Unsere Mannschaft für den Stadtbezirk Rhynern

Pro Hamm = Für Hamm
Pro Rhynern = Für Rhynern

Die Wählergruppe Pro Hamm hat ihre Mannschaft für die Bezirksvertretung Rhynern aufgestellt. Die Bezirksliste wird angeführt vom 51jährigen Thorsten Mächler. Es folgen auf den weiteren Plätzen Stefan Züll (32 Jahre, Dip. Ingenieur), Stefanie Janke-Heidemeier (44 Jahre, Eltern- und Schulbegleitung) und Martin Klaßen (71 Jahre, Rentner). Thorsten Mächler, der sich seit 25 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr in Westtünnen engagiert, umreißt die wichtigsten politischen Schwerpunkte.

Thorsten Mächler: ,,Die dörfliche Siedlungsstruktur ist charakteristisch für die Ortsteile im Stadtbezirk. Hier treffen Tradition und Brauchtum auf ein modernes Wohnumfeld. Leider wird die hohe Wohnqualität zunehmend durch ein stetig steigendes Verkehrsaufkommen und die damit einhergehenden Emissionen in Frage gestellt. Wir lehnen dementsprechend weitere Ausweisungen von großflächigen Gewerbeflächen ab. Die Problemlagen im Gewerbegebiet Rhynern mit seiner, u.a. stetig steigenden Vermüllung sind zurecht ein Ärgernis. So dürfen wertvolle Kulturlandschaften, die wichtige Lebensräume für die Tier- und Pflanzenwelt sind, nicht zugunsten von Logistikunternehmen zerstört und damit auch die dörfliche Siedlungsstruktur der Ortsteile untergraben werden. Der Stadtbezirk lebt und wirkt durch die Menschen und den engagierten Vereinen und so sollte die Politik die Arbeit der vielfältigen Vereinswelt, ob das die Freiwillige (Jugend)Feuerwehr oder der Sportverein ist, weiterhin unterstützen. Der Stadtbezirk hat viele Wald- und Naherholungsgebiete, u.a. den Pilsholz, der bei Spaziergängern, Walking-Sportlern und Joggern beliebt ist. Hier müssten auf dem Wegenetz die Sitzbänke teilweise erneuert und an den Parkplätzen um den Pilsholz zusätzliche Fahrradabstellplätze angelegt werden. Eine Anregung, die viele Besucher des Pilsholz an uns herangetragen habe, wäre auch einen Trimm-dich-Pfad anzulegen, um Natur und Mensch über den Faktor Sport näher zu bringen.“.

Stefanie Janke-Heidemeier ergänzt, in dem sie auf die Notwendigkeit eingeht den Verkehrsraum neu zu ordnen. Stefanie Janke-Heidemeier: ,,Der öffentliche Nahverkehr muss ausgebaut werden, so dass die ländlichen Wohnräume stärker mit den Ortskernen verbunden sind. Außerdem rächt sich nun, dass die Große Koalition in den letzten Jahren zu wenig in den Erhalt und den Ausbau des Fuß- und Radwegesystems investiert hat. Hier müssen in den nächsten Jahren deutlich mehr Gelder in den Haushalt eingeplant werden, damit eine nicht nur umweltschonende, sondern auch bei Menschen immer beliebtere Infrastruktur eine höhere politische Priorität genießt.“

Stefan Züll greift zwei weitere Themenfelder auf, die auf die Agenda in der nächsten Legislaturperiode gestellt werden sollten. Stefan Züll: ,,Rhynern muss attraktiver werden für „Neubürger“ und hier zeigt sich eine größere Baustelle im Stadtbezirk. Wir haben zu wenig Wohnraum, der den Bedürfnissen der verschiedenen sozialen Gruppen gerecht werden kann. Wir benötigen auf der einen Seite mehr sozial geförderten Wohnraum, aber auch zugleich seniorengerechte Wohnungen bis hin zu Mehrgenerationenhäusern. Eine Frage, die sich ebenfalls stellt: Wie geht es langfristig weiter mit dem Standort Lohschule, das derzeit als Außenstelle des Weiterbildungskollegs Hanse-Kollegs Lippstadt und als Fortbildungszentrum für die VHS dient? Es ist ein offenes Geheimnis, dass viel Studierende und Lehrkräfte zwar von der „Qualität“ des Schulgebäudes sehr zufrieden sind, aber weniger vom Standort. So kommen mehr als 90 Prozent der Studierenden am Standort der Lohschule nicht aus Rhynern oder Uentrop, sondern weitgehend aus den westlichen Stadtbezirken. Es wäre dementsprechend im Sinne der Studierenden das Weiterbildungskolleg und die VHS innenstadtnah anzusiedeln und den Standort der Lohschule einer anderen Nutzung zukommen zu lassen. Ein Vorschlag, der hier überlegenswert wäre, ist die Umwidmung zu einem sogenannten Bürgerhaus. Bürgerhäuser gibt es in vielen Gemeinden und Städten Deutschlands und sie dienen als Orte des geselligen Zusammenkommens. Ein Bürgerhaus am Standort der Lohschule wäre ein sozialer Treffpunkt, in der z.B. Vereine Räumlichkeiten nutzen können. Das wäre im Besonderen auch im Zusammenhang mit dem Neubau des Sportzentrums interessant. Ein Bürgerhaus wäre generationsübergreifend ein Ort, wo Rhynern zusammenkommen kann.“

Martin Klaßen ergänzt seine Mitstreiter und greift eine alte Forderung der Hammer Hundefreunde auf. Martin Klaßen: ,,Hamm braucht endlich einen Tierfriedhof und Rhynern hat genug Standorte, um den Wunsch vieler Tierliebhaber zur verwirklichen. Die nächstgelegenen Tierfriedhöfe in der Region sind in Dortmund und Münster. Das ist für Menschen, die weniger mobil oder älter sind Strecken, die nicht einfach so nebenbei zu meistern sind. Die Corona-Pandemie hat nochmal unterstrichen, wie wichtig Haustiere für uns Menschen sind. Haustiere spenden den Menschen Trost und vermitteln Zuversicht. Haustiere machen Menschen glücklicher und ausgeglichener und haben damit einen direkten positiven Effekt auf unser Wohlbefinden und unsere Psyche. Auf den Punkt gebracht: Haustiere fördern die Gesundheit der Menschen. So sollte es ein Muss sein, dass eine Großstadt wie Hamm einen Tierfriedhof unterhält und damit den Wunsch vieler Haustierbesitzer nachkommt den Körper ihres Lieblings angemessen beerdigen zu können.“

Dr. Cevdet Gürle schaut mit Zuversicht auf die Kommunalwahlen. Dr. Cevdet Gürle: ,,Wir haben eine starke Mannschaft für den Stadtbezirk auf die Beine gestellt. So sind wir zuversichtlich, dass, nachdem wir 2014 noch mit wenigen Stimmen an einem Sitz vorbeigeschrammt sind, erstmals als Wählergruppe in die Bezirksvertretung einziehen werden.“

Team Rhynern
Wählergruppe Pro Hamm