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Multiresistente Keime in Hammer Gewässern?

Die Wählergruppe Pro Hamm teilt die Position des BUND NRW, dass nach dem Fund antibiotika-resistenter Keime in niedersächsischen Gewässern entsprechende Untersuchungen in Nordrhein-Westfalen fordert. Es liegt bereits seit längerem die Vermutung nahe, dass auch im Rhein und anderen Gewässern von Nordrhein-Westfalen antibiotika-resistente Keime existieren. In der ARD-Sendung Panorama vom 06.02.2018 wurde erstmals in einem größeren Medium auf die immense Gefahr multiresistenter Keime hingewiesen. Khalid Bhihi, umweltpolitischer Sprecher der Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm, betont: ,,Natürlich ist seit Jahren bekannt, dass multiresistente Keime immer öfter vorkommen. Neu ist jedoch, dass sich diese auch in unserer Umwelt rasant vermehren. Die Gründe hierfür sind hausgemacht, zum Teil durch die Abwässer aus Krankenhäusern und zum anderen durch den ungehemmten Einsatz von Antibiotika in der Tiermast. Das NDR-Team führte einen Test durch und nahm dafür in ca. einem Duzend Gewässern in Niedersachsen, unter anderem auch Badegewässern, Wasserproben. Erschreckend ist hierbei, dass im Ergebnis in allen Proben multiresistente Keime nachgewiesen wurden. Da dieses Thema für alle Hammer Bürger, gerade zu Zeiten des Projekts „Hamm ans Wasser“ von größtem Eigeninteresse sein dürfte, muss die Problematik auf lokaler Ebene zur öffentlichen Diskussion gestellt werden.“

Die Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm bittet die Stadtverwaltung in dem Zusammenhang um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Wurden schon einmal alle Gewässer in Hamm, sprich Datteln-Hamm-Kanal, die Flüsse, Bäche, Teiche und Baggerseen bezüglich ihrer Wasserqualität überprüft? Falls ja, wurden dabei auch Untersuchungen bezüglich multiresistenter Keime durchgeführt?
  2. Falls dies bereits durchgeführt wurde, hat man bei den Untersuchungen auch die Abwässer von Krankenhäusern, Tierbetrieben und Schlachtereien untersucht? Zu welchem Ergebnis sind die Untersuchungen gekommen?
  3. Welche Antibiotika kommen konkret in Hammer-Tierbetrieben zum Einsatz? Werden auch sogenannte Reserve-Antibiotika verabreicht?
  4. Falls eine derartige Untersuchung bislang nicht durchgeführt wurde, würden wir gern wissen, wer explizit für eine solche Untersuchung der Hammer Gewässer verantwortlich wäre?
  5. Plant die Stadtverwaltung vielleicht bereits in möglichst naher Zukunft eine derartige Untersuchung durchführen zu lassen?
  6. Wo werden die Hammer Abwässer geklärt? Gibt es dafür nur eine Kläranlage oder sind mehrere dafür verantwortlich? Verfügen diese Kläranlagen über eine sogenannte „Vierte Stufe“, die nach neuesten Erkenntnissen notwendig ist, um die multiresistenten Keime aus dem geklärten Wasser zu filtern?
  7. Falls es in Hamm noch keine Vierte Stufe bei den Kläranlagen gibt, möchten wir wissen, was dem im Wege steht? Was würde die Installation einer Vierten Stufe kosten und wie schnell ließe sie sich in Hamm realisieren?
  8. Woher stammt das Trinkwasser der Stadt Hamm? Wird unser Trinkwasser bezüglich einer Kontaminierung durch multiresistente Keime getestet? Falls ja, gibt es Bescheinigungen, die dies schwarz auf weiß belegen?
  9. Falls nicht, wer ist dafür zuständig, eine derartige Trinkwasser-Untersuchung durchzuführen? Warum wurde dies bislang versäumt?

