungen in anonymisierter Form entgegennehmen könnten. Mehr Kurzpraktika und Praxistage könnten ebenfalls die Chancen der Jugendlichen erhöhen. Außerdem müssten Politik und Wirtschaft mehr gegen Diskriminierung unternehmen.

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes reagierte alarmiert. „Die Studie belegt: Menschen mit Migrationshintergrund werden auf dem deutschen Arbeitsmarkt nachweislich benachteiligt“, erklärte die Leiterin der Einrichtung, Christine Lüders. Unternehmen und öffentliche Einrichtungen sollten deshalb stärker auf anonymisierte Bewerbungsverfahren setzen. „Deutschland kann es sich nicht erlauben, ganze Gruppen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern vom Arbeitsmarkt fernzuhalten“, mahnte Lüders.

Quelle: n-tv.de , dpa

http://www.n-tv.de/ratgeber/Tuerkischer-Name-bringt-Nachteile-article12538681.html

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Polizei Hamm warnt Facebook-Nutzer

Hamm (ots) – Die Polizei Hamm warnt Nutzer des sozialen Netzwerkes Facebook vor Betrugsversuchen. Kriminelle kopieren die Profile anderer Menschen. Mit der übernommenen Identität schreiben sie sämtliche Freunde an und bitten dabei um die Übersendung der Handynummer. Gibt der Freund seine Nummer weiter, erhält er kurze Zeit später eine Nachricht mit der PIN eines SMS-Zahlungsdienstes. Über Facebook erfolgt nun die Aufforderung an das Opfer, diese PIN dem Bekannten mitzuteilen. Sobald er antwortet und die PIN weitergibt, wird die nächste Rechnung seines Mobilfunkanbieters oder die Prepaid-Karte mit einem Geldbetrag belastet und die Summe auf ein Konto transferiert. In den vergangenen Wochen wurden der Polizei Hamm vermehrt derartige Fälle gemeldet. Vor diesem Hintergrund wird davor gewarnt, im Internet mehr Daten von sich Preis zu geben als zwingend notwendig. Wer eine Nachricht nach obigen Beispiel erhält, sollte persönlich mit dem Facebook-Freund Kontakt aufnehmen und ihm mitteilen, dass sein Account möglicherweise manipuliert wurde. Außerdem sollte man erkannte „Fake-Accounts“ bei Facebook melden. Wer Opfer eines derartigen Betruges geworden ist, sollte sich an die Polizei wenden und seine Facebook-Freunde warnen.(ap)

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Hamm

Pressestelle Polizei Hamm

Telefon: 02381 / 916 1006

E-Mail: pressestelle-hamm@unitybox.de
http://www.polizei.nrw.de/hamm/

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/65844/2692713/pol-ham-polizei-warnt-vor-facebook-betrug

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Wird der Elternwille wirklich ernst genommen von der Stadtregierung?

