Pressemitteilung

Müll-Chaos auf dem Recyclinghof?

Der Wählergruppe Pro Hamm wurden massive Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern, die den Recyclinghof in Bockum-Hövel in den letzten zwei Monaten angefahren haben, zugetragen. Die Wählergruppe Pro Hamm greift die Thematik auf und setzt diese auf die Tagesordnung des Umweltausschusses. Der Recyclinghof in Bockum-Hövel wird seit Jahrzehnten von vielen Hammer Bürgern regelmäßig besucht. Obwohl der Recyclinghof aufgrund des hohen Andrangs zu manchen Stoßzeiten geradezu überfüllt scheint, kam es in jüngster Zeit offensichtlich zu außergewöhnlichen Vorkommnissen. Besucher berichteten der Wählergruppe, dass es in den Monaten April und Mai überall auf dem Gelände unkontrollierte Müllansammlungen gegeben hätte. Khalid Bhihi, Mitglied für die Wählergruppe Pro Hamm im Umweltausschuss, hält fest: ,,So sei der Haus- und Sperrmüll einfach auf dem „Hof“ gelagert und Grünabfälle turmhoch aufgestapelt worden, anstatt den Müll wie gewöhnlich in Containern zu lagern. Über dem Gelände hätte ein beißender, kaum auszuhaltender Gestank in der Luft gehangen. Auf Rückfragen bei den Mitarbeitern hätten diese geäußert, dass diese Zustände auf „Wartungsarbeiten an der MVA“ zurückzuführen seien und sie selbst ebenfalls unter den Zuständen litten. So hätten sie unter vermehrten Kopfschmerzen und häufiger Übelkeit zu leiden.“

In diesem Zusammenhang möchten wir die Fragen einiger Bürger aufgreifen und die Stadtverwaltung bitten, diese zu beantworten.

  1. Waren der Stadtverwaltung die Zustände der letzten Monate auf dem Gelände des Recyclinghofs bekannt?
  2. Wie konnte es zu diesen beschriebenen Zuständen kommen? Kann es wirklich „nur“ an Wartungsarbeiten an der MVA gelegen haben?
  3. Wenn die Zustände tatsächlich auf Wartungsarbeiten an der MVA zurückzuführen sind, stellt sich die Frage, ob diese außerplanmäßig erfolgten? Wenn ja, weshalb?
  4. Falls nicht, warum konnten dann nicht „bessere“ Vorkehrungen getroffen werden, um derartige Zustände, wie oben beschrieben, zu vermeiden? Gab es zu der Zeit einen Mangel an Containern? Wenn ja, warum?
  5. Sind die Zustände unter Umständen auch auf die verlängerten Öffnungszeiten zurückzuführen? Oder sind diese Zustände möglicherweise als grundsätzliches Zeichen der Überlastung der Anlage und der Mitarbeiter zu werten?
  6. Gab es in dem Zeitraum Beschwerden seitens der Mitarbeiter oder Besucher des Recyclinghofs über die besagten Zustände und wurden in diesem Zusammenhang auch gesundheitliche Bedenken geäußert?
  7. Kam es in den Monaten zu einem Mehr an Krankmeldungen bei den Mitarbeitern?
  8. Können und konnten aufgrund der unsachgemäßen Lagerung des Mülls Gefahren für Mensch, Tier und Umwelt ausgeschlossen werden?
  9. Bestand zu irgendeinem Zeitpunkt im besagten Zeitraum die Gefahr, dass die Abfälle das Grundwasser erreichen und in irgendeiner Weise hätten beeinträchtigen können? Wie kann dies ganz konkret ausgeschlossen werden, wenn die Abfälle nicht wie vorgesehen in Containern, sondern über den Hof verstreut gelagert wurden?
  10. Wie ist der aktuelle Stand bezüglich des Baus eines zweiten Recyclinghofs?

