Pro Hamm beklagt Dauerzustand der Problemimmobilien in Pelkum

Die Wählergruppe Pro Hamm beklagt den drohenden Dauerzustand von Problemimmobilien im Stadtbezirk und fordert die Politik und Stadtverwaltung zu einem energischeren Vorgehen auf. Farid Bhihi, Pelkumer Bezirksvertreter der Wählergruppe Pro Hamm, stellt fest: ,,Wir müssen leider zur Kenntnis nehmen, dass in den letzten Jahren die Zahl der Gebäude im Stadtbezirk, die leer stehen beziehungsweise verwahrlosend genutzt werden, zugenommen hat. Hier möchten wir im Besonderen auf zwei Problembereiche im Stadtbezirk aufmerksam machen.

Die Fangstraße ist ein wichtiges Eingangstor in den Stadtbezirk und unterliegt einer starken Frequentierung. Umso bedauerlicher ist die negative Entwicklung der Häuserzeilen im Bereich der Fangstraße/Kamener Straße. Ein Teil der Gebäude an dem Eingangstor zu Pelkum sind seit Jahren leerstehend oder werden nur teilbewohnt. Das Eingangstor nach Pelkum hat sich zu einem Schandfleck entwickelt und zieht die Aufenthalts- und Lebensqualität im Besonderen an dem Standort, aber auch im Allgemeinen ganz Pelkums runter. So halten wir es exemplarisch für ein Unding, dass an Gebäuden offene Kabel herunterhängen und Jugendliche und junge Erwachsene sich in den Gebäuden und den Hinterhöfen alkoholisierend und übermäßig laut aufhalten.

Neben der Fangstraße/Kamener Straße muss die Stadtverwaltung und die Politik die Problemimmobilien an der Kamener Straße (gegenüber Edeka) endlich auf die Tagesordnung setzen. Hier finden wir mehrere leerstehende ehemalige Geschäftsräume, die sich an einem der am stärksten aufgesuchten Orte des Stadtbezirks befinden und für das Auge eine Qual darstellen. Neben der optischen Verschandelung beklagen Anwohner den Gestank. Dieser stammt von einer Müllansammlung, die sich im Hinterhof der Immobilien befindet. Hier lagern mehr als ein Dutzend Müllsäcke. Nach Auskunft von Anwohnern liegen diese bereits seit mehr als einem Monat dort und es scheint sich niemand für eine sachgemäße Entsorgung verantwortlich zu fühlen.“

Die Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass die Bezirksvertretung Pelkum die Stadtverwaltung auffordert, einen Sachstandsbericht zu den oben genannten Schandflecken im Stadtbezirk zu geben, in dem u.a. die Möglichkeiten der Kommune und mögliche Grenzen der Einwirkung aufgelistet werden.

Farid Bhihi: ,,Wir halten es für sinnvoll, dass man zum Beispiel einen Vertreter des Ordnungsamts und der Wirtschaftsförderung in die Sitzung der Bezirksvertretung einlädt, um mit ihnen das Thema erörtert und mögliche Lösungskonzepte skizziert.“

Farid Bhihi
Bezirksvertreter
Wählergruppe Pro Hamm