Pressemitteilung der Wählergruppe Pro Hamm

Die Wählergruppe Pro Hamm kritisiert massiv die Schul- und Bildungspolitik der schwarz-gelben Stadtregierung. ,,Wenn Vertreter der schwarz-gelben Stadtregierung von Elternwillen sprechen und das dieser in der Schul- und Bildungspolitik berücksichtigt würde, kann ich über solch billiger Polemik nur den Kopf schütteln“, so der OB-Kandidat der Wählergruppe Pro Hamm Dr. Cevdet Gürle. Gürle weiter: ,,Wenn die Schwarzgelben den Elternwillen ernst nehmen würden, dann hätten in den letzten 10 Jahren nicht mehr als 1000 Schüler eine Absage von einen der beiden Hammer Gesamtschulen erhalten. Die Stadtregierung unterschlägt, dass trotz der Sekundarschulen in Herringen und Werne, auch zum kommenden Schuljahr knapp 50 Schüler eine Abfuhr von den beiden Hammer Gesamtschulen erhalten haben. Möchten die Schwarzgelben den Elternwillen umsetzen? Dann müssten sie der Installierung einer dritten Gesamtschule in Hamm zustimmen.“ Die Wählergruppe Pro Hamm verweist darauf, dass heute mehr als 2600 Schüler eine integrative Schulform in Hamm besuchen. ,,Das sind so viele Schüler wie nie zuvor. Der Wunsch Hammer Eltern ihr Kind an einer integrativen Schule anzumelden, hält uneingebrochen an“, so Gürle. Gürle: ,,Die schwarz-gelbe Stadtregierung macht in ihren Äußerungen deutlich, dass die integrative Schulform in Hamm unerwünscht ist. Die Schwarzgelben sollten statt ihre Energie in den Kampf gegen die integrative Schulform zu richten, sich mit der Frage auseinandersetzen, warum Hamm eine geteilte Bildungsstadt ist. Die schwarz-gelbe Stadtregierung hat auf dem Feld der Chancengerechtigkeit und der Chancengleichheit kläglich versagt. Der Schulentwicklungsplan (SEP) muss weiterentwickelt werden, stattdessen werden die Gesamtschulen und die Sekundarschule diffamiert. Die Hammer Bürger und insbesondere die Eltern brauchen keine stumpfen Feindbilder, sondern sie wollen Antworten auf drängende Fragen wie zum Beispiel: Wie wird sich die Schullandschaft in Hamm aufgrund der rückläufigen Schülerzahlen weiterentwickeln? Können alle Schulstandorte erhalten bleiben oder wird es weitere Schließungen oder Zusammenschlüsse geben? Die Eltern wünschen sich Planungssicherheit! Sie wollen ein nachhaltiges und tragfähiges Schulkonzept. Ein Konzept das Schwarzgelb nicht anzubieten hat. Gehört es nicht zur Wahrheit, dass es spätestens in fünf Jahren in Hamm eine Realschule weniger geben wird, da die absoluten Schülerzahlen es nicht hergeben den Bestand von sechs Realschulen zu halten? Die schwarz-gelbe Stadtregierung zieht es vor unbequemen Fragen auszuweichen und macht lieber ein Weiter so mit einer kopflosen Bildungspolitik. Eine Bildungspolitik, die dazu geführt hat, dass das Bildungsgefälle in unserer Stadt zementiert wurde.“ Die Wählergruppe Pro Hamm spricht sich für eine dritte Gesamtschule und der Möglichkeit weitere Sekundarschulen in Hamm einzurichten aus. ,,Ich habe in den letzten Tagen rund ein Dutzend Gespräche mit Eltern geführt, die mit den Gedanken spielten ihre Kinder an der Sekundarschule anzumelden, es aber letztendlich nicht getan haben und sich für eine Gesamtschule beziehungsweise ein Gymnasium entschieden haben. In den Gesprächen kam deutlich hervor, dass die Eltern sich eine Schulform wünschen auf der ihre Kinder die Möglichkeit haben das Abitur abzulegen. Das