Hamm braucht Ehrenamtskarte als Zeichen der Anerkennung

Die Wählergruppe Pro Hamm kritisiert die Haltung der Stadt Hamm eine sogenannte Ehrenamtskarte auf kommunaler Ebene einzuführen. ,,Das Nein der Stadt stößt auf Kopfschütteln“, so Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm. Dr. Cevdet Gürle: ,,Die Stärkung und die Würdigung des Ehrenamtes muss eine zivilgesellschaftliche Aufgabe sein. Unzählige Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt engagieren sich ehrenamtlich, z.B. bei sozialen und karitativen Einrichtungen. Die Ehrenamtskarte ist seit Jahren ein fester Bestandteil in zahlreichen umliegenden Städten, wie zum Beispiel in Ahlen, Werl oder Beckum. Insgesamt gibt es sie bereits in mehr als 160 Kreisen Nordrhein-Westfalens. Wir haben kein Verständnis dafür, dass die CDU/SPD-Stadtregierung die Einführung einer Ehrenamtskarte aus politischen und finanziellen Beweggründen ablehnen.“ Die Inhaber einer solchen Karte bekommen durch diese diverse Vergünstigungen, wie zum Beispiel verminderte Eintrittspreise oder eine kostenlose Jahreskarte für die Stadtbücherei. Die Möglichkeiten sind breit gefächert. „Bürgerschaftliches Engagement verdient Anerkennung und Würdigung“, so Dr. Cevdet Gürle. Dr. Gürle weiter: „Eine Ehrenamtskarte ist ein Zeichen des Dankes und der Würdigung für ehrenamtliches Engagement. Die Ehrenamtskarte verbindet diese Würdigung mit einem praktischen Nutzen. Menschen, die sich in besonderem zeitlichen Umfang für das Gemeinwohl engagieren, können mit der Karte die Angebote öffentlicher, gemeinnütziger und privater Einrichtungen vergünstigt nutzen. Wir sollten in Hamm die unbezahlbare Arbeit der Ehrenamtlichen, die unsere Stadt lebens- und liebenswert machen, nicht allein an einem Tag wie dem Ehrenamtsfest zu würdigen wissen, sondern mit der Einführung der Ehrenamtskarte ein klares Zeichen der Anerkennung setzen. Es ist der Stärkung des Ehrenamts nicht dienlich, wenn die GroKo das Ehrenamtsfest gegen die Ehrenamtskarte auszuspielen versucht. Wir wollen kein entweder oder, sondern ein sowohl als auch. Denn das Ehrenamt hat es verdient!“ Die Wählergruppe Pro Hamm wird die Einführung einer Ehrenamtskarte im Kontext der Haushaltsberatungen und der Haushaltsverabschiedung zum Ende des Jahres beantragen.

Dr. Cevdet Gürle
Sprecher Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm

Endlich neue Kita in Pelkum

Die Stadt beabsichtigt endlich eine neue Kita auf dem Gelände von Haus Bußmann in Pelkum zu errichten. Die Wählergruppe Pro Hamm begrüßt diesen Plan ausdrücklich, da er zum Teil die Ideen mit aufgreift, welche die Wählergruppe selbst ein Jahr zuvor als Antrag an den Rat der Stadt Hamm gestellt hatte. Nurcan Varol, Ratsfrau und Mitglied für Pro Hamm im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Integration, ergänzt: „Gerade im Hinblick auf die stark gestiegene Geburtenrate in Hamm ist es eine gute Sache neue Kitas zu errichten und dass dabei nun explizit auch auf flexiblere Betreuungszeiten geachtet wird, ist auf jeden Fall eine sehr positive Entwicklung für den Stadtbezirk Pelkum, aber natürlich auch für die gesamte Stadt Hamm. Gut, dass Herr Hesse nun endlich auch den Sinn von flexibleren Kitas eingesehen hat, der Bedarf ist schließlich nicht erst seit heute gegeben. Leider ist diese Einsicht noch lange keine Selbstverständlichkeit. Wir hätten uns zwar schon gern mindestens eine richtige „24-Stunden-Kita“ im Hammer Stadtgebiet gewünscht, aber was noch nicht ist, kann ja noch werden. Es scheint zumindest etwas Bewegung in die Thematik zu kommen und die Argumentation, dass es kaum Nachfrage bezüglich des Modells gibt, ist insofern nicht nachvollziehbar, da die meisten Bürger vermutlich noch nie etwas davon gehört haben und es somit vielen gar nicht in den Sinn kommt, dass eine 24-Stunden-Kita überhaupt möglich sein könnte. Manchmal ist es aber auch einfach nur Wortklauberei, schließlich gehen die „flexibleren Kitas“ doch genau in Richtung einer möglichen Ganztagesbetreuung. Wie wir diese letzten Endes dann bezeichnen, ist doch in der Sache völlig irrelevant. Vielleicht sollte man die Bürger zukünftig einfach umfassender über potentielle Möglichkeiten informieren und dann entscheiden, ob es einen Bedarf gibt oder eben nicht gibt.“

Baustellenplanung

Erwerbstätigkeit trotz Renteneintrittsalter

Mängelbeseitigung an den Schulen

Grüne Welle für Radfahrer

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

in Oberhausen startete am 06.06.2018 das Projekt „Grüne Welle“, wodurch die Stadtplaner das Radfahren für die Bevölkerung attraktiver machen möchten. Dabei werden wichtige Ampeln im Verkehrsnetz derart umgerüstet, dass diese nahende Radfahrer erkennen können und dann automatisch auf „Grün“ schalten, damit die Wartezeiten für Radfahrer so kurz wie nur möglich ausfallen.

