Anschluss der Stadt Hamm an das Netzwerk „Biostädte“

Der Klimawandel ist die größte politische Herausforderung, der wir uns als Gesellschaft stellen müssen. Ein Umdenken in den letzten Jahren hat der Bedeutung der Klimaveränderung und der mit ihr einhergehenden massiven negativen Folgewirkungen für Mensch und Natur stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung gerückt. Themen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit stehen heute, wie sie vor zwanzig Jahren noch nicht der Fall gewesen sind mit einer Selbstverständlichkeit auf der politischen Agenda der demokratischen Parteien.

Bundesweit ist die Politik bemüht, die Wichtigkeit ökologischer Themen zu erkennen und mit aller Kraft zu fördern. Im Jahr 2010 haben sich einige deutsche Städte zusammengeschlossen und gründeten das Netzwerk Biostädte mit dem Ziel ökologischen Anbau und Bio-Lebensmittel zu fördern. So sollen auch bei öffentlichen Einrichtungen, Veranstaltungen und Märkten es einen Vorrang für Bio-Lebensmittel geben. Insbesondere soll bei der Essensversorgung von Kindern und Jugendlichen auf gesunde Bio-Lebensmittel gesetzt werden. Der Zusammenschluss der Städte soll der Bemühung stärkeres politisches Gewicht verleihen. Die Wählergruppe Pro Hamm erkennt den wirtschaftlichen und ökologischen Sinn des Netzwerks.

Das Mitwirken am Netzwerk Biostädte wäre eine starke Ergänzung zum Programm „Essbare Stadt“. Der Rat der Stadt hat ja diesbezüglich die Stadtverwaltung im Rahmen der Haushaltsverabschiedung 2021 mit einer Konzepterstellung beauftragt.

Die Ratsgruppe Pro Hamm beantragt daher, dass der Rat die Stadtverwaltung beauftragt zeitnah eine Beschlussvorlage zu erarbeiten, die einen Eintritt der Stadt Hamm in das Netzwerk „Biostädte“ vorsieht.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Cevdet Gürle
Ratsherr / Gruppensprecher

Erol Gürle
Ratsherr

Wählergruppe Pro Hamm