Optimierung der OGS an der Wilhelm-Busch-Schule gefordert

Sehr geehrter Herr Bezirksvorsteher Raszka,

ein Punkt der heutigen Tagesordnung ist die Beratung über die bezirksbezogenen Haushaltsansätze im Haushaltsplan 2019/2020.

Leider müssen wir hier zu Kenntnis nehmen, dass im bezirksbezogenen Haushaltsplan für den Stadtbezirk Mitte eine Optimierung der OGS an der Wilhelm-Busch-Schule nicht vorgesehen ist.

Die Wählergruppe Pro Hamm begrüßt grundsätzlich, dass Gelder in die Hand genommen werden, um durch Baumaßnahmen den Bildungsstandort in den Sozialräumen Mitte und Westen zu stärken. Leider ist anzumerken, dass die Wilhelm-Busch-Schule, die in einem nicht einfachen Wohnquartier eine wichtige Arbeit macht, im Haushaltsplan 2019/2020 nicht auftaucht.

So stehen den Schülerinnen und Schülern der Wilhelm-Busch-Schule und das kann man dem Schulentwicklungsplan entnehmen im Betreuungsbereich als durchschnittliche Fläche 1,9 m² pro OGS-Kind zur Verfügung. Geht man von mindestens 2 m² pro Kind aus, ergibt sich damit ein Defizit von 11 m². Damit liegt die Wilhelm-Busch-Schule in der Stadt Hamm im unteren Bereich. Die Anschaffung einer mobilen Ausgabentheke im Oktober 2017 konnte diesbezüglich nur bedingt Abhilfe schaffen.

Wenn man bedenkt, dass aufgrund der relativ hohen Kinderquote und der Tatsache, dass der Hammer Westen ein klassisches Zuwanderungsviertel ist, steigende Schülerzahlen für die Wilhelm-Busch-Schule prognostiziert werden, besteht hier ein dringender Handlungsbedarf an diesem Standort.

Deswegen beantragt die Wählergruppe Pro Hamm, dass die Bezirksvertretung Mitte die Stadtverwaltung auffordert investive Mittel für die Optimierung der OGS an der Wilhelm-Busch-Schule in den Haushalt 2019/2020 einzustellen.

Mit freundlichen Grüßen,

Nihat Altun
Bezirksvertreter Mitte
Wählergruppe Pro Hamm