kategorische Nein der schwarzgelben Stadtregierung trotz eines Anmeldebooms im letzten Schuljahr die Sekundarschule in Herringen zu einer Gesamtschule umzuwandeln und damit mittelfristig eine gymnasiale Oberstufe einzurichten, hat viele Eltern verunsichert, so dass sie sich entschieden haben ihr Kind nicht auf der Sekundarschule anzumelden. Der Elternwille ist klar und zeigt in Richtung Gesamtschule. Wir als Pro Hamm haben nie ein Hehl daraus gemacht, dass die Sekundarschule nur ein Zwischenschritt auf den Weg zu einer Gesamtschule sein kann“, so Gürle. Der Vorsitzende von Pro Hamm kommentiert die Meldezahlen an den Realschulen wie folgt: ,,Die Anmeldezahlen an den Hammer Realschulen sind ein Ausreißer nach oben und spiegeln nicht die langfristige Tendenz wieder. So sind in unserer Nachbarkommune Unna die Anmeldungen an den Realschulen drastisch eingebrochen. Die Entwicklung auf Landesebene zeigt ebenfalls einen überdurchschnittlichen Rückgang der Schülerzahlen an den Realschulen. Dieser wird sich in den nächsten Jahren fortsetzen und auch nicht vor Hamm halt machen.“ Die Wählergruppe verweist in dem Zusammenhang auf die Schlussfolgerungen aus dem SEP, in der eine Erkenntnis ist, dass auch die Realschulen in ihren Bestand gefährdet sind. Der Gutachter geht davon aus, dass mindestens zwei Realschulen ihre Dreizügigkeit bis 2020 nicht halten können. Diese ist aber Bedingung für ein funktionierendes Differenzierungsangebot. Die CDU/FDP-Stadtregierung hat in den letzten zwei Jahren fünf Hauptschulen geschlossen. Sie hat diese geopfert in dem Irrglauben dadurch den Bestand der Realschulen erhalten zu können. Die Rechnung wird nicht aufgehen. Die Schul- und Bildungspolitik der Schwarzgelben führt geradewegs dazu, dass die Realschulen bereits in einigen Jahren wie heute die Hauptschulen um ihre Existenz bangen müssen. Wenn man den Empfehlungen des SEP folgen würde und mal schaut wie Schulpolitik in anderen Kommunen praktiziert wird, dann käme man zur Erkenntnis, dass die Antwort auf den demografischen Wandel nicht die bloße Schließung von Hauptschulen ist. Die Hauptschulen müssten aufgehen in den Realschulen und diese als Zusammenschluss zu Sekundarschulen oder Gesamtschulen weiterentwickelt werden. Gürle: ,,Die Sekundarschule als integrative Schulform ist die Antwort auf eine zunehmend heterogene Schülerschaft. Sie entlastet zugleich das Lehrerkollegium und schafft damit Ressourcen, die in der Form an der Realschule nicht mehr vorhanden sind. So ist es zum Beispiel nicht unbedeutend, dass die Lehrkräfte an den Sekundarschulen analog zu den Gymnasien/Gesamtschulen eine Unterrichtsverpflichtung von statt 28 Stunden nur von 25,5 Stunden haben und die Klassenstärke auf 25 Schüler beschränkt ist. Ich bin davon überzeugt, dass man die Realschulen für das Projekt Sekundarschule gewinnen kann. Ich bin aber auch Realist genug um zu wissen, dass eine schwarzgelb geführte Stadtregierung diesen Weg nie bestreiten wird. Wir bewegen uns in Deutschland auf ein Zwei-Säulen-Modell hin. Auf der einen Seite haben wir die Gymnasien und auf der anderen Seite die integrative Schulform. Beide Schulsysteme bieten die Möglichkeit des Abiturs an. Die einen nach acht Jahren und die anderen nach neun Jahren. Hamm sollte sich dieser zwangsläufigen Entwicklung nicht versperren, sondern eine Vorreiterrolle einnehmen. ”

