Qualitätsoffensive Fußgängerzone bereits vorbei?

Die Stadt führt bereits seit Jahren einen harten Kampf gegen die Verödung der Fußgängerzone. Die Einzelhändler mussten bereits vor der Pandemie aufgrund des veränderten Kaufverhaltens der Menschen mitunter um ihr Überleben kämpfen. Durch die Pandemie hat sich diese Lage noch zusätzlich verschärft, so dass vielen die vollmundig von der Stadt versprochene Qualitätsoffensive gerade Recht kommen sollte.
Gegenwärtig ist jedoch nicht absehbar, ob es in naher Zukunft erneut zu einem harten Lockdown kommen wird. Ein eben solcher könnte für so manchen Einzelhändler den sprichwörtlichen Sargnagel bedeuten. Insofern müssen sie jeder erdenklichen Form unterstützt bzw. gerettet werden.
In den nächsten Jahren soll das Allee-Center besser mit der Fußgängerzone verknüpft werden, was wir ebenfalls als einen ersten guten Schritt ansehen, aber dabei darf es unter keinen Umständen bleiben, weshalb es doch sehr verwundert, dass es für die eigentliche „Qualitätsoffensive“ der Fußgängerzone laut Haushaltsplan keine finanziellen Mittel in den nächsten Jahren geben wird.
Wir bitten in diesem Zusammenhang, um die Beantwortung folgender Fragen:
1. Wieso wurden keine weiteren finanziellen Mittel für die Qualitätsoffensive der Fußgängerzone im Haushaltsplan eingeplant? Ist die Stadtverwaltung mit dem aktuellen Stand bereits zufrieden?
2. Sollen andere Punkte im Haushaltsplan die Qualitätsoffensive mit aufgreifen? Wenn ja, welche Punkte konkret?
3. Sieht die Stadtverwaltung keine Gefahr, dass die Fußgängerzone im Zuge der Pandemie wieder stärker veröden könnte?
4. Wie steht die Stadtverwaltung zu einer Beteiligung am BMI-Fördermittelaufruf „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“? Beteiligt sich Hamm bereits an dem Aufruf? Falls nicht, warum hat man davon abgesehen?