Erhöhung des städtischen Zuschusses an die Bio-Station

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

ein Punkt der heutigen Tagesordnung ist die Beratung über die Haushaltsansätze im Haushaltsplan 2019/2020.

Leider müssen wir hier zu Kenntnis nehmen, dass im Haushaltsplan die investiven Mittel für die BioStation bei 20.000 Euro im Jahr eingefroren wurden.

Die Biologischen Stationen leisten einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung von Tier- und Pflanzenarten durch konkrete Schutz-, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen. Sie erfassen Tier- und Pflanzenarten, wertvolle Biotoptypen – und sorgen durch umfangreiche Angebote der Naturschutzbildung dafür, dass Menschen die Natur verstehen, schützen und erleben können.

Die Schwerpunkte der Arbeit der Biologischen Stationen liegen im Schutz von Flora und Fauna sowie ihrer vielfältigen und faszinierenden Lebensräume. Dazu gehört nicht nur die unberührte „Wildnis“, sondern auch Äcker, Wiesen, Weiden, Obstwiesen, Wälder, Gewässer, Heiden und natürlich Moore.

Im Angesicht der Bedeutung der oben genannten „Leistungen“ und der Option durch einen höheren Zuschuss auch verstärkt Geldmittel des Landes zu akquirieren, halten wir den Zuschuss von 20.000 Euro für deutlich zu gering.

Die Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass der investive Zuschuss für die BioStation auf jährlich 30.000 Euro in den Haushalt 2019/2020 eingestellt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Cevdet Gürle                                                                                                            Nurcan Varol
Gruppensprecher / Ratsherr                                                                                         Ratsfrau

Wählergruppe Pro Hamm