Zustand der Hüserstraße ist eine Negativwerbung für Hamm

,,Der Zustand der Hüserstraße ist eine Negativwerbung für die Stadt“, so Nihat Altun, verkehrspolitischer Sprecher der Wählergruppe Pro Hamm und Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr. Unternehmen, die an der Hüserstraße angesiedelt sind, sind mit ihrem Anliegen an die Wählergruppe herangetreten und haben deutlich gemacht, dass die Hüserstraße, im Besonderen im hinteren Abschnitt in einem extrem desolaten Zustand ist. Alle bisher geführten Gespräche mit der Stadtverwaltung und der Politik hätten nicht gefruchtet.

Nihat Altun weiter: ,,Wenn der Geschäftsführer eines international vernetzten Unternehmens sich schämen muss, wenn Geschäftspartner aus dem Ausland anreisen und er diese über Schlaglöcher zum Firmengelände bringen muss, dann spricht das nicht für den Standort Hamm. Die Hüserstraße ist seit Jahren in einem extrem desolaten Zustand. Von ansässigen Unternehmen wurde zudem immer wieder darauf verwiesen, dass die Flickschusterei, Schlaglöcher schnell mit ein wenig Zement aufzufüllen, die Situation nur verschlimmert habe. Trotz Seilbahnfantasien und Mammutprojekten wie Hamm ans Wasser heißt es von der Stadtverwaltung immer wieder, dass kein Geld für eine ordentliche Straßenreparatur vorhanden sei und man auf den Endausbau der Hüserstraße warten müsse. Dieser war aber eigentlich bereits für 2019 geplant.“

Die Wählergruppe Pro Hamm greift das Thema auf und setzt es auf die Tagesordnung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr und bittet die Stadtverwaltung, um die Beantwortung folgender Fragen:
1. Laut aktuellem Haushaltsplan sollte bereits 2019 der Endausbau der Hüserstraße beginnen. Wieso kam es nicht dazu?
2. Wann sollen die Bauarbeiten nun konkret beginnen und wann sollen sie beendet werden?
3. Sind der Stadtverwaltung die vorherrschenden Probleme der ansässigen Unternehmen bekannt?
4. Können Schäden an Firmenfahrzeugen oder auch Privatfahrzeugen aufgrund der schlechten Straßenbeschaffenheit geltend gemacht werden?
5. Wie hoch werden die Kosten für den Endausbau mitsamt Straßenreparatur der Hüserstraße letzten Endes sein?
6. Sollen Anlieger an den anfallenden Kosten beteiligt werden? Wenn ja, wie hoch fallen die Kosten für die einzelnen Anlieger aus?

Nihat Altun
Mitglied im Ausschuss für
Stadtentwicklung und Verkehr