    Mit freundlichen Grüßen

Khalid Bhihi
Mitglied im Umweltausschuss
Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm

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Flexiblere und einheitliche Öffnungszeiten bei den Hammer Freibädern wünschenswert

Die Wählergruppe Pro Hamm kritisiert die Haltung der Stadtwerke Hamm die Öffnungszeiten der Freibäder in Berge und des Selbachparks in Pelkum nicht anzupassen. Des Weiteren reagiert man mit Unverständnis auf das Unvermögen der Stadtwerke, dass trotz der guten Wetterlage eine Inbetriebnahme der Freibäder erst Mitte Mai vorgenommen werden soll. Farid Bhihi, Bezirksvertreter der Wählergruppe Pro Hamm in der Bezirksvertretung Pelkum, macht darüber hinaus deutlich, dass er erwarte, dass die Stadtwerke Hamm das Freibad Selbachparkt nicht erst wieder öffne, nachdem, so wie in den letzten Jahren,  das Freibad Süd bereits zwei Wochen zuvor geöffnet war, sondern dass die Inbetriebnahme dieses Mal parallel laufe. Farid Bhihi: „Wir halten es für ein Unding, dass die Stadtwerke Hamm die verbliebenen zwei Freibäder in Hamm nicht zur selben Zeit in Betrieb nimmt und das weiterhin unterschiedliche Öffnungszeiten gelten sollen. Es wäre wünschenswert und im Sinne einer besseren Dienstleistung für die Bürger, wenn die Stadtwerke beide Freibäder im selben Zeitraum, zum Beispiel vom 01. Mai bis zum 31. September geöffnet lassen. Damit hätten wir einen festen Zeitraum, der sich als Freibadsaison im Bewusstsein der Hammer Bürgerschaft verankern kann. Die praktizierte unterschiedliche Öffnung der Freibäder führt zu Unverständnis bei den Bürgern und erschwert es insbesondere Familien und älteren Menschen aus den Stadtbezirken Pelkum, Herringen und Bockum-Hövel, die weniger mobil sind, bei geschlossenen Selbachpark den Besuch eines Freibads wahrzunehmen. Es dient auch nicht der Aufenthalts- und Lebensqualität in unserer Stadt, wenn die Stadtwerke trotz einer guten Wetterlage keine Flexibilität an den Tag legen und das Freibad im Selbachpark geschlossen halten.“ Die Wählergruppe plant in der Bezirksvertretung Pelkum eine politische Initiative, in der eine Resolution verabschiedet werden soll, die die obigen Punkte von der Geschäftsführung der Stadtwerke einfordert. Havva Bozdemir, jugendpolitische Sprecherin der Wählergruppe, ergänzt die Ausführungen: „Mittelfristig müssen wir uns die Frage stellen, ob eine Großstadt mit 180 000 Einwohnern nicht ein weiteres Freibad zumindest für die Stadtgebiete nördlich der Lippe benötigt. Wenn wir unsere Nachbargemeinden betrachten, die mit weniger als 40 000 Einwohnern ein eigenes Freibad betreiben, sollte die Realisierung eines dritten Freibads in Bockum-Hövel oder alternativ in Heessen im Sinne einer Attraktivitätssteigerung der Stadt sein.“

 

Farid Bhihi                                                                            Havva Bozdemir
Bezirksvertreter Pelkum                                                        Jugendpolitische Sprecherin