Mit freundlichen Grüßen
Khalid Bhihi
Mitglied im Umweltausschuss
Wählergruppe Pro Hamm

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Impressionen vom Ramadanfest im Lippe Park

Zahlreiche Akteure kamen zusammen, um ein gelungenes mit viel Engagement verbundenes Ramadanfest im Lippe Park auf die Beine zu stellen.

Es war eine sehr schön besuchte Veranstaltung und vielen netten Gesprächen mit Freunden und Neu-Freunden.

Die Wählergruppe Pro Hamm war mit einem Dutzend Mitgliedern als Besucher, aber auch als Aktive vor Ort vertreten.

Wir sagen als Pro Hamm Danke an alle Gemeinden und Vereine für ihr Mitwirken.

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Premiere für „Bunter Hammer“

Auf dem Bahnhofsplatz fand am Samstag die Premiere der Veranstaltung „Bunter Hammer“ statt.

Die Aktion wurde auf Initiative der Werkstatt für Demokratie und Toleranz durchgeführt. Es gab ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und diverse Aktionsstände.

Mit von der Partie war auch die Wählergruppe Pro Hamm mit einem Stand, der von Volker Sartor, Tim Isenbeck und Daniel Walezcek geleitet wurde.

Wir sagen ein herzliches Dankeschön an das Orga-Team. Ihr ward großartig!

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Zu Besuch bei Freunden: Ramadanfest der afghanischen Gemeinde Hamm und Umgebung

Die afghanische Gemeinde Hamm und Umgebung hatte am Freitag zum traditionellen Ramadanfest in die Räumlichkeiten des Alevitischen Vereins der Münsterstraße eingeladen.

Es war eine sehr schöne und interessante Veranstaltung und wir sagen als Pro Hamm Danke an alle, die mitgeholfen haben es auf die Beine zu stellen.

Die Wählergruppe Pro Hamm war mit Volker Sartor, Mitglied im Kulturausschuss, der auch ein Grußwort sprach und Dr. Cevdet Gürle, Vorsitzender der Wählergruppe, beim Ramadanfest vertreten.

Pressemitteilung

Grüne Welle in Hamm

,,Die Stadt rühmt sich gerne als fahrradfreundliche Kommune. Die Praxis macht aber deutlich, dass die lokale Infrastruktur noch weit davon entfernt ist, uneingeschränkt das Label Fahrradfreundlichkeit zu erhalten“, so Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm. ,,Wir brauchen ein neues Denken der Mobilität, das sich auch in der Verkehrspolitik der Stadt wiederspiegeln muss. So müssen Instrumente eingesetzt werden, die das Radfahren für Bürger attraktiver machen. Hier könnte die Beteiligung am Projekt „Grüne Welle“ ein wichtiger Baustein sein. Dabei werden wichtige Ampeln im Verkehrsnetz derart umgerüstet, damit diese nahende Radfahrer erkennen können und dann automatisch auf „Grün“ schalten, umso die Wartezeiten für Radfahrer, so kurz wie nur möglich zu halten. Wir hätten mit diesem Instrumentarium eine bewusste und gewollte Bevorzugung der Radfahrer. So könnten Bürger motiviert werden, verstärkt vom Auto auf das Rad umzusteigen. Das Radfahren in der Stadt muss stärker gefördert werden. Wir haben viel ungenutztes Potenzial und mit einfachen Maßnahmen, könnte man das Wohlbefinden und die Gesundheit der Bürger steigern und in Zeiten von Dieselfahrverboten eine mögliche Reduktion des Autoverkehrs erreichen. Die Stadt Hamm sollte die Installierung von „Grünen Wellen“ ernsthaft prüfen und im weiteren Schritt in den Verkehrsfluss integrieren.“

In diesem Zusammenhang stellt die Wählergruppe Pro Hamm eine Anfrage an die Stadtverwaltung und bittet um die Beantwortung folgender Fragen.

