Resolution gegen die alleinige Schließung der Lagune

Die Mitteilung, dass die Lagune über Monate den öffentlichen Badebetrieb schließen muss, ist eine Hiobsbotschaft für alle Besucher*innen des Hallenbads. Es ist nicht hinnehmbar, dass allein die Bürger*innen in Herringen, Pelkum und dem Westen für die fehlgeleitete Personalpolitik der Stadtwerke büßen sollen. Das lehnen wir konsequent ab!

Deswegen beantragt die Bezirksfraktion der Wählergruppe Pro Hamm, dass die Bezirksvertretung Herringen folgende Resolution verabschiedet und an die Stadtwerke weiterleitet:
Hallen- und Freibäder nehmen eine bedeutende Funktion ein und sie spielen für die Aufenthalts- und Lebensqualität in einem Wohnquartier eine wichtige Rolle. So haben z.B. Familien oder ältere Menschen, die weniger mobil sind, die Möglichkeit ortsnah schwimmen zu gehen. Diese Option nimmt man ihnen mit der Schließung der Lagune für den öffentlichen Badebetrieb nunmehr weg. Wenn man bedenkt, dass das Herringer Bad von nicht wenigen Menschen auch aus Pelkum und dem Hammer Westen besucht wird, ist eine Komplettschließung für einen Zeitraum möglicherweise bis in den Herbst hinein nicht vertretbar.

Dementsprechend fordern wir als Bezirksvertretung Herringen, dass die Stadtwerke Hamm ihre Entscheidung zurücknehmen und die Personalknappheit im Bäderbereich nicht allein auf das Hallenbad Lagune schultern, sondern alle Hammer Hallenbäder in die Verantwortung genommen werden. Die Folge einer solchen Vorgehensweise wäre, dass es keine reine Schließung des Hallenbads Lagune gibt und die Schließungszeit deutlich reduziert werden würde. Wir sind davon überzeugt, dass wir in einer Solidargemeinschaft leben und als solcher muss jeder seine Lasten tragen und Verantwortung übernehmen. Ein Bruch der Solidargemeinschaft und eine Abwälzung allein auf den Stadtbezirk Herringen ist nicht akzeptabel.