Wählergruppe Pro Hamm

Pressemitteilung

Forderung nach mehr öffentlichen Grillplätzen

Die Wählergruppe Pro Hamm fordert eine Ausweitung der Möglichkeiten in öffentlichen Parkanlagen das Grillen zu ermöglichen. Die Wählergruppe verweist in dem Zusammenhang auf die fünf öffentlich-zugänglichen Standorte im Herringer Lippepark, die sehr stark in Anspruch genommen werden. Nihat Altun, Bezirksvertreter der Wählergruppe in Mitte und Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr erläutert: ,,Da wir de-facto nur im Lippepark an attraktiver Stelle auf Hammer Stadtgebiet kostenfrei die Möglichkeit haben, in der Öffentlichkeit zu grillen, erleben wir derzeit eine starke Besucherkonzentration auf die beliebte Freizeitanlage im Stadtbezirk Herringen. Die Kehrseite der Medaille dieser Entwicklung ist, dass die Infrastruktur des Lippeparks die Besuchermassen nicht mehr bewältigen kann. Deswegen wäre es folgerichtig und im Sinne einer ausgeglichenen Stadtentwicklungspolitik, dass in allen Stadtbezirken mittelfristig Räume geschaffen werden, in der kostenfrei in Parkanlagen gegrillt werden kann. Der Friedrich-Ebert-Park als „grüne Oase“ im Hammer Westen bietet sich im Besonderen dafür an. Die Anlage hat im Vergleich zum Selbachpark und dem Lippepark in den letzten Jahren deutlich an Attraktivität verloren und müsste durch gezielte Investitionen, die der Aufenthaltsqualität dienen, aufgewertet werden. Der Sozialraum Westen ist darüber hinaus gekennzeichnet durch einen hohen, verdichteten Wohnraum, in der viele Anwohner nicht über eine eigene Gartenanlage verfügen und so auf das Grün im öffentlichen Raum angewiesen sind. Nicht wenige dieser Menschen besuchen derzeit regelmäßig den Lippepark, um u.a. die dortigen Grillmöglichkeiten zu nutzen. Hier muss wohnortnah ein Alternativangebot auf die Beine gestellt werden. Die Schaffung von öffentlich-zugänglichen Grillplätzen im Friedrich-Ebert-Park wäre ein solche Möglichkeit. Damit würde man zugleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. So würde man die Aufenthaltsqualität im Hammer Westen stärken und zugleich den Lippepark als Freizeitanlage entlasten.“ Die Wählergruppe Pro Hamm wird das Thema auf die Tagesordnung der Maisitzung der Bezirksvertretung Mitte setzen und beantragen, dass die Stadtverwaltung aufgefordert wird, mittels eines Prüfauftrags die Realisierbarkeit und auch mögliche Standorte derartiger öffentlicher Grillflächen im Friedrich-Ebert-Park zu untersuchen.

Nihat Altun
Bezirksvertreter Mitte
Wählergruppe Pro Hamm

Pressemitteilung

Endlich mehr Geschwindigkeitskontrollen am Lippepark

,,Lieber zu spät als nie“, so konstatiert Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Wählergruppe Pro Hamm, das Bestreben der Stadt Hamm verstärkte Kontrollen im Lippepark durchzuführen. Dr. Cevdet Gürle: ,,Die Rathausspitze und die Mehrheitsfraktionen in der Herringer Bezirksvertretung tragen eine Mitverantwortung, dass das Fehlverhalten im und um den Lippepark Dimensionen angenommen hat, dass nicht mehr tolerabel ist. Die Große Koalition hat in der Vergangenheit und ignoriert in Teilen bis heute die Problematiken um die beliebte Freizeitanlage. So ist für viele Besucher der Anlage und die Anwohner der Schachtstraße nicht nachvollziehbar, dass die Stadt scheinbar kein Ärgernis darin sieht, dass viele Autofahrer die Geschwindigkeitsbegrenzung an der Schachtstraße, hier gilt eine 30er-Zone, nicht einhalten. Ein Bedarf an einen Mehr an Geschwindigkeitskontrollen wird nicht gesehen. Ein Parkplatzkonzept für den Lippepark fehlt bis heute. Der Vorschlag der Wählergruppe den Schotterplatz an der Straßenkreuzung Heinrich-Schmidt-Straße/Schachtstraße zu einem öffentlichen Parkplatz aufzuwerten, wurde abgelehnt. Der Lippepark ist die wohl am stärksten besuchte kostenfrei zugängliche Freizeitanlage im Stadtgebiet und das freut mich, auch im Besonderen als Herringer Bürger und zeigt, wie attraktiv unser Stadtbezirk geworden ist. Dennoch und das ist die Kehrseite der Medaille muss allen Beteiligten klar sein, dass Erfolg verpflichtet.“ Günay Yildirim, die Bezirksvertreterkollegin von Dr. Cevdet Gürle ergänzt in dem Zusammenhang: ,,Es ist bezeichnend für die Stadtentwicklungspolitik dieser Stadtregierung, dass erst der massive öffentliche Unmut aus der Bürgerschaft die Rathausspitze zum Handeln genötigt hat. Der Status-quo am Lippepark ist unbefriedigend. Wenn man bedenkt, dass wohl mehr als 10 000 Menschen an einem Sommerwochenende die Parkanlage aufsuchen, kommt die Infrastruktur des Lippeparks schnell an seine Grenzen. Das fängt an bei der Spielplatzanlage an der Schachtstraße, die total überlaufen ist und hört auf in der nicht ausreichenden Zahl an Grillplätzen. Hier müssen mittelfristig über den städtischen Haushalt Investitionen in den Lippepark getätigt werden, um der Nachfrage des Besucherstroms gerecht zu werden. So wäre es sinnvoll, wenn z.B. die Spielplatzanlage an der Schachtstraße erweitert wird oder Outdoor-Fitness-Geräte aufgestellt werden.“ Dr. Cevdet Gürle resümiert: ,,Wenn wir die Attraktivität des Lippeparks erhalten und der Park für die Herringer Bevölkerung nicht zu einem Sorgenkind werden soll, brauchen wir ein Bündel an Maßnahmen. Das fängt erstens an mit einer konsequenten Kontrolle der Parkanlage, auch und im Besonderen an den Wochenenden durch Mitarbeiter des Ordnungsamts, in der jedes Fehlerverhalten unmittelbar sanktioniert wird und geht zweitens über nachhaltige Investitionen in den Park, die mehr sind als das sogenannte laufende Geschäft der Stadtverwaltung und endet drittens in der Schaffung von Entlastungsstrukturen. Das meint, dass zum Beispiel durch die Steigerung der Attraktivität des Friedrich-Ebert-Parks und der Errichtung von öffentlich-zugänglichen Grillplätzen an diesem Standort Besucherströme, u.a. aus dem Hammer Westen verstärkt in die dortige Anlage umgelenkt und so der Lippepark gezielt entlastet werden kann. Ein Antrag der Wählergruppe in der Bezirksvertretung Mitte aus dem letzten Jahr eine Realisierung von möglichen Standorten für öffentliche Grillflächen im Friedrich-Ebert-Park zu prüfen, wurde bezeichnenderweise von der CDU und der SPD aufgrund fehlender Notwendigkeit abgelehnt.“

