Nachrichten aus der Politik

Die Wählergruppe Pro Hamm hat in der Bezirksvertretung Herringen den Antrag auf die Tagesordnung gestellt, dass das Ampelsystem im Bezirk an den Hauptstraßen so anzupassen, dass eine „grüne Welle“ entsteht. Das bedeutet, dass wenn die erste Ampel grün geschaltet ist die nächste Ampel in der Folge ebenfalls grün wird und man als Auto- oder Fahrradfahrer durchfahren kann.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Man bekommt einen flüssigen Verkehr und reduziert somit den Emissionsausstoss. So können wir z.B. an der Ampelschaltung in Herringen bei Action/Jahnschule-Jahns tagtäglich sehen, dass die „grüne Welle“ nicht funktioniert. Wenn die Ampel bei Action/Jahnschule grün wird, bleibt man 200 Meter später an der Ampel bei Jahns stehen, da diese auf rot schaltet. Das war mal früher anders. Man konnte bis vor einigen Monaten noch durchfahren. Dies ist derzeit nicht mehr möglich.
Leider war es nicht möglich der SPD und den Grünen in Herringen das Problem verständlich zu machen bzw. sie waren nicht gewillt sich ernsthaft mit der Thematik auseinanderzusetzen und haben den Antrag abgelehnt. Das unterstreicht, das zu mindestens in Herringen von einer „Koalition des Mitmachens“, wie der Oberbürgermeister Herter es immer wieder gerne betont, nicht die Rede sein kann.
Argumente haben kein Gewicht. Es zählt die reine Machtpolitik.