  1. Ist der Stadtverwaltung das Projekt „Grüne Welle“ bekannt? Falls ja, gibt es bereits Überlegungen, wie ein solches Projekt auch in Hamm umgesetzt werden könnte?
  2. Was würde die Umrüstung einer Ampelanlage kosten?
  3. Wie hoch würden die Kosten ausfallen, wenn wie in Oberhausen zehn Ampeln umgerüstet und der Verkehr dementsprechend verändert werden müsste?
  4. Gibt es Straßen/Strecken in Hamm, wo eine solche „Grüne Welle“ aus Sicht der Stadtverwaltung Sinn machen würde? Wenn ja, wo konkret?
  5. Wie lang würde es in etwa dauern, um ein solches Projekt umzusetzen?
  6. Wäre es möglich, vor konkreter Festlegung einer Strecke, zuvor Teststrecken einzurichten, um zu schauen, wo eine solche Strecke am meisten von den Bürgern angenommen wird?

Dr. Cevdet Gürle
Sprecher Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm

Pressemitteilung

Baustellen-Problematik im Hammer Stadtgebiet

Die Wählergruppe Pro Hamm setzt das leidige Thema Baustellen-Problematik im Hammer Stadtgebiet, dass seit Monaten für großen Unmut bei Anwohnern, Geschäftsinhabern und Verkehrsteilnehmern führt auf die Tagesordnung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr (ASEV). Nihat Altun, Mitglied im betreffenden Ausschuss, hält fest: ,,Wir erleben seit Monaten eine massive Störung des Verkehrsflusses an verschiedenen Standorten im Hammer Stadtgebiet. Eine Problemzone ist mit Sicherheit die verkehrlichen Beeinträchtigungen im Pelkumer Gebiet. Die Stadtverwaltung scheint mit der Koordination und Durchführung der Maßnahmen überfordert zu sein. Die Klagen aus der Bürgerschaft nehmen zu und es stellt sich die Frage, ob die Verwaltung nicht in der Lage ist ein effizienteres Baustellenmanagement, dass die Menschen zeitnah über Änderungen der Baustellenplanung informiert, auf die Beine stellen kann.“ In diesem Zusammenhang bitten wir die Stadtverwaltung, um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Für welche der aktuellen Baustellen, war die Fertigstellung der Baumaßnahmen für das Jahr 2017 geplant? Welche Baustellen sollen 2018 abgeschlossen werden?
  2. Ist bereits absehbar, dass manche dieser Baustellen nicht wie geplant 2018 fertiggestellt werden können? Wenn ja, um welche Baustellen handelt es sich und welche Gründe gibt es für die jeweilige Verzögerung?
  3. Fallen aufgrund von Verzögerungen etwaige Mehrkosten an? Wenn ja, in welcher Höhe pro Baustelle?
  4. Wie wirkt sich diese Problematik auf die Anwohner und Geschäftsinhaber an der jeweiligen Baustelle aus? Mit welchen Unannehmlichkeiten müssen Anwohner rechnen?
  5. Existiert ein gesamtstädtisches Baustellenmanagement, in der die Verwaltung eine Gesamtkoordination aller bestehenden und geplanten Baustellen vornimmt, um so negative Folgewirkungen für Anwohner, Geschäftsinhaber und Verkehrsteilnehmer auf ein Minimum zu reduzieren?
  6. Wenn ein solches Baustellenmanagement vorhanden ist, wie wird dieses in die Öffentlichkeit kommuniziert?

Nihat Altun
Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr
Wählergruppe Pro Hamm

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Ramadan

Wir wünschen allen muslimischen Mitbürgern ein gesegnetes, frohes und friedliches Ramadan-Fest.

Das Team der Wählergruppe Pro Hamm

 

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Grillplätze im Friedrich-Ebert-Park

Man braucht in der Politik einen langen Atem. Wenn man diesen aber hat und das haben wir als Wählergruppe Pro Hamm kann man Schritt für Schritt kleine und große Erfolge sehen.