Dr. Cevdet Gürle                                                                                                                         Günay Yildirim
Fraktionsvorsitzender                                                                                                               Bezirksvertreterin

Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm

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Impressionen von der „Werkstatt der Kulturen“

Am heutigen Samstag fand erstmalig die sogenannte „Werkstatt der Kulturen“ im Bürgersaal an der Sachsenhalle statt.

Es war eine gut besuchte Veranstaltung, in der rund ein Dutzend „Nationen“ ihre kulturellen Eigenheiten präsentierten. Die Bandbreite war groß: Bosnien, Polen, Türkei, Bulgarien, Syrien und viele mehr. Natürlich war auch der Heimatverein Heessen mit von der Partie.

Die Wählergruppe Pro Hamm war mit Dr. Cevdet Gürle und Volker Sartor bei der Veranstaltung vertreten. So nutzte man die schöne Atmosphäre um im Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern über das konstruktive Zusammenleben der Kulturen in der Stadt Hamm zu diskutieren und Anregungen für die politische Arbeit mit auf den Weg zu nehmen.

Wir sagen als Wählergruppe Danke an alle Mitwirkenden, die diesen Tag der Kulturen in Hamm-Heessen ermöglicht haben.

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Leserbrief des Bürgers Uwe Richert

Leserbrief des Bürgers Uwe Richert zur Thematik „Um- und Neubau der Stadtwerke-Zentrale“ und die Verweigerung der Geschäftsführung der städtischen Tochter die Kostenausgaben transparent zu machen. Dem Leserbrief ist nichts hinzuzufügen.

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Offenes Bürgerfrühstück: Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern

Der ständige Kontakt und Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Arbeit der Wählergruppe Pro Hamm.

Alle, die Interesse haben, sind dementsprechend eingeladen zum offenen Bürgerfrühstück am 29.04.2018 um 10:00 Uhr zum Lokal „Café Trend“ an der Oswaldstraße in Bockum-Hövel eingelade.

Hier hat man bei einem gemeinsamen Frühstück die Möglichkeit mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen. Man kann aktuelle Problemlagen in der Stadt diskutieren und der Wählergruppe Anregungen und Wünsche für die politische Arbeit mit auf den Weg geben.