Da das Radfahren auch in Hamm weiter gefördert werden könnte, sieht die Wählergruppe Pro Hamm ebenfalls Einsatzmöglichkeiten und ungenutztes Potential für Hamm, um das Wohlbefinden und die Gesundheit der Bürger zu steigern.

In diesem Zusammenhang möchten wir die Stadtverwaltung, um die Beantwortung folgender Fragen bitten:

  1. Ist der Stadtverwaltung das Projekt „Grüne Welle“ bekannt? Falls ja, gibt es bereits Überlegungen, wie ein solches Projekt auch in Hamm umgesetzt werden könnte?
  2. Was würde die Umrüstung einer Ampelanlage kosten?
  3. Wie hoch würden die Kosten ausfallen, wenn wie in Oberhausen zehn Ampeln umgerüstet und der Verkehr dementsprechend verändert werden müsste?
  4. Gibt es Straßen/Strecken in Hamm, wo eine solche „Grüne Welle“ aus Sicht der Stadtverwaltung Sinn machen würde? Wenn ja, wo konkret?
  5. Wie lang würde es in etwa dauern, um ein solches Projekt umzusetzen?
  6. Wäre es möglich, vor konkreter Festlegung einer Strecke, zuvor Teststrecken einzurichten, um zu schauen, wo eine solche Strecke am meisten von den Bürgern angenommen wird?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Cevdet Gürle                                                                              Nurcan Varol
Ratsherr                                                                                            Ratsfrau

Wählergruppe Pro Hamm

Resolution: Öffnungszeiten des Freibads Selbachpark

Zustände auf dem Recyclinghof der Stadt Hamm

Slackline-Halter im Stadtbezirk Herringen

Sehr geehrter Herr Bezirksvorsteher Alewelt,

die Bezirksvertretung Herringen hat in ihrer Sitzung am 12.10.2017 einstimmig dem Antrag Nr. 0617/17 der Wählergruppe Pro Hamm „Slackline-Halter im Stadtbezirk Herringen“ zugestimmt. Dieser sah vor, dass die Stadtverwaltung aufgefordert wird, mögliche Standorte für Slackline-Halter in den Grün- und Parkanlagen im Stadtbezirk Herringen zu benennen.

Die Bezirksvertretung Herringen wartet bis heute auf eine Rückmeldung seitens der Stadtverwaltung.

Die Wählergruppe Pro Hamm fragt in dieser Angelegenheit, wie der aktuelle Stand ist und wann mit einer Stellungnahme der Stadtverwaltung zu rechnen ist.

Mit freundlichen Grüßen.

Dr. Cevdet Gürle                                                                                        Günay Yildirim
Fraktionsvorsitzender                                                                                Bezirksvertreterin

Wählergruppe Pro Hamm

Multiresistente Keime in Hammer Gewässern

Bei den Fotos sind auch unsere ursprünglichen Fragen und die Antworten der Stadtverwaltung enthalten.

Wir möchten Sie bitten, sich einen Moment Zeit zu nehmen, um die beiden Seiten zu lesen.

Unsere Fragen haben wir am 23.02.18 in Form einer Anfrage an die Stadt weitergeleitet und die Antworten folgten in einer Stellungnahme am 29.05.18. Man hat sich bei der Stadtverwaltung also rund drei Monate Zeit gelassen, um die Anfrage zu beantworten und das ist auch gut, da die Fragen für uns sehr wichtig sind und wir uns aussagekräftige Antworten gewünscht haben.

Wenn Sie, lieber Bürger, die Fragen und Antworten nun gelesen haben, werden Sie feststellen, dass die Antworten der Stadtverwaltung nach drei Monaten völlig daneben waren. In der Schule würde man wohl sagen, am Thema vorbeigeschrieben. Die Stadt hätte sich lieber noch drei Monate gönnen sollen, um dann richtige Antworten zu liefern.

Mit dem, was die Stadtverwaltung abgeliefert hat, ist wohl niemandem geholfen. Die ersten 7 von 9 Fragen wurden ÜBERHAUPT NICHT beantwortet. Man verweist stattdessen auf ein Dokument im Anhang, das wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

Den Inhalt des besagten Anhangs finden Sie hier:
https://www.umweltbundesamt.de/…/faq-antibiotikaresistente-…
Dieses Dokument gibt grundsätzliche Antworten zu multiresistenten Erregern, aber beantwortet KEINE unserer Fragen, die sich explizit auf Hamm bezogen.

Wir haben möglichst konkrete Fragen formuliert und erhielten als Antwort nur Ausflüchte. Will man diesbezüglich vielleicht gar nicht konkret werden?

Gerade zu Zeiten von Hamm ans Wasser wird die Thematik aus unserer Sicht aber zunehmend wichtiger.

Beurteilen Sie selbst unsere Fragen und die Antworten der Stadtverwaltung. Wir sind wirklich auf Ihre Meinung gespannt und möchten auch wissen, ob wir das Thema für Sie weiterverfolgen sollen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Wählergruppe Pro Hamm