Unsere Mannschaft für Uentrop

Pro Hamm = Für Hamm
Pro Uentrop = Für Uentrop

Die Wählergruppe Pro Hamm hat ihre Kandidaten für die Bezirksvertretung Uentrop aufgestellt. Als Spitzenkandidatin tritt die 45jährige Katrin Schäfer an. Es folgen auf den weiteren Plätzen zwei bis fünf Volker Sartor, Zeynep Karadeniz, Zeliha Gürle und Guido Schäfer, die zugleich die Ratswahlkreise im Stadtbezirk besetzen. Katrin Schäfer, die u.a. Mitglied im Elternbeirat der Elternschule Hamm e.V. und Schulpflegschaftsvorsitzende der Friedensschule ist, bewirbt sich erstmals als Kandidatin um das Mandat einer Bezirksvertreterin und will ihr soziales Engagement auf den Bereich der Politik ausweiten.

Katrin Schäfer listet einige zentrale politische Forderungen der Wählergruppe auf: ,,Der Stadtbezirk mit seinen vielfältigen Ortsteilen weist eine hohe Aufenthalts- und Lebensqualität auf. So gilt es in den nächsten Jahren die Vorzüge unseres Bezirks zu stärken, indem man u.a. das Fuß- und Radwegesystem stetig ausbaut und Naherholungsgebiete wie die Geithe vor schädlichen Eingriffen in die Natur schützt. Der öffentliche Nahverkehr muss in seiner Taktung und der Linienführung im Besonderen in den ländlichen Raum weiter ausgebaut werden. Uentrop wird zurecht als die grüne Lunge der Stadt bezeichnet, wo Lebens- und Wohnqualität harmonisch zusammenfinden und bei Anwohnern eine große Wertschätzung genießt. Diese Wertschätzung gilt es zu erhalten, die leider zunehmend mehr und mehr infrage gestellt wird durch die stetig zunehmende Verkehrsdichte an Autofahrern und den damit verbundenen Lärmpegel. So stellen wir uns als Wählergruppe Pro Hamm vehement gegen die Ausweisung weiterer Industriegebiete, wie z.B. den K´Park Süd oder das anvisierte Industriegebiet Westfalen, wo wertvolle Kulturlandschaften zu Gunsten von Logistikunternehmen zerstört werden sollen. Eine Schlüsselfunktion, um den Stadtbezirk fit zu machen für die Herausforderungen des neuen Jahrzehnts nimmt der Rahmenplan Werries mit dem Zukunftsvorhaben „Neue Mitte Uentrop“ ein. Der Rahmenplan kann, wenn er richtig umgesetzt wird, positive Strahlkraft in alle Ortsteile entfalten. Eine eindeutige Position beziehen wir bei der Frage von Anliegerbeiträgen. Diese gehören abgeschafft. Sie sind ein Relikt aus dem 20. Jahrhundert!“

Volker Sartor (55 Jahre, Pädagogischer Betreuer), der kulturpolitischer Sprecher der Wählergruppe Pro Hamm ist und für diese auch als sachkundiger Bürger im Sozialausschuss sitzt, betont die Potenziale des Stadtbezirks: ,,Das Kurhaus und der Maxipark sind zwei Aushängeschilder, die weit über Bezirksgrenzen eine hohe Beliebtheit genießen. Der Eintritt in den Maxipark sollte mittelfristig auf einen symbolischen Beitrag reduziert werden, so dass jeder, auch finanzschwache Familien die Freizeitanlage nutzen können. Ein großer Vorteil wäre es, wenn die Stadtverwaltung unsere Forderung nach einer FreizeitCard endlich nachkommt und einen kombinierten Eintritt für z.B. Tierpark, Maximare und Maxipark mit gleichzeitiger Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs als Anfahrt zu diesen Orten stark vergünstigt anbietet. Eine Bereicherung für den Stadtbezirk wäre es, wenn Kultur im öffentlichen Raum sich nicht weitgehend auf den Kurpark konzentriert, sondern auch in die einzelnen Ortsteile hineingetragen wird. Eine größere Baustelle im Stadtbezirk ist der unzureichende Wohnraum, der den Bedürfnissen aller sozialen Gruppen gerecht werden muss. So brauchen wir sowohl ein Mehr an sozial geförderten Wohnraum über seniorengerechten Wohnungen bis hin zu Mehrgenerationenhäusern.“

Die 19jährige Zeynep Karadeniz, die in Werries beheimatet ist und derzeit eine Ausbildung als Mechatronikerin macht, ist Sprecherin der Pro Hamm Jugend, der Nachwuchsorganisation der Wählergruppe. Zeynep Karadeniz: ,,Die Interessen der Jugend und der jungen Erwachsenen müssen stärker Einklang finden auf der politischen Tagesordnung. So sollte das breite Sport- und Freizeitangebot erhalten und punktuell ausgebaut werden und die Vereine in ihrer Arbeit unterstützt werden. Die Arbeit, u.a. des Jugendcafé Werries und des Stadtteilzentrums Uentrops oder aber auch des DRK-Treffpunkts Lindenstraße sollten weiterhin uneingeschränkt unterstützt werden.“

Der 53jährige Verwaltungsangestellter und hier stellvertretender Amtsleiter des Sozialamts in Wuppertal Guido Schäfer, der zugleich seit 2006 Schiedsmann im Bezirk 8 (Werries/Uentrop) ist, ergänzt die Ausführungen seiner Mitstreiter und betont, dass die Infrastruktur im Bezirk sich stärker den Bedürfnissen einer immer älter werdenden Gesellschaft anpassen muss. Guido Schäfer: ,,Wir brauchen in Uentrop eine Verbesserung der Lebenslagen für ältere Mitbürger und für Menschen mit Behinderung. Die Inklusion, generationsübergreifend vom Kind bis zum Senior, ob es die Teilhabe in der Kita oder von Freizeitaktivitäten sind, müssen stärker in konkrete, lokale Politik umgesetzt werden.“

Der Sprecher und Oberbürgermeisterkandidat der Wählergruppe Pro Hamm Dr. Cevdet Gürle blickt zuversichtlich auf die Kommunalwahlen. Dr. Cevdet Gürle: ,,Wir treten mit einer starken Mannschaft, die fest in der Stadtgesellschaft des Bezirks verankert ist, an und die ein hohes Vertrauen bei vielen Bürgerinnen und Bürgern vor Ort genießt. Wir sind fest davon überzeugt, dass Personen und Inhalte passen und wir erstmals als Wählergruppe nach dem 13. September in die Bezirksvertretung einziehen werden.“

Team Uentrop
Wählergruppe Pro Hamm