Die Wählergruppe Pro Hamm führt das offene Bürgerfrühstück ein Mal pro Quartal durch. Dabei findet und das ist uns sehr wichtig das Bürgerfrühstück in Rotation in allen Stadtbezirken statt.

Mitglieder der Wählergruppe können kostenfrei am Frühstück teilnehmen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger zahlen einen symbolischen Beitrag von 1 Euro.

Wir bitten, damit wir eine bessere Planung durchführen können, um eine zeitnahe Anmeldung. Das kann erfolgen über die Mailadresse info@prohamm.de oder über eine telefonische Anmeldung 02381 / 173184 (alternativ: 0176 / 81166315).

Wir freuen uns Sie kennen zu lernen.

Das Team der Wählergruppe Pro Hamm

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Prüfauftrag: Kommunalisierung des St. Josef-Krankenhauses Bockum-Hövel

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die Position der Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm ist eindeutig. Die Schließung des St. Josef-Krankenhauses wäre mit massiven negativen Folgewirkungen im Besonderen für den Stadtbezirk Bockum-Hövel, aber auch im Ganzen für die Stadt Hamm verbunden. Deswegen lehnt die Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm die Schließung des Gesundheitsstandorts St. Josef-Krankenhaus ab.

Die Stadtverwaltung und Teile der Politik haben die Schließung des St. Josef-Krankenhauses als alternativlos hingestellt und vorneweg anderweitige Optionen kategorisch abgelehnt.

Das Beispiel in anderen Kommunen unterstreicht, dass es reale Alternativen zur Schließung von Krankennhäusern geben kann. Eine Möglichkeit wäre die sogenannte Kommunalisierung, in der die Gesundheitsversorgung als öffentliches Gut von der Kommune gewährleistet wird.

Da die Diskussion zur Schließung des Krankenhausstandorts in Bockum-Hövel derzeit kontrovers und hochemotional geführt wird, sollte die Politik die Debatte versachlichen und der Bürgerschaft Rahmendaten zur Verfügung stellen.

Diese Rahmendaten können durch einen Prüfauftrag erfolgen, in der die Stadtverwaltung beauftragt wird, u.a. eine detaillierte Kostenauflistung zu erstellen aus der hervorgeht, welche finanziellen und rechtlichen Verbindlichkeiten mit einer möglichen Kommunalisierung für die Stadt Hamm entstehen. Des Weiteren sollte im Kostenplan eingestellt werden, welche Mehrausgaben für die Stadt Hamm bei einer Schließung des Standorts Bockum-Hövel zu erwarten sind durch z.B. Kostensteigerungen für den öffentlichen Nahverkehr etc.

Die Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass der Rat der Stadt Hamm der Verwaltung einen Prüfauftrag erteilt, in der eine sogenannte Kommunalisierung des St. Josef-Krankenhauses geprüft wird und der Stadtrat durch eine Mitteilungsvorlage vom Ergebnis der Prüfung informiert wird.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Cevdet Gürle                                                                             Nurcan Varol
Ratsherr                                                                                           Ratsfrau

