Digitalisierung in Hamm – Quo vadis?

Im Zuge der Pandemie zeigte sich deutschlandweit, dass der Ausbau der Digitalisierung zumeist schlechter als angenommen war und es noch viele weiße Flecken ohne Internetempfang in Deutschland gab. Wenn man dann zusätzlich noch die Digitalisierung an Schulen in eine Bewertung mit einbezieht, so ist das Ergebnis fast schon katastrophal, da viele Schulen bezüglich ihrer Digitalisierung gefühlt noch im ersten Jahrzehnt der 2000er Jahre stecken und selbst diese Einschätzung erscheint an manchen Schulen fast schon optimistisch.

Um die Lage innerhalb der Stadt Hamm besser einschätzen zu können, bitten wir die Stadtverwaltung, um die Beantwortung folgender Fragen:
1. Wie weit ist der digitale Ausbau in Hamm vorangeschritten? Erfolgt der Ausbau noch immer planmäßig?
2. Gibt es noch immer weiße Flecken in Hamm, an denen der Internetempfang nur schlecht bis gar nicht möglich ist? Bis wann sollen diese Flecken beseitigt werden?
3. Welche durchschnittliche Internet-Geschwindigkeit möchte man aktuell flächendeckend erreichen? Ist diese Zielsetzung noch „zeitgemäß“ oder vielleicht schon wieder zu dem Zeitpunkt des Erreichens rückständig?
4. Im Haushaltsplan befindet sich die Maßnahme „Neuanschaffungen Digitalpakt“ (400_0300003080). Was genau wird genau neu angeschafft? Fällt da auch die Anschaffung von Tablets für Schulen darunter? Wie viele Tablets soll es pro Schule geben? Bekommen manche Schulen mehr als andere? Falls ja, welche und warum?
5. Sollen letzten Endes alle SchülerInnen mit Tablets ausgerüstet werden? Falls nicht, was spricht dagegen? Reichen die im Haushaltsplan eingeplanten Finanzmittel aus, um dieses Ziel zu erreichen? Müssen sich Eltern finanziell an den Anschaffungskosten der Geräte beteiligen?
6. Werden die besagten Tablets für die Schulen über Leasing-Verträge angeschafft? Falls nicht, aus welchen Gründen ist dies nicht möglich oder sind Kaufverträge in dem Fall etwa sinnvoller?