Wählergruppe Pro Hamm

Vorsitzender

Dr. Cevdet Gürle

Anonymisierte Bewerbung

Anonymisierte Bewerbung – Antidiskriminierungsstelle des Bundes unterstützt Pro Hamm –

Mit der Unterstützung aus Berlin von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) sind wir gewillt als Pro Hamm, mehr Chancengerechtigkeit bei Bewerbungen durch ein bereits erfolgreich durchgeführtes Projekt auch in unserer Stadt Hamm durchzusetzen. Niemand soll aufgrund seines Alters, seiner Herkunft, seines Geschlechts, seiner Religion benachteiligt werden, sondern es soll nur die Qualifikation zählen. Vor Allem fordern wir als Pro Hamm Transparenz bei öffentlichen Stellenvergaben, wo jeder Bürger einsehen kann, wer warum welche Stelle erhalten hat oder nicht erhalten hat. Nur so kann eine wirkliche Chancengerechtigkeit eingeführt werden und der „Vetternwirtschaft“ ein Riegel vorgeschoben werden.

 

Chancengleichheit

Engagement

CDU-Hamm zerstritten? Mehrgenerationenwohnen – Kentroper Weg –

Die Wählergruppe Pro Hamm kritisiert die Haltung und die Vorgehensweise der schwarz-gelben Stadtregierung zum Projekt Mehrgenerationenwohnen am Kentroper Weg. Der OB-Kandidat Dr. Cevdet Gürle stellt fest: ,,Die Hammer CDU gibt in der Frage Mehrgenerationenwohnen am Kentroper Weg ein zerstrittenes Bild ab. Während der Vorsitzende der Ratsfraktion Dr. Salomon eine Realisierung des Projektes an dem Standort unmissverständlich ablehnt, macht sein Parteifreund Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann deutlich, dass das Projekt steht und umgesetzt werden wird. Die CDU-Bezirksvertreter scheinen keine eigene Position zu haben, da sie durch betretenes Schweigen glänzen.“. Gürle weiter: ,,Es wäre ratsam, wenn sich endlich die Entscheidungsträger innerhalb der Hammer CDU zusammensetzen würden, eine gemeinsame Position entwickeln und mit dieser den Bürgerinnen und Bürgern am Wohnquartier Kentroper Weg gegenübertreten. Die betroffenen Anwohner, wie auch die Schaustellerfamilie wünschen sich nicht eine solche Kakophonie, sondern eine konstruktive Lösungsfindung, die auf Zustimmung aller Beteiligten trifft.“ Das Beispiel Mehrgenerationenwohnen am Kentroper Weg ist bezeichnend, so die Wählergruppe Pro Hamm, für die Handlungsweise der schwarz-gelben Stadtregierung. Gürle: ,,Ein Gespräch mit den Bürgern wird nicht gesucht. Man schafft Fakten und will diese dann den Menschen aufzwingen und rudert dann zurück, nachdem Bürger sich organisieren und ihren Protest in die Öffentlichkeit tragen. Die Hammer CDU schwenkt teilweise zurück, nicht weil sie von den Argumenten der Bürgerinitiative ,,Kentroper Weg und Kälberweg“ überzeugt wäre, sondern aus Angst bei den anstehenden Kommunalwahlen abgestraft zu werden. Die Hammer CDU wütet hier wie ein Elefant im Porzellanladen. Es wäre ratsam, wenn die Entscheidungsträger bei den Schwarzgelben erst Denken und dann Handeln würden und nicht umgekehrt“. Die Wählergruppe Pro Hamm empfiehlt einen runden Tisch, in der alle Beteiligten zusammen kommen, verschiedene Alternativen dargelegt und erörtert werden, um in Konsens eine bestmögliche Lösung zu finden.

Dr. Cevdet Gürle
Vorsitzender Pro Hamm

Waldenburgerstraße

Waldenburger Straße – Aktiv sein lohnt sich

Die Hochhäuser an der Waldenburgerstraße in Herringen werden abgerissen. Damit reagiert die schwarz-gelbe Stadtregierung auf den öffentlichen und politischen Druck, der insbesondere aus Herringen, Pelkum und dem Hammer Westen ausgegangen ist. Die Wählergruppe Pro Hamm, die den Abriss schon seit längerem begrüßt und die Stadtregierung unter Handlungszwang setzte, zeigt sich mit den Ergebniss zufrieden. Der Streit um die Zukunft der Hochhäuser verdeutlicht, dass es sich lohnt aktiv zu werden und sich einzumischen. Denn wie heißt es so schön: Wir alle sind PRO Hamm!

Hochhäuser Abriss

OB

Einstimmig als Kandidat zum Oberbürgermeister gewählt

Pressemiteilung im Stadtanzeiger-Hamm zur Bekanntgabe des Kandidaten auf das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Hamm. Der Kandidat der Wählergruppe ist Dr. Cevdet Gürle. Er wurde in einer Wahlversammlung einstimmig als Kandidat gewählt. Pro Hamm sagt Danke für sein politisches Engagement und wünscht ihm viel Erfolg im Wahlkampf.

 

OB Wahl

 

Foto Pro Hamm

„Es wurden Arbeiter gerufen, aber es kamen Menschen!“

Stellungnahme der Wählergruppe Pro Hamm zur Situation an der Waldenburgerstraße 1, 3 und 5:

