Sachstandsbericht zur Nachnutzung des Bergwerk Ost

Sehr geehrter Herr Bezirksvorsteher Schulte,

die Nachnutzung des Areals des Bergwerk Ost ist von zentraler Bedeutung für die Entwicklung der Stadtbezirke Herringen und Pelkum. Hier müssen die Weichen richtiggestellt werden, damit man einen höchstmöglichen positiven Mehrwert erzielen kann

Eine Sorge, die an uns herangetragen wurde und die wir teilen, ist, dass der Aspekt Gewerbenutzung auf dem Areal des früheren Bergwerks einen zu hohen Stellenwert einnehmen könnte.

Das Areal ist sehr attraktiv für eine Wohnbebauung und auf diese sollte die klare Schwerpunktsetzung liegen. So könnte mittelfristig die Vision einer Wohnsiedlung entstehen, die eingebettet ist in die Halden, verbunden mit einer Grünachse zum Lippepark und dem Friedrich-Ebert-Park, räumliche nahe dem Schul- und Einkaufszentrum West und der Arnold-Freymuth-Gesamtschule. Wenn die Priorität klar auf der Schaffung von neuem Wohnraum liegt, könnte man damit auch den angespannten städtischen Wohnungsmarkt dauerhaft entlasten. Eine parallele Mischnutzung auf der einen Seite Gewerbe mit einer eventuellen Ansiedlung von Logistikunternehmen, die starke Verkehre in die umliegenden Quartiere verursachen würden und auf der anderen Seite der partiellen Schaffung von Wohnraum stehen wir hingegen ablehnend gegenüber.

Da es in der Sachlage zur Nachnutzung des Bergwerk Ost noch Gesprächsbedarf gibt, beantragt die Wählergruppe Pro Hamm, dass die Bezirksvertretung Pelkum die Stadtverwaltung beauftragt, einen mündlichen Sachstandsbericht in der Bezirksvertretung abzugeben und zu möglichen Fragen Stellung zu beziehen.

Mit freundlichen Grüßen,

Farid Bhihi
Bezirksvertreter
Wählergruppe Pro Hamm