Wählergruppe Pro Hamm

Pressemitteilung

Bezahlbarer Wohnraum noch immer Mangelware

,,Zahlen lügen nicht“, so kommentiert Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm, die jüngsten Stellungnahmen der Heessener CDU und SPD zur Kritik der Wählergruppe zum sozialen Wohnungsbau am Beispiel der Sozialräume Heessen und Norden. Dr. Cevdet Gürle: ,,In vielen Wohnquartieren ist es schwieriger geworden bezahlbaren Wohnraum zu finden. Immer mehr Haushalte, vor allem mit kleineren, zunehmend aber auch mit mittleren Einkommen, haben insbesondere in ,,gut situierten“ Zentren Schwierigkeiten, sich mit Wohnraum zu versorgen. Hintergrund ist oftmals, dass das Haushaltseinkommen zu niedrig ist, um die Miete einer am Markt angebotenen Wohnung zu bezahlen. So haben es etwa kinderreiche Haushalte, Alleinerziehende und Menschen mit Behinderung häufig schwer, eine ihren Bedürfnissen angemessene Wohnung zu finden. Das gilt im Besondern für den sozial geförderten Wohnraum, der in Hamm, wie auch in den meisten anderen Kommunen in Deutschland kontinuierlich in den letzten 20 Jahren abgebaut wurde.“ Die Wählergruppe Pro Hamm hat eine Anfrage an die Stadtverwaltung weitergeleitet, um eine Bestandsanalyse zum sozialen Wohnungsbau zu erhalten. Dr. Cevdet Gürle: ,,Wenn die Zahlen vorliegen, liegt es in der städtischen Hand und der Politik die richtigen Rückschlüsse zu ziehen und den sozialen Wohnungsbau stärker in den Vordergrund zu rücken. Die Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm bittet die Stadtverwaltung in dem Zusammenhang, um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Wie hoch ist der Bestand an staatlich sozial geförderten Wohnraum in Hamm? Wir bitten um eine Differenzierung nach den jeweiligen Sozialräumen und eine Aufschlüsselung nach Kalenderjahren von 2000 bis 2017.
  2. Die Belegungsbindung im sozialen geförderten Wohnraum ist kontinuierlich rückläufig. Wie hoch ist die Zahl des sozial geförderten Wohnraums, dass in den jeweiligen Sozialräumen von 2000 bis 2017 die Belegungsbindung verloren haben? Wir bitten um eine Aufschlüsselung nach Kalenderjahren. Des Weiteren bitten wir um eine Übersicht, wie viele Aufhebungen von Belegungsbindungen bis 2020, 2025 und 2030 in den einzelnen Sozialräumen hinzukommen werden?
  3. Welche Instrumente setzt die Stadt Hamm ein, um den sozialen Wohnungsbau zu stärken? Gibt es hier konkrete kommunale-, landes- und/oder Bundesförderprogramme? Wenn ja, wie sind diese konzipiert und wurden ersten Evaluationen, die den Erfolg messen diesbezüglich vorgenommen?
  4. In welcher Form engagiert sich die Hammer Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft (HGB) im sozialen Wohnungsbau? Welche Projekte im sozialen Wohnungsbau wurden eigenständig und/oder in Kooperation mit weiteren Investoren mit der HBG seit 2000 auf Hammer Stadtgebiet umgesetzt?
  5. Gibt es aktuelle Bauprojekte oder in Planung befindliche Bauprojekte, in der ein sozialer Wohnungsbau eingeplant ist? Wenn ja, an welchen Standorten (= Sozialräumen) sollen diese mit wie viel Wohnraum umgesetzt werden?
  6. Wie hoch ist die Zahl der Personen(-Haushalte) mit einem sogenannten Wohnberechtigungsschein und wie viele Haushalte erhalten ein sogenanntes Wohngeld? Hier bitten wir um Zahlen für die jeweiligen Jahre 2002, 2007, 2012 und 2017.
  7. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW) betont, dass Sozialwohnungen dezentral und quartiersbezogen geplant werden müssen, um eine massive Konzentration der Bauten zu vermeiden. Inwiefern wird diese Zielsetzung als Maßstab der städtischen Wohnungsbaupolitik hinzugezogen und konkret umgesetzt?
  8. Des Weiteren betont die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW), dass es in den Kommunen eine massive Bedarfslücke bei Ein- und Zweiraumwohnungen gibt. Teilt die Stadtverwaltung diese Einschätzung? Wenn ja, sind Maßnahmen geplant, um diese Bedarfslücke zu schließen?

 

Dr. Cevdet Gürle
Sprecher Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm

Parken nicht hier

Die Stadt sagt: Es gibt kein Parkplatzproblem am Tiepark

Besucher des Tierparks und die Anwohner finden problemlos ein Parkplatz. Unsere Antwort:Schaut euch das Video an!

Das Handeln der CDU/SPD-Stadtregierung ist unverantwortlich. Wenn es einen Notfall geben würde, könnte nicht mal ein Krankenwagen, geschweige ein Feuerwehrwagen durchkommen.

Die Rathausspitze sitzt das das Problem aus oder nimmt das Thema, so jüngst in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung einfach von der Tagesordnung. Man kommt sich an die berühmten drei Affen erinnert.

Ein Weiter so kann es nicht geben. Deswegen werden wir als Wählergruppe Pro Hamm das Thema erneut auf die politische Bühne bringen. Es muss eine Lösung her.