Die Wählergruppe Pro Hamm befürwortet den Abriss des Hochhäuser an der Waldenburgerstraße. Als Alternative können Studentenappartements errichtet werden. Wir sagen aber klar „Nein“ gegen eine Stimmungsmache. In einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft darf es nicht sein, dass einzelne Volksgruppen pauschal diskriminiert werden. Der Zuzug von rumänischen Wanderarbeitern in die Hochhäuser würde, so sehen wir dies als Pro Hamm, die soziale Lage in einem vorbelasteten Wohnquartier verschärfen. Als Pro Hamm fordern wir eine dezentrale Unterbringung der Personen, um so einer „Gettobildung“ vorzubeugen und die Integration der Neubürger eher zu ermöglichen. Pro Hamm sieht insbesondere hier die Firma Westfleisch in der Pflicht, die angeworbenen Arbeitskräfte in enger Kooperation mit der Stadt Hamm durch integrative Maßnahmen (z.B. Sprachkurse etc.) zu unterstützen. Pro Hamm will in diesem Zusammenhang an den Ausspruch von Max Frisch aus den 1970er Jahren erinnern: „Es wurden Arbeiter gerufen, aber es kamen Menschen!“ Und genau das sind die rumänischen Wanderarbeiter! Sie sind Menschen, die sich mit ihrem Fleiß Arbeit erhoffen, um in Deutschland ein besseres Leben aufbauen zu können.

WaldenburgerStraße13

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Der Bürger ist der Experte – Bergwerk Ost –

Die Wählergruppe Pro Hamm kritisiert die Handlungsweise und die Informationspolitik der schwarz-gelben Stadtregierung in der Frage der Nachnutzung des Bergwerks Ost. Der Vorsitzende der Wählergruppe Dr. Cevdet Gürle erklärt, dass die Stadtregierung nicht das Gespräch mit den Bürgern sucht, sondern eine Politik von Oben betreibt. ,,Jede Konzeption, die letztendlich auf dem ehemaligen Zechengelände realisiert wird, wird nur dann von den Hammer Bürgerinnen und Bürgern und insbesondere von den Menschen in den betroffenen Bezirken angenommen, wenn sie direkt in die Willens- und Entscheidungsprozesse mit eingebunden werden“, so der Herringer Bezirksvertreter. Gürle weiter: ,,Die Politik muss in einem Dialog auf Augenhöhe mit den Bürgern ein Konzept für die Nachnutzung entwickeln. Deswegen fordern wir als Pro Hamm, dass nach dem Vorbild des Projekts ,,Im Westen was Neues“ ein Beirat gebildet wird. Der Beirat kann, da er sich u.a. aus Vertretern der Vereinswelt, der lokalen Unternehmer, der Bildungseinrichtungen und der Religionsgemeinschaften zusammensetzt, die Interessen der Bürgerschaft am ehesten vertreten.“ Nach der Vorstellung von Pro Hamm muss der Beirat gleichberechtigt mit den politischen Entscheidungsträgern und der Stadtverwaltung ergebnisoffen und unter dem Gesichtspunkt der Realisierbarkeit die jeweiligen Nachnutzungsentwürfe diskutieren. ,,Denn für Pro Hamm ist ohne Wenn und Aber der Bürger der Experte! Deswegen und weil die Nachnutzung des Bergwerk Ost auf Jahrzehnte das Stadtbild in den Bezirken Herringen und Pelkum maßgeblich prägen wird, ist es von zentraler Bedeutung, die Bürgerinnen und Bürger in die Entscheidungsfindung zu integrieren“, so Gürle. Die Wählergruppe hat den Vorschlag eines Bildungsparks in den öffentlichen Raum gebracht, nachdem die Idee von vielen Bürgern aus Pelkum und Herringen an Pro Hamm herangetragen wurde. ,,Die Nachnutzung des Bergwerk Ost als Bildungspark ist nur eine Option. Sie wird von uns politisch favorisiert, aber letztendlich müssen die Bürger das Recht haben zu entscheiden, welcher Option, Bildungspark, Kreativ-Quartier, Energiepark oder ein alternatives Modell, sie den Vorzug geben“, so Gürle. Die Aussage des Oberbürgermeisters die Nachnutzung des Bergwerks Ost nicht zu einem Wahlkampfthema zu machen, stößt bei Pro Hamm auf Unverständnis. Gürle hierzu: ,,Die Nachnutzung des Bergwerks Ost muss natürlich ein Wahlkampfthema sein. Die Menschen insbesondere in den betroffenen Bezirken möchten wissen, was die Vorstellungen der politischen Parteien sind und das möchten sie wissen, bevor sie ihren Wahlzettel ausfüllen. Das Thema Nachnutzung des Bergwerks Ost gehört in den öffentlichen Raum, weil es die Menschen bewegt.“

 

Dr. Cevdet Gürle

Vorsitzender
Pro Hamm