Die Stadt Hamm greift nach langen Zögern den Antrag der Wählergruppe auf den Friedrich-Ebert-Park im Hammer Westen mit Grillplätzen aufzuwerten.

So bekommt man auch zugleich eine Entlastung des stark frequentierten Lippeparks in Herringen.

Weitere Infos im Artikel des Westfälischen Anzeigers

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Arm trotz Arbeit

Die Wählergruppe Pro Hamm reflektiert kritisch die Entwicklung des heimischen Arbeitsmarkts und stellt die uneingeschränkten Lobeshymnen auf eine scheinbar positive Belebung auf dem Arbeitsmarkt in Frage. Denni May, Mitglied für die Wählergruppe im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit, Innovation und Stadtmarketing, pointiert: ,,Die Wirtschaft brummt, aber nicht alle profitieren davon. Die Erwerbstätigenzahl und die damit verbundene Höhe der Arbeitslosenquote sind als Indikator für die Qualität eines Arbeitsplatzes stark eingeschränkt nutzbar. So beobachten wir deutschlandweit und auch in abgeschwächter Form in Hamm ein Sinken der Arbeitslosenzahlen in den letzten drei Jahren und dennoch kann man der Stellungnahme zur Anfrage der Wählergruppe, die wir zu den Beschäftigungsverhältnissen in Hamm gestellt haben, entnehmen, dass die Zahl der abhängig Erwerberbstätigen, die neben ihrem regulären Einkommen auf ALG-II Leistungen angewiesen sind seit 2010 bis heute stagniert beziehungsweise leicht gestiegen ist. So waren 3348 Personen 2010 trotz Erwerbstätigkeit auf ergänzende Sozialleistungen angewiesen. Diese Zahl betrug 2016, trotz Wirtschaftsschwung und einem Gesamtsinken der Arbeitslosenzahl 3556. Die Bundesagentur für Arbeit meldet zwar eine Erfolgsmeldung nach der anderen, ignoriert aber, wie die politisch Verantwortlichen in der Stadt, dass der Arbeitsmarkt gespalten ist. Ein Teil der Arbeiterschaft profitiert vom Boom der Wirtschaft, aber an nicht Wenigen geht der Aufschwung ganz oder weitgehend vorbei. So hat die Zahl sogenannter prekärer Arbeitsverhältnisse zugenommen und das amerikanische Phänomen „Arm trotz Arbeit“ hat auch längst in die Hammer Haushalte Einzug gehalten. Um es auf den Punkt zu bringen: Wir brauchen nicht einfach mehr Jobs, sondern ein Plus an mehr gut bezahlten Jobs und keine Jobs, die einen knapp über Wasser halten oder man trotz einer Vollzeitstelle auf ergänzende Sozialleistungen angewiesen ist.  Die Wirtschaftsförderung Hamm setzt bis heute zu stark auf ihr Steckenpferd Logistik und vernachlässigt sträflich innovative und zukunftsfähige Industrien. Die Zahlen der steigenden Armutsentwicklung, die man auf die lokale Ebene herunterbrechen kann, unterstreichen diese negative Entwicklung. Wir haben eine Entwicklung, in der sich die Gesellschaft zunehmend in Gewinner und Verlierer einteilt. Hier ist Hamm keine Insel der Seligen.“

Denni May
Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit, Innovation und Stadtmarketing (AWAIS)
Wählergruppe Pro Hamm

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Pro Hamm on tour

Einige Pro Hammer nutzten das schöne Wetter, um an den Veranstaltungen „Stadtteilfest im Feidikforum“ und zum „Tag der offenen Tür“ zum 50-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Löschzug Westen teilzunehmen.

Es wurde ein breites Angebot für alle Altersklassen präsentiert.

Wir sagen als Pro Hamm Danke für das